AT67276B - Farbbandsteuerung für Rechenmaschinen. - Google Patents

Farbbandsteuerung für Rechenmaschinen.

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AT67276B
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Fig. 1 die Gesamtanordnung in Ruhestellung, Fig. 2 das Farbband in gehobener Stellung unmittelbar nach demAbdruck, Fig. 3 ebenfalls das Farbband in gehobener Lage bei einer Zwischenstellung, während Fig. 4 den ersten Anhub des Farbbandes, wenn es in   RotsteUung   gebracht werden soll, erkennen lässt und Fig. 5 die Stellung des Farbbandes in der Rotzone zur Zeit des Abdruckes verdeutlicht. 



   Vor der Papierwalze   vs   oder der Papierführung überhaupt ist das Farbband   1,   das von den Farbbandrollen F ab- bzw. auf diese aufläuft, in einer bügelartigen, auf einer Welle 3 schwingbar gelagerten Farbbandführung 2 gehalten. Auf der Welle 3 sitzt ein Schwinghebel 4, an dem ein 
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 scheibe 11 hineinragt und mit der Gleitrolle 13 zusammen wirken kann.   Zweckmässig   ist die Zunge 9 in einer Ausnehmung der Steuerscheibe 11   geführt.   Zum   besseren Verständnis soll   bemerkt werden, dass die Gleitrolle 13 in bekannter Weise an einem Arm sitzt, der mit einem schwingbar gelagerten Gehäuse für das Zählwerk in Verbindung steht, so dass.

   falls   dit'Uleitl'olle 13   durch irgend welche bekannte   Mitte)   in die Kurvennut 72 der Steuerscheibe 11 hineingebracht wird, das Zählwerk mit den Einstell- bzw. Antriebzahnbogen in und ausser Eingriff gebracht werden kann. Diese Anordnung ist nicht Gegenstand der Erfindung und der Deutlichkeit wegen auf den Zeichnungen auch nicht dargestellt. In der Nähe der vorher erwähnten Rasten 8b und 8c ist auf der Steuerscheibe 11 bei 14 schwingbar eine Klinke   15   gelagert, die unter dem Einfluss einer Schraubenfeder 16 steht. Ausserdem ist mit Hilfe einer Lasche 19 und von   Schrauben 2j   ein Anschlag 18 an einem ortsfesten Teil der Maschine angeordnet. 



  Dieser Anschlag 18 ist bestimmt, mit der Klinke 15 zusammenzuwirken, um diese gegebenenfalls auszuschalten, während mit Hilfe einer Schraubenfeder 17 der   Hebel S gegen diese Klinke 7J   gezogen wird. 



   Das oben erwähnte Gestänge 5 trägt eine Nase 21. gegen welche ein mit Hilfe eines Hand- 
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 Hilfe des Gestänges 5 und des Schwinghebels 4 die Farbbandführung 2 soweit gehoben, dass sieh das Farbband in Drucklinie befiudet. Dieser Vorgang findet gegen Ende des Vorwärtskurbelzuges statt, zu welcher Zeit auch die Druckhämmer des Druckwerkes gelöst werden und die   Zinerntypen   zum   Abdruck bringen.   
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 wegung ist an sich entbehrlich und wird dadurch herbeigeführt, dass, wie   später gezeigt werden   wird. die Zunge 9 stets in die Kurvennut 12 hineinragen muss. Es soll bemerkt werden, dass die 
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   Wenn eine Summe bzw. eine   Zwischenaumme   zum Abdruck gebracht werden soll, so tritt, weil das Zählwerk sogleich mit den Einstellzahnbogen in Eingriff gelangen muss, die Gleitrolle 13 sofort bei Beginn des Vorwärtskurbelzuges in die Kurvennut 12 ein. Wird nun die Steuerscheibe in Richtung des Pfeiles V weiterbewegt, so läuft gemäss Fig. 4 die Gleitrolle 13 von rechts unten her auf die Zunge 9 des Steuerhebels 8 auf, wobei dieser abwärtsgedrückt wird und in dieser gedrückten Lage durch Einfallen der Sperrklinke 15 in die obere Rast 8c gesichert wird. Hiebei ist gemäss Fig. 4 unter Vermittlung der Gleitrolle 7, des Schwinghebels 6, des Gestänges   J   und des Schwingarmes   4   die Farbbandführung soweit gehoben worden, dass sich das Farbband 1 mit der Blauzone in Drucklinie befindet.

   Wird nun die Steuerscheibe 11 noch weiter bis zur Stellung nach Fig. 5 bewegt, so steigt die Gleitrolle 7 herunter unter die Gleitbahn   Ba,   wobei das Farbband mit der Rotzone in Drucklinie gehoben wird. Dies geschieht zu einer Zeit, wo auch die Druckhämmer   gelöst   werden, so dass der Abdruck der Summe bzw. Zwischensumme in roter Farbe erfolgt. Gegen Ende des Vorwärtskurbelzuges tritt die Gleitrolle aus der Kurvennut heraus oder verbleibt auch in dieser, je nachdem ob Summe oder Zwischensumme gezogen werden soll. 



  Das Auftreffen der   Klinke 15   auf den Anschlag 18 sowie das Freigeben des Hebels 8 und die   zusätzliche   Bewegung des Farbbandes, nachdem es schon in seine Tiefstellung gelangt ist, erfolgt in ganz analoger Weise wie zuvor beschrieben. 



   Soll für das Schreiben auf Rollenpapier die Steuervorrichtung für das Farbband ausser Wirkung gesetzt werden, also letzteres ständig in Drucklinie verbleiben, so wird mit Hilfe des Handgriffes 23 (Fig. 1) der Anschlag   22   um soweit in Richtung gegen den Uhrzeiger gedreht, bis der   Anschlag 111 die   erste Rast 25 einschnappt. Soll ständig   Rotdruck erfolgen, so   muss der Handgriff   2. ? bis   zum Einschnappen in die letzte Rast 25 gedreht werden.

   Es ist klar ersichtlich, dass beim Anheben des   Gestänge ?. 3   mittels dieser Vorrichtung der zweiarmige Hebel 6 und somit die Gleitrolle 7 in eine derartige Lage gebracht wird, dass der Steuerhebel 8 seine Tätigkeit nicht mehr auszuführen braucht, es ist natürlich auch zulässig, dass beim Schreiben auf Rollenpapier die Steuervorrichtung in Wirkung verbleibt. 



      PATEXT-ANSPR1'ïCHE   :
1. Farbbandsteuerung für Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Heben und Senken des Farbbandes in und ausser Drucklinie, als auch der Farbbandzonenwechsel beim   Resultatdrucken   mittels an der Steuervorrichtung für das Zählwerk angeordneter Steuerorgane selbsttätig stattfindet, wobei auch nach erfolgtem Zonenwechsel die Vorrichtung zum Heben und Senken des Farbbandes in und ausser Drucklinie in Wirkung bleibt. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. und beim Postenschreiben dem Einfluss der Steuervorrichtung für das Zählwerk entzogen werden kann.
    3. Farbbandsteuerund nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Steuer- vOrrIchtung (11, 12) für das Zählwerk ein Steuerhebel (8) angeordnet ist, der mit Hilfe eines EMI3.2
AT67276D 1913-11-19 1913-11-19 Farbbandsteuerung für Rechenmaschinen. AT67276B (de)

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AT67276B true AT67276B (de) 1914-12-28

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