AT68394B - Hygienische Fußbekleidung für Normalfüßige und Vorrichtungen zur Verhütung und Heilung von Plattfuß und Formveränderungen des Fußes aller Art. - Google Patents
Hygienische Fußbekleidung für Normalfüßige und Vorrichtungen zur Verhütung und Heilung von Plattfuß und Formveränderungen des Fußes aller Art.Info
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Description
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Hygieni8che Fussbekleidung für Normalfüssige und Vorrichtungen zur Verhütung und Heilung von Plattfuss und Formveränderungen des Fusses aller Art.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche die jeweiligen, durch das Körpergewicht hervorgerufenen Druckkräfte entsprechend der Verschiebung ihres Angriffspunktes bei der natürlichen Beanspruchung des Fusses auf unter geringerer Beanspruchung stehende Teile des Fusses überträgt und hiedurch einerseits den Gang normalfüssiger, federnd und elastischer gestaltet, andererseits Formveränderungen des Fusses zur Heilung bringt oder deren Entstehen verhindert. Diese Ziele werden durch entsprechende Anpassung folgender Einrichtungen erreicht.
In der Zeichnung sind bloss schematische Darstellungen einiger Ausführungsformen des Gegen-
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zugehörige Ansicht von oben, Fig. III zeigt eine zweite Ausführungsform im Grundriss, Fig. IV un d V zeigen im Grundriss Ausbildungen der Vorrichtung, die auch als Einlagen benutzt werden können.
In einem Hohlabsatze c (Fig. I) befindet sich ein zweiarmiger Hebel, der, durch den Druck der Ferse beim Aufsetzen des Fusses betätigt, eine Feder b mit dem Lastarme f gegen das Längsgewölbe des Fusses drückt.
Auf dem Hohlabsatz ruht die Führungsplatte d (durchlocht), welcher die Fersenplatte e aufliegt, die mit ihrem Dorne i auf dem Lastarm ruht.
Vor dem Hohlabsatze ist die Stützplatte a angeordnet, über welcher die Feder b in Spannung steht. Die Feder hat einen Stützpunkt am vorderen Ende der Stützplatte, und ihre Spannung, kann durch die Schraube y eingestellt werden.
Beim Aufsetzen des Fusses wird durch die Vermittlung des zweiarmigen Hebels die Feder b in erhöhte Spannung gebracht, während mit dem Vorrücken des Schwerpunktes gegen das vordere Fussende das Körpergewicht derart einwirkt, dass es zu einer Hebung der Fersenplatte kommt.
Zur Regulierung und feinsten Abstufung der Wirkung des Systems dienen folgende Vorrichtungen : Das vordere, leicht verstellbare Ende der Feder b, die Sperr-und Regulierungsschraube r, ferner z. B. ein leicht auswechselbarer, in der Längsrichtung verstellbarer Dorn 1.
Dieser kann in seiner Höhenlage bereits durch Verstellung der Schraube r ajustiert werden.
Auf der Feder b ruht eine Sohleneinlage (frei aufliegend oder fest verbunden), beispielsweise zur Verminderung der Reibung des Fusses nut einem Fersenaufbau versehen.
Durch alle bisherigen, mehr oder minder starren Plattfusseinlagen ist es nur möglich, den
Fuss fest in einer halbwegs korrigierten Stellung fixiert zu halten, während durch dieses Feder- und Hebelsystem das Fussgewölbe nicht nur eine federnde Unterstützung findet, sondern auch eine rhythmische, dem natürlichen Gangmechanismus angepasste Entspannung des Bandapparates hervorgerufen wird, hiemit also-eine bei jedem Schritt sich wiederholende Korrektur des Platt- fusses stattfindet, die als selbsttätige, passive Mechanotherapie des Plattfusses zu bezeichnen ist.
Eine andere Anordnung dieses Systems findet bei Behandlung des Klumpfusses Verwendung, wobei die Längsgewölbefeder unter das äussere Längsgewölbe, also an die Aussenseite des Fusses zu liegen kommt. Zur Verhütung und Heilung verschiedener Arten von Fussdeformation kann die Feder b in jeder beliebigen Längsrichtung angebracht sein. Es können auch Federnpaare zur Anwendung kommen.
Als Ausgestaltung zu der beschriebenen Einrichtung wird zur gleichzeitigen Behandlung eines bestehenden vorderen Querplattfusses die Einrichtung derart ausgebaut, dass sich an die
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eine im Stützpunkte I fixierte Feder bl. Diese legt sich mit ihrem anderen Ende an den Hebelarm, welcher mit dem Hebelarm a einen um die vertikale Achse y drehbaren Winkelhebel darstellt.
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Bei Hauptbeteiligung des vorderen Quergewölbes und des Längsgewölbes, wobei die Valgitität oder Varidität des Gesamtfusses nicht ausgeprägt ist und mithin keiner Behandlung bedarf, wird eine Vorrichtung, ähnlich dem in Fig. m beschriebenen System, verwendet, wobei die Feder b an ihrem hinteren Ende fixiert ist und der Hohlabsatz mit dem Hebelsystem keine
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Durch Auftreten der Ferse auf den Federnteil b, erfolgt ein Einsinken desselben und ein Hebung von b1 und beim Einsinken son, das dem Längsgewölbe entspricht, ein Haken von & . Diese beiden Federn b1, bl. l können auch getrennt, z. B. parallel gelagert sein (Fig. V) und durch einen zweiarmigen Hebel 91 (gerade oder winkelig, in der horizontalen Ebene liegend, mit vertikaler Achse hl) in wirksamer Verbindung stehen.
Die Achse kann in einem Schlitz beweglich und durch Schrauben einstellbar sein, um die Wirkung leicht regulieren zu können. Es kann dann das Einsinken der Ferse nach Art der bei Fig. I erwähnten Fersenplatte erfolgen.
Diese letzterwähnte Federn- und Hebelvorrichtung kann als flache, für jeden Schuh benutzbare Einlagesohle Verwendung finden.
PATENT. ANSPRÜCHE ;
1. Hygienische Fussbekleidung für Normalfüssige und Vorrichtungen zur Verhütung und Heilung von Plattfuss und Formveränderungen des Fusses aller Art, bestehend aus einer als Stütze für den Fuss dienenden Einlage, dadurch gekennzeichnet, dass diese Einlagen mit unter der Ferse angebrachten festen Organen (Hebel, Federn, Keil und dgl.) derart in Verbindung stehen, dass mit dem Druck des Körpergewichtes auf diese Organe die Form der Einlagen ver- ändert wird und dieser Druck auf einen anderen Teil des Fusses übertragen wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen im Hohlabsatz gelagerten, um eine Achse drehbaren zweiarmigen Hebel mittels einer an einem Hebelarm angelenkten Feder der Druck auf die unter geringerer Beanspruchung stehenden Teile des Fusses übertragen wird.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen im Hohlabsatz gelagerten, um eine Achse drehbaren zweiarmigen Hebel, von dem der eine Hebelarm an das freie Ende einer Blattfeder angelenkt ist und der zweite Hebelarm unter dem Druck der Ferse steht.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine unter der Ferse liegende, an einem Ende fixierte Blattfeder, durch deren freies Ende der Druck der Ferse auf die unter dem Vorderteil des Fusses liegende Blattfeder übertragen wird.5. Fussbekleidung bzw. Einlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an die elastische Stütze für das Längsgewölbe (b) eine unter dem vorderen Quergewölbe des Fusses angeordnete bewegliche Feder (bJ derart angeschlossen ist, dass beim Niederdrücken der letzteren ein Heben der Längsgewölbestütze (b) erfolgt.6. Fussbekleidung bzw. Einlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsgewölbefeder auf einer Grundplatte angeordnet ist, über oder unter welcher sich eine durch den Fersendruck bewegte Feder befindet.7. Fussbekleidung bzw. Einlage für Fussbekleidungen nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Übertragung der Druckkräfte dienende Feder zwei Wölbungen besitzt, welche auf derselben Seite der Stützplatte oder auf verschiedenen Seiten derselben ver- laufen und durch einen in einer Führung beweglichen oder in einem Schlitze der Platte laufenden Federteil zusammenhängen.8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkräfte durch eine bewegliche Platte auf einem der Hebelarme übertragen werden.9. Fussbekleidung bzw. Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über den einstellbaren bzw. elastischen Organen eine Deckplatte angeordnet ist, welche auch mit den elastischen Organen verbunden sein kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT68394T | 1913-05-10 |
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