AT67128B - Verfahren zur Herstellung von synthetischem Kautschuk durch Polymerisation von Isopren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von synthetischem Kautschuk durch Polymerisation von Isopren.

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AT67128B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei der   Polymerisation   von Isopren und insbesondere unreinem Isopren, bilden sich Produkte, welche, obwohl analog zu Kautschuk, nicht wirklicher Kautschuk sind. Die Anwesenheit dieser kautschukähnlichen Produkte verhindert das Trocknen des Kautschuks und   bildet die Ursache, dass er stets klebrig bleibt. die Ursache, dass er stets klebrig bleibt.   



   Unter der Bezeichnung wirklicher Kautschuk soll eine Substanz verstanden werden, welche physikalisch und chemisch dieselben Eigenschaften hat, wie natürlicher gereinigter Kautschuk, d. h. Kautschuk, welcher von Harz, Eiweiss und anderen Verunreinigungen durch wiederholtes Fällen aus einer   Chloroform-oder Benzollösung   befreit ist. 



   Diese anderen bei der Polymerisation von Isopren gewonnenen,   kautschukähnlichen   Produkte haben zwar dieselbe   chemische   Formel wie wirklicher Kautschuk, nämlich (C,   hua),   sind aber von geringerer   Molekulargrösse   und infolgedessen physikalisch und chemisch verschieden von wirklichem Kautschuk in bezug auf Löslichkeit und sonstige Eigenschaften. 



   Diese kautschukähnlichen Substanzen sind meistens sehr weich und klebrig und verhindern daher, wie schon angedeutet, das Trocknen des wirklichen Kautschuks. Sie gehen   nicht   über mit Dampf wenn destilliert, sind löslich in Benzol und unlöslich in Alkohol und Azeton. 



   Infolgedessen kann die Trennung dieser   unerwünschten   Produkte von dem wirklichen Kautschuk weder durch Dampfdestillation noch durch Anwendung der genannten Reagentien erfolgen. 



   Man hat gefunden, dass diese kautschukähnlichen Substanzen mit Leichtigkeit in   Athyt-   azetat löslich sind, während der wirkliche Kautschuk in einem Überschuss   von Äthylazetat mcht   in Lösung geht,. 



   Die Erfindung besteht demnach in der   Nutzanwendung   des Äthylazetat in bezug auf seine lösenden Eigenschaften zu den kautschukähnlichen Substanzen in der Herstellung von Kautschuk aus Isopren. Die Erfindung mag in folgender Weise   ausgeführt werden.   



   Entsprechend   einer     Ausführunsweise \u'd   das polymerisierte Isopren zunächst von dem unveränderten Isopren und anderen flüssigen Kohlenwasserstoffen durch Dampfdestillation 
 EMI1.2 
 und flüssigen Kohlenwasserstoffen, grösstenteils Dipenten, besteht, wird   genügend   Äthylazetat in kleinen Mengen hinzugefügt, bis der gesamte wirkliche Kautschuk ausgefällt ist. 



   Ein dritter Weg der   Ausführung   ist, dass zu dem Isopren ehe es polymerisiert wird, eine genügende Menge Äthylazetat hinzugefügt wird, so dass am Ende der Polymerisation kautschuk 
 EMI1.3 
 
Der in der beschriebenen Weise gereinigte Kautschuk wird dann von   dem Athylazetat   getrennt und mit Dampf zur Entfernung der anhängenden Lösungsmittel behandelt ; die letzten Spulen des Äthylazetats werden dann durch Hinzufügung eines zweckentsprechenden Alkalis zersetzt. 
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Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von synthetischem Kautschuk durch Polymerisation von Isopren. dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach der Polymerisation zu Kautschuk Äthylazetat, und zwar in genügender Menge zugeführt wird, um alle kautschukähnlichen Substanzen, welche nicht wirklicher Kautschuk sind, zu lösen und den wirklichen Kautschuk niederzuschlagen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67128D 1912-08-12 1913-08-11 Verfahren zur Herstellung von synthetischem Kautschuk durch Polymerisation von Isopren. AT67128B (de)

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