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GeMchwMkeltebegrenzer für Motorfahrzeuge und dgl.
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auch ein für Motorwagen dienender Geschwindigkeitsregler bekannt geworden, bei dem der zur Änderung der Geschwindigkeitsgrenze verstellbare Kontakt in einem Gehäuse angeordnet ist, dessen Deckel durch ein Schloss gegen unbefugtes Öffnen gesichert werden kann.
Wenn man nun auch durch diese letzte Einrichtung in der Lage ist, ein unbefugtes Verstellen des einstellbaren Kontaktes durch Verschliessen des Deckels zu verhindern, so besitzen die bekannten Geschwindigkeitsregler der eingangs erwähnten Art aber doch noch den Mangel, dass sich bei ihnen der einstellbare Kontakt ungewollterweise zufällig, beispielsweise durch stärkere Erschütterungen des Wagens oder aber durch andere Umstände, verschieben, d. h. aus der ihm erteilten Stellung entfernen kann, da bei den bekanntgewordenen Konstruktionen der mittels Sperrschlosses abzuschliessende Deckel eben nur den Zugang zu dem Kontakt verbindert, im übrigen aber den einstellbaren Kontakt sich selbst überlässt, jedenfalls keinerlei Einfluss auf diesen Kontakt ausübt.
Diesen Mangel der bekannten Geschwindigkeitsregler beseitigt dagegen der Gegenstand der vorliegenden Erfindung, welch letztere im wesentlichen darin besteht, dass bei einem Ge- schwindigkeitsregler der eingangs erwähnten Art der einstellbare Kontakt in seiner jeweiligen Stellung durch eine Verriegelungsvorrichtung auch gegen ungewollte zufällige Verstellung gesichert wird, beispielsweise dadurch, dass der an sich bekannte, mittels Sperrschlosses vei- riegelbare Deckel seinerseits beim Schliessen auf den einstellbaren Kontakt einwirkt und diesen in seiner jeweiligen Stellung festlegt.
In diesem Falle kann die Einrichtung so getroffen sein. dass der einstellbare Kontakt auf seiner Rückseite mit Zähnen versehen ist und dass der Gehäuse- deckel auf einer grösseren Strecke ebenfalls eine entsprechende Verzahnung aufweist, derart" dass die auf der Rückseite des einstellbaren Kontaktes vorgesehenen Zähne bei geschlossenem
Gehäusedeckel in die Verzahnung des letzteren eingreifen, wodurch eine Verschiebung des Kontaktes unter allen Umständen unmöglich gemacht wird. Der Deckel ist alsdann mit einem Kontaktstreifen versehen, mit dem sieh der einstellbare Kontakt in jeder seiner Stellungen in
Berührung befindet, solange der Deckel geschlossen ist, wohingegen die Berührung mit dem
Kontakt eine Unterbrechung erfährt, wenn der Decke ! geöffnet wird.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel ! der Erfindung veranschaulicht und zeigen die Fig. 1 eine Vorderansicht eines gewöhnlichen Geschwindigkeitsmessers eine.- ! Motorfahrzeuges,
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kontrollstromkreise liegt, und dieses Glied 13 als elektrischen Kontakt auszubilden. Dieser Kontakt ist verstellbar und kann in jeder gewünschten Lage in den Weg des Zeigers 12 längs der Skala 14 des Geschwindigkeitsmessers 11 gebracht werden. Wird beispielsweise der Kontakt 13 an der Einteilung 14 an einem bestimmten Platze, z. B. bei der Ziffer 30 eingestellt, so wird, wenn der Zeiger 12 über diese Ziffer spielt, ein elektrischer Stromkreis geschlossen und der Motor selbsttätig abgestellt.
In dem Falle, als ein elektrischer Antriebsmotor Verwendung finden sollte, würde an Stelle des Stromkreises, m welchem die Motorzündung liegt, der Betätigungsstromkreis treten, in welchen der Antriebsmotor eingeschaltet ist.
Der verstellbare Kontakt 13 ist vorzugsweise in einem geschlossenen, segmentförmig gestalteten Gehäuse untergebracht, welches an der Oberseite des bekannten Geschwindigkeits- messers 11 angeordnet ist. Im oberen Teile des Gehäuses 27 des Geschwindigkeitsmessers ist
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Schlitz 22 ist im Boden des Kontrollgehäuses 79 vorgesehen, so dass der Kontakt längs der Meilenoder Kilometerskala 14 des Geschwindigkeitsmessers in den Weg des gebräuchlichen Zeigers 12 gebracht werden kann.
Der Kontakt 13 wird auf einer segmentförmig gestalteten Bahn geführt und ist auf einem isolierten Schuh oder Gleitstück 25 befestigt. Dieses Gleitstück schleift in einer Schwalben- schwanzführung eines Segmentstüekes 26, welches längs des Bodens im Innern des geschlossenen Gehäuses 79 verläuft.
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steht in elektrischer Verbindung mit einem isolierten, entsprechend bewickelten Draht 31 des Motorkontrollstromkrí8e8 15 oder 18. Das andere Ende der elektrischen Verbindung bildet der bewegliche Zeiger 12.
Für den Fall, als der Zeiger 12 mit dem verstellbaren Kontakt 13, welcher in irgend einer Lage eingestellt wurde, in Berührung kommt, wird der Stromkreis geschlossen und die Motorzündung unterbrochen, wodurch der Motor abgestellt wird.
Um nun den Eigentümer oder eine andere bevollmächtigtr, Person in den Stand zu setzen, den Kontakt 13 längs der Einteilung 14 zu verstellen, und denselben hierauf gegen Lösung durch irgend eine nicht bevollmächtigte Person, aber auch durch zufällige Einwirkungen zu sichern, wird gemäss vorliegender Erfindung die nachstehend beschriebene Einrichtung getroffen : Die Vorder-, Ober-und'Rückseite des Kontrollgehäuses 19 wird zu diesem Zwecke als Deckel 32 ausgebildet, welcher an der Stelle 33 am rückwärtigen Ende des Bodens des Gehäuses gelenkig befestigt ist. Durch Aufklappen des Deckels kann der verstellbare Kontakt 13 längs einer Führung verstellt werden. Der Deckel. 32 ist ferner mit einem Schloss 34 und einem Schlüssel 35 (vgl.
Fig. 2) versehen, so dass der Deckel vom Eigentümer des Wagens abgesperrt werden kann und sohin der Kontakt 13 gegen unbefugte Lösung oder Versetzung, nachdem er eingestellt wurde, gesichert erscheint.
Um eine zufällige Versetzung des Kontaktes 13 zu verhindern, ist aber nocn die nachstehend beschriebene, zusätzliche Sicherungseinrichtung getroffen, welche den Kontakt in der Lage gegen Verschiebung sperrt, in welche er vorher gebracht wurde. Gemäss dem gezeichneten Ausführungbeispiele besteht die Sperrvorrichtung darin, dass am Gleitstücke 25 Zähne 36 vorgesehen sind, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist. Diese Zähne 36, welche an der Rückseite des Gleitstückes 25 angeordnet sind, arbeiten mit den Zähnen einer segmentförmig ausgebildeten Zahnstange 37 zusammen, welche Zahnstange am rückwärtigen Ende des drehbaren Deckels 32 angeordnet ist. Ist der Deckel 32 geschlossen, so greifen die Zähne 36 in die Zähne der Zahnstange ein und das Gleitstück bzw. der Kontakt 13 ist gegen Verschiebung gesichert.
Wird der Deckel 32 aufgeklappt, so kommen die Zähne 36 des Gleitatückes 25 ausser Eingriff mit den Zähnen der Zahnstange 37 und in diesem Zustande kann das Gleitstück durch eine berufene Person in die gewünschte Lage eingestellt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Geschwindigkeitsbegrenzer für Motorfahrzeuge, bei dem ein entsprechend der jeweilig gewünschten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges einstellbarer Kontakt, der durch Verschliessen eines Gehäusedeckels gegen unbefugtes Verstellen gesichert wird, bei Überschreitung der vor- erwähnten Fabrzeugsgeschwindigkeit mit dem beweglichen Zeiger eines Geschwindigkeitsmessers in Berührung kommt und dadurch den Stromkreis eines den Fahrzeugantrieb unterbrechenden elektrischen Stromes herstellt, dadurch gekennzeichnet, dass der einstellbare Kontakt in seiner
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diesen in seiner jeweiligen Stellung festlegt.