<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
Schlitze und Vorsprünge nicht parallel der Drehachse zu richten, sondern schräg, und zwar in der Drehungsrichtung der Rolle nach vorn gerichtet. Die Rippen 1 bilden dadurch Winkel, deren Scheitel in der Drehungsrichtung der Rolle liegt (Fig. 8 und 11).
Fig. 11 zeigt eine etwas ! andere Ausführungsform der Glättrolle, bei der diese aus einem Teil besteht, und bei welcher die Schlitze nicht bis zur Mittelebene der Rolle durchgeführt sind. Es hat sich nämlich gezeigt, dass bei gewissen Schuhwerksorten der mittlere Teil der Rolle gar nicht zur Wirkung kommt, so dass hier die Anbringung von Schlitzen nicht notwendig ist.
Die Glättrolle ist in einem Rahmen 3 gelagert, der durch Drehzapfen mit dem Maschinen gestell 4 verbunden ist. Auf der Achse der Glättrolle sitzt eine Riemenscheibe 5, welche durch Riemen 6, Riemenscheibe 7, Riemen 9 und Riemenscheiben 10, 11 mit der Hauptwelle 8 der Maschine verbunden ist, so dass die Glättrolle während der Arbeit der Maschine ununterbrochen umläuft. Durch einen Trethebel 12, der durch Stangen 13, 14 und eine dazwischen geschaltete Feder 15 mit dem Rahmen 3 verbunden ist, kann die Rolle nachgiebig gegen das Werkstück gedrückt werden. Auf das hintere Ende des Rahmens wirkt eine Feder 16, welche am Maschinen gestell angehängt ist und das vordere Ende des Rahmens 3 anzuheben strebt. Dadurch wird ein rasches Abheben der Glättrolle vom Werkstück ermöglicht.
Ferner ist durch das hintere Ende des Rahmens 3 eine am Gestell angehängte Stange 35 hindurchgeführt, die mit einer Anschlagmutter 34 versehen ist und die Abwärtsbewegung der Rolle 5 begrenzt. Das zu glättende Werk stück wird auf einen Träger aufgebracht, welcher eine Wiege 17 einschliesst. Die Wiege ist durch Zapfen mit einem im Maschinengestell um Zapfen 19 drehbaren Rahmen 18 verbunden. Durch Schwenkung des Rahmens 18 um den Zapfen 19 wird das Werkstück der Länge nach unter der Rolle hinweg geführt. Diese Bewegung wird von der Maschine hervorgebracht. Durch Seitwärtsschwenkung der Wiege 17, die vom Arbeiter mit der Hand hervorgebracht wird, wird die Stellung des Werkstückes zur Rolle entsprechend der Querwölbung der Sohle geregelt.
Der Werkstück träger besitzt eine Fersenstütze bekannter Bauart und ein Zehenauflager 21. Letzteres besteht aus einem geeignet geformten Block, der unten mit einer kreissektorförmigen Rippe 22 versehen ist, die in einer entsprechend geformten Nut eines Blockes 23 verschoben werden kann. Der Mittelpunkt des Kreissektorsliegt etwas über der Zehenstütze, so dass eine Winkeleinstellung der Zehenstütze vorgenommen werden kann, ohne die Entfernung des Zehenauflagers von der
Fersenstütze wesentlich zu ändern. Eine Klem schraube 24 sichert die Winkellage der Zehenstütze.
Zur Einstellung der Zehenstütze entsprechend der Schuhlänge ist der Block 23 verschiebbar auf einem Hebel 25 angeordnet und kann in eingestellter Lage durch eine Klemmschraube 26 gesichert werden (Fig. 5 und ;). Der Hebel 25 ist durch emen Zapfen mit der Wiegt'17 verbunden und sein vorderes Ende ruht auf einer Schraubenspindel 27, deren Mutter 28 durch Kegelrad 30.
Achse 31 und Handrad 32 gedreht werden kann, um die Hebung und Senkung des vorderen Endes des Hebels 25 zu ermöglichen,
EMI2.1
gebracht, der durch Flanschen 40 gehalten wird, und sich zwischen die Treibscheibe und die Fnktionnscheibe legt. Auf den Achsen der treibscheiben 37, 38 sind Riemenscheiben 42, 7J befestigt, über welche ein Riemen 77 läuft. Dieser ist in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise über eine Leitrolle 44 und eine auf der Hauptwelle sitzende Riemenscheibe. J5 geführt, so dass die beiden Treibscheiben 42, 43 ununterbrochen in entgegengesetzter Richtung umlaufen.
Die Treibscheiben mitsamt ihren Antriebsscheiben und der Leitrolle 44 sind an einem drehbar auf der Hauptwelle 8 gelagerten Rahmen 46 angeordnet, und durch Drehung des Rahmens um die Hauptwelle kann jede Treibscheibe mit der Friktionsscheibe 36 in Eingriff gebracht werden, ohne die Spannung des Riemens- /zu verändern. Auf der Welle der Friktiunsscheibe 36 ist ein Zahnrad 4ì befestigt, das sich mit dieser dreht und mit einem Zahnrad 48 in Eingriff steht. Mit letzterem ist eine Kurbelwelle 49 verbunden, deren Kurbel durch eine Pleuelstange 50 mit dem Schuhträger verbunden ist. Die Scheibe < ? wird abwechselnd in der einen oder anderen Richtung, und zwar
EMI2.2
bewegungen des Schuhträgers unterhalb der Glättrolle hervorgebracht.
Das Umschalten des Friktionsantriebes erfolgt durch einen Handhebel 52, 54, der um den Zapfen 53 drehbar und durch eine Kuppe ! stangc J7 mit dem Rahmen 46 verbunden ist. Der Arbeiter kann somit die Umschldtung in jedem Augenbl ck vornehn < -n. Damit nicht durch Unaufmerksamkeit des Arbiters die Antriebsscheibe sich zu weit dreht, und den Schuhträger über die erwünschte Grenze seiner Bewegung hinausbewegt, ist eine selbsttätige Ausschaltvorrichtung für den Friktionsantrieb angewandt. Diese Ausschaltvorrichtung besteht aus einem Arm 57, der an einer um den Stift 53 drehbaren Muffe 58 sitzt und von Stiften 5, 5, 56 beeinflusst wird, die einstellbar
EMI2.3
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
Teile des Antriebes.
Die Verbindung zwischen der Muffe 58 und dem Rahmen 46 kann in beiden Richtungen gleichmässig nachgeben. Die Spannung der beiden Federn 61 wird durch Stellmuttern 62 bestimmt, deren Lage durch eine darüber geschraubte Platte 621 (siehe Fig. 2) gesichert wird.
Da die Umschaltung der Bewegung des Schuhträgers vom Arbeiter erfolgt, kann es leicht vorkommen, dass eine unerwünschte ruckweise Beschleunigung oder Verzögerung eintritt. Dies wird durch eine Bremsvorrichtung 63 verhindert, welche ununterbrochen, aber nachgiebig wirkt, und die Bewegungen des Schuhträgers dämpft. Die Bremsbacke 63 ist auf einem drehbaren Hebel 65 angebracht, der durch eine Schraubenfeder 66 gegen die Bremsscheibe 64 gedrückt wird. Die Schraubenfeder ist um Stange 67 herumgewunden, und stützt sich mit dem unteren Ende gegen eine verstellbare Schraube 68. Das obere Ende der Stange 67 ist durch das Ende des Hebels 65 hindurchgeführt und mit einer einstellbaren Anschlagmutter 69 versehen, die die Aufwärtsbewegung des Hebels begrenzt.
Die Bremsscheibe 64 sitzt auf der Kurbelwelle 49 und dreht sich mit dieser um Bruchteile einer Umdrehung hin und her. Es ist zweckmässig, dieser Bremsscheibe an den Stellen, welche bei Erreichung der äussersten Stellungen des Schuhträgers mit dem Bremsklotz 63 in Berührung kommen, einen grösseren Radius zu geben (Fig. 4), so dass die Bremswirkung an diesen Stellen vergrössert und dadurch das Anhalten des Schuhträgers erleichtert wird.
Eine Einrichtung ist getroffen (vergl. Fig. 2), welche den Rahmen 46 beim Loslassen des
EMI3.2
gegen das Auge, andererseits gegen Muttern 73 bezw. 74 auf der Stange ; 1 stützen. Die Muttern 73, 74 werden so eingestellt, dass bei der Gleichgewichtslage der Federn 75. 76 der Rahmen
EMI3.3
Schuhes längere Zeit der Wirkung der Glättrolle dargeboten werden soll, als die übrigen Teile des Schuhes.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Sohlenglättmasclinc, dadurch gekennzeichnet, dass die konkave Sohlenglättrolle ab-
EMI3.4