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Schnellkupplung für Anbaugeräte an Schlepper mit Hydraulik
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Patent Nr. 250083 geschützten Schnellkupplung für, mit Kupplungsbolzen versehene Anbaugeräte an Schlepper mit Hydraulik, an deren beiden unteren Lenkern die Lagerungen für die Kupplung mit dem Anbaugerät befestigbar sind und zwei durch einen Distanzhalter verbundene Lagerungen für die beiden seitlichen Kupplungsbolzen des Anbaugerätes, über welche an sich bekannte Zuführungsgleitflächen zur automatischen Bolzeneinführung bei der Rückwärtsfahrt des Schleppers und hydraulischen Anhebung dessen Lenker vorgesehen sind.
In besonderen Fällen von Anbaugeräten, wie etwa bei Beetpflügen, ist es erforderlich, den Lagerungen für die Achszapfen des Anbaugerätes variable Winkeleinstellungen zur Horizontalen und auch zur Schlepperachse einzuräumen, da durch die erforderliche Winkeleinstellung des Beetpfluges zur Ackerbodenfläche dessen Kupplungszapfen ebensowohl gegen die horizontale Ebene einen bestimmten Winkel einschliessen sollen als auch ihr Normalwinkel senkrecht zur Schlepperachse geringe Winkelverdrehungen erfährt.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die mit den Zuführungsgleitflächen versehenen Lagerungen an den beiden unteren Hydrauliklenkern ebensowohl um die Lenkerachse als auch senkrecht zur Lagerungsachse verschwenkbar sind. Da es sich hiebei nur um geringe Winkelgrade handelt, sind geeignete Anschläge bzw. Begrenzungsmittel vorgesehen, diese Winkelverdrehung auf das erforderliche geringe Ausmass einzuschränken.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Aufrisslängsschnitt durch die Schnellkupplung, Fig. 2 den zugehörigen Grundriss und Fig. 3 den zugehörigen Kreuzriss.
Der Deutlichkeit halber sind die im Stammpatent verwendeten Bezugszeichen auch für die Erfindung verwendet worden, während die neuen Elemente beginnend mit der Bezugsziffer--23bezeichnet wurden.
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des betreffenden Anbaugerätes (etwa eines Beetpfluges) in die im Lagerungsgehäuse-S-- vorgesehenen Lagerungen --6-- durch die Zuführungsgleitflächen-9, 9a, 9b-- bei der Rückwärtsfahrt des Schleppers gegen das Anbaugerät einzuführen und darin satt zu lagern.
Wenn nun diese Kupplungszapfen-A-nicht horizontal und nicht senkrecht zur Schlepperachse wegen der Stellung des Anbaugerätes zur Ackergrundfläche liegen sollen, kann die satte Auflage derselben in den Lagerungen --6-- nur durch entsprechende Winkelverstellung dieser Lagerungen --6-- ebensowohl
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gegenüber der Achse der Lenker-l-als auch senkrecht zur Achse der Lagerungen-6-erreicht werden.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäss auf die Hydrauliklenker--l und 2--des Schleppers, die durch geeignete Distanzmittel in die bei Anbaugeräten normierte Distanz der beiden Kupplungsbolzen-A- (der zweite Lenker ist in den Zeichnungen nicht dargestellt) eingestellt sind, je ein Drehzapfen --23-- in geeigneter Weise befestigt (aufgesteckt, angeschweisst) oder in sonstiger geeigneter Weise starr mit den Hydrauliklenkem-l und 2-- verbunden, um welchen Drehzapfen - sodann eine Grundplatte --27-- mittels einer Rohrhülse --24-- verschwenkbar aufgesteckt wird.
Zum Festhalten der Rohrhülse --24-- auf dem Drehzapfen --23-- und gleichzeitig zur Begrenzung der Verdrehungsfreiheit der Rohrhülse --24-- und damit des Lagerungsgehäuses-8-ist ein Doppelhebel --25-- mit seiner mittleren Bohrung auf den Drehzapfen --23-- aufgesteckt und durch Splinte--26-od. dgl. mit dem Drehzapfen-23-
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Grundplatte-27-ist- auf dem Drehzapfen --23-- zusammen mit den Unterflächen des Doppelhebels-25winkelbegrenzende Anschläge bilden. Am vorderen Ende der Grundplatte-27-ist ein Drehzapfen - mit dieser fest verbunden, um welchen das Lagerungsgehäuse-8-wie um einen Königszapfen horizontal verschwenkbar ist.
Um auch diese Verschwenkungsfreiheit einzuschränken,
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Grundplatte-27-und Lagerungsgehäuse-8---28-- gespannt wird und dadurch den Verdrehungswinkel des Lagerungsgehäuses--8--elastisch begrenzt.
Zur Anbringung dieser Schnellkupplung werden die Hydrauliklenker--l und 2--des
Schleppers zunächst mit dem Drehzapfen --23-- versehen oder mit einem solchen verschweisst, demnach besondere untere Hydrauliklenker in den Schlepper eingehängt. Sodann wird die Grundplatte --27-- mittels ihrer Rohrhülse --24-- auf die Drehzapfen --23-- aufgesteckt und in dieser Lage durch Aufstecken des Doppelhebels-25--, der als starr beidseitiger Anschlagbalken wirkt, mittels der Splinte --26-- auf dem Drehzapfen --23-- befestigt.
Durch Rückwärtsfahrt des Schleppers gegen die Kupplungszapfen--A--des betreffenden Anbaugerätes werden diese beim Einschalten der Hydraulik und damit Anheben der beiden unteren Lenker--l und 2-durch Abgleiten an den Zuführungsgleitflächen-9, 9a, 9b-- in die Lagerungen --6-- eingeführt und dort durch die im Stammpatent beschriebenen Sperren-14--, die durch ein Zugmittel --16-- vom Schleppersitz aus steuerbar sind, festgehalten.
Dadurch, dass die Grundplatte - einerseits in begrenzten Winkelgraden um den Drehzapfen --23-- und das Lagerungsgehäuse --8-- um den Drehzapfen --28-- der Grundplatte --27-- gleichfalls in begrenzten Winkelgraden verschwenkbar ist, kann sich die beschriebene Schnellkupplung den jeweils erforderlichen Schrägstellungen der Anhängerbolzen-A-des Anbaugerätes satt anpassen, so dass die Lagerung der Kupplungsbolzen-A--in jeder gewünschten Stellung technisch einwandfrei ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schnellkupplung für mit Kupplungsbolzen versehene Anbaugeräte an Schlepper mit Hydraulik, an deren beiden unteren Lenkern die Lagerungen für die Kupplung mit dem Anbaugerät befestigbar sind und zwei durch einen Distanzhalter verbundene Lagerungen für die beiden seitlichen Kupplungsbolzen des Anbaugerätes, über welchen an sich bekannte Zuführungsgleitflächen zur automatischen Bolzeneinführung bei der Rückwärtsfahrt des Schleppers und hydraulischen Anhebung dessen Lenker vorgesehen sind nach Patent Nr.250083, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die mit den Zuführungsgleitflächen (9, 9a, 9b) versehenen Lagerungen (6) an den beiden unteren Hydrauliklenkern (1, 2) ebensowohl um die Lenkerachse, als auch senkrecht zur Achse der Lagerungen (6) verschwenkbar sind.
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