DE168734C - - Google Patents

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DE168734C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/08Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods
    • B41J1/12Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto
    • B41J1/14Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto the types or dies being movable relative to the bars or rods

Landscapes

  • Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Umschaltvorrichtung für die Papierwalze bei Schreibmaschinen, mittels der die Walze aus ihrer gewöhnlichen Lage in die gehoben wird, die erforderlich ist, um die zweiten Typen jedes Typenhebels, die für gewöhnlich die großen Buchstaben enthalten, zum Anschlag zu bringen. Durch den Erfmdungsgegenstand wird ein Heben der Walze mittels
ίο Hand über die zweite Druckstellung hinaus und Festhalten der Walze in dieser Lage ermöglicht, wodurch es dem Schreiber gestattet ist, etwa notwendig werdende Rasuren vorzunehmen oder sonst irgendwelche \7erbesserungen anzubringen.
Die Zeichnung Fig. 1 bis 6 dient zur Veranschaulichung der Erfindung und stellt dieselbe an einer sogen. Schreibmaschine mit Vor'deranschlag dar.
ao Das Gestell der Maschine besteht in üblicher Weise aus dem unteren Teile 1, von dem sich die Eckpfosten 2 erheben, welche die Kopfplatte 3 tragen. Die Tastenhebel 4 stützen sich gegen eine Rippe 5, die von der Grundplatte 1 herabhängt, und drücken auf die Federn 7, die über einer Querstange 8 befestigt sind. Die Tastenhebel weisen die Tasten 9 auf und werden durch Stifte 10 geführt, die von einer Querstange Ii herabhängen, die mit einem Streifen aus dem schalldämpfenden Material 12 versehen ist, gegen den die Tasten sich für gewöhnlich legen. Die Typenhebel 13 sind bei 14 in den Lagern I4a am Typenhebelsegment 15 drehbar angeordnet, das von der Kopfplatte 3 getragen wird. Die Typenhebelarme 16 sind durch die Gelenkstangen 17 mit dem Tastenhebel 4 verbunden. Die Typenhebel liegen mit ihren vorderen Enden in ihrer Ruhelage auf einem Streifen schalldämpfenden Materials 18, der auf dem ringförmigen Träger 19 befestigt ist. Jeder Typenhebel weist zwei Typen 20 und 21 auf. In der Zeichnung ist der Übersichtlichkeit wegen nur ein Typenhebel veranschaulicht. Die erwähnten Einzelheiten sind bekannt und bilden keinen Gegenstand der Erfindung; sie sind nur bezeichnet, um den Zusammenhang der einzelnen Glieder mit dem Erfindungsgegenstande zu erläutern.
Der Wagen hat eine an der unteren Seite mit V-förmiger Rinne versehene Schiene 22, die mit einer zweiten gleichgestalteten, feststehenden Schiene 23 zusammenwirkt, zwischen welchen beiden die Rollen 24 laufen (Fig. 1). Die Schiene 22 wird gegen Verschieben durch eine Platte 25 an der Schiene 23 vermittels einer Schraube 26 festgehalten. Bei 27 ist die Platte umgebogen und tritt in eine Längsnut der Schiene 22. Das Walzengestell wird durch die vom Walzenwagen nach vorn sich erstreckenden Arme 28 getragen. Der Wagen weist ferner die sich nach hinten erstreckenden Arme 29 auf, die eine Schiene 30 tragen, deren Oberfläche mit einer Rolle 31 in Berührung steht. Die Welle 32 der letzteren ist in den Ansätzen 33 und 34, die von einem Arm 35 vor-
springen, gelagert. Die Schiene 30 wird gegen eine willkürliche Entfernung von der Rolle 31 durch einen gebogenen Arm 36 gehindert, der am Arm 35 vermittels einer Schraube 37 befestigt ist. Der Wagen wird dann durch eine Federtrommel 38 bewegt, an dessen Umfange eine Schnur 39 vermittels der Schraube 40 befestigt ist. Die Bewegung des Wagens wird durch die gewöhnliehe Schaltvorrichtung beeinflußt, die aus der Führungszahnstange 41 besteht, welche an dem Arm 42 gelagert ist, der bei 43 mit dem Wagen verbunden ist. Die Zahnstange 41 steht mit dem auf der Schaltradwelle sitzenden Triebrade 44 in Eingriff, welche in einer Büchse 45 gelagert ist. Am anderen Ende der Schaltradwelle sitzt das Schaltrad 46, in das die Klinken 47 und 48 abwechselnd eingreifen, welch letztere von dem schwingbaren Träger 49 getragen werden. Der letztere sitzt auf einer Welle 50, die einen Arm 51 aufweist, an welch letzterem der Rahmen 52 befestigt ist, der durch die Gelenkstange 53 mit der Universalschiene 54 in Verbindung steht. Eine Feder 55 ist an der Welle 50 angeordnet und wirkt in üblicher Weise auf den Klinkenträger ein. Die Welle
57 der Papierwalze 56 ist in den Seitenteilen
58 des Walzenrahmens gelagert. Die Seitenteile des letzteren weisen drei Arme 59, 60 und 61 auf (Fig. 1 und 6). Die Arme 59 sind durch eine Stange 62, die Arme 60 durch eine solche 63 und die Arme 61 ebenfalls durch eine Stange 64 verbunden, welche Stangen starr an den Armen befestigt sind und so einen festen Rahmen bilden. Der letztere ist bei 65 an den Armen 28 des Papierwagens gelagert und trägt die Papierführungen.
Die eigentliche Umschaltvorrichtung für die Papierwalze umfaßt nun einen Umschalttastenhebel 66, der an einem Zapfen 67 gelagert ist, welch letzterer an einem an der Grundplatte 1 befindlichen Arme 68 befestigt ist. Der Zapfen 67 greift in eine entsprechende Aussparung 69 am Ende des erwähnten Tastenhebels ein und eine Feder 70 legt sich über denselben. Der erwähnte Tastenhebel wird, wie die andern Tastenhebel, durch die Stifte 10 geführt. Ein Bügel 71 ist bei 72 mit dem Hebel 66 gelenkig verbunden und die an dem Bügel angeschlossene Gelenkstange 73 stellt dann bei 74 die gelenkige Verbindung mit dem Arm 75 her. Die Nabe 76 des letzteren ist durch eine Stellschraube Jj an der schwingbaren Welle 78 befestigt (Fig. 5).
Aus Fig. 4 ist nun ersichtlich, daß drei Arme 79, 80, 81 von der Kopfplatte 3 herabhängen und in einer quer über die Maschine sich erstreckenden Linie liegen. Die in den Armen 80 und 81 gelagerte Achse 82 wird durch eine Schraube 83 an dem Arme 81 festgehalten. Eine Büchse 85 geht durch den Arm 79 und wird in demselben mittels einer Schraube 86 festgehalten. Das linke Stirnende der Achse 82 weist eine gleiche Bohrung 84 auf wie die Bohrung 87 der Büchse 85. In diesen Bohrungen ist die Welle 78 gelagert. Ein Arm 88 (Fig. 5 und 6) hat nun eine Nabe 89, die auf der Welle 78 durch eine Schraube 90 befestigt ist. Der Arm 88 trägt eine Rolle 98, die mit der ebenen Fläche 64" der Stange 64 des Walzenrahmens zusammenwirkt. Wenn nun die Umschalttaste in Bewegung gesetzt wird, so schwingen die Rolle 98 und die Stange 64 um verschiedene Achsen. Um nun beide Glieder in Eingriff zu behalten, ist es wünschenswert, daß das eine oder andere in soleher Weise gehalten wird, daß die Rolle fest gegen die Stange 64 anliegt, was beim Ausführungsbeispiele auch der Fall ist. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist das freie Ende des Armes 88 nach dem vorderen Ende der Maschine zu gebogen und läuft in zwei gabelförmige Arme 91 und 92 aus, welch letztere an ihren freien Enden mit den offenen Schlitzen 93 versehen sind. Von dem Stück 94 ragen an seinen Enden die Zapfen 95 hervor, die in den Schlitzen 93 gelagert sind. Das erstere hat an einem Ende einen segmentförmigen Schlitz 96, in den das Ende einer Schraube 97 eintritt, die durch den Arm 92 hindurchgeht. Dieser Schlitz und die Schraube dienen dazu, die Schwingung des Gliedes 94 um seine Zapfen 95 zu begrenzen. Das Glied 94 ist mit einer Aushöhlung versehen, die zur Aufnahme der Rolle 98 dient, die bei 99 in ihr gelagert ist. Wie nun aus Fig. 1 ersichtlich ist, liegt die Drehachse 65, mit welcher das Walzengestell in dem Wagen gelagert ist, im Rücken des Walzenrahmens. Wenn nun die Teile in der in Fig. ι dargestellten Lage sich befinden, so ist der Rahmen bestrebt zu fallen, und seine Abwärtsbewegung wird durch den Angriff der Stange 64 an der Rolle 98 begrenzt. Die Rückwärtsbewegung des Armes 88, der die Rolle 98 trägt, wird durch eine Stell-. schraube 100 begrenzt, die durch einen Teil der Kopfplatte 3 der Maschine hindurchgeht und an einen Ansatz 101 des Armes 88 stößt. Die gewöhnliche Lage der Walze kann nun mit Hilfe der genannten Schraube 100 eingestellt werden, die durch die Gegenmutter 102 gegen willkürliche Verschiebung gesichert ist (Fig. ι und 2). Es ist nun ersichtlich, daß durch Niederdrücken des Tastenhebels 66 die Walze in die obere Drucklage gehoben werden kann. Infolge der Gelenkstange 73 und des Armes 75 schwingt nun
die Welle 78 und bewegt die Rolle 98 leicht nach dem vorderen Teile der Maschine zu (Fig. 3). Bei dieser Bewegung wird nun die Beziehung des Armes 88 und der flachen Fläche der Stange 64 geändert, infolge des Umstandes, daß diese Teile um verschiedene Achsen schwingen. Das Rollengehäuse 94 dreht sich leicht um seine Zapfen 95 und hält die Fläche der Rolle 98 in geeignetem Angriff an der flachen Seite 04a der Stange 64. Die Vorwärtsbewegung des Armes 88 wird durch eine Schraube 103 begrenzt, die durch fraglichen Arm hindurchgeht und mit einem Ansatz 104 zusammenwirkt, der an der Kopfplatte 3 der Maschine sich befindet. Die Schraube 103 ist mit einer Sicherungsmutter 105 versehen.
Der Tastenhebel 66 kann nun in seiner herabgedrückten Lage, wenn dies gewünscht wird, in geeigneter Weise gesichert werden. Der Kopf 106 desselben sitzt an einem Stück 107, das zwei Arme 108 aufweist, die über den Tastenhebel greifen und an ihm durch Drehzapfen 109 befestigt sind. Durch einen Quersteg sind die Arme an ihren unteren Enden miteinander verbunden. Eine Feder 110, die an dem Tastenhebel befestigt ist, wirkt mit dem Quersteg zusammen. Sie ist bestrebt, das Stück 107 in seiner, dem Tastenhebel entsprechenden Lage zu erhalten, wie dies in vollen Linien in Fig. 1 und 3 dargestellt ist. Wenn der Tastenhebel niedergedrückt wird, so wird ein leichter Druck nach hinten auf die Taste 106 ausgeübt und das Stück 107 dreht sich um den Zapfen 109, wodurch eine Nase 111 bewegt wird, die an fraglichem Stück 107 sich befindet. Die letztere tritt unter den Stift 112 (Fig. 3), der vom Maschinengestell vorspringt. Die gesicherte Lage dieser Teile wird in den punktierten Linien der Fig. 3 gezeigt. Die Reibung der Nase in, die gegen den Stift 112 drückt, ist genügend, um die Spannung der Feder 110 zu überwinden und so die Teile in der gesicherten Lage zu erhalten. Die Walze befindet sich dann in der umgeschalteten Druckstellung. Wenn man die letztere wieder freigeben und sie in die niedere Stellung bringen will, so werden die Taste 106 und die mit ihr verbundenen Teile von dem Zapfen 109 durch den Finger des Schreibers zurückgezogen. Die Teile sind so außer Eingriff gebracht und die Walze und die Schalttaste nehmen die übliche Lage wieder ein. Eine Platte 113 ist an der einen Seite des Armes 88 drehbar befestigt und kann an demselben vermittels der Schraube 114 frei schwingen (Fig. 2 und 3). Die Bewegung der Platte 113 um ihren Zapfen wird durch einen Stift 115 begrenzt, der von dem Arm 88 in eine Aussparung 116 der Platte 113 eintritt (Fig. 2). Die Platte 113 wird durch eine Feder 117, die am Arm 88 vermittels der Schraube 118 befestigt ist, gegen die vordere Seite der Maschine gedrückt.' Das vordere Ende der Platte 113 läuft in einem Finger 119 aus, der, wenn die Teile sich in der in Fig. 1 veranschaulichten normalen Lage befinden, bis an die vordere Seite der Stange 64 reicht. Der Teil des Fingers, der an der Stange 64 anliegt, verläuft in Form ■ einer Kurve, die annähernd einen Kreisbogen bildet, dessen Mittelpunkt der Zapfen 114 ist. Hieraus ergibt sich, daß der Finger 119 eine wirksame Hemmung darstellt und jede Bewegung der Stange 64 von der Rolle 98 hinweg verhindert und ebenso ein beliebiges Hin- und Herbewegen der Walze unmöglich macht, wenn sie sich in ihre gewöhnliche Lage bewegt. Auf diese Weise wird die Bildung undeutlicher Buchstaben verhindert, die entstehen, wenn ein Typenhebel zu unrechter Zeit mit der Walze in Berührung kommt. Während nun die Platte 113 nicht durch die Stange 64 bewegt werden kann, kann die erstere um ihren Zapfen geschwungen werden und der Finger 119 so von der Stange 64 auf folgende Weise fortgezogen werden:
Ein besonderer Tastenhebel 120 (Fig. 2) ist an der entgegengesetzten Seite des Tastenbrettes von der Umschalttaste 66 vorgesehen und zeigt eine Fingertaste 121. Der Tastenhebel ist an der Rippe 5 gelagert und eine Feder 7 wirkt in genau derselben Weise auf ihn ein, wie dies bei den gewöhnlichen Tastenhebeln der Fall ist. Indessen wirkt der Hebel 120 nicht auf die Universalschiene 54 ein. Eine Gabel 122 sitzt an dem Tastenhebel 120 und verbindet diesen durch eine Gelenkstange 123 bei 124 mit einem Kurbelarm 125, der einen Teil eines Rahmens bildet, der auf der Stange 82 gelagert ist (Fig. 5). Dieser Rahmen besteht aus den Naben 126 und 127, die durch einen Quersteg 128 miteinander verbunden sind. Der Rahmen wird gegen eine Längsbewegung auf der Welle 82 durch einen Stellring 129 verhindert, der mittels der Schraube 130 an der Welle 82 befestigt ist. An der einen Seite greift der Stellring an die Nabe 127 an und an der anderen an einen Ansatz 131, der an dem Querstege 128 sich befindet. Am anderen Ende des Quersteges sitzt ein Ansatz 132, der an der einen Seite des Armes 80 anliegt. Ein Arm 133 ist nun mit dem Stege 128 verbunden und zeigt einen runden Ansatz 134, der in eine entsprechende Aussparung 135 eintritt, die sich an der Platte 113 befindet. Die ganze Anordnung ist derart getroffen, daß beim Herabdrücken des Hebels 120 der Rahmen geschwungen wjrd, den Arm 133
gegen den hinteren Teil der Maschine bewegt und die Platte 113 abwärts schwingt, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist.
Die Wirkungsweise der ganzen Anordnung ist folgende:
Beim Niederdrücken einer Taste 9 schwingt, wenn der Papierwagen in der gewöhnlichen Lage sich befindet, der Typenhebel aufwärts und rückwärts und verursacht ein Anschlagen der unteren Type 21 desselben gegen die Papierwalze. Wenn nun die Umschalttaste 106 bewegt wird, so wird die Welle 78 mit Hilfe der Gelenkstange 73 geschwungen, der Arm 88 und die Rolle 98 bewegen sich nach dem vorderen Teile der Maschine und heben die Walze in die in Fig. 3 gezeichnete Lage. Das Rollengehäuse 94 hat sich dabei mit seinem Zapfen 95 gedreht und preßt die Rolle 98 gegen die abgeflachte Seite 64" der Stange 64. Wenn die Umschalttaste 106 mit einiger Kraft niedergedrückt wird, so wird jedes Überheben der Walze, das einen Druck an einer falschen Stelle hervorrufen würde, sowie jede Schwingung durch das Fingerstück 119 vermieden. *Wenn die Walze in ihrer oberen Lage sich befindet, so kommen die oberen Typen 20 der Typenhebel zum Anschlag. Bei jeder Lage der Walze ist eine allmähliche Führung des Papierwagens über die Maschine hinweg möglich. Die Laufrollen 24 und 31 führen das Wagengestell und Rolle 98 wirkt mit dem Walzenrahmen zusammen. Wenn es nun aus irgend einem Grunde wünschenswert ist, daß die Walze in eine höhere oder in eine nicht druckfähige Stellung gebracht wird, als dies beim Anschlagen der oberen Typen erforderlich ist, z. B. um Rasuren vorzunehmen, so wird der Tastenhebel 120 herabgedrückt, der das Fingerstück 119 von der Vorderseite der Stange 64' fortzieht. Der Walzenrahmen läßt sich dann mittels Hand heben. Wird der Tastenhebel 120 wieder freigegeben, so nimmt das Fingerstück 119 seine gewöhnliehe Lage ein, in welcher es, da die Papierwalze gehoben ist, unter die Stange 64 faßt, und das Fingerstück wird den Walzenrahmen in seiner gehobenen Lage halten, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist. Aus dieser Lage kann der Walzenrahmen von dem Gliedeii9 sowohl durch den Tastenhebel 120 als auch durch den Tastenhebel 66 ausgelöst werden. Wird der erstere Hebel bewegt, so dreht sich die Platte 113 um ihren Zapfen 114 und das Fingerstück 119 wird von der Stange 64 zurückgezogen. Wenn der Tastenhebel 66 dagegen niedergedrückt wird, wird der Arm 88 nach vorn be\vegt, der die Platte 113 trägt, und das Fingerstück 119 kommt in eine Lage, in der es das Gewicht des Walzenrahmens herabdrückt und letzteren sich senken läßt, bis die Stange 64 mit der Rolle 98 in Eingriff kommt. Es ist ersichtlich, daß der Finger 119 zwei Aufgaben hat, und zwar ein Überheben und Schwingen des Walzenrahmens zu verhindern, wenn die Umschaltvorrichtung in Betrieb gesetzt wird, und ein Sperrmittel zu bilden, um den Wagen in seiner nichtdruckenden Lage zu erhalten, wenn dies zum Zwecke des Vornehmens von Rasuren wünsehenswert ist.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die ganze oben beschriebene Anordnung sich möglichst einfacher und sicher wirkender Mittel bedient. Der Walzenrahmen ist unmittelbar am Wagengestell befestigt und für gewöhnlich bestrebt, in die untere Drucklage zu kommen. Ferner ist die ganze .Umschaltvorrichtung hinter der Achse der Papierwalze angeordnet, so daß sie außerhalb des Weges der Typenhebel sich befindet und für letztere daher nicht störend wirkt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Umschalten der Papierwalze an Schreibmaschinen mit Vorderanschlag, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Anschlagen der gewöhnlichen Umschaltetaste (106) durch einen gegen das Walzengestell wirkenden Arm (88) in die Druckstellung für die zweiten Typen jedes Typenträgers gebrachte Walze zwecks Vornahme von Rasuren u. dgl. mittels Hand über diese Druckstellung hinaus gehoben und in dieser Lage festgehalten wird, sobald durch Anschlagen einer zweiten Umschalttaste (121) ein gegen einen Teil des Walzengestelles für gewöhnlich anliegendes Glied (119) aus seiner Lage entfernt ist.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch einen Teil der Kopfplatte hindurchgehende Schraube (100) die Rückwärtsbewegung des auf das Walzengestell beim Anschlagen der Umschalttaste einwirkenden Armes (88) begrenzt, während eine Schraube (103) die Vorwärtsbewegung begrenzt.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (88) eine schwingbare, unter Federwirkung stehende Platte (113) trägt, die in einen Finger (119) ausläuft, der für gewöhnlich mit seinem gekrümmten Teile an die Vorderseite der Stange (64) des Walzengestelles anstößt und somit eine Fortbewegung der letzteren von der Rolle (98) verhindert, wodurch ein willkürliches Hin- und Herbewegen der Walze vermieden wird. . ■ ·
4· Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schalttaste (121) vorgesehen ist, mit deren Hilfe der Finger (119) durch Vermittlung geeigneter Glieder von der Vorderseite der Stange (64) des Walzengestelles entfernt werden kann, so daß die Walze an ihrem Gestell mit der Hand aus der Druckstellung herausgehoben werden kann, worauf nach Freigabe der Taste (121) der Finger (119) sich unter die Stange (64) legt und die Walze hierdurch in der gehobenen Lage festhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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