AT63427B - Straßenbahnwagen. - Google Patents

Straßenbahnwagen.

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AT63427B
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AT
Austria
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car
doors
passengers
entrance
stairs
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Application number
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English (en)
Inventor
Ralph Townsend Senter
Original Assignee
Ralph Townsend Senter
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Publication of AT63427B publication Critical patent/AT63427B/de

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  • Elimination Of Static Electricity (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


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  Strassenbahnwagen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Wagen zur   Beförderung     von Fahrgästen.   Der Ein-und Aus-   gang des Wagens sind an seinem vorderen   Ende angeordnet und mit Vorrichtungen versehen. die   es dem Schaffner ermöglichen.   ohne Schwierigkeit den Eintritt der Fahrgäste zu beaufsichtigen bzw, das Fahrgeld von den Fahrgästen zu erheben. wenn sie beim Eintritt in den Wagen bei der vorderen Plattform vorbeikommen. Der Ausgang aus dem Wagen ist vom Eingang gesondert. 
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   Die Erfindung betrifft im übrigen Verbesserungen an Betätigungsvorrichtungen für Türen bzw. Stufen vor den Türen. 
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 Plattform, und zwar ist die Vorrichtung in der Stellung der einzelnen Teile   wiedergegeben.   die sie bei geöffneten Türen und zur Benutzung heruntergeklappten Stufen einnehmen. Die Retätigungsvorrichtung ist in die gestrichelt angedeuteten Umrisse der vorderen Plattform 
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 den Anstellhebel für den hinteren Notausgang in Ansicht. Fig. 10 ist eine Schnittzeichnung durch den   hinteren Wagenteil, welehe die Treppe   des   Notausganges veranschaulicht. Fig. H   ist eine entsprechende Schnittzeichnung, zeigt jedoch die Treppe hochgeklappt.

   Fig. 12 ist eine   'i taufsicht,   die eine abgeänderte Einrichtung der vorderen Plattform darstellt. 
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 dieses Unterschiedes ist die Stufe der vorderen Plattform zweckmässigerweise hochklappbar ausgeführt, während die beiden Stufen der unteren Plattform eine kleine Drehtreppe bilden. 
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  Hinter den Liingssitzen   24,   d. h. in der hinteren Hälfte des mittleren Wagenabteils sind Quersitze 26 vorgesehen, an die sich wieder noch weiter hinten in der Nachbarschaft des Notausganges eine kurze Bank 27 mit Längssitzen anschliesst. Schliesslich ist eine runde   Sitzbank noch   am hintersten Ende des Wagens vorhanden. Die Anordnung der beiden letzterwähnten Bänke 27 und 28 ist wiederum 80 getroffen, dass die Fahrgäste bei eventueller Benutzung des Not-oder Hilfsausganges nicht behindert werden können. Bei Nichtbenutzung der Hintertür ist die grosse, zwischen den Bänken 27 und 28 freibleibende Fläche in vorzüglicher Weise für Stehplätze benutzbar.

   Die Kürze der hintersten   Bank   gegenüber dem   Not-oder Hilfsausgang   gestattet nicht nur ein bequemes Aussteigen der   Fahrgäste,   sondern lässt auch genügend Raum für den Schaffner, wenn dieser hier bei Benutzung des   Notausganges   seine vorschriftsmässige Stellung einnimmt. 



   Die vordere Plattform ist in Abteilungen für den Wagenführer, den Schaffner und die Einund Ausgänge für die Fahrgäste geteilt. Die Teilung geschieht   zweckmässigerweise   durch die 
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 Geländer 31 umgibt den Standort des   Schaffners   und das Geländer 29 schliesslich trennt den Eingang für die Fahrgäste von dem Ausgang aus dem Wagen. Der Eingang, liegt im vorliegenden Fall zentral und wird durch die Tür 32 abgeschlossen, während die andere Tür 33 der Plattform den Ausgang der Fahrgäste aus dem Wagen ermöglicht. Die Abteilung des Wagenführers auf der vorderen Plattform enthält den Fahrkartenschalter 34, die Handbremse   J,   die Luftbremse   3Ua   und die Anstellvorrichtung 36 zum Öffnen und Schliessen der Seitentüren 32 und 33.

   Mittels der   Anstellvorrichtung können   die Türen entweder zusammen oder für sich geöffnet und geschlossen werden. Sowohl in der Abteilung des Wagenfiihrers als in der des Schaffners sind schwingbare 
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 sie ohne Schwierigkeit in die richtige Lage gebracht oder beiseitegeschoben werden können, je nachdem der   Schaffner   und der Wagenführer beim Durchfahren lebhaft bevölkerter Stadtteile im Wagen stehen oder in dünn bevölkerten Stadtteilen sitzen dürfen. Die Sitze haben an ihrem Lager auf der   Geländerstange   Ansätze 39, die in Ausnehmungen der Geländerstange greifen. In dieser Weise lassen sich die Sitze in einer bestimmten Lage feststellen. 



   Zwischen den Geländern, die den Raum des Schaffners und des Wagenführers umgeben, bleibt ein Platz frei, auf den gegebenenfalls ein Fahrgast treten kann, wenn der Schaffner auf ein grösseres   Geld. stück   herausgeben muss. So ist verhutet, dass bei dieser Gelegenheit den anderen Fahrgästen, die den Wagen betreten sollen, der Eintritt versperrt wird. Die Seitentüren   32   und 33 
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 welche die eine in der anderen angeordnet sind und jede am oberen Ende einen Handhebel 43 und 44 tragen. Am unteren Ende ist eine jede der Wellen mit einem Hebelarm verbunden, und zwar liegen die Hebelarme unter der Plattform. Ebenso ist an den Drehstangen jeder Tür ein entsprechender Hebelarm angebracht und sowohl diese wie die Hebelarme an den Wellen sind durch Stangen   44   und 46 verbunden.

   An dem einen der beiden Abstellhebel, im vorliegenden Fall an dem Hebel 43, ist ein Einsteckzapfen 47 angebracht, der auf dem drehbar am Hebel 4J angebrachten Doppelhebel 48 aufruht. Der freie Arm des Hebels   48   liegt gegen eine bewegliche kurze Stange 49 in 
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 der   Wagenführer mit   dem Daumen der Hand bewirken, mit der er den Hebel 43 gefasst hält, so wird der Zapfen 47 nach oben gestossen und in eine entsprechende   Öffnung   des Hebels 44 eingeführt. Damit sind beide Hebel   4*3 und 44   in ihrer Bewegung zwangsläufig miteinander verbunden und dementsprechend werden beide Türen der vorderen Plattform gemeinsam geöffnet oder   geschlossen.   



   Die   Stufen 51) und a1   am vorderen Ende des Wagens sind an einem   Gelenk. 52   nach oben und unten ausschwingbar so befestigt, dass sie sich senkrecht an die Wagenfläche anlegen können. 
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 und Heben der Stufen 50 und 51 verbunden. Die Betätigungsvorrichtung der Hintertür   *J wird   entweder von der vorderen Plattform aus oder von einem Stand am hinteren Ende des Wagens bedient. 



   Dieser Notausgang hat eine Doppeltür, die auf einer einzigen Gelenkstange 59 schwingt (Fig. 4). Die Gelenkstange ist durch einen Arm 60 und eine Stange 61 mit einem Arm   62   an einer senkrechten Welle 63 verbunden. Die Welle   63   trägt ausserdem einen Kniehebel 64, und zwar einen zweiarmigen Kniehebel, dessen einer Arm durch eine   Stange 6J mit   einem Hebel am unteren Ende der vorderen Antriebswelle 66 am Standort des Scanners verbunden ist. Die Welle 66 ist mit einem   losnehmbaren   Handgriff versehen.

   Der andere Arm des Kniehebels 64 ist durch eine Stange 67 mit einem Kniehebel 68 unter dem Wagen verbunden, dessen zweiter Arm durch eine senkrechte Stange 69, die innerhalb des Wagens mit einem Schutzgehäuse 70 umkleidet ist und mit einem Drehzapfen an einer Deckenkonsole 71 hinten im Wagen in Verbindung steht. 



  Dieser Drehzapfen ist mit einem viereckigen Ende   7. 2 versehen (Fig. 4 und   5), das einen los 
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 kann, ebenso wie er dies mit demselben Handgriff durch Anstellen der Welle 66 von seinem vorderen Standort aus bewirkt. Der Vielkant des Drehzapfens ist vorn mit einem Schlitz versehen, der ein Kreuzstück 74 aufnehmen kann. Je nach der Stellung dieses Kreuzstückes auf   dem Drehzapfen kann der Handgriff auf letzteren aufgesetzt oder von ihm abgezogen werden. 



  Ist das Kreuzstück in der in Fig. 5 gezeigten Lage, so verhindert es ein zufälliges Abziehen des   Handgriffes. 



   Die hintere Treppe 75 hat zwei Stufen, die auf einer gusseisernen Konsole angebracht sind. 



  Die Treppe   tat so ausgeglichen,   dass die obere Stufe die Treppe als Gegengewicht ausgeschaltet hält, ohne dass sonst Belastungen erforderlich sind (Fig. 11). Die ganze Treppe ist drehbar auf 
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  Ist die Treppe   heruntergeklappt, so   greifen die oberen Enden der Treppenkonsole in einen   Anschlagwinkel   77 am Wagengestell. Ist die Treppe dagegen ausgeschaltet (Fig.   11), so liegt   die untere Stufe glatt gegen die Wagenwand an. Die Treppe steht dann nicht mehr über die seitlichen Wagenwände vor. In dem einen Ende der   Treppenwelle   76 ist ein Hebel 78 angebracht, der durch 
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     Die Türen   sind selbstverständlich mit jeder erforderlichen Vorrichtung versehen, um sie nach   Öffnen ihres Verscblusses   zusammenfalten zu können. Es ist dies auf den   Zeiehnungen ent-   sprechend angedeutet. Ebenso wie die Türen leicht zusammengeschoben werden können, sind sie leicht für das Verschliessen auseinanderzuziehen oder auseinanderzulegen. Sobald die Türen geschlossen sind, werden die Stufen hochgeklappt, so dass sie nicht mehr über die Seitenwände des Wagens vorstehen. Liegt der Boden der vorderen Plattform in gleicher Höhe mit dem Boden des mittleren Wagenabteiles mit den Sitzplätzen, so werden vorn ebenfalls zwei Stufen gebraucht. 



   Wird der Wagen für eine Strecke benutzt, auf der Vorbezahlung an   Stationskassen üblich   ist, so wird der hintere Notausgang am hinteren Ende des Wagens gleichzeitig mit einem der beiden vorderen Eingänge für den Eintritt der Fahrgäste gebraucht. Der Schaffner   verlässt   dann seinen Standort am vorderen Ende des Wagens und überwacht den hinteren    Eingang. ie   Beaufsichtigung am vorderen Eingang wird durch den Wagenführer ausgeübt, jedoch sammelt dieser selbstverständlich keine Fahrgelder mehr ein, da diese ja bereits von den Fahrgästen vor Betreten der Plattform auf der Station bezahlt worden sind.

   Ist der Wagen bei allen Stationskassen vorbeigefahren, so nimmt der Schaffner wieder seinen Standort am vordere Ende. d. h. auf der vorderen Plattform ein und die hintere Tür bleibt auf den folgenden Stationen geschlossen
An den'Platz des   Schaffners kann   eine der bekannten Zählkassen angebracht sein, die das Fahrgeld jedes den Wagen   benutzenden     Fahrgastes   oder vielmehr die Zahl der Fahrgäste einschreiben. 



   Im Innern des Wagens ist eine Notluftbremse 90 (Fig. 2) angebracht. Der Bremshebel liegt neben der hinteren Tür und ist mit den   Luftbremsensvstem   des Wagens so verbunden, dass 
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 zum Stehen gebracht werden kann. Auf diese Weise kann der Schaffner den Wagen rückwärts fahren lassen, dabei dem Wagenführer in der üblichen Weise seine Signale übermitteln und wenn dringende   Gefahrumstände   eintreten, den Wagen mit der   Bremse. 9 zum Stehen bringen.   
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 vorderen Plattform und ein Notausgang auf der hinteren Plattform befindet, dadurch gekennzeichnet. dass auf der vorderen Plattform für den Schaffner sowie den Wagenführer getrennte. von dem Ein-und Ausgang gesonderte Räume angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an einer Seite der Plattform befindlichen Räume für Schaffner und Wagenführer durch einen von dem Eingange für die Fahr- äste abzweigenden Raum getrennt sind.
    3. Wagen nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Räume für Wagenführer und Schaffner durch die ganze Länge des Ein-und Ausganges für die Fahrgäste getrennt sind.
    4. Wagen nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass zum Öffnen und Schliessen der Eingangs- sowie der Auagangstüre je eine besondere Kurbel (43, 44) vorgesehen tat. die in der Schliessstellung übereinander stehen, von denen die eine einen zweiarmigen Hebel (48) trägt. der durch einen Druckknopf betätigt werden kann und dadurch einen Stift (47) an dieser Kurbel mit der anderen in Eingriff bringt, so dass beide Türen gleichzeitig geöffnet werden können, während zur Betätigung einer Türe nur die zugehörige Kurbel ohne Einschaltung der Kupplung in Bewegung gesetzt wird.
    5. Wagen nach Anspruch l. bei welchem die Vorrichtung zum Öffnen und Schliessen der Türen in zwangläufiger Verbindung mit der Vorrichtung zum Auf-und Niederklappen der Treppe steht, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Stufe der aufklappbaren Treppe a ! s Gegengewicht ausgebildet ist, so dass, wenn die untere Stufe RicH an die Wagenwand anlegt, das Gegengewicht die Treppe in dieser Stellung hält.
AT63427D 1912-07-09 1912-07-09 Straßenbahnwagen. AT63427B (de)

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AT63427T 1912-07-09

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AT63427D AT63427B (de) 1912-07-09 1912-07-09 Straßenbahnwagen.

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