DE646384C - Lafette fuer Feldgeschuetze mit einer Einrichtung zum Anbringen von Raedern mit Luftreifen - Google Patents

Lafette fuer Feldgeschuetze mit einer Einrichtung zum Anbringen von Raedern mit Luftreifen

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DE646384C
DE646384C DEM124536D DEM0124536D DE646384C DE 646384 C DE646384 C DE 646384C DE M124536 D DEM124536 D DE M124536D DE M0124536 D DEM0124536 D DE M0124536D DE 646384 C DE646384 C DE 646384C
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wheel
gun
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pneumatic tires
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DEM124536D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Feldgeschütze, und zwar insbesondere auf eine Anordnung an Lafetten für Feldgeschütze, um dieselben zwecks schnellerer Beförderung mit pneumatischer Bereifung zu versehen, welche das Geschütz auch beim Schießen unterstützt. Die Lafette wird zu diesem Zweck, wie es von abgefederten Geschützen her bekannt ist, an den Enden der üblichen Radachse mit schräg nach abwärts ■ und vorwärts ragenden Schwingarmen versehen, an denen die Zapfen zur Aufnahme der Räder angebracht werden. Der Lafettenkörper selbst ist zwecks Seitenrichtbarkeit verschiebbar an der RaH-achse angeordnet. Bei den bekannten Feldgeschützen wird nun die einen schnellen Transport ermöglichende Abfederung auf Kosten der Seitenrichtbarkeit erreicht, denn die bekannten Abfederungsvorrichtungen sind nur dort anwendbar, wo der tafettenkörper unverschiebbar auf der Radachse sitzt.
Erfindungsgemäß wird aber durch, eine neuartige Anordnung der Abfederungaeinrichtung dafür gesorgt, 'daß die Seitenrichtbarkeit, d.h. eine Verschiebung des Lafettenkörpers entlang der ursprünglichen Radachse, in keiner Weise beeinflußt wird. Die neuartige Lafettenanordnung läßt sich z. B. ohne weiteres an einem bereits in üblicher Weise mit den gewöhnlichen Artillerierädern hergestellten Feldgeschütz verwenden, welches durch seitliche Verschiebung des Lafettenkörpers entlang der Radachse seitengerichtet wird. Erreicht wird dieses Ziel der Erfindung-dadurch, daß die in an sich bekannter Weise von den Enden der Radachse schräg nach abwärts und vorwärts ragenden Schwingarme an ihren unteren Enden einerseits die Radzapfen zur Aufnahme von mit pneumatischer Bereifung versehenen Rädern tragen und andererseits mit ihren unter dem Radzapfen liegenden äußersten Enden nachgiebig mittels Federn !enthaltender Stangen gelenkig mit den Enden einer unter dem Lafettenschwanz angeordneten und von demselben getragenen Querwelle verbunden sind. Diese Querwelle ist längs verschiebbar in an dem Lafettenschwanz angebrachten Lagern unterstützt, ist aber unverschiebbar mit Bezug auf die Radachse.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt:
Abb. ι ist eine Draufsicht des Geschützes und der neuen Lafette, dabei sind Teile herausgebrochen gezeichnet.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht des Geschützes wobei das eine Rad entfernt ist.
Abb. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 1.« Abb. 4 zeigt in Draufsicht die Anordnung der Ausgleichsachse. ■'..?-
Abb. 5 ist eine Teilansicht der in Abb..;; dargestellten Teile.
Abb. 6 ist ein Längsschnitt der Ausgleichsjo achse nach Linie 6-6 der Abb. 4.
An den üblichen Radzapfen der Geschütz achse 11 werden nach abwärts ragende Schwingarme. 12 aufgesteckt, an deren unteren Enden die Zapfen 2S zur Aufnahme der mit pneumatischer Gummibereifung 17 versehenen Räder befestigt sind. Zur Unterstützung der nach abwärts ragenden Arme 12 ist gemäß den Abb. 5 und 6 ein Hebelwerk 13 vorgesehen, bestehend aus einer Querwelle 14, radialen Stangen 15 und einer V-förmigen Steuergabel 16.
Das Geschütz ist mit dem üblichen Geschützrohr 19 sowie mit einer Rücklauf vorrichtung 20, einer Seitenrichtvorrichtung 21 und einer H öhenricht vorrichtung 22 versehen. Alle diese genannten Teile sind an. einem Lafettenkörper 23 angeordnet, dessen Schwanz mit dem üblichen Sporn 24 versehen ist. Diese Zusammenstellung ist zwecks seitlicher Ver-Schiebung an der Geschützachse 11 angeordnet und trägt auch das übliche Schutzschild 25.
Die nach auswärts ragenden Radzapfen 2 S liegen parallel zu und in einem Abstand von der Geschützachse 11. Die nach abwärts ragenden Arme 12 sind ferner unterhalb der Radzapfen 28 mit seitlich nach einwärts ragenden Zapfen 31 versehen, welche an ihren innersten Enden mit Kugeln 32 versehen sind. Diese Kugeln 32 werden in Kugelsockeln gelagert, welche sich an einem Ende von radialen Stangen 15 (Abb. 1, 4 und 5) befinden. Diese Stangen 15 erstrecken sich nach rückwärts zu den Enden der Querwelle 14, deren Enden Kugeln 33 haben (Abb. 4 und 6), welche in Kugelsockel zu liegen kommen, die an den anderen Enden der radialen Stangen 15 vorgesehen sind. Wie die Abb. 3 zeigt, sind die radialen Stangen 15 an denjenigen Enden, welche mit den Kugeln 32 verbunden sind, mit Bohrungen 34 versehen, die zur Aufnahme von Lagerklötzen 35 und 36 dienen, deren Lagerflächen gegenüberliegende Seiten der Kugeln 32 umfassen. Die Lagerklötze 3 5 werden durch Federn 37 nach auswärts gegen die Kugeln 32 gedrückt, während die Lagerklötze 36 durch Schraubenpfropfen 38 in der Bohrung der radialen Stangen festgehalten werden. Die anderen Enden der radialen Stangen sind mit Bohrungen 39 versehen, in welchen Lagerklötze 40 und 41 angeordnet sind, die mit gegenüberliegenden Seiten der Kugeln 33 in Eingriff stehen. Die inneren Lagerklötze 40 liegen gegen den Boden der Bohrungen 39 an, jährend die Lagerklötze 41 durch Federn 42 ^phgiebig gegen die Kugeln 33 gedrückt ,"Äerden. Die Federn 42 werden durch Schraubpfropfen 43 unter Spannung gehalten, welche gleichzeitig ein Heraustreten der Federn aus den Bohrungen 39 verhüten.
An den Seiten des Lafettenkörpers 23 sind Stützen 44 starr befestigt, welche Lager 4 5 haben, um die Querwelle 14 aufzunehmen, welche unter dem Lafettenschwanz zu liegen kommt. Die Lager 45 gestatten eine Querverschiebung des Lafettenkörpers mit Bezug auf die Querwelle 14, welche derart festgehalten wird, daß sie in einer unveränderlichen Lage mit Bezug auf die Geschützachse liegenbleibt, wenn das Geschützrohr seitlich nach links oder nach rechts verschoben wird. Gemäß der Abb. 6 wird die Querwelle 14 von einem senkrechten Zapfen 46 quer durchsetzt, und an diesem Zapfen sitzt eine Kugel 47, die unterhalb der Achse 14 zu liegen kommt. Die Enden der V-förmigen Steuergabel 16 sind mit Stützen 49 versehen, die starr mittels U-Bolzen 50 (Abb. 1, 4 und 5) an der Geschützachse 11 befestigt sind. Um das Eindringen von Sand und sonstigem Schmutz in die Lager 45 zu verhüten, sind die frei liegenden Enden der Querwelle 14 und die rückwärtigen Enden der Stangen 1 5 von nachgiebigen, balgenartigen Hülsen umgeben, welche in keiner Weise die seitliche Verschiebung der Welle 14 oder die universalgelenkige Bewegung der radialen Stangen 15 behindern. Das Geschützrohr kann also quer verstellt werden und verschiebt sich dabei auf der Geschützachse, ohne daß hierbei die relative Lage der Räder verändert wird,' während andererseits die Achsen der Räder stets parallel zur Geschützachse liegenbleiben. Wenn nun das Geschützrohr gezwungen wird, sich entlang der Geschützachse zu verschieben, wenn das Geschütz auf das Ziel gerichtet wird, dann verursacht die V-förmige Steuergabel 16 infolge ihrer Verbindung mit der Kugel 47, daß die Querwelle 14 ortsfest mit Bezug auf die Geschützachse 11 in Stellung bleibt. Man erkennt hieraus, daß gar keine Neigung besteht, die Entfernung zwischen den Kugeln 33 an der Querwelle und den Kugeln 32 an den nach abwärts ragenden Armen 12 zu verändern, und daß daher die relative Lage der Räder mit Bezug auf die ieschützachse nicht verändert wird, wenn das leschützrohr seitlich ausgerichtet wird. Wie die Abb. 2 zeigt, sind die nach ab- iao wärts ragenden Arme derart verlegt, daß in der Feuerstellung des Geschützes die durch
die Zapfen 28 gebildete Radachse unterhalb und etwas nach vorwärts mit Bezug auf die Geschützachse zu liegen kommt. Wenn das Geschütz abgefeuert wird, dann entsteht infolge der Heraustreibung des Geschosses eine senkrechte Kraftkompionente, welche die Neigung hat, das Geschütz und die Lafette von dem Erdboden abzuheben. Dieser nach aufwärts gerichteten Komponente wirkt eine !Craft entgegen, bestehend aus dem Gewicht des Geschützes und der daran sitzenden Teile. Bei dem Geschütz gemäß der Erfindung werden nun durch diese Kräfte die Federn 37 zusammengedrückt, so daß die nach abwärts ragenden Arme etwas nach rückwärts ausschwingen, d.h. die Radachse nähert sich einer Lage unterhalb der Geschützachse. In dieser Weise wird ein Teil der nach aufwärts ragenden Kraftkompionente ausgeglichen, und zwar durch die vergrößerte senkrechte Entfernung zwischen der Geschützachse und der Radachse. Auch die nachgiebigen Reifen sind etwas wirksam, um einen Teil der Aufwärtsbewegung der Lafette aufzunehmen, bevor die Räder selbst den Erdboden verlassen. Ein Teil der senkrechten Kraftkomponente, die infolge der Reaktion des Geschützes auftritt, wird dadurch absorbiert, daß die Federn yj zusammengedrückt werden. Aus dem Obigen geht hervor, daß die Lafette über eine ausreichende Stabilität beim Abfeuern des Geschützes verfügt und auch genau und leicht gehandhabt werden kann, weil die Neigung der Räder, sich von dem Erdboden abzuheben, wesentlich vermindert ist, so daß man nach dem Abschießen des Geschosses nicht notwendigerweise das Geschütz wieder auf das Ziel einzustellen braucht. Der Bewegung des Geschützrohres über seine ursprüngliche Lage hinaus wirken die Federn 42 entgegen, die an dem andereil Ende der radialen Stangen 15 angeordnet sind, und die Energie dieser Bewegung wird durch das Lager 44 sowie von · den Gummireifen aufgenommen.
Wenn man den Schwanz der Lafette nach aufwärts schwingt, was geschehen muß, wenn das Geschütz geschleppt werden soll, dann kommt die Radachse ein klein wenig mit Bezug auf die Geschützachse nach vorwärts zu liegen. In dieser Lage werden die senkrechten Stöße, die infolge Unebenheiten in der Fahrstraße erzeugt werden, durch die Reifen aufgezehrt und auch dadurch, daß die nach abwärts ragenden Arme etwas ausschwingen können, da diese Arme mit Bezug auf die Geschützachse nach vorwärts liegen, so daß ein Teil der Stöße durch die nachgiebig· gelagerten Stangen 15 aufgenommen werden kann.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Anordnung an Lafetten für Feldgeschütze, um dieselben zwecks schnellerer Beförderung mit pneumatischer Bereifung zu versehen, welche das Geschütz auch beim Schießen unterstützt, mit an den Enden der üblichen Radachse, an welcher zwecks Seitenrichtbarkeit der Lafettenkörper verschiebbar sitzt, angeordneten Schwingarmen mit Radzapfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingarme (12) in an sich bekannter Weise schräg nach abwärts und vorwärts ragen und an ihnen unteren Enden einerseits die Radzapfen (29) zur Aufnahme von mit pneumatischer Bereifung versehenen Rädern (17) tragen und andererseits mit ihren unter dem Radzapfen (29) liegenden äußersten Enden nachgiebig mittels Federn enthaltender Stangen (15) gelenkig mit den Enden einer unter dem Lafettenschwanz angeordneten und von demselben getragenen Querwelle (14) verbunden sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwelle
. (14) längs verschiebbar in an dem Lafettenschwanz (23) angebrachten Lagern (44,45) unterstützt ist, aber unverschiebbar mit Bezug auf die Radachse (ir) ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Teil der Querwelle (14) universalgelenkig mit dem mittleren Teil einer V-förmigen Steuergabel (16) verbunden ist, deren Enden starr mit den Enden der Radachse (11) verbunden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEM124536D 1932-12-17 1933-07-26 Lafette fuer Feldgeschuetze mit einer Einrichtung zum Anbringen von Raedern mit Luftreifen Expired DE646384C (de)

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US647822A US1949352A (en) 1932-12-17 1932-12-17 Gun carriage
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US1949352A (en) 1934-02-27
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US2129315A (en) 1938-09-06

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