DE682099C - Dreifussstaender fuer Feuerwaffen - Google Patents

Dreifussstaender fuer Feuerwaffen

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DE682099C
DE682099C DEC51972D DEC0051972D DE682099C DE 682099 C DE682099 C DE 682099C DE C51972 D DEC51972 D DE C51972D DE C0051972 D DEC0051972 D DE C0051972D DE 682099 C DE682099 C DE 682099C
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Germany
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wheels
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firearms
tripod stand
parts
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DEC51972D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
    • F41A23/32Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings with split trails

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

C 51972
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dreifußständer für Feuerwaffen, dessen zwei die Räder tragende Stützfüße geteilt und zusammenklappbar sind.
Es sind Untergestelle für Feuerwaffen bekannt, deren Stützen aus zwei beweglichen Teilen zusammengesetzt sind, deren äußere Teile zusammen mit den daran befestigten Rädern nach dem Erdboden geneigt oder darauf niedergelegt werden können. Während des Umstellens von der Fahr- in die Schießstellung ruht jedoch die Lafette auf zwei zusätzlichen Stützen, wodurch die Räder entlastet werden, um sie in die gewünschte Lage bringen zu können. Es ist ferner ein Untergestell für Feuerwaffen bekannt, bei dem die Seitenstützen mit abnehmbaren Raupenketten oder Rädern versehen und um eine senkrechte Achse des Untergestells schwenkbar sind. Bei der Umstellung der Seitenstützen in die Schießstellung erfolgt die Schwenkung mit den Raupenketten oder Rädern, wobei diese auf dem Boden bleiben. Die dritte Stütze dieses Untergestells besteht aus einem Schraubenbock, durch den es ermöglicht ist, die Raupenketten oder Räder vom Boden abzuheben.
Die Erfindung hat eine besondere Art der Ausbildung eines Dreifußständers zum Gegenstand und besteht im wesentlichen darin, daß die Teilungsebene der die Räder tragenden Stützfüße schräg zu ihrer Längsachse verläuft. Man erreicht dadurch, daß nach dem Zusammenklappen der die Räder tragenden äußeren Teile der Stützfüße diese mit dem nach hinten gerichteten dritten Stützfuß ein Fahrgestell von etwa dreieckiger Gestalt bilden. Vorzugsweise sind an den Enden der beiden Teile der zusammenklappbaren Stützfüße verbreiterte Kopfstücke vorgesehen, die mit Verbindungs- und Sicherungsmitteln zum Festlegen der eingestellten Lage des äußeren Teils ausgerüstet sind. Durch die Anordnung der erfindungsgemäßen Lafette .mit in sich schräg geteilten Stützfüßen wird eine leichte und insbesondere schnelle Demontage ermöglicht, was für die Feuerbereitschaft der Waffe von großer Wichtigkeit ist. Auch bei schwereren Lafetten ist die Überführung aus der Fahrlage in die Schießlage oder umgekehrt leicht durchführbar, da der geteilte Stützfuß bei Belastung durch das Gewicht der Lafette 0. dgl. des sich stets gegen den Boden abstützenden Rades eine so bedeutende Hebelarmübersetzung aufweist, daß zur Überwindung des beträchtlichen Gewichtes der Lafette nur eine ganz geringe Kraft erforderlich ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht:
Fig. ι ist eine Seitenansicht auf das Untergestell, wobei der linke vordere Stützfuß unter Weglassung des Rades in Feuerstellung, der linke hintere Stützfuß in Fahrstellung dargestellt ist.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf das in Fig. ι dargestellte Untergestell.
An den mittleren Körper ι des Untergestells sind mit Hilfe der Zapfen 2 die Stützfüße 3, 4 angeschlossen. Die Stützfüße können entweder mit dem Körper ι fest verbunden sein, oder sie können auf den Zapfen drehbar gelagert werden, so daß man sie durch bekannte Verriegelungsmittel in bezug auf den mittleren Körper in einer bestimmten Lage einstellen und sichern kann. In dem Lager des ao mittleren Körpers r ist der obere Teil 5 der Lafette, auf welchem die Feuerwaffe 6 ruht, um 3600 drehbar angeordnet. Die Enden der Stützfüße 3, 4 sind mit Spornen 7 für das Verankern des Untergestells in der Erde versehen.
Die Stützfüße bestehen aus zwei Teilen, und zwar aus dem festen Teil 3, welcher an den mittleren Körper 1 angeschlossen ist oder mit ihm ein einziges Stück bildet, und aus dem beweglichen, gelenkig zu diesem Teil 3 angeordneten Teil 3'. Die Teilungsebene der Stützfüße 3, 3' ist so geführt, daß der Sporn 7 nach dem Umdrehen des beweglichen Teiles 3' tun i8o° auf den ungeteilten Stützfuß 4 bzw. auf die fest mit diesem verbundene Hülse 17 aufzuliegen kommt, welche mit den zum Verriegeln des Spornes geeigneten Verbindungs-' mitteln versehen ist. Die benachbarten Endstücke der beiden Teile 3, 3' der Stützfüße sind als verstärkte Kopfstücke 10 ausgebildet und durch den Zapfen 11 mit der Mutter 12 miteinander verbunden. Zur Sicherung der gegenseitigen Lage der beiden Teile 3, 3' der Stützorgane sind die Berührungsflächen mit einer Riffelung 13 versehen.
Zur Beförderung des Untergestells auf längere oder kürzere Entfernung dienen die Räder 15, welche durch die Zapfen 16 mit den umklappbaren Teilen 3' der Stützfüße 3 verbunden sind.
Wenn eine Änderung der Feuerungsstellung der Waffe verlangt wird, wird das Untergestell zur Fahrt in solcher Weise vorbereitet, daß zunächst die Mutter 12 gelockert und hierauf der Teil 3' der Stützorgane so weit herumgeklappt wird, bis die Sporne 7 auf den Stützfuß 4 bzw. die Hülse 17 (Fig. 2) zum Aufliegen kommen. Dadurch wird aus dem Untergestell ein festes dreigliedriges Fahrgestell zur Beförderung der Feuerwaffe oder 6<> zum Anhängen an ein anderes Fahrzeug gebildet.
In der Feuerungsstellung können die Räder mit dem Untergestell verbunden bleiben, ohne daß damit dessen Stabilität leidet, da die auf das Untergestell beim Abfeuern übertragenen Kräfte beinahe in der Richtung der Radachse wirken. Es ist aber auch möglich, die Räder von der Berührung mit der Erde leicht dadurch auszuscheiden, daß man die Stützorgane im Verbindungsgelenk bricht und wölbt oder den-Boden unter dem Rade vertieft.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Dreifußständer für Feuerwaffen, dessen zwei die Räder tragenden Stützfüße geteilt und zusammenklappbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungsebene der Stützfüße schräg zu ihrer Längsachse verläuft, derart, daß nach dem Zusammenklappen der die Räder tragenden äußeren Teile (3') der Stützfüße diese mit dem nach hinten gerichteten dritten Stützfuß (4) ein Fahrgestell von etwa dreieckiger Gestalt bilden.
2. Dreifußständer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an den benachbarten Enden -der beiden Teile (3, 3') der zusammenklappbaren Stützfüße verbreiterte, drehbar verbundene Kopfstücke (10) go ausgebildet sind, die mit Verbindungsund Sicherungsmitteln (11, 12, 13) zum Festlegen der eingestellten Lage des Außenteils (3') versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC51972D 1935-10-04 1936-09-13 Dreifussstaender fuer Feuerwaffen Expired DE682099C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS469706X 1935-10-04

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DE682099C true DE682099C (de) 1939-10-07

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ID=5452972

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC51972D Expired DE682099C (de) 1935-10-04 1936-09-13 Dreifussstaender fuer Feuerwaffen

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US (1) US2107824A (de)
BE (1) BE417416A (de)
DE (1) DE682099C (de)
FR (1) FR811252A (de)
GB (1) GB469706A (de)
NL (1) NL46605C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122414B (de) * 1956-06-19 1962-01-18 Energa Geschuetz mit an das Geschuetzrohr anschwenkbaren Lafettenholmen

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GB469706A (en) 1937-07-30
FR811252A (fr) 1937-04-10
BE417416A (de)
NL46605C (de)
US2107824A (en) 1938-02-08

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