AT44954B - Sohlenglättmaschine. - Google Patents

Sohlenglättmaschine.

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AT44954B
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United Shoe Machinery Ab
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


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 Schlitze und   Vorsprünge   nicht parallel der Drehachse zu richten, sondern schräg, und zwar in der Drehungsrichtung der Rolle nach vorn gerichtet. Die Rippen 1 bilden dadurch Winkel, deren Scheitel in der Drehungsrichtung der Rolle liegt (Fig. 8 und 11). 



   Fig. 11 zeigt eine etwas   ! andere Ausführungsform   der Glättrolle, bei der diese aus einem Teil besteht, und bei welcher die Schlitze nicht bis zur Mittelebene der Rolle durchgeführt sind. Es hat sich nämlich gezeigt, dass bei gewissen Schuhwerksorten der mittlere Teil der Rolle gar nicht zur Wirkung kommt, so dass hier die Anbringung von Schlitzen nicht notwendig ist. 



   Die   Glättrolle ist   in einem Rahmen 3 gelagert, der durch Drehzapfen mit dem Maschinen gestell 4 verbunden ist. Auf der Achse der Glättrolle sitzt eine Riemenscheibe 5, welche durch Riemen 6, Riemenscheibe 7, Riemen 9 und Riemenscheiben   10,   11 mit der Hauptwelle 8 der Maschine verbunden ist, so dass die Glättrolle während der Arbeit der Maschine ununterbrochen umläuft. Durch einen Trethebel 12, der durch Stangen 13, 14 und eine dazwischen geschaltete Feder 15 mit dem Rahmen 3 verbunden ist, kann die Rolle nachgiebig gegen das   Werkstück   gedrückt werden. Auf das hintere Ende des Rahmens wirkt eine Feder   16,   welche am Maschinen gestell angehängt ist und das vordere Ende des Rahmens 3 anzuheben strebt. Dadurch wird ein rasches Abheben der Glättrolle vom Werkstück ermöglicht.

   Ferner ist durch das hintere Ende des   Rahmens   3 eine am Gestell angehängte Stange 35 hindurchgeführt, die mit einer Anschlagmutter 34 versehen ist und die   Abwärtsbewegung   der Rolle 5 begrenzt. Das zu glättende Werk stück wird auf einen Träger aufgebracht, welcher eine Wiege 17 einschliesst. Die Wiege ist durch Zapfen mit einem im Maschinengestell um Zapfen 19 drehbaren Rahmen 18 verbunden. Durch Schwenkung des Rahmens 18 um den Zapfen 19 wird das Werkstück der Länge nach unter der Rolle hinweg geführt. Diese Bewegung wird von der Maschine hervorgebracht. Durch Seitwärtsschwenkung der Wiege 17, die vom Arbeiter mit der Hand hervorgebracht wird, wird die Stellung des Werkstückes zur Rolle entsprechend der Querwölbung der Sohle geregelt.

   Der   Werkstück   träger besitzt eine Fersenstütze bekannter Bauart und ein Zehenauflager 21. Letzteres besteht aus einem geeignet geformten Block, der unten mit einer   kreissektorförmigen   Rippe 22 versehen ist, die in einer entsprechend geformten Nut eines Blockes 23 verschoben werden kann. Der Mittelpunkt des Kreissektorsliegt etwas über der Zehenstütze, so dass eine Winkeleinstellung der Zehenstütze vorgenommen werden kann, ohne die Entfernung des   Zehenauflagers   von der
Fersenstütze wesentlich zu ändern. Eine Klem schraube 24 sichert die Winkellage der Zehenstütze.

   Zur Einstellung der Zehenstütze entsprechend der Schuhlänge ist der Block 23 verschiebbar auf einem Hebel   25     angeordnet   und kann in eingestellter Lage durch eine Klemmschraube 26 gesichert werden (Fig. 5 und   ;).   Der Hebel 25 ist durch emen Zapfen mit der   Wiegt'17 verbunden   und sein vorderes Ende ruht auf einer Schraubenspindel 27, deren Mutter 28 durch Kegelrad 30. 



    Achse 31 und Handrad 32 gedreht werden kann, um die Hebung und Senkung des vorderen Endes   des Hebels 25 zu ermöglichen, 
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 gebracht, der durch Flanschen 40 gehalten wird, und sich zwischen die Treibscheibe und die   Fnktionnscheibe   legt. Auf den Achsen der treibscheiben 37, 38 sind Riemenscheiben 42,   7J   befestigt, über welche ein   Riemen 77 läuft.   Dieser ist in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise über eine Leitrolle 44 und eine auf der Hauptwelle sitzende   Riemenscheibe. J5 geführt, so   dass die beiden Treibscheiben 42, 43 ununterbrochen in entgegengesetzter Richtung umlaufen.

   Die Treibscheiben mitsamt ihren Antriebsscheiben und der Leitrolle 44 sind an einem drehbar auf der Hauptwelle 8 gelagerten Rahmen 46 angeordnet, und durch Drehung des Rahmens um die Hauptwelle kann jede Treibscheibe mit der Friktionsscheibe 36 in Eingriff gebracht werden, ohne die   Spannung des Riemens- /zu verändern.   Auf der Welle der   Friktiunsscheibe   36 ist ein Zahnrad   4ì   befestigt, das sich mit dieser dreht und mit einem Zahnrad 48 in Eingriff steht. Mit letzterem ist eine Kurbelwelle 49 verbunden, deren Kurbel durch eine Pleuelstange 50 mit dem   Schuhträger   verbunden ist.   Die Scheibe < ?   wird abwechselnd in der einen oder anderen Richtung, und zwar 
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 bewegungen des Schuhträgers unterhalb der Glättrolle hervorgebracht.

   Das Umschalten des Friktionsantriebes erfolgt durch einen Handhebel 52, 54, der um den Zapfen 53 drehbar und durch   eine Kuppe ! stangc J7 mit dem   Rahmen 46 verbunden ist. Der Arbeiter kann somit die   Umschldtung   in jedem   Augenbl ck vornehn < -n. Damit   nicht durch Unaufmerksamkeit des Arbiters die Antriebsscheibe sich zu weit dreht, und   den Schuhträger   über die erwünschte Grenze seiner Bewegung hinausbewegt, ist eine selbsttätige Ausschaltvorrichtung für den Friktionsantrieb angewandt. Diese Ausschaltvorrichtung besteht aus einem Arm   57,   der an einer um den Stift 53 drehbaren Muffe 58 sitzt und von   Stiften 5, 5, 56   beeinflusst wird, die einstellbar 
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 Teile des Antriebes.

   Die Verbindung zwischen der Muffe 58 und dem Rahmen 46 kann in beiden Richtungen gleichmässig nachgeben. Die Spannung der beiden Federn 61 wird durch Stellmuttern 62 bestimmt, deren Lage durch eine darüber geschraubte Platte 621 (siehe Fig. 2) gesichert wird. 



   Da die Umschaltung der Bewegung des Schuhträgers vom Arbeiter erfolgt, kann es leicht vorkommen, dass eine unerwünschte ruckweise Beschleunigung oder Verzögerung eintritt. Dies wird durch eine Bremsvorrichtung 63 verhindert, welche ununterbrochen, aber nachgiebig wirkt, und die Bewegungen des Schuhträgers dämpft. Die Bremsbacke 63 ist auf einem drehbaren Hebel 65 angebracht, der durch eine Schraubenfeder 66 gegen die   Bremsscheibe   64 gedrückt wird. Die Schraubenfeder ist um Stange   67   herumgewunden, und stützt sich mit dem unteren Ende gegen eine verstellbare Schraube 68. Das obere Ende der Stange 67 ist durch das Ende des Hebels 65   hindurchgeführt   und mit einer einstellbaren Anschlagmutter 69 versehen, die die Aufwärtsbewegung des Hebels begrenzt.

   Die Bremsscheibe 64 sitzt auf der Kurbelwelle 49 und dreht sich mit dieser um Bruchteile einer Umdrehung hin und her. Es ist zweckmässig, dieser Bremsscheibe an den Stellen, welche bei Erreichung der äussersten Stellungen des Schuhträgers mit dem Bremsklotz 63 in Berührung kommen, einen grösseren Radius zu geben (Fig. 4), so dass die Bremswirkung an diesen Stellen vergrössert und dadurch das Anhalten des Schuhträgers erleichtert wird. 



   Eine Einrichtung ist getroffen (vergl. Fig. 2), welche den Rahmen 46 beim Loslassen des 
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 gegen das Auge, andererseits gegen Muttern 73 bezw. 74 auf der Stange   ; 1   stützen. Die Muttern   73,   74 werden so eingestellt, dass bei der Gleichgewichtslage der Federn   75. 76   der Rahmen 
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 Schuhes längere Zeit der Wirkung der Glättrolle dargeboten werden soll, als die übrigen Teile des Schuhes. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:   
1.   Sohlenglättmasclinc,   dadurch gekennzeichnet, dass die konkave Sohlenglättrolle ab- 
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Claims (1)

  1. 3. Sohlenglättmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Teil der Rolle glatt ist.
    4. Sohlenglättmaselune, dadurch gekennzeichnet, dass eine selbsttätig wirkende Ausrückvurrichtung mit einem den die Relativbewegung des Schuhträgers gegenüber der Glättrolle hervorbringenden Friktionsantrieb tragenden Rahmen nachgiebig verbunden ist. um ein zu plötzliches Ausschalten des Antriebes zu vermeiden.
    5. Sohlenglättmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Antrieb des Sohlenträgers eine die Bewegungen dämpfende Vorrichtung verbunden ist, deren Bremswirkung an den äussersten Umkehrpunkten des Antriebes erhöht wird, um das Umschalten zu erleichtern.
    6. Sohlenglättmasclme, dadurch gekennzeichnet, dass die Zehenstütze des Schuhträgers 11m eine ungefähr in der Auflageflche des Schuhes liegende Achse einstellbar ist.
AT44954D 1907-12-11 1907-12-11 Sohlenglättmaschine. AT44954B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT44954T 1907-12-11

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Publication Number Publication Date
AT44954B true AT44954B (de) 1910-11-10

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ID=3564771

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AT44954D AT44954B (de) 1907-12-11 1907-12-11 Sohlenglättmaschine.

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