<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Fig. 1 die Gesamtanordnung in Ruhestellung, Fig. 2 das Farbband in gehobener Stellung unmittelbar nach demAbdruck, Fig. 3 ebenfalls das Farbband in gehobener Lage bei einer Zwischenstellung, während Fig. 4 den ersten Anhub des Farbbandes, wenn es in RotsteUung gebracht werden soll, erkennen lässt und Fig. 5 die Stellung des Farbbandes in der Rotzone zur Zeit des Abdruckes verdeutlicht.
Vor der Papierwalze vs oder der Papierführung überhaupt ist das Farbband 1, das von den Farbbandrollen F ab- bzw. auf diese aufläuft, in einer bügelartigen, auf einer Welle 3 schwingbar gelagerten Farbbandführung 2 gehalten. Auf der Welle 3 sitzt ein Schwinghebel 4, an dem ein
EMI2.1
scheibe 11 hineinragt und mit der Gleitrolle 13 zusammen wirken kann. Zweckmässig ist die Zunge 9 in einer Ausnehmung der Steuerscheibe 11 geführt. Zum besseren Verständnis soll bemerkt werden, dass die Gleitrolle 13 in bekannter Weise an einem Arm sitzt, der mit einem schwingbar gelagerten Gehäuse für das Zählwerk in Verbindung steht, so dass.
falls dit'Uleitl'olle 13 durch irgend welche bekannte Mitte) in die Kurvennut 72 der Steuerscheibe 11 hineingebracht wird, das Zählwerk mit den Einstell- bzw. Antriebzahnbogen in und ausser Eingriff gebracht werden kann. Diese Anordnung ist nicht Gegenstand der Erfindung und der Deutlichkeit wegen auf den Zeichnungen auch nicht dargestellt. In der Nähe der vorher erwähnten Rasten 8b und 8c ist auf der Steuerscheibe 11 bei 14 schwingbar eine Klinke 15 gelagert, die unter dem Einfluss einer Schraubenfeder 16 steht. Ausserdem ist mit Hilfe einer Lasche 19 und von Schrauben 2j ein Anschlag 18 an einem ortsfesten Teil der Maschine angeordnet.
Dieser Anschlag 18 ist bestimmt, mit der Klinke 15 zusammenzuwirken, um diese gegebenenfalls auszuschalten, während mit Hilfe einer Schraubenfeder 17 der Hebel S gegen diese Klinke 7J gezogen wird.
Das oben erwähnte Gestänge 5 trägt eine Nase 21. gegen welche ein mit Hilfe eines Hand-
EMI2.2
Hilfe des Gestänges 5 und des Schwinghebels 4 die Farbbandführung 2 soweit gehoben, dass sieh das Farbband in Drucklinie befiudet. Dieser Vorgang findet gegen Ende des Vorwärtskurbelzuges statt, zu welcher Zeit auch die Druckhämmer des Druckwerkes gelöst werden und die Zinerntypen zum Abdruck bringen.
EMI2.3
wegung ist an sich entbehrlich und wird dadurch herbeigeführt, dass, wie später gezeigt werden wird. die Zunge 9 stets in die Kurvennut 12 hineinragen muss. Es soll bemerkt werden, dass die
EMI2.4
<Desc/Clms Page number 3>
Wenn eine Summe bzw. eine Zwischenaumme zum Abdruck gebracht werden soll, so tritt, weil das Zählwerk sogleich mit den Einstellzahnbogen in Eingriff gelangen muss, die Gleitrolle 13 sofort bei Beginn des Vorwärtskurbelzuges in die Kurvennut 12 ein. Wird nun die Steuerscheibe in Richtung des Pfeiles V weiterbewegt, so läuft gemäss Fig. 4 die Gleitrolle 13 von rechts unten her auf die Zunge 9 des Steuerhebels 8 auf, wobei dieser abwärtsgedrückt wird und in dieser gedrückten Lage durch Einfallen der Sperrklinke 15 in die obere Rast 8c gesichert wird. Hiebei ist gemäss Fig. 4 unter Vermittlung der Gleitrolle 7, des Schwinghebels 6, des Gestänges J und des Schwingarmes 4 die Farbbandführung soweit gehoben worden, dass sich das Farbband 1 mit der Blauzone in Drucklinie befindet.
Wird nun die Steuerscheibe 11 noch weiter bis zur Stellung nach Fig. 5 bewegt, so steigt die Gleitrolle 7 herunter unter die Gleitbahn Ba, wobei das Farbband mit der Rotzone in Drucklinie gehoben wird. Dies geschieht zu einer Zeit, wo auch die Druckhämmer gelöst werden, so dass der Abdruck der Summe bzw. Zwischensumme in roter Farbe erfolgt. Gegen Ende des Vorwärtskurbelzuges tritt die Gleitrolle aus der Kurvennut heraus oder verbleibt auch in dieser, je nachdem ob Summe oder Zwischensumme gezogen werden soll.
Das Auftreffen der Klinke 15 auf den Anschlag 18 sowie das Freigeben des Hebels 8 und die zusätzliche Bewegung des Farbbandes, nachdem es schon in seine Tiefstellung gelangt ist, erfolgt in ganz analoger Weise wie zuvor beschrieben.
Soll für das Schreiben auf Rollenpapier die Steuervorrichtung für das Farbband ausser Wirkung gesetzt werden, also letzteres ständig in Drucklinie verbleiben, so wird mit Hilfe des Handgriffes 23 (Fig. 1) der Anschlag 22 um soweit in Richtung gegen den Uhrzeiger gedreht, bis der Anschlag 111 die erste Rast 25 einschnappt. Soll ständig Rotdruck erfolgen, so muss der Handgriff 2. ? bis zum Einschnappen in die letzte Rast 25 gedreht werden.
Es ist klar ersichtlich, dass beim Anheben des Gestänge ?. 3 mittels dieser Vorrichtung der zweiarmige Hebel 6 und somit die Gleitrolle 7 in eine derartige Lage gebracht wird, dass der Steuerhebel 8 seine Tätigkeit nicht mehr auszuführen braucht, es ist natürlich auch zulässig, dass beim Schreiben auf Rollenpapier die Steuervorrichtung in Wirkung verbleibt.
PATEXT-ANSPR1'ïCHE :
1. Farbbandsteuerung für Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Heben und Senken des Farbbandes in und ausser Drucklinie, als auch der Farbbandzonenwechsel beim Resultatdrucken mittels an der Steuervorrichtung für das Zählwerk angeordneter Steuerorgane selbsttätig stattfindet, wobei auch nach erfolgtem Zonenwechsel die Vorrichtung zum Heben und Senken des Farbbandes in und ausser Drucklinie in Wirkung bleibt.
EMI3.1