DE328804C - Federndes Fahrgestell fuer Flugzeuge - Google Patents

Federndes Fahrgestell fuer Flugzeuge

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DE328804C
DE328804C DE1915328804D DE328804DD DE328804C DE 328804 C DE328804 C DE 328804C DE 1915328804 D DE1915328804 D DE 1915328804D DE 328804D D DE328804D D DE 328804DD DE 328804 C DE328804 C DE 328804C
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DE
Germany
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aircraft
springs
spring
fuselage
legs
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DE1915328804D
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Otwi Werke M B H
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Otwi Werke M B H
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/58Arrangements or adaptations of shock-absorbers or springs
    • B64C25/62Spring shock-absorbers; Springs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Federndes Fahrgestell für- Flugzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf ein federndes Fahrgestell für Flugzeuge.
  • Die Fahrgestelle für Flugzeuge müssen so eingerichtet sein, daß zur Verminderung des Stoßes beim Landren die Laufräder öder die Laufräderachse federnd nachgeben können. Stößt der Flugapparat beim Landen mit beiden Laufrädern gleichmäßig bzw. gleichzeitig auf den Boden, so müssen beide -Laufräder gleichzeitig gegen den Flugapparat nachgeben können. Landet das Flugzeug in schräger Stellung und stößt demgemäß beim Landen nur mit dem einen Laufrad auf ,die Erde, so muß dieses Laufrad für sich allein gegen das Flugzeug nachgeben können: In der Regel werden die Fahrgestelle ganz starr ausgebildet und die gewünschte Federung da* durch erzielt, idaß die Achse der Laufräder im Fahrgestell nicht fest, sondern unter Zwischenschaltung von Gummifedern oder Stahlfedern gelagert und dadurch gegen das Fahrgestell im Raume beweglich ist, also nicht nur senkrecht nach oben, sondern auch schräg nach oben ausweichen kann. Die häufig vorkommenden Beschädigungen und Zertrümmerungen der Fahrgestelle beim Landen sind ein Beweis @däfür, däß diese Federung noch unvollkommen: ist.
  • Man hat auch versucht, die die Achse der Laufräder tragenden Schenkel des Fahrgestelles in sich federnd, also unter Überwindung des Druckes einer Feder oder des auf einen Kolben durch Preßlufr ausgeübten Druckes verkürzbar auszubilden. Es müssen dann auf jeder Seite die beiden Schenkel nicht nur gegen den- Rümpf des Fahrzeuges, sondern auch gegeneinander beweglich sein. Das ganze Gestell wird dadurch sehr unstarr. Die erforderliche Raumbeweglichkeit der einzelnen Schenkel setzt die Anwendung von Kugelgelenken o. dgl. voraus.
  • Die Entfernung der Laufräder eines Fahrgestelles iwird der größeren Stabilität wegen beträchtlich größer gewählt, als die Breite des Flugzeugrumpfes. Infolgedessen sind die mit ihren oberen Enden am Rumpf befestigten und mit ihren unteren Enden die Laufräderachse unmittelbar neben den Laufrädern tragenden- Schenkel schräg nach außen gerichtet und, bilden von vorn gesehen mit der Laufräderächse einen Winkel von annähernd q.5°.
  • Nach vorliegender Erfindung werden die auf jeder- Seite des Flugzeuges liegenden, schräg nach unten gerichteten Schenkel zu einem starren -Dreieck verbunden, dessen obere Basis am Rumpf des Flugzeuges, und dessen untere Spitze an einer auf der Achse der Laufräder verschiebbaren Hülse angelenkt sind. Auf der Achse der Laufräder sind in an sich bekannter Weise Federn an--. geordnet, welche der Verschiebung der Hülsen entgegenwirken. Eine wagerechte Komponente der bei der Landung durch die- lebendige Kraft des Flugzeuges ausgeübten Stoßkraft verschiebt die, Hülsen entgegen dem Drucke der entgegenwirkenden Federn. Außer der beim Landen: auftretenden senkrechten Stoßkraft werden auch die beim Landen in Richtung de Flugzeugmittelachse auftretenden wagerechten Stoßkräfte oder Stoßkraftkomponenten federnd aufgenommen. - Gegenüber der Anordnung, bei welcher. .'das ganze Fahrgestell starr ausgebildet uiid ,die Achse der Laufräder durch Zwischeischa1-tung von Federn gegen das starre Fahrgestell im Raume beweglich ist, bietet die neue Anordnung die folgenden Vorteile: -Es ist ein sehr ,großer Federhub vorhanden, und zwar sowbhl, iwenn das Flugzeug beim Landen mit beiden Laufrädern gleichmäßig, als auch dann, wenn es beim Länden nur mit einem Laufrade auf die Erde aufstößt.
  • Das Fahrradgestell bildet nicht mehr ein starres, bei starker Beanspruchung sich dauernd deformierendes Ganzes, sondern es sind nur die beiden auf der linken und ri=chten Seite des Flugzeuges liegenden Schenkeldreiecke in sich starr ausgebildet, und die Achse der Laufräder ist gegen jedes der beiden Schenkeldreiecke zwangläufig geführt.
  • Es können leicht genügend lange und genügend' kräftige Federn angeordnet werden. Durch die Anordnung der Federn wird' der Luftwiderstand nur ganz unerheblich vergrößert. Es werden nur Druckfedern verwendet, und diese-nur in Richtung ihrer -Achse beansprucht..
  • Das ganze Fahrradgestell ist leicht und billig herzustellen.
  • Die Erfindung ist in den Fig. i, 2, 2a in einem Ausführungsbeispiel und in den Fig. 3 und 4 in einem anderen Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht (Schnitt nach -A-B der Fig. 2) ; Fig. 2 ist eine Vorderansicht (Schnitt nach C-D der Fig. i); Fig. 2a ist der zugehörige Grundxiß der Laufräderachse und der Federanordnung;. Fig. 3 ist die Vorderansicht eines Flugzeuges reit einem Fahrgestell einer anderen Ausführungsform; Fig. -4 ist der zugehörige Grundriß der Laufräderachse und der Federanordnung.
  • Bei dem in -den Fig. i, 2 und 2a dargestellten Ausführungsbeispiel ist i der Rumpf des Flugzeuges; 2 und 3 sind die auf der einen Seite; 4-und 5 die auf der andern Seite des Flugzeuges liegenden Schenkel. Die Schenkel 2 und 3 _ sind untereinander durch eine Stange o. dgl. 6 zu einem starren Dreieck verbun.dtn. In gleicher Weise wird durch die Schenkel 4 und 5 ein starres Schenkeldreieck gebildet. Die Schenkel sind mit ihren oberen Enden entlveder am Rumpf des Flugzeuges selbst, oder an einem- unterhalb des Rumpfes gelagerten - und in Richtung der Längsachse des Flugzeuges verschiebbaren Schlitten r2 durch Zapfen 7 angelenkt, so daß j=edes Schenkeldreieck um eine zur Längsachse des Flugzeuges parallele Achse nach außen geschwenkt werden, kann. An der untere@ri Spitze des Schenkeldreiecks 2, 3 befindet sich ein U-förmiger Körper 8, welcher eine auf .der Achse 9 der Laufräder verschiebbare Hülse io umfaßt !@ und mittels wagrechter Zapfen i i an derselben angelenkt ist. In gleicher Weise befindet sich an :der unteren -Spitze des Schenkeldreiecks 4, 5 ein U-förmiger Körper 15, welcher eine auf der Achse 9 der Laufräder verschiebbare Hülse 16 umfaßt, und durch wagrechte Zapfen 17 an derselben angelenkt ist. Die Schenkel2, 3, 4 und 5-tragen an ihren oberen Enden nach innen gerichtete Arme 13, welche sieh gegen die Lager 14 der Zapfen 7 anlegen und verhindern, daß die Schenkel über die in Fig. 2 gezeichnete Lage hinaus weiter nach unten geklappt werden. Zur Erzielung eines .weichen Anschlages zwischen den Armeen 13 und den Federn 14 kann auf den oberen Flächen der Arme 13 ein Stück Leder oder Gummi aufgenietet werden. Die Hülse io ist auf der rechten Seite mit einem Rohr 18 verbunden, dessen rechtes Ende eine Traverse i9 trägt. Die Hülse i6: ist auf der linken Seite mit einer Traverse 20 verbunden, an welcher zwei Stangen 21 befestigt -sind, deren linke Enden durch eine Traverse 22 verbunden sind. Die Stangen-Zi sind in der Traverse i9, und das Rohr i8 ist in,der Traverse 22 frei verschiebbar. Zwischen den Traversen i9 und 22 sind auf den Stangenei Druckfedern 23 eingespannt. Diese Druckfedern 23 suchen die Traverse i9 und die mit dieser fest verbundene Hülse io nach rechts zu schieben. Die weitere- Verschiebung der Hülse io nach rechts über die in der Fig. 2 gezeichnete Stellung. hinaus wird aber durch _ den Anschlag der mit den Schenkeln 2, 3 verbundenen -Arme 13 an den Lagern 14, und ferner durch den Anschlag der Traverse i9 an einem in der Achse 9 befestigten Stift 24 verhindert. Die weitere Verschiebung der Hülse 16 über die in der Fig. 2 gezeichnete Stellung hinaus wird durch den Anschlag der mit den Schenkeln 4, 5 verbundenen Arme 13 an den Federn 1q., und ferner durch den Anschlag der Traverse 2o an einem in der Achse 9 befestigten Stift 25 verhindert. Zwischen den äußeren Enden der Hülsen io und 16 und, den Bunden 26, gegen welche die Laufräder' 27 anliegen, können gleichfalls Druckfedern angebracht sein.- Zweckmäßig wird man dann die Hülsen io und: 16 hohl gestalten und die Federn in diese Höhlungen hineinragen lassen, um den Federn die gleiche-Länge geben zu können, wie den Federn 23. Der Schlitten 12 ist in zwei unterhalb des, Rumpfes i des Flugzeuges befestigten. [)-Eisen. 28 verschiebbar gelagert. Am Schlitten i2 sind durch Schlitze des Bodens des Flugzeugrumpfes ragende Knaggen 29 befestigt, in denen Stangen 3o verschiebbar gelagert sind. Ait dem verstärkten Mittelstück 300 jeder Stange 3o ist eine Pleuelstange 31 angelenkt, deren anderes Ende an einer Kurbel 32 einer Kurbelwelle 33 angelenkt ist. Auf-der Kurbelwelle ist ein Zahnrad 34 befestigt, welches durch einen mit einem Handhebel 35 versehenen Zahnsektor 36 gedreht werden kann. Bei der in Fig. i gezeichneten Lage hat die Kurbel 32 ihre hinterste Stellung. Durch Drehung um iSo° wird sie in ihre vorderste Stellung gebracht. Zwischen dem verstärkten Mittelstück 30a jeder Stange 30 und den Knaggen 29 sind auf den Stangen 3o Druckfedern 37 angeordnet. Die Federn 37 sind bestrebt, den Schlitten 12 so einzustellen, daß das verstärkte Mittelstück 3ou der Stange 30 mitten zwischen den Knaggen 29 liegt. Wird der Hebel 35 -aus der in Fig' i gezeichneten Lage in Richtung des eingezeichneten. Pfeiles geschwenkt, und werden dadurch. die Kurbel 32 und das Mittelstück 30a in ihre vorderste Stellung gebracht, so wird auch der Schlitten 12 durch die Federn 37 in seine vorderste Stellung mitgenommen, falls kein größerer. Widerstand zu überwinden ist, wenn also beispielsweise diese Umstellung während des Fluges erfolgt. Vor dem Landen des Flugzeuges werden die Kurbeln 32 in ihre vorderste Stellung gebracht. Treten beire Landen des Flugzeuges in der Richtung der Mittelachse des Flugzeuges gerichtete Stoßkräfte oder Stoßkraftkomponenten auf, so werden diese durch die Federn 37 aufgenommen, da der Schlitten 12 in der Richtung der- Flugzeugachse verschiebbar ist: Bei der in. Fig. 1, 2 und 2a dargestellten Ausführungsform muß die Achse 9 der Laufräder eine beträchtliche Stärke erhalten; um die auf Durchbiegung der Achse wirkenden Stoßkräfte aufnehmen zu können.
  • Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind an .den Zapfen 38 der Laufräder 27 Querstücke 39 befestigt, welche durch zwei. Stangen 40 miteinander verbunden sind. Die Spitze des linken Schenkeldreiecks ist an Zapfen 41 eines auf den Stangen 40 verschiebebaren Kreuzkopfes 42, und die Spitze des rechtenSch@enkeldreiecks ist anZapfen 43 ,eines: gleichfalls auf den Stangen 40 verschiebbaren Kreuzkopfes 44 angelenkt. Die beiden Stangen 40 sind: durch ein Sprengewerk 45. versteift. Der Kreuzkopf 42 ist auf seiner rechten Seite mit einer Stange 46 verbunden, welche an ihrem freien rechten Ende eine Traverse 47 trägt. Der Kreuzkopf 44 ist auf seiner linken "Seite mit zwei Stangen 48 verbunden, welche an ihrem linken freien Ende durch eine Traverse 49 verbunden sind. Die Traversie 47 ist auf den Stangen. 48,48. und auf .den Stangen 40, 40, und die Traverse 49 ist auf der Stange 46 und den Stangen 40, 40 frei verschiebbar. Zwischen den Traversen 47 und 49 sind auf den Stangen 48, 48, und auf der Stange 46 (und eventuell auch auf den Stangen 40; 40) Druckfedern 5o eingespannt. Desgleichen können zwischen dem Kreuzkopf 42 und -dem linken Querstück 39, und ebenso zwischen dem Kreuzkopf 44 und dem rechten Querstück 39 Druckfedern auf den Stangen 40 angeordnet werden. Die Verschiebung des Schlittens 12 wird in gleiclier Weise mit Hilfe des Handhebels 35 bewirkt, wie bei dem in den Fig. 1, 2 und 2a dargestellten Ausführungsbeispiel.
  • Bei beiden dargestellten Ausführungsbeispielen wird durch,-die Anordnung der Federn und der sie tragenden Stangen. nur eine unerhebliche Vergrößerung des Luftwiderstandes herbeigeführt, weil sie sämtlich in einer wagrechten Ebene liegen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federndes Fahrgestell für Flugzeuge, bei welchem der Landungsstoß durch Federn aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des Flugzeugs die- unter dem Rumpf des Flugzeuges liegenden, schräg nach unten gerichteten Schenkel (2, 3 bzw. 4; 5) zu ,je einem starren Dreieck verbunden sind, dessen obere Basis am Rumpf des Flugzeuges so angelenkt ist, daß das Dreieck seitlich ausschwingen kann, und dessen untere Spitze an einer auf der Achse der Laufräder (9) oder auf die Zapfen (38) der Laufräder verbindenden Stangen (40) entgegen der Wirkung von Federn nach außen verschoben werden können.
  2. 2. Federndes Fahrgestell nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem rechts liegenden, mit der linken Hülse (io) verbundenen Querstück (12), und einem links liegenden, mit derrechten Hülse (16) verbundenen Querstück (22) Druckfedern (23) angeordnet sind, welche die Hülsen (io und 16) bis zu den durch Anschläge (13, 24, 25) bedingten Stellungen. nach innen zu schieben suchen und den wagrechten Komponenten der Stoßkräfte entgegenwirken, welche die Hülsen (io und 16) nach außen zu verschieben suchen.
DE1915328804D 1915-09-25 1915-09-25 Federndes Fahrgestell fuer Flugzeuge Expired DE328804C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112109885A (zh) * 2020-09-23 2020-12-22 泊鹭(荆门)飞机有限公司 一种飞机减震起落架及其安装方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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