DE587707C - Vorrichtung zur Druckentlastung bei Textilkalandern beim Durchlaufen von Naehten zwischen den Kalanderwalzen - Google Patents

Vorrichtung zur Druckentlastung bei Textilkalandern beim Durchlaufen von Naehten zwischen den Kalanderwalzen

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DE587707C
DE587707C DEH128695D DEH0128695D DE587707C DE 587707 C DE587707 C DE 587707C DE H128695 D DEH128695 D DE H128695D DE H0128695 D DEH0128695 D DE H0128695D DE 587707 C DE587707 C DE 587707C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Druckentlastung bei Textilkalandern beim Durchlaufen von Nähten zwischen den Kalanderwalzen Man kennt bei Textilkalandern Vorrichtungen zur Druckentlastung, wenn Nähte zwischen den Kalandern durchlaufen. Hierbei bedient man sich auch eines durch die Naht beeinflußten steuernden Tastgerätes.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist die Entlastungsdauer eine feste Größe. Demgegenüber sieht die Erfindung an den durch den Taster betätigten und auf die zu entlastenden Kalanderwalzen wirkenden Steuerteilen Schaltmittel vor, die die Zeit der Entlastung des Walzendruckes des Kalanders gegebenenfalls regelbar auf einen Kleinstwert beschränken. Infolgedessen wird vermieden, daß hinter der Naht die Kalanderwirkung auf das durchlaufende Gewebe aussetzt. Es bleibt also nicht, wie es bei den bekannten nicht einregelbaren Vorrichtungen der Fall ist, unter Umständen ein größeres Stück des Gewebes ohne Kalanderwirkung. Die Einrichtungen nach der Erfindung ermöglichen es, die Durchlaufgeschwindigkeit des Gewebes in Rücksicht zu ziehen, also auch bei hoher Durchlaufgeschwindigkeit die Wiedereinwirkung des Kalanders möglichst unmittelbar hinter der Naht erfolgen zu lassen.
  • In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist als Schaltmittel zur Zeitbegrenzung für die Druckentlastung bei. hydraulischer Belastung der Kalanderwalzen in den Schaltteilen für die Walzenentlastung ein Hebel angebracht, der über einen Anschlag und das diesen tragende Gestänge das durch die Tasterwalze über das Hebelsystem abgeschaltete Druckmittel für die Walzenbelastung unter Ausnutzung der Bewegung der Schaltteile für die zu entlastende Walze wieder einschaltet und den Taster für die Arbeitsstellung freigibt, oder es ist an dem das Druckmittel schaltenden Steuerkolben eine Ölbremse angeordnet, die die Entlastungsbewegung der Kalanderwalze dämpft und die volle Wiederbelastung beschleunigt.
  • Bei mechanischer Betätigung der Kalanderwalzenentlastung dient weiter erfindungsgemäß für die Walzenentlastung ein Elektromotor, der unter Ausnutzung der Bewegung der Schaltteile für die zu entlastende Walze in seiner Entlastungswirkung abschaltbar ist.
  • Die Zeichnung bringt Ausführungsbeispiele der Erfindung. Das aus Abb. t in schematischem Aufriß und in Abb.2 im Grundriß ersichtliche Beispiel zeigt die Ausbildung der Vorrichtung für ein Preßluft- oder Preß-'wasserrelais.
  • a ist die in Hebeln um die Drehachse c drehbar gelagerte Nahtwächterwalze, b die fest gelagerte Gegendruckwalze. Zwischen beiden läuft die Stoffbahn hindurch. Das 'Gewicht e preßt die Nahtwächterwalze a an die Gegendruckwalze b mittels des Doppelhebelsystems d an. Der Hebelanschlag wirkt auf die Steuerung feines Preßluftkolbens g, der den Steuerschieber eines zweiten Preßkolbens h bewegt. Die Preßluft tritt durch das Rohr hl zwischen die beiden Kolben g1, g'-Vom Gehäuse 1a gehen Leitungen k1, k2 zum Gehäuse k3 des Kolbens k. Dieser ist unmittelbar mit dem Steuerhebel l der auf die zu entlastende Kalanderwalze wirkenden Steuerteile verbunden. Zur. Regelung der Entlastungsdauer dient eine Ölbremse i bekannter Ausführung,- die den Steuerkolben g', g2 je nach Einstellung der Bremse stärker oder schwächer abbremst, jedoch nur bei der Steuerbewegung zum Belasten des Kalanders, so daß der Heber l nach Durchgang der Naht mehr öder weniger schnell in seine erste Stellung zurückgeführt wird. Die Ölbremse i könnte auch durch ein Gewicht ersetzt werden, das die Bewegung des Steuerkolbens g1, g2 in einer Richtung beschleunigt, in der anderen verlangsamt. Das Relais f und g ist hier nötig, da die Ölbremse größere Kräfte zur Bewegung erfordert.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und q. vermeidet die Ölbremse und das zu deren Bewegung nötige zweite Relais g. Die Regelung der Entlastungsdauer geschieht hier mittels eines verstellbaren Anschlages in. Dieser wird durch den Kalanderdruckhebel l während der Entlastungsstellung betätigt und schaltet mittels des Gestänges st die Relaissteuerung f so, daß der Kalanderdruckhebel wieder in die Belastungsstellung zurückgeführt wird. Die Entlastungsdauer kann durch Verstellung des Anschlages m geändert werden.
  • In den Abb. 5 und 6 ist eine Ausführung für Elektromotorbetrieb dargestellt. Das Hebelsystem d der Nahtwächterwalze a wirkt auf einen Schalter o ein, der den Strom für den Elektromotor q einschaltet. Dieser dreht mittels des Schneckentriebes p den Kalanderdruckhebel und entlastet so die Walzen. Zwei Endschalter r1, r2 begrenzen den Hub des Hebels l und gestatten dank ihrer Verstellbarkeit eine Regelung der Entlastungsdauer. Ähnlich wie bei diesem Beispiel- würde sich die Relaisschaltung bei Verwendung von Elektromagneten als Bewegungskraft für den Kalanderdruckhebel 1 gestalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Vorrichtung -zur Druckentlastunr, bei Textilkalandern beim Durchlaufen von Nähten zwischen den Kalanderwalzen unter Verwendung eines durch die Naht beeinflußten steuernden Tastgerätes, dadurch gekennzeichnet, däß an den durch den Taster betätigten und auf die zu entlastende Kalanderwalze wirkenden Steuerteilen Schaltmittel vorgesehen sind, welche die Zeit der Entlastung des Wälzendrizcks des Kalanders gegebenenfalls regelbar auf .einen .Kleinstwert beschränken, so daß ein Aussetzen der Kalanderwirkung auf das durchlaufende Gewebe hinter der Naht vermieden wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltmittel, welche die Zeit der Druckentlastung begrenzen, bei hydraulischer Belastung der Kalanderwalzen in den Schaltteilen für die "Walzenentlastung ein Hebel (L) angebracht ist, . der über einen Anschlag (m) und das diesen tragende Gestänge (n) das durch die Tastwalze (a) über das I-lebelsystem (d) abgeschaltete Druckmittel für die Walzenbelastung unter Ausnutzung der Bewegung der Schaltteile für die zu entlastende Walze wieder einschaltet und den Taster für die Arbeitsstellung freigibt, oder daß an dem das Druckmittel schaltenden Steuerkolben (g1, g=) eine Ölbremse (i) angeordnet ist, welche die Entlastungsbewegung der Kalanderwalzen dämpft- und die volle Wiederbelastung beschleunigt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei mechanischer Betätigung der Kalanderwalzenentlastung für die Walzenentlastung ein Elektromdtor (q) vorgesehen ist, der unter Ausnutzung der Bewegung der Schaltteile für die zu entlastende Walze in seiner Entlastungswirkung abschaltbar ist.
DEH128695D 1931-09-26 1931-09-26 Vorrichtung zur Druckentlastung bei Textilkalandern beim Durchlaufen von Naehten zwischen den Kalanderwalzen Expired DE587707C (de)

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