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Maschine zum Falten von Kragen, Manschetten und dgl.
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bewegten sich nach innen, um die aufwärts hunden Ränder odeur : räume des Zeugstückes über den Stempel zu falten. Der Stempel wurde sodann nach innen zusammengezogen, so dass er von
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merkbare Abweichung von der richtigen Form die Zeugstücke unbrauchbar macht, indem sie nicht nur das Aussehen, sondern auch die Grösse des Kragens beeinflusst. Weiterhin lag beim Gebrauch von Schmieröl an den bewegten Teilen des Stempelkopfes die Gefahr vor, dass die Ki@gen
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aber Öl unbedingt abgespritzt werden.
Da ferner der Stempelkopf eine komplizierte Form hatte, war es schwierig, die Stempel
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Herausziehen aus der Form war es infolge des Druckes der Stempel gegen das Zeugstcck möglich. dass die Zeugstücke zerknüllt wurden. Ausserdem wurde der mehrteilige Stempel nicht in seiner richtigen Form positiv in die Pressform geführt.
Diese Missstände werden durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende
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Endstempel werden von den Seitenstempeln bzw. von am Stempelkopfe befestigten Teilen ge- tragen und durch diese unmittelbar gleichzeitig mit ihrem Auseinander- udn Zusammengehen betätigt.
Der Antriebsmechanismus des Stempelkopfes ist derart gestaltet, dass er eine Bewegungspause von bestimmter Zeit zur Ermöglichung des Faltens der Zeugstücke und der Zusammenziehung der Stempelteile in der Form eintreten lässt. Am Stempelkopf sind federnde Teile angeordnet, die während dieser Pause das Gewicht des Stempelkopies aufnehmen, so dass die
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der den Falz oder Saum in üblicher Weise durch Pressen desselben gegen die Unterseiten der Falter vollendet, ist gemäss der Erfindung federnd eingebaut, so dass er beim Zwischenschalten von Zeugstückes ungewöhnlicher Dicke nicht einen zu grossen Druck ausübt.
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falter zusammen einen Rahmen von der Form und Grösse des fertigen Kragens bilden.
Mit geeignet kleinem Spiel geht durch diesen Zwischenraum ein entsprechend geformter Stempelsatz, dessen Seitenstempel d an Ansätzen e des Stempelkopfes befestigt sind, während die Endstempel durch die Seitenstempel in einer noch zu beschreibenden Art getragen werden. Der geheizte Presst. isch 47 (Fig. 8) ist federnd unmittelbar unter den Faltern c angeordnet.
Aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung gehen die Stempel d durch den von den Faltern gebildeten Zwischenraum in die in Fig. 2 dargestellte Stellung dicht unter dem Rand der Falter über, wobei der ganze Zeugstückrand rechtwinkelig umgebogen wird. Sodann bewegen sich die Seitenfalter c und die Endfalter nach innen, so dass die nach aufwärts gebogenen Kragenkanten über die Stempel in die in Fig. 3 gezeigte Lage gefaltet werden. Das eigentliche Falten ist nunmehr bewirkt. Bevor jedoch der Kragen herausgenommen werden kann, müssen sämtlich.
Stempelteile nach innen geführt werden, so dass sie, wie in Fig. 4 gezeigt ist. von den Faltern freigegeben werden und herausgehoben werden können zum Einlegen eines neuen Zeugstückes Schliesslich wird durch Aufwärtsdrücken des geheizten Presstisches 47 gegen die Falter derSaum rtigge tlt
Eine Ausführungsform einer derartigen Maschine ist in den Fig. 5 bis 16 wiedergegeben. während Teile einer zweiten Ausführungsform in den Fig. 17 bis 19 dargestellt smd. Fig. zeigt eine Draufsicht auf Je ganze Maschine, Fig. 6 die rechte Seitenansicht mit angehobenen
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Antriebsvorrichtungen, Fig. 10 eine Draufsicht auf die zusammenziehbaren Stempel, Fig.
11 einen Querschnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 10, Fig. 12 eine Vorderansicht der Stempel, Fig. 13 eine Draufsicht in kleinerem Massstabe eines Endes des Stempelkopfes in zusammengezogener Lage, Fig. 14 eine Draufsicht auf einen der Endfaltertrager, Fig l') das Gleitstück, welches den eigentlichen Endfalter trägt, Fig. 16 eine Vorderansicht hievon nut daraufgesetztem Deckel, Fig. 17 eine Draufsicht auf eine andere Ausfuhrungsform des Stempels, Fig. 18 eine Seitenansicht eines Stempels für Knopflochansatze und Fig. 19 die Draufsicht auf die Teile, welche diesen Stempel betätigen.
Die Maschine ist mit einer Hauptwelle h versehen, die von einem Ende der Maschine zum anderen reicht (Fig. 5 und 9). Bei jeder Umdrehung der Welle werden nacheinander die Bewegungen des Umbiegens, Faltens und Fressens ausgeführt. Auf einem Ende dieser Welle ist ein geeignet angetriebenes Kegelrad t angeordnet.. Die Welle h ist in dem Maschinengestell k gelagert, das mit einem oberen Teil m versehen ist, auf welchem die Falterträger n vorwärts und rückwärts gleiten (Fig. 6 bis 8). An diesen Trägern sind, wie in Fig. 8 dargestellt ist. die Seitenfalter c mittels der Platten o und der Bolzen r befestigt. Die Seitenfalterträger n werden durch auf den Wellen t befestigte Hebel s hin und her bewegt. Die Wellen t sind drehbar im Maschinengestell gelagert.
Die an ihren oberen Enden gegabelten Hebei s, von denen zwei für jeden Falterträger vorgesehen sind, tragen jeder gelenkig einen Block u, der in eine entsprechende Aussparung des zugehörigen Falterträgers eingreift (Fig. 5 und 9).
Auf die Wellen t sind weiters Rollen tc tragende Hebel v aufgesetzt, auf die entsprechende, auf der Hauptwelle h angeordnete Daumen einwirken. So wird der vordere Falterträgerhebel durch den Daumen. 1", der hintere durch den Daumen z betätigt.
Die Endfalter 2 werden von je ei < n kastenförmigen Gleitstück getragen, das aus einer mit einem Rand t und einer Feder J versehenen Grundplatte 3 besteht (Fig. 14 bis 16). Die Feder J greift in einen Schlitz 7 einer feststehenden Führung 8 ein. Wie in Fig. 14 gezeigt, ist dieser Schlitz geneigt angeordnet. Der kastenförmige Falterträger 3 ist durch ein Zwischenstück 9
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Zum Heben und Senken des Stempelkopfes sind das Kegelrad i an dem einen Ende der Welle h und die Scheibe 19 am anderen Ende mit je einem Stift 20 versehen ; diese Stifte greifen in Schlitze von an jedem Ende der Welle t angeordneten und den Stempel kopf betätigenden schwingenden Hebeln 22 ein. Die Hebel 22 sind mittels Stangen 25 mit dem am Stempelkopf angeordneten Bolzen 24 gelenkig verbunden. Der die Stempel tragende Stempelkopf reicht von einem Ende der Maschine zum anderen und besteht aus zwei starken Balken 25, deren Enden. wie in Fig. 13 gezeigt ist, gegenüberliegende Backen 26 bilden. Eine Backe 26 eines jeden Paares
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einandergreifen der Backen zu erzielen, mit ihrem Balken durch den anderen Balken frei durchdringende Bolzen 261 verbunden sind.
Jedes Backenpaar 26 umschliesst eine senkrechte Stange 27, die mit ihrem oberen Ende in dem Träger 28 und mit ihrem unteren Ende im Maschinengestell drehbar gelagert ist (Fig. 5 bis 8). Diese Stangen 27, deren Querschnitt aus Fig. 13 ersichtlich ist, sind an ihrem unteren Ende mit je einer Kurbel 29 und einem Kurbelzapfen 30 versehen.
Die Zapfen 30 werden zu geeigneter Zeit durch locken J7 der Scheiben 79 und des Kegelrades i betätigt. Die Drehung der Stangen 27 um ihr Achsen bewirkt ein Zusammenziehen der Balken s und somit auch der Stempel. Durch starke'federn 32 werden die Stempel wieder in ihre Arbeitsstellung zurückgebracht. Auf diese Weise werden die Balken und infolgedessen die Stempel fest in ihrer Arbeitsstellung gehalten und die richtige Form während der Faltbewegung gesichert.
Die Stangen tragen jede ein federndes Glied 33 (Fig. 6 und 7), das in der unteren Lage der Stempel auf einem geeigneten Teil des Maschinengestelles aufliegt und das Gewicht des Stempelkopfes, der Stangen 23 und der Schleifen 22 aufnimmt und ferner die Bolzen 2" an den Schlitzen 21 richtig anliegend erhält. Die Schlitze 21 sind mit in der unteren Stempellage konzentrisch zu der Daumenwelle A liegenden Aussparungen 34 versehen, die während der Tätigke@ der Falter und während des Zusammeuzlehens der Stempel eine Pause in deren senkrechter Bewegung eintreten lassen. Infolge der Aufnahme des Gewichtes der oben erwähnten Teile durch das Uestell wird ein unerwünschtes Pressen der Stempel auf das Zeugstück und infolgedessen
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der in einer Aussparung des hinteren Falterträgers n liegt.
Diese Vorrichtung bewirkt, dass die Stempel stets genau zwischen die Falter hineinpassen. Dies ist wichtig, da die Teile von den Temperaturänderungen stark beeinflusst werden.
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der ui senkrechten Führungen 49 gelagert ist. In diesem Ansatz 48 ist ein Teil 50 vorschiebbar angeordnet, auf den eine starke Feder j1 einwirkt und der an seinem unteren Ende Rollen 51 trägt. die durch die Daumen 53 der Hauptwelle h betätigt werden.
Für gewöhnlich wird das Gcwtcht des Presstisches durch den Träger of aufgenommen, der an dem einen Ende gelenkig von dem Bolzen 55 getragen und an dem anderen Ende von einem einstellbaren, von einer Feder beeinflussten Bolzen 56 gehalten ist, der durch einen Flansch.37 des MaschinengesteUes hindurch-
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W hrend des VOl8Chiebens der Falter c und des Zusammeaziehens der Stempel bleibt der Stempelkopf in Ruhe, da die Bolzen 20 des Kegelrades i und der Scheibe 19 in die kreisförmigen Aussparungen 34 der Schlitze 21 der Schleifen 22 eingreifen. Nachdem die Bolzen 20 diese Aus-
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Schliesslich werden die Falter zurückgezogen und es wird für den fertiggestellten Kragen ein neues Zeugstück eingelegt, bei dem der oben beschriebene Arbeitsgang wiederholt wird.
Die Hebel 16 und v werden durch geeignete Federn, die entweder unmittelbar an den Hebeln oder an den Wellen 13 und t angeordnet sein können, gegen ihre zugehörigen Daumen gedrückt. Da diese Federn die übliche Form haben, sind sie der Einfachheit halber auf den Zeichnungen weggelassen worden.
Für gewisse Kragenformen und für Kragenaufschläge braucht an jedem Ende des Stempelkopfes nur je ein Bolzen 39, Gleitblook 40, Stift 41 und Schlitz 42 angeordnet zu werden (Fig. 19).
Die Erfindung ist auch für diese geeignet.
Mit den der Erfindung entsprechenden Stempeln können auch mit Knopflochansatz versehene Kragen erzeugt werden, deren maschinelle Herstellung bisher nicht möglich war. Zu diesem Zweck wird (Fig. 17 bis 19) zur Bildung des Ansatzes ein loses Stück 70 aus dünnem Messing oder ähnlichem, nicht rostendem Metall mit einem aufwärts gerichteten, geeignet geformten Dorn 71 benutzt, der federnd auf den an den Stempelkopfbalken 25 befestigten Platten 72 gehalten oder zwischen ihnen eingeklemmt wird, sobald die Stempel auseinandergespreizt werden.
Wenn die zusammengezogenen Stempel angehoben werden, bleibt das lose Stück 70 zurück und kann zwischen die in angehobener Lage festgehaltenen Stempel von Hand wiedei zugefugt werden. l. Maschine zum Falten von Kragen, Manschetten und dgl. mit einem zusammenzieb@@en. mehrteiligen Stempel, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupt- oder Seitenstempel (d) von zwei den Stempelkopf bildenden Teilen (25) getragen werden, die gegen- und von@inander bewegt werden können, um die Stempel zusammenzuziehen oder auseinanderzuspreizen.