DE198260C - - Google Patents

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DE198260C
DE198260C DENDAT198260D DE198260DA DE198260C DE 198260 C DE198260 C DE 198260C DE NDAT198260 D DENDAT198260 D DE NDAT198260D DE 198260D A DE198260D A DE 198260DA DE 198260 C DE198260 C DE 198260C
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Bekleben von Schachteln, bei welcher ein die Schachtel tragender Stempel die Schachtel auf den Überzug aufdrückt, wobei
■ 5 seitliche Faltorgane den Überzug aufbiegen und ankleben, worauf die überstehenden Ränder des Überzuges durch Schieber und Kolben in das Innere der Schachtel eingeschlagen und festgeklebt werden.
ίο Gemäß der Erfindung wird durch die Abwärtsbewegung eines Gleitrahmens und der hierdurch stattfindendenNiederbewegung eines Stempels, an welchem die zu beklebende Schachtel angebracht ist, die Schachtel auf den auf einer Platte liegenden Überzug geführt, und infolge der weiteren nach unten gerichteten Bewegung des Stempels wird die genannte Platte mit einer nach unten reichenden Stange gegen die Wirkung einer Feder abwärts geführt. Infolge der Abwärtsbewegung der genannten Platte wird dieselbe zwischen feststehenden Jochstücken hindurchgeführt, welche ein Paar der an der Platte angelenkten Flügelstücke nach oben schwingen. Durch die weitere fortgeführte Abwärtsbewegung der genannten Platte werden Faltfinger um ihre Schwingachsen geschwungen, welche die Ecken des Überzuges einfalten, worauf die Faltfinger bei der weiteren Abwärtsbewegung der genannten Platte schnell zurückgeschwungen werden.
Durch die darauffolgende weitere Abwärtsbewegung der genannten Platte werden bewegliche Jochstücke durch Ineingrifftreten mit an der Stange der Platte angebrachten Fingern nach oben geschwungen, so daß hierdurch das zweite Paar der an der Platte angelenkten Flügelstücke nach oben umgelegt wird.
Nach erfolgter Zurückschwingung der Faltfinger werden die an den Flügelstücken angelenkten Platten nach der Innenseite der Büchse geführt, zwecks Festlegens der überstehenden Ränder des Überzuges.
Die Zeichnungen stellen eine Ausführungsform der neuen Maschine dar.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Schachtelbeklebmaschine im teilweisen Schnitt.
Fig. 2 ist eine Endansicht der Maschine.
Fig. 3 ist ein Grundriß im Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 1.
Fig. 4 ist ein teilweiser Längsschnitt nach ' der Linie c-d der Fig. 3.
Fig. 5 ist eine ähnliche Ansicht wie die der Fig. 4, bei welcher ein anderer Arbeitsvorgang dargestellt ist.
Fig. 6 ist ein Grundriß, aus dem die Anordnung der Faltfinger zu ersehen ist.
Fig. 7 ist eine im vergrößerten Maßstabe dargestellte Seitenansicht der Vorrichtungen zum Falten der Ecken.
Fig. 8 ist eine Einzelansicht eines Teiles der Maschine. .
Fig. 9 ist eine Einzelansicht, aus welcher die Vorrichtungen zum Bewegen der Faltfinger zu ersehen sind.
Fig. 10 und 11 zeigen schaubildlich im Grundriß bzw. in teilweiser Seitenansicht eine abgeänderte Ausführungsform der Maschine, welche zum Bekleben von mit Flanschen ausgerüsteten Schachteln bestimmt ist.
Fig. 12 zeigt Λϊΐ der Seitenansicht eine einfachere Aüsführungsform der. Maschine.
Fig. 13 und 14 zeigen eine Ausführungsform der Platte.
Fig. 15 ist ein Grundriß einer weiteren Ausführungsform der Maschine..
Fig. 16 und 17 zeigen im Grundriß bzw. in der Seitenansicht eine Ausführungsform für die Vorrichtung zum Festhalten des Überzuges.
Fig. 18 und 19 zeigen in der Seitenansicht bzw. im Grundriß eine Ausführungsform der Maschine, bei welcher ein schwingender Stempelarm zur Anwendung kommt.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Schachtelbeklebmaschine besteht im wesentlichen aus einer Platte i, welche vier Flügelstücke 2 besitzt, die an der Platte angelenkt sind. An den oberen Kanten der Flügelstücke 2 sind Platten 3 angelenkt, welche dieselbe Länge wie die Flügelstücke 2 aufweisen, jedoch schmaler als erstere sind. An den Platten 3 sind kurze Anschlagplatten 4 befestigt, welche mit Anschlaghebeln bei der Bewegung der Platte 1 in Eingriff treten, zwecks Niederschwingens der Anschlagplatten 4 an die Innenseiten der zu beklebenden Schachtel. In einigen Fällen können die Platten 3 in Fortfall kommen, so daß nur die Flügelstücke 2 zur Anwendung kommen, in welchem Falle die hervorstehenden Ränder des Überzuges von Pfand aus nach der Innenseite der Büchse oder Schachtel gefaltet werden. ,
Mit der Platte 1 wirken schwingbare Faltfinger 6 zusammen, welche nahe einer jeden Ecke der Platte vorgesehen und dazu bestimmt sind, nach erfolgtem Aufbiegen der Seiten des Überzuges die entstehenden Ecken umzufalten, wie dies weiter unten noch näher beschrieben werden wird. Die Platte 1 kann in einer Presse angeordnet sein, welche im wesentliehen aus einem Tisch 8 mit Unterstützungsstangen 9 besteht. Der Tisch 8 unterstützt weiterhin nach oben reichende hohle Seitenstan,gen 10, welche zur Unterstützung und - Führung der beweglichen Seitenstangen 11 bestimmt sind. An den letztgenannten Stangen 11 sind die Querarme 12 und 13 eines Gleitrahmens angebracht, welcher für gewöhnlich durch Federn 15 in 'seiner obersten Stellung gehalten;wird. Die Federn 15 (Fig. 1) sind in den hohl ausgebildeten Seitenstangen 10 vorgesehen, und für die Gleitstangen 11 sind Führungsrollen 16 angebracht.
Der Gleitrahmen trägt einen Stempel 17, welcher von den Quer armen 12 und 13 unterstützt gehalten wird. Der Stempel 17 wird vorzugsweise teleskopartig ausgebildet, wobei derselbe in einer hohlen Hülse, die an den genannten Quefarmen 12 und 13 befestigt ist, gleitbar ist. Der Stempel 17 wird für gewohnlich in seiner obersten Stellung mittels Federn 19 innerhalb der hohlen Hülse 18 gehalten (Fig. 8). Der Stempel 17 ist mit einer Platte 20 versehen, welche zur Aufnahme der zu beklebenden Schachtel oder Büchse bestimmt ist, welche in den Fig. 1 und 2 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist. Mittels der Platte 20 und der Stange 17 wird die zu beklebende Schachtel auf die Platte 1 und zwischen Führungsflächen gepreßt, so daß die Seiten des Überzuges an die Schachtel angedrückt werden können.
An den Querarmen 12 und 13 und an den Seiten des Stempels 17 sind in einstellbarer Weise zwei Armpaare 21,22 vorgesehen, von denen das eine Armpaar mit den Querarmen 12 und das andere Armpaar mit den Querarmen 13 verbunden ist. Die Armpaare 21 und 22 sind mit Stangen 23 und 24 verbunden, welche mit den Platten 3 in Eingriff treten können, zwecks Herstellung eines Enddruckes, der zum Vollenden des Umbiegens des Überzuges notwendig ist. .
Die Arme 2.1,22 können mit Seitenfedern ausgerüstet sein, um einen mehr oder weniger elastischen Druck auf die Flügelplatten 3 auszuüben. Andererseits kann der Druck durch das Zusammenwirken von keilförmigen Flächen der genannten Seitenarme mit keilförmigen Flächen des Stempels erhöht werden.
In einigen Fällen ist es von Vorteil, das eine go Armpaar oder die von letzterem unterstützt gehaltenen Stangen etwas langer auszubilden als das andere Armpaar bzw. die an letzterem vorgesehenen Stangen. Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Maschine ist das an den Querarmen 13 angebrachte Armpaar 22 etwas langer ausgebildet, so daß hierdurch nach erfolgter Niederbewegung des Gleitrahmens zwei der Kanten des Überzuges eher nach unten umgebogen werden als die beiden anderen Kanten. Hierdurch wird der Übelstand vermieden, daß das an dem Überzug angebrachte Klebmaterial herausgedrückt und auf die fertige Fläche des Überzuges gebracht werden kann.
Die beiden längeren Arme 22 sind teleskopartig ausgebildet, wobei eine jede hohle Hülse 22° eine Feder 25 besitzt und einen Schlitz 26 (Fig. 1) aufweist, zwecks Regulierung des gewünschten Arbeitshubes des teleskopartigen no Gliedes 22, und wobei der Arbeitshub durch einen Bolzen 27 begrenzt werden kann. Infolge dieser Anordnung wird es möglich, daß bei der Ausübung des Enddruckes die Federn nachgeben können-, so daß alle Arme wiederum dieselbe Länge besitzen. Die Armpaare 21, 22 sind an den Querarmen 12 und 13 mittels der Halter 28,29 befestigt, so daß die Armpaare .■-für beliebige Größen von zu beklebenden Schachteln verwendet werden können.
Das Armpaar 21 kann, wie in Fig. 7 dargestellt, ebenfalls in vertikaler Richtung einstellbar sein. Zu dem genannten Zweck sind die Schlitze 75 vorgesehen, in welche die Klemm-
schrauben j6 eingreifen, so daß die Länge des Armpaares 21 bezüglich der des Armpaares 22 verändert werden kann,. Beide Armpaare 21 und 22 können an ihren unteren Enden mit Schlitzen und Schrauben ausgestattet sein, so daß die an den genannten Armen befestigten Stangen 23 und 24, zwecks Beklebens verschiedener Größen von Pappschachteln, eingestellt bzw. ausgewechselt werden können.
Die Platte 1 (Fig. 1 und 2) ist mit einer Stange 30 versehen, zwecks Unterstützung und Führung der genannten Platte. Die Stange 30 wirkt mit einem Mechanismus zusammen, mittels dessen zu gegebener Zeit die Faltfinger 6 bewegt werden. Weiterhin wird durch die Federwirkung der Stange 30 eine Zurückbewegung der Platte 1 nach ihrer normalen Stellung erreicht und gleichzeitig die Lieferung der fertig beklebten Schachtel.
Die Stange 30 besitzt an der Unterseite der Platte ι zwei Finger oder Ansätze 31 (Fig. 3 und 7), welche bei der Abwärtsbewegung der Platte ι mit den Anschlaghebeln 32 in Eingriff treten, welche an den Schwingwellen .33 für die Faltfinger vorgesehen sind, wodurch den Faltfingern eine Bewegung erteilt wird.
An der Unterseite der Platte 1 und von der Stange 30 unterstützt gehalten sind vorstehende Finger oder Flächen 34 vorgesehen, welche mit den angehängten Jochstücken 35 (Fig. 4 und 5) zusammenwirken. Die Stange 30 ist teleskopartig ausgebildet und gleitet in einer äußeren hohlen Hülse 36, welche mit einer Feder 37 ausgestattet ist.
Die Feder 37 ist genügend stark ausgebildet, um nach erfolgter Aufwärtsbewegung des Stempels 17 die Stange sowie die Platte 1 nach ihrer normalen oder angehobenen Stellung, welche in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, zu-
H0 rückführen zu können. Ein Bolzen 37°, welcher in.einen Schlitz 37s der hohlen Hülse 36 eingreift, begrenzt den Arbeitshub der Stange 30 (Fig. 5). Die angelenkten Jochstücke 35 arbeiten bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Maschine mit einem feststehenden Paar von Jochstücken 38 zusammen. Die Jochstücke 35 und 38 sind in Armen 39 bzw. 40 mittels der Stellschrauben 41 einstellbar vorgesehen, wobei die genannten Stellschrauben 41 durch Schlitze 8a (Fig. 3) des Tisches 8 der > Maschine hindurchgehen. Die Arme 39 und 40 sind in Führungen 42,43 verschiebbar und derart angeordnet, daß dieselben parallel zu den vier Seiten der Platte 1 verlaufen. Genannte Arme können nach oben bewegt und derart zu der Platte 1 eingestellt werden, daß bei der Niederbewegung der Platte die Flügelstücke der letzteren in Berührung mit den Jochstücken 35, 38 kommen, wodurch die Seiten _ des Überzuges an die Schachtel gebracht werden.
Bei der Aufwärtsbewegung der Platte 1 werden die beweglichen Jochstücke 35 infolge der Wirkung der Federn 52 in ihre, normale Lage zurückgeführt.
Die paarweise vorgesehenen Jochstücke 35, 38 sind in verschiedenen Abständen von der Platte ι vorgesehen. Die feststehenden Jochstücke 38 sind näher an der Platte 1 angebracht als die beweglichen Jochstücke35. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß bei dem Bekleben einer Schachtel zwei der gegenüberliegenden Seiten des Überzuges früher als die beiden anderen Seiten desselben umgebogen werden, so daß weiterhin der Übelstand vermieden wird, daß. das eventuell zur Anwendung kommende Klebmaterial auf die Innenseite der Schachtel oder auf die fertige Fläche des Überzuges gedrückt wird.
Das Paar der beweglichen Jochstücke 35 ist derart angeordnet, daß die wirkenden Flächen 44 der Jochstücke winklig zu der Bewegungsrichtung der Platte 1 liegen. Bei der dargestellten Maschine verlaufen die wirkenden Flächen 44 horizontal, während die wirkenden Flächen 45 der feststehenden Jochstücke vertikal gerichtet sind. Hieraus resultiert der Effekt, daß die feststehenden Jochstücke 38 eher auf die Flügelstücke 2 der Platte 1 einwirken und diese umlegen, als die gelenkig angebrachten Jochstücke 35, welche durch die niedergehende Platte 1 bewegt werden, zwecks Umlegens der anderen Flügelstücke 2 der Platte I.
Anstatt ein Paar feststehender Jochstücke mit einem Paar beweglicher Jochstücke zu kombinieren, können auch sämtliche Jochstücke gelenkig, feststehend oder verschiebbar angeordnet sein, wobei die Jochstücke Flügel besitzen können, welche selbsttätig oder mittels eines Hand- oder Fußantriebes bewegt werden können.
In einigen Fällen sowie z. B. zur Herstellung eines vollkommen angeklebten Überzuges für eine 'Schachtel werden für die Seitenflächen der Schachtel feststehende Jochstücke und für die Endflächen der Schachtel nach oben gleitende Jochstücke angewendet. Es wird hierdurch bezweckt, den Überzug ein wenig zu strecken, so daß die Bildung von Falten no vermieden wird. Die gleitenden Jochstücke können hierbei in beliebiger Weise bewegt werden, sowie z. B. mittels Stangen, die an dem ■ nach unten gehenden Gestell angebracht sind und mit Hebeln in Eingriff treten, welche wiederum derart angeordnet sind, daß dieselben die Jochstücke auf- und niederbewegen können. Die Wellen 33, welche die Schwingfinger 6 unterstützen, sind unterhalb der oben beschriebenen Jochstücke derart angeordnet, daß die Schwingfinger durch die Abwärtsführung der Platte 1 mittels der Ansätze 31 beeinflußt werden können. Bei der in den Fig. ι und 2 dargestellten Maschine sind die
Wellen 33 in Lagern 46 vorgesehen, welche von den- Armen 40 der feststehenden Joch-'stücke 38 unterstützt gehalten werden. Die Wellen 33 verlaufen zueinander und zu den feststehenden Jochstücken 38 parallel. Die Schwingfinger 6 sind derart an den Wellen 33 · gelagert, daß die Finger in jeder beliebigen Weise eingestellt werden können, zwecks Herstellung verschiedener Eckenfalten. Weiterhin kann der Abstand zwischen den einzelnen Fingern 6 geregelt werden, so daß Schachteln verschiedener Größe mit der neuen Maschine mit einem Überzug beklebt werden können.
Zur Verstellung der Schwingfinger 6 besitzen dieselben Schlitze 48, durch welche die Wellen 33 hindurchgehen. Die genannten Schlitze verlaufen radial zu den Schwingwellen, so daß der Winkel, innerhalb welchem die Schwingfinger arbeiten, sowie der Radius des Arbeitshubes verändert werden kann. Die Schwingfinger werden mittels Stellschrauben 49 in ihrer Stellung auf der Welle 33 festgelegt, wobei die Muttern mit Gewindegängen der Wellen in Eingriff treten.
Wie oben beschrieben, werden die Schwingfinger durch Ineingrifftreten mit dem Anschlaghebel 32 vorwärts bewegt, und nachdem die Ecken eingeschlagen und bevor die Endflächen des Überzuges vollkommen nach oben geführt worden sind, werden die Schwingfinger mittels der Federn 50, die an demTisch8 der Maschine vorgesehen sind, schnell zurückgeschoben. Die Anschlaghebel 32 werden durch die Zurückbewegung der Schwingwellen ebenfalls nach ihrer normalen Lage zurückt geführt, nachdem dieselben durch die weitere Abwärtsbewegung der Stangen 30 oder durch die weitere nach oben gerichtete Bewegung bei der Rückkehr der Platte 1 nach der Normalstellung außer Eingriff von den Ansätzen 31 gekommen sind. Die Anschlaghebel 32 sind derart an den Schwingwellen 33 vorgesehen, daß, während die" Schwinghebel bezüglich zu den betreffenden Schwingwellen während der Abwärtsbewegung feststehend sind, die genannten Hebel in der umgekehrten Richtung frei drehbar sind, so daß bei der Aufwärtsbewegung der Platte 1 die Finger 31 die Hebel 32 einfach anheben und nach erfolgtem Vorbeigehen freigeben. Eine schnelle Zurückschwingung, der genannten Hebel wird durch eine Feder 80 ermöglicht, so daß die Schwinghebel sofort für den nächsten Arbeitshub der Platte 2 ihre Stellung wieder einnehmen.
Der Stempel 17 und die teleskopartig ausgebildeten Arme 22 können nachgiebig angeordnet sein, wobei die Federwirkung je nach dem erforderlichen Druck reguliert werden kann.
Bei der in der Fig. 8 dargestellten Ausführungsform der Maschine besitzt die röhrenförmige Hülse 18 des Stempels 17 einen j röhrenförmigen Arm 51, welcher rechtwinklig zu der Hülse verläuft und in welchem' eine aus hartem Metall bestehende Kugel 53 vorgesehen ist. Diese Kugel 53 kann durch eine Feder 54, welche in dem Arm 51 hinter der Kugel vorgesehen ist, in die Bahn des Stempels 17 gedrückt werden. Der Druck der Feder 54 wird durch eine Stellschraube 55 reguliert, welche durch eine Kappe 56 des Armes 51 hindurchgeht, und welche die Feder 54 mittels eines losen Kolbens ' 57 zusammendrückt. Ein ähnlicher, lose angeordneter Kolben 58 wird zwischen Kugel 53 und dem anderen Ende der Feder 54 vorgesehen. Der Stempel 17 ist mit einer Aus-.. höhlung 59 ausgestattet, und die Größe des zur Abwärtsbewegung des Stempels 57 erforderlichen Druckes wird durch die Lage der Kugel 53 bezüglich zu der Aushöhlung 59 bestimmt. Mit anderen Worten heißt dies, je weiter die Kugel in die Aushöhlung 59 eingeführt wird, um so größer muß der Druck sein, mittels dessen der Stempel 17 nach unten bewegt wird. Die Regulierung der Kugel 53 in der Aushöhlung 59 wird durch eine zweite Stellschraube 5501 erzielt, welche von dem Stempel 17 getragen wird, in die Aushöhlung 59 eingreift und in Berührung mit der Kugel 53 kommt. Hierdurch wird es möglich, die g0 Kugel 53 derart zu lagern, daß durch die Bewegung des Stempels 17 die Kugel entweder leicht aus der Aushöhlung 59 gegen den Druck der Feder 54 herausgeführt wird, so daß demzufolge der teleskopartigen Bewegung des Stempels 17 wenig Widerstand entgegengesetzt wird, oder die Kugel kann so weit in die Aushöhlung 59 gebracht werden, daß die .teleskopartige Bewegung des Stempels 17 überhaupt verhindert wird.
Es ist hierbei wichtig, daß die Platte 1 stets ihre richtige Lage zur Stempelplatte 20 einnimmt. Zu dem genannten Zweck kann eine oder beide genannten Platten einstellbar sein. Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ma- lt>5 schine ist der Stempel selbst nach jeder Richtung verstellbar, wie dies besonders aus Fig. 8 zu. ersehen ist. Zu dem genannten Zweck ist der Stempel mit einem Kugelgelenk 60 an derjenigen Stelle versehen, wo der Stempel an den no Querarmen 12 und 13 des Gleitrahmens angebracht ist. Die Kugel 60 ist mit Schlitzen oder Einkerbungen . versehen, welche mit Klemmstücken 61 in Eingriff treten, so daß nach erfolgter Einstellung der Stempelplatte die Stücke 61 auf der Kugel 60 mittels der Schrauben 62 festgelegt werden können. Anstatt den Stempel 17 einstellbar auszubilden, kann auch die Stange 30 für die Platte 1 das einstellbare Glied sein, indem das Lager des Maschinentisches, durch welches die Stange 30 hindurchgeht, verstellbar ausgebildet ist.
Wie oben beschrieben, kann den beweglichen Jochstücken 35 ein zusätzlicher Druck über-
rnittelt werden, zwecks Erzielung eines festen Anpressens der Flügelstücke 2 an den Überzug der Schachtel. Zu diesem Zweck sind die Arme 2i mit Seitenplatten 63 ausgerüstet, welche bei 64 gelenkig an den Platten 21 vorgesehen sind. . Die Platten 63 besitzen infolge der Anordnung der. Federn 65 eine mehr oder weniger nachgiebige Wirkung, wobei zur Regulierung der. " letzteren die Stellschrauben 66 vorgesehen sind (Fig. 1).
Zum Bekleben oder zur Herstellung von mit Flanschen ausgerüsteten Büchsen oder Schachteln wird die in den Fig. 10 und 11 dargestellte Ausführungsform der Platte 1 angewendet.
!5 Hierbei werden die Flügelstücke 2 etwas. breiter ausgebildet, als die Breite des Flansches 68 der Büchse oder des Deckels 69 beträgt. Die Flügelstücke 2 sind an der Platte 1 bei 70 angelenkt, so daß, wenn die Flügelstücke nach oben geführt.werden, die unteren Innenkanten 71 der Flügelstücke den Überzug über den Flansch 68 legen und auf die ganze Fläche einen Druck ausüben. Hierdurch wird der Überzug, im Falle ein Klebmaterial angewendet wird, fest aufgeleimt. Für das Bekleben von mit Flanschen ausgerüsteten Deckeln oder Büchsen kann die untere Kante 71 der Flügelstücke 2 mit einem elastischen Material bedeckt sein. Die Flügelstücke 2 besitzen Platten 3 mit kurzen, hervorstehenden Flächen 4,· welche ebenfalls mit elastischen Polstern ausgestattet sein können. Es ist hierbei zu bemerken, daß die elastischen Polster auch zum Bekleben von anderen Schachteln, als lediglich solchen, welche mit einem Flansch . ausgerüstet sind, verwendet werden können. Bei dem Bekleben der oben genannten Schachteln oder Deckel wird der Überzug vorzugsweise eingeschnitten.
Die neue Maschine kann mittels eines Handoder Fußantriebes oder durch anderen Kraftantrieb in Bewegung gesetzt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform der Maschine sind die beweglichen Seitenstangen 11 derart verlängert, daß dieselben durch die Hülse 10 hindurch nach der Unterseite des Tisches 8 reichen. Andererseits können die Stangen 11 mit Stangen yj verbunden sein, welche mittels der Verbindungsglieder 82 und 83 an einem Fußtritt 81 angebracht sind. Beim Niederschwingen des Fußhebels wird der Gleitrahmen und der Stempel 17, an welchem die zu beklebende Schachtel angebracht ist, nach unten geführt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist, im Fall angehängte Jochstücke verwendet werden, folgende:
Die zu beklebende Schachtel oder Büchse 20ffi wird auf die Stempelplatte 20 gelegt, wie dies durch die gestrichelten Linien in den Fig. 1 und 2 angedeutet ist. Auf der Platte 20 wird die Schachtel infolge der Reibung genügend festgehalten. Der Überzug 79 wird darauf derart auf die Platte 1 gelegt, daß. derselbe seine richtige Stellung zu der zu umhüllenden Büchse einnimmt. Zu diesem Zweck kommen Anlegestücke 95 (Fig. 15) und 97 (Fig. 16 und 17) zur Anwendung. Durch Niederschwingung des Fußhebels 81 wird zunächst der Gleitrahmen nach unten bewegt, wodurch der Stempel 17 und die Büchse 20ffi ebenfalls nach unten geführt werden, bis letztere auf die Platte ι zu liegen kommt.
Infolge der weiteren nach unten gerichteten Bewegung des Stempels 17 wird die Platte 1 und die Stange 30 gegen die Wirkung ihrer Feder 37 zunächst durch die feststehenden Jochstücke 38 nach unten bewegt, welche die entsprechenden Flügelpaare 2 der Platte 1 nach oben führen. Hierauf werden die Faltfinger 6 durch das Ineingrifftreten der Ansätze 31 mit den Anschlaghebeln 32 in Schwingung versetzt, zwecks Faltens der Ecken des Überzuges (Fig. 6 und 7). Infolge der weiteren Abwärtsbewegung der Stange 30 kommen die Ansätze 31 außer Eingriff mit den Anschlaghebeln 32, so daß demzufolge die Faltfinger durch die Federn 50 nach ihrer normalen Stellung zurückbewegt werden, welche in der Fig. 7 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Stempels 17 werden die angelenkten Jochstücke 35 (Fig. 4) durch die Finger 34 senkrecht nach oben bewegt, zwecks Umbiegens des übrigbleibenden Paares der Flügelstücke 2 und zwecks Anpressens_ des Überzuges an die Seitenflächen der zu umhüllenden Büchse.
Nachdem das Zurückziehen der Faltfinger 6 erfolgt ist, geschieht das Umlegen der Platten 3 der Flügelstücke 2, indem die Anschlagplatten 4 der Platten 3 in Eingriff mit den Kanten der Jochstücke 35,38 kommen. Hierdurch wird das Bekleben des an der Außenseite der Schachtel liegenden Überzuges vollendet und die hervorstehenden Kanten des Überzuges kommen mit den nach unten gehenden Armen 21,22 in Eingriff, welche die Ränder des Überzuges mittels der Platten 3 an die Innenseiten der zu beklebenden Schachtel oder Büchse festpressen.
Das Bekleben der Schachtel usw. ist nunmehr vollendet und der Stempel hat hierbei seine tiefste Stellung erreicht (Fig. 5). Hierbei wird der Fußtritt freigegeben. Die Federn der beweglichen Seitenstangen 11 bewirken eine Zurückbewegung der genannten Seitenstangen und des Stempels nach der normalen Stellung (Fig. 1 und 2). Die Stempelplatte 30 und die Platte 1 werden infolge der Feder 37 ebenfalls nach oben geführt, wobei letztgenannte Bewegung durch die Aufwärtsschwingung des Fußhebels 81 unterstützt werden kann, welcher mit einem Ansatz 84 der Stange
3O in Eingriff tritt. Die Federn 52 führen die angelenkten Jochstücke ebenfalls nach ihrer normalen Lage zurück und die fertig geklebte Schachtel kann von der Maschine geliefert
Um die Abwärtsbewegung der Stempelplatte 20 sowie der Druckstangen 24 selbsttätig und unabhängig von dem auf den Fußhebel 81 ausgeübten Druck begrenzen zu können, ist die oben beschriebene Feststellvorrichtung mittels der Kugel 53 vorgesehen. Die genannte Vorrichtung kann die Stempelplatte und die Druckstangen 24 in dem Augenblick selbsttätig freigeben, wo das Umhüllen einer Schachtel oder Büchse vollendet ist, so daß eine weitere Abwärtsbewegung des Fußhebels den Stempel und dieDruckstangen nicht weiter nach unten führt.
Zu dem Zweck, die fertig hergestellten Gegenstände von der Maschine entfernen zu können, kann ein beliebiger Auswurfmechanismus vorgesehen sein. Vorzugsweise wird zu dem genannten Zweck ein pneumatischer Auswerfer angewendet. Ein derartiger Auswerfer besteht darin, daß neben der Maschine ein Blasebalg vorgesehen ist. Andererseits kann, . wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, ein Luftzylinder zur Anwendung kommen, welcher einen durch eine Stange 86 bewegten Kolben besitzt. Der Zylinder steht mittels eines Rohres 87 mit der Unterseite der Stempelplatte 20 in Verbindung. Wenn also der Gleitrahmen bei seiner Zurückschwingung nach oben geht, kommt das Querhaupt 88 in Eingriff mit der Kolbenstange 86. Hierdurch wird der Kolben nach oben bewegt, so daß die darüber befindliche Luft durch das Rohr 87 zwischen Stempelplatte und Schachtel gepreßt wird, zwecks Lieferung der fertig hergestellten Schachtel. Der Luftstrahl kann hierbei derart gerichtet sein, daß die fertig beklebte Schachtel von dem Stempel in gewünschter Richtung nach einem Sammel-i behälter geführt wird. Anstatt der oben beschriebenen Vorrichtungen kann das Rohr 87 mit einem Behälter mit komprimierter Luft verbunden sein, wobei das Querhaupt an dem Ende seines Aufwärtshubes oder an irgendeinem anderen Punkt des Hubes auf ein Ventil • 50 des Behälters stößt, so daß alsdann komprimierte Luft zwischen Stempelplatte und fertig hergestellte Schachtel gedrückt wird.
Bei der Verwendung von dickem und steifem Papier ist es vorteilhaft, die Platte 1 mehr oder weniger elastisch auszubilden, so daß bei dem Bekleben der Schachtel ein Zug auf den Überzug ausgeübt wird. Zu diesem Zweck können die Flügelstücke 2 mittels elastischer Gelenke an der Platte 1 angebracht sein, wobei die Gelenke aus Gummi oder einem anderen elastischen Material bestehen können. Hierbei kommen Walzen oder Rollen zvir Anwendung, welche bewirken, daß die genannten Flügelstücke bei dem Umlegen des Überzuges an die Seiten der Schachtel ein wenig nach oben geführt werden.
Es ist zu bemerken, daß die Flügelstücke 2 der Platte 1 durch andere Vorrichtungen ersetzt werden können, welche an ihrer oberen Kante die Platten 3 aufweisen. Der Überzug für die Schachtel kann hierbei vollkommen, teilweise oder auch gar nicht mit einer Klebsubstanz bedeckt sein.
Bei der Herstellung einer Schachtel oder einer Büchse zum Unterschied von dem Bekleben einer Schachtel wird das zur Verwendung gelangende Material von geeigneter Gestalt und Dicke auf die Platte 1 gelegt, worauf ■ durch die Abwärtsbewegung des Stempels und der oben beschriebenen Vorgänge ebenfalls eine Schachtel usw. in ähnlicher Weise, wie bei dem Bekleben einer solchen, hergestellt wird.
In einigen Fällen ist es wünschenswert, eine einfachere und billigere Ausführungsform der Maschine anzuwenden. Eine solche ist in den Fig. 12 und 13 dargestellt.
Die den Überzug aufnehmende Platte wird in diesem Fall von Hand aus bewegt und die um die Schwingzapfen 92 drehbaren FaItfinger werden durch Seile 89 bewegt, welche durch Führungen 93 und durch ein in dem Arbeitstisch vorgesehenes Loch hindurchgehen. Zur Begrenzung des Hubes der Faltfinger können Anschläge 96 vorgesehen sein.
In Verbindung mit der letztgenannten Platte kann für eine schnelle und genaue Arbeitsweise ein Schwingarm zur Anwendung kommen, um die Schachtel nach ihrer richtigen Lage auf die Platte zu bringen. Der Schwingarm kann mittels geeigneter Verbindungen mit dem Fußhebel derart eingestellt werden, daß derselbe bei der Wirkung der Flügelstücke und der Faltfinger ebenfalls zur Wirkung gelangt.
In einigen Fällen können geeignet gestaltete Faltfinger 106 an einem Paar der Flügelstücke vorgesehen sein. Diese Ausführungsform ist in Verbindung mit dem Schwingarm in den Fig. 18 und 19 dargestellt.
Um die Maschine für Platten 1 von verschiedener Größe verwenden zu können, werden einstellbare und verschiebbare Klammern 107 (Fig. 19) an dem Maschinenbett angebracht, welches hierbei mit einer, Skala 108 ausgerüstet ist, um die erforderliche Größe leicht und schnell erhalten zu können. Um die Maschine leicht an dem Arbeitstisch anbringen bzw. von letzterem entfernen zu können, wird die Grundplatte der Maschine rechteckig ausgebildet, wobei der Maschinentisch mit Gleitführungen ausgerüstet ist. Wenn also die Maschine nicht in Gebrauch genommen wird, kann dieselbe leicht von dem Maschinentisch entfernt und das Loch des Arbeitstisches durch
ein Holzstück von entsprechender Größe ausgefüllt werden.
Um die Faltfinger 6 (Fig. 12) nach ihrer normalen Lage zurückführen zu können, werden Gummibänder 90 verwendet, welche über die Bolzen 94 hinweggehen.
Bei der in den Fig. 18 und 19 dargestellten Ausführungsform der Maschine besitzt der Schwingarm 99 eine Platte 100. Der Schwingarm 99 kann durch eine Kette 101 mittels Hand- oder Kraftantriebes bewegt werden. Zur Zurückbewegung ist die Feder 102 und der Anschlag 103 vorgesehen., und in der Normalstellung steht die an den Armen 99 angebrachte Platte 100 in einem geeigneten Winkel·, um die zu beklebende Schachtel leicht an der Platte anbringen zu können.
Im Falle schwingende oder verschiebbare Jochstücke zur Anwendung kommen, werden dieselben in geeigneter Weise mit ein und demselben Glied verbunden, welches auch den Schwingarm bewegt.
Der Überzug kann mit elastischen Polstern 91 ausgestattet werden (Fig. 15), welche beispielsweise aus einem verschlossenen elastischen Schlauch bestehen, der ungefähr in der Mitte mit einem kleinen Einlaßloch versehen ist. Dieses Loch ist. derart angeordnet, daß dasselbe durch die Platte 3 der Flügelstücke 2 bei ihrer Arbeitsweise verschlossen werden kann, so daß die Luft in dem Rohr eingeschlossen wird.
In den Fig. 13 und 14 ist eine Ausführungsform der Maschine dargestellt, aus welcher die Lage der Flügelstücke 2 und der Polster 98 zu ersehen ist, so daß die letzteren zwischen den Flügelstücken und den Kanten der Platte 1 festgepreßt werden, wodurch ein Druck auf den Überzug ausgeübt wird.
Um den Überzug in der richtigen Stellung zur Schachtel zu halten, werden Anschläge 95 (Fig. 15) verwendet. Eine Ausführungsform ist hierfür in Fig. 16 im Grundriß und in Fig. 17 in der Seitenansicht' dargestellt, in
+5 welcher eine konisch verlaufende Stange 97 an einem kurzen Pfeiler 96 befestigt ist. Die 'Stange wird vorzugsweise aus kräftigem Material und von solcher Höhe hergestellt, daß der Überzug, welcher an den Ecken zu diesem Zweck durchlöchert ist, leicht an der Stange, ohne zu zerreißen,- vorbeigehen kann.
Im Fall die Maschine derart konstruiert ist, daß Schachteln von verschiedener Größe beklebt werden sollen, werden die Anschläge vorzugsweise einstellbar ausgebildet. Eine Ausführungsform dieser Einrichtung ist in den Fig. 18 und 19 dargestellt, wobei die Stangen 97 auf Gleitarmen 104 befestigt sind, welche je nach der Größe des Überzuges verstellt werden. Zum Festlegen der Gleitarme 104 werden die Klemmschrauben 105 verwendet. Die den Bezug unterstützende Platte kann zusammenklappbar ausgebildet und abnehmbar angebracht sein, wobei eine jede Platte mit Nummern versehen ist, so daß erforderlichenfalls zum Bekleben von Schachteln bereits vorher verwendeter Größen dieselben Platten benutzt werden können. Es ist also ersichtlich, daß das Anbringen der erforderlichen Platte an der Maschine sehr schnell vor sich gehen kann.

Claims (15)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Bekleben von Schachteln, bei welcher ein die Schachtel tragender Stempel die Schachtel auf den Überzug drückt und seitliche Faltorgane den Überzug aufbiegen und ankleben, worauf die überstehenden Ränder des Überzuges in ■das Innere der Schachtel eingeschlagen und festgeklebt werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch Niederschwingung eines an der Maschine beweglich angebrachten Gleitrahmens ein mit diesem verbundener Stempel (17) mit Stempelplatte (20) die von letzterer unterstützt gehaltene und zu beklebende Schachtel zunächst in bekannter Weise in Berührung mit einer Platte (1) bringt, worauf infolge der weiteren Abwärtsbewegung des Stempels (17) ebenfalls die Platte (1) gegen die Wirkung einer Feder (37) nach unten geführt wird und das eine Paar der an der Platte (1) angebrachten Flügelstücke (2) zuerst mit feststehenden Jochstücken (38) in Eingriff tritt, behufs Aufwärtsbiegens und Anpressens der beiden Seitenflächen des Überzuges an die zu beklebende Schachtel, wobei durch Ineingrifftreten von an der Stange (30) der Platte (1) vorgesehenen Ansätzen (31) mit Anschlaghebeln (32) von Faltfingern (6) letztere nach oben geschwungen werden, so daß die Ecken des Überzuges nach innen eingeschlagen werden, worauf infolge der weiteren Abwärtsbewegung des Stempels (17) das zweite Paar der an der Platte (1) angebrachten Flügelstücke (2) mit beweglichen Jochstücken (35) in Eingriff tritt, zwecks Beklebens der Seitenflächen der Schachtel, worauf nach schnellem Zurückschwingen der Faltfinger (6) die Platten (3) der Flügelstücke (2) durch Ineingrifftreten der Anschlagplatten (4) mit den Kanten der Jochstücke (35, 38) umgelegt werden, so daß durch die nach unten gehenden Druckarme (21, 22) die überstehenden Ränder in an sich bekannter Weise nach der Innenseite der Schachtel gedrückt werden und worauf die fertig beklebte Schachtel durch eine pneumatische Auswurfvorrichtung von der Maschine geliefert wird.
2. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der
an den Querarmen (12 bz\v. 13) des Gleit-= rahmens vorgesehenen Armpaare (21 bzw. 22) länger ausgebildet ist als das andere, so daß zwei Kanten des Überzuges eher nach unten umgebogen werden als die beiden anderen.
3. Maschine- nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Armpaar (21) der in die Schlitze (75) eingreifenden Klemmschrauben (76) der Länge nach verstellbar ausgebildet ist.
4. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stange (30) an . der Unterseite der Platte (1)
!5 Finger (31) vorgesehen sind, welche bei der Abwärtsbewegung der Platte (1) in Eingriff mit den an der Welle (33) für die Schwingfinger (6) angebrachten Anschlaghebeln (32) kommen, zwecks Bewegung der Faltfinger.
5. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Platte (1) an der Stange (30)
. Finger (34) vorgesehen sind, welche bei der Abwärtsbewegung der genannten Stange (30) mit Jochstücken (35) in Eingriff treten, zwecks Aufwärtsschwingung der Flügelstücke (2).
6. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Paar der paarweise angeordneten Jochstücke näher an der Platte (1) angeordnet ist als das andere, so daß bei dem Bekleben einer Schachtel zwei gegenüberliegende Seiten des Überzuges eher nach oben umgebogen werden als die beiden anderen Seiten.
7. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltfinger (6) auf der Schwingwelle (33) zueinander eingestellt werden können, zwecks Beklebens verschiedener Schachtelgrößen.
8. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingfinger (6) mit Schlitzen (48) ausgerüstet sind, zwecks Verstellung eines jeden Schwingfingers auf der Welle (33) und behufs Veränderung des Radius des Arbeitshubes.
9. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Welle (33) für die Schwingfinger (6).vorgesehenen Anschlaghebel (32) nur für die nach unten gerichtete Bewegung der Platte (1) fest mit der Welle (33) verbunden sind, zwecks Bewegung der Faltfinger, während durch die Aufwärtsbewegung der Platte (1) die Anschlaghebel (32) angehoben und nach erfolgtem Vorbeigehen der Fing'er (31) durch Federwirkung schnell nach ihrer normalen Stellung zurückbewegt werden.
10. Maschine nach Patent-Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an der röhrenförmigen Hülse (18) für den Stempel (17) ein röhrenförmiger Ansatz angebracht ist, in welchem eine unter Federwirkung stehende Kugel (53) derart vorgesehen ist, daß dieselbe mehr oder weniger in eine in dem Stempel (17) vorgesehene Aushöhlung (59) eintreten kann, zwecks Erzielung eines leichten Widerstandes für die teleskopartige Bewegung des Stempels (17) bzw. Festlegung des letzteren.
11.' Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der in der Aushöhlung (59) des Stempels (17) gelagerten Kugel (53) durch eine an dem Stempel vorgesehene Stellschraube (S5a) reguliert wird.
12. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (17) für die Stempelplatte (20) bezüglich zu der Platte (1) einstellbar ist, zwecks Aufrechterhaltung der richtigen Stellung der beiden Platten (1 und 20) zueinander.
13. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Platten (21) federnde Seitenplatten (63) . vorgesehen sind, welche mit den beweglichen Jochstücken (35) in Eingriff treten, zwecks Ausübung eines Druckes auf die" Jochstücke (35).
14. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bekleben von mit Flanschen ausgerüsteten Schachteln die an der Platte (.1) angelenkten Flügelstücke (2) verhältnismäßig, breit ausgebildet sind, so daß nach erfolgter Aufwärtsbewegung der Flügelstücke die inneren unteren Kanten der letzteren auf den Flansch der Schachtel zu liegen kommen, wobei die Flügelstücke (2) mit Platten (3) und kurzen . hervorstehenden Flächen (4) ausgerüstet sind.
15. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Überzug tragende Platte (1) von Hand aus und die Faltfinger (6) mittels durch Führungen durch ein in dem Arbeitstisch vorgesehenes " Loch hindurchgehende Seile (89) bewegt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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