AT67434B - Fahrbare Lafette für Maschinengewehre. - Google Patents

Fahrbare Lafette für Maschinengewehre.

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AT67434B
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Wilhelm Richter
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Wilhelm Richter
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 Hebelarm 13 gelagerter federnder Schnapper 20 zusammenwirkt, der zwecks Betätigung von Hand mit einem Griffknopf 21 ausgestattet ist. Mit Hilfe des Schnappers 20 und der Zähne 19 kann der bezügliche Hebelarm 13 und somit   auch der zugehörige Bügel 11   entgegen der Wirkung der Feder 18 in Stellung gehalten werden. Auf diese Weise sind die Füsse 6 in ihren Lagern 5 zurückzuhalten. Beim Herausziehen der   Schnapper   20 aus ihren Zähnen 19 durch Erfassen der   Griffknöpfe   21 von Hand, verschwenken die gespannten Schraubenfedern 18 die beiden Bügel 11 um die Bolzen 12 derart, dass sich die   Bügel JJ   von den Füssen 6 entfernen und sie freigeben. 



  Das Befestigen der Füsse 6 des auf die Lafette aufgesetzten Maschinengewehres 7 geschieht derart, dass die beiden nach aufwärts gerichteten Griffe 16 der   Bügelhebel 13   von Hand erfasst und gleichzeitig mit einem raschen Druck solange nach abwärts bewegt werden, bis die beiden Schnapper 20 in die entsprechenden Sperrzahn 19 eingreifen, und die beiden-Bügel 11 oberhalb der Platten 9 
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 scheibe zu belegen, einerseits um das Hineindrücken der Füsse 6 in diese Lager zu fördern, andererseits um die Erschütterungen des Maschinengewehres beim Schiessen vom Lafettengestell aus zu vermindern und so als   Stossdämpfer   zu wirken. 



   Die das Querstück 1 mantelartig umfassenden Pratzen 23 der beiden Lager 5 sind für den Durchgang des Bolzens 12 durchbohrt und setzen sich unterhalb dieser Durchbohrung als parallel zur Längsrichtung des Querstückes 1 verlaufende Lappen 24 fort, die paarweise je einen Bügel bilden. In diesen beiden Bügeln kann die später erörterte Hinterradachse 25 (Fig. 12) gelagert werden. An den vorderen Lappen 24 eines jeden dieser Bügel ist aussen ein durchlochter Ansatz   ; 24a   zur Aufnahme je eines der Haken der beiden Achsmitnehmer 26 angegossen, um bei der Fahrbewegung eine Drehung des   Querstückes   1 nach rückwärts und damit ein Herausfallen der Achse 25 aus den beiden   Lagerbügeln 24, 24   zu verhindern. 



   In der Mitte des Querstückes 1 hat dessen Wandung zwei einander gegenüberliegende kreisrunde Löcher 27, deren Verbindungslinie beim Aufsetzen des Lafettengestelles auf die Achse   25   vertikal zu richten ist. Diese Löcher 27 gestatten das Aufschieben des   Querstückes 4   auf den Dorn 28 der Achse 25, um eine   Längsverschiebung   der Achse 25 in den Lagern 24,   24   zu verhindern. Die Achse 25 ist daher durch ihren Dorn 28 und die beiden   Lager 24, 24   gegen das Querstück 1 festgestellt.

   Ein unbeabsichtigtes Emporschnellen des Lafettengestelles und ein hiedurch ermöglichtes Loslösen von der Achse 25 bei der Fahrbewegung verhindert ein durch eine am oberen Ende des Dornes 28 befindliche Querbohrung gesteckter hakenförmiger Vorstecker 29. 
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   aus der Dreiecksgestalt nach Fig. 1 (Normalstellung) in die Gestalt. eines Trapezes nach Fig. 14   (zwecks Bildung der   Höbenlafette) gestatten, wobei   die Drehmittelpunkte in beiden Fällen in der Nähe der Enden des   Querstüf'kes   liegt. Zu diesem Zwecke trägt jede der beiden Lagerhülsen 4 zwei lappenförmige Ansätze 33, zwischen welche die kreisförmige Backe 34 je eines der Lafettenschenkel 2 eingreift.

   Dieser ist um einen in den Ansätzen 33 sowie in der Backe J4 gelagerten Bolzen35schwingbar. 
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   der Schrauben 37 wird gleichfalls eitie strengere Bewegung   der Hülsen 4 erzielt. 



   An dem   dem Querstück 1 entgegengesetzten Ende   der Lafettenschenkel 2 befindet sich das zweiteilige Lager zur Befestigung des dritten Fusses 6a (Fig. 13,14) des   Dreifussgesteltes   für das Maschinengewehr 7. Jeder Halbteil dieses Lagers besteht aus einer Platte 38, die mit einer auf den bezuglichen Lafettenschenkel aufgeschobenen und mit diesem vernieteten und verlöteten Hülse 39 fest verbunden ist.   Die Platte   hat einen leistenförmig   erhöhten   Hinterrand 40. Aus der oberen Fläche einer jeden Platte 38 ragt ein zylindrischer Bolzen   41   empor, der nahe seinem oberen Ende eine Querbohrung 42 hat.

   Die beiden Bolzen   41   dienen bei zusammengeklappten 
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 und Scheiben   4311 ergänzen sich,   sobald die bezüglichen Enden der Lafettenschenkel 2 vereinigt   sind, zu einer elastischen Auflagefäche, auf der der Schuh 6b des Fusses 6a zu liegen kommt. 



  Hiebei wirkt die Leiste 40 als Widerlager für den Schuh gob. Sind die bezüglichen beiden Enden   der Lafettenschenkel 2 aneinanderliegend, so werden sie durch Ineinandergreifen einer Feder 44 in eine Nut   45   verhindert, zu schlottern. Die   vollständige   Befestigung und das Anpressen des 
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 verjüngende Dome 46 bewirkt werden, die in die ebenso gestalteten Löcher 42 der beiden Bolzen 41 eingetrieben werden. 



   Die Hülsen 39 tragen auf ihrer Unterseite je ein   plattenförmiges   Auflager   47   zum Aufsetzen auf den Drehschemel 48 des Vorderrades 49. 



   Knapp hinter den Lagerplatten 38 ist in jedem Lafettenschenkel 2 ein Querbolzen-50 drehbar gelagert, der in einen Ring 51 endigt. Die Ringe 51 kommen bei zusammengeklappten Lafettenschenkeln 2 übereinander zu liegen und dienen zum Durchstecken des Achsholzens 52 dea Vorderrades 9, wodurch das Auseinanderklappen der Lafettenschenkel 2 während der Fahrt verhindert wird. 



   Die Spreizen 53 dienen bei auseinandergeklappten Lafettenschenkeln 2 (Fig. 14) als Verstrebung und Versteifung der letzteren sowohl untereinander als auch mit dem Hinterfuss   6a   des Maschinengewehres 7, zu welchem Zwecke dieser Fuss mit   Ösen 54 für   die Haken der kürzeren
Spreizen 53 versehen ist. Während der Fahrt werden die freien Enden dieser Spreizen, wie aus Fig. 1 ersichtlich, in elastische Halter 35 eingelegt, die an den Lafettenschenklen 2 befestigt sind. 



   An der Aussenseite jeder Platte 38 befindet sich an der zugehörigen Hülse 39 ein Butzen 56 mit einem von oben nach unten durchgehenden rechteckigen Loch   J7   zum Einstecken der in diese Löcher passenden Füsschen 58 (Fig. 7) des Sattels 59. Jede Hülse 39 trägt einen Ansatz 39a 
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 den Lafettenschenkeln 2 längsverschiebbar und feststellbar sind. 



   Die Lafettenschenkel 2 sind zwecks Begrenzung ihrer Auseinanderbewegung mit je einem Anschlag 61 versehen, der sich an den Kopf der bezüglichen Schraube 37 anlehnen kann. 



   Während der Fahrt wird die Lafette von den Hinterrändern 62 und deren Achse 25 getragen. 



  Diese besteht hauptsächlich aus einer starken Flachfeder, die in die zylindrischen Achsstummel 25a für die aufzuschiebenden Hinterräder 62 endet. In der Mitte trägt die Achse 25 einen aufwärts- 
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 so gelangt die Achse 25 i9n die beiden Lagerbügel 24, 24 des Querstuckes 1. und die Längsrichtungen des letzteren und der Achse   25   verlaufen parallel   zueinander.   
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 Hinterfuss 6a des Maschinengewehres 7 zu liegen. 



   Soli der Sattel 59 auf das Maschinengewehr 7 selbst aufgesetzt werden, so werden die   Füsscben 5 in die Löcher 66 (Fig. 14) zweier an dem Kühler   67 vorgesehenen Butzen 67 derart eingeschloben, dass die Gummiverstärkung 65 auf der Wölbung des Kühlers 67 aufliegt. 



   Die beiden Lafettenschenkel 2 dienen im Verein mit dem Querstück 1 dem aufgesetzten Maschinengewehr 7 als Unterlage bei der Fahrbewegung sowie beim Schiessen und bilden   ausserdem,   wie später erläutert werden soll, mit dem Breifussgestell des Maschinengewehres bei entsprechender Vertikalstellung des ganzen Systems eine Höhenlafette (Fig. 14), die dem aufgesetzten   Maschinengewehr eine Elevation bis   zu 90a zu erteilen gestattet und es befähigt, auf Flugzeuge oder auf einen in stark überhöhter Stellung befindlichen Gegner zu schliessen. 



   Auf steil abschüssigen   Hängen   gestattet die Lafette die Verankerung des Maschinengewehres derart, dass in die Tiefe geschossen   werden kann. Hiezu werden   die beiden Lafetten- 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5>
    3. Fahrbare Lafette nach Ansprach l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lafettenschenkel (2) an ihrem dem Querstück (1) entgegengesetzten Ende leicht lösbar miteinander verbunden sind.
    4. Fahrbare Lafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Querstiick (1) mit zwei Fusslagern (5) zur Aufnahme der beiden vorderen Gestellfüsse (6) des Maschinengewehres (7) ausgestattet ist.
    5. Fahrbare Lafette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lafettenschenkel (2) an ihrem dem Querstück (1) entgegengesetzten Ende mit Mitteln ausgestattet sind, welche, wenn diese Enden vereinigt sind, zusammen ein Lager zur Befestigung des dritten Gestellfusses (6a) des Maschinengewehres (7) bilden.
    6. Fahrbare Lafette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das auf je einem das Querstück (1) durchsetzenden Bolzen (12) ein mit einem Handhebel (13) zu betätigender Bügel (11) verschwenkbar und in verschiedenen Schwenklagen feststellbar angeordnet ist, welcher Bügel bei entsprechender Verschwenkung entgegen der Wirkung einer Rückziehfeder (18) den EMI5.1 Dorn (28) der Hinterradachse (fia) oder einen Dorn der Achse eines im Bedarfsfalle anzuwendenden Gefechtsrollenpaares ausgestattet ist, welche Achse hiebei von an dem Querstück (1) befestigten Lagerbügeln (24) umfasst und in Stellung gehalten wird. EMI5.2
AT67434D 1913-10-18 1913-10-18 Fahrbare Lafette für Maschinengewehre. AT67434B (de)

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AT67434D AT67434B (de) 1913-10-18 1913-10-18 Fahrbare Lafette für Maschinengewehre.

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