AT64119B - Geschwindigkeitsmesser. - Google Patents

Geschwindigkeitsmesser.

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AT64119B
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Perrboom & Schuermann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 



   Die Achse 16 trägt einen exzentrisch an ihrem. Ende angeordneten Stift 22, der in eine Gabel 23 an dem Schieber 24 eingreift. Dieser-Schieber besteht aus einem Stück und besitzt an seinen Enden gleichfalls Gabeln 25, mit denen er die Achsen 26 der   Zifferrollen   27 umfallt, wodurch eine   einfache Führung für   den Schieber geschaffen wird. Vor dem Abgleiten von den Achsen 26 bewahren ihn die auf diese Achsen gekeilten   Schalträdohen     28.   



   An dem Schieber sitzen nun zwei Paar Schaltklinken 29, die in die Schatträdchen 28 eingreifen. Diese Klinken arbeiten im umgekehrten Sinne, so dass sowohl beim   Km- als   auch beim Rückschub des Schiebers die Rädchen vorwärtsgeschaltet werden. Das Hin-und Herbewegen des Schiebers 24 erfolgt durch die Drehung der Achse 15 und des exzentrischen Stiftes   22.   Infolge der Drehung der Kapsel 4 werden also die Zahlenrollen 27 vorwärtsgeschaltet, wodurch die Summe der Umdrehungen der Achse 3 angezeigt wird. 



   Die Spiralfeder 14 besitzt in beliebigen Abständen kleine seitlich hervorragende Zungen 34, und an der Platte 16 sind ebensoviel biegsame Arme 35 befestigt, wie Zungen vorhanden sind. 



  Oder es ist an der Achse 6 ein Ring 36 befestigt, an dem die biegsamen Arme   35     sttzen, wie die   Fig. 10 zeigt. Die Arme 35 sind derart starr, dass sie bei der Spannung der Feder durch die Zungen 34 nicht gebogen werden, sondern diese festhalten. 



   Sie können hingegen von Hand seitwärtsgebogen werden, wodurch das Anschlagen der Zungen an beliebige Stellen verlegt werden kann. 



   Bei der Ausführungsform mit den an dem Ring 36 befestigten Armen wird die Achse mit den Armen links herumgedreht, wodurch die Feder gespannt wird. Nach einer gewissen Drehung stösst der eine Arm gegen die innerste Zunge 34, weil er sich schneller um die Achse dreht als diese. Dadurch wird das   Stück der   Feder von der   Arase 6   bis zu dieser Zunge 34 ausgeschaltet. 



  Die Feder ist kürzer geworden, denn das nunmehr federnd   beanspruchte Stück   der Feder reicht von diesem Anschlag bis zum äusseren Befestigungspunkt der Feder. Die Feder setzt daher der weiteren Drehung der Achse einen erheblich grösseren Widerstand entgegen. Der zweite Arm 35 holt dann die nächst nach aussen liegende Zunge 34 ein und kürzt die Feder wiederum um ein Stück. Auf diese Art und Weise wird die Feder so oft gekürzt, wie Zungen und Arme vor- handen sind. 



   Bei der anderen Ausführungsform stehen die Arme 35 fest. Die Feder wird hier gleichfalls aufgewickelt, d. h. die Achse 6 dreht sich links herum. Dabei stossen die Zungen 34 ebenfalls der Reihe nach, jedoch von aussen nach innen zur Drehachse hin und gegen die Arme, so dass die Federn stückweise zur Achse hin gekürzt werden. 



   Es können auch an einer Feder sowohl für Rechts-als auch für Linksdrehung der Achse Zungen 34   und Arme 35   nach der ersten und zweiten Ausführungsform angebracht werden, so dass dann   Vor- und Räckwärtsdrehungen   gemessen werden können (Fig. 9). 



   Durch diese stückweise Kürzung der Spiralfeder mittels der Zungen und Arme wird nun   folgender Übelstand   beseitigt. Die Gegenkraft nämlich, die das   Flügelrad   an der Mitnahme durch das Rippengehäuse 4 hindert, ist bei den verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten, also bei den verschiedenen Umlaufzahlen des treibenden Gehäuses verschieden, da die Reibungs-   widersTände   der beiden sich gegenseitig verschiebenden, zwischen den   Rippen am Gehäuse   und zwischen den Schaufeln am Rade befindlichen Luftmassen quadratisch oder in höheren Proportionen mit dem Wachsen der   Umfangsgeschwindigkeit steigen.   Bei   Spiralfedern steigt aber   mit der Federung ihre Spannkraft linear.

   Infolgedessen werden die   Ausschläge   des Zeigers, die der Federung der Spiralfeder entsprechen, mit steigender Umfangsgeschwindigkeit des treibenden   Gehäuses   grösser und grösser, denn die Gegenkraft, d. h. der Reibungswiderstand zwischen Ge-   häuse   und Flügelrad wächst schneller als die dem linearen Ansteigen   Jer   Federung entsprechende
Spannkraft der Feder. 



   Hieraus ergeben sich für die gleichen Geschwindigkeitsunterschiede sehr ungleich grosse Abschnitte auf der Skala des Zifferblattes, d. h.   die-Skaleneinstellung   ist für gleiche Geschwmdig-   keit5Ullterschiede   bei grosser Geschwindigkeit beträchtlich grösser als bei geringer Geschwindigkeit. 



   Es wird also z. B. die Skalenstrecke von 10 bis 20 km Geschwindigkeit viel kleiner sein als die 
 EMI2.2 
 



   Die   Arme J5   können nun von Hand so gebogen werden, dass durch das Kürzen der Feder die Spannkraft bei gleichmässig steigender Federung im selben Masse wächst, wie die Gegenkraft zwischen dem treibenden Gehäuse und dem getriebenen Flügelrad bei steigender Umfangs- 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. PATENT. ANSP. RÜCHE : 1. Geschwindigkeitsmesser, bei dem die Bewegung von dem treibenden Teil auf den an- EMI3.1 einer Feder gehemmt ist.
    2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Lagerung der Flügelradachse (6) an dem als treibender Teil dienenden inneren Gehäuse (4), unabhängig von dem äusseren Gehäuse (1), 3. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Mitnahme des Flügelrades durch das Gehäuse hemmende Spiralfeder seitlich hervorragende Zungen trägt, die sich beim Spannen der Feder der Reihe nach gegen Anschläge legen, so dass die wirksame Länge der Feder stückweise gekürzt wird.
    4. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Achse des Flügelrades sich bewegenden oder festgelagerten Anschläge in Richtung der Bewegung der Zungen sich von Hand verbiegen lassen.
    5. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (24) mit Gabeln den exzentrischen Antriebsstift (22) und die zu seiner Führung dienenden Achsen (25, 26) der Zifferrollen (27) umfasst, auf denen er durch die Schalträdchen (28) gehalten wird.
    6. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der aus einem Stück bestehenden Platte (16) die Lagerungen für die Zifferrollen usw. durch Umbiegen eingeschnittener Lappeh (17, 1 < und der Mittelsteg (20) durch seitliches Herauspressen ge- schaffen sind.
    7. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (16) EMI3.2
AT64119D 1912-06-19 1912-06-19 Geschwindigkeitsmesser. AT64119B (de)

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AT64119B true AT64119B (de) 1914-03-26

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