DE826960C - Klappstuhl fuer Lichtspielhaeuser, Theater oder aehnliche Versammlungsraeume - Google Patents

Klappstuhl fuer Lichtspielhaeuser, Theater oder aehnliche Versammlungsraeume

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DE826960C
DE826960C DEP5179A DEP0005179A DE826960C DE 826960 C DE826960 C DE 826960C DE P5179 A DEP5179 A DE P5179A DE P0005179 A DEP0005179 A DE P0005179A DE 826960 C DE826960 C DE 826960C
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DE
Germany
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folding
chair
chairs
seat
backrest
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DEP5179A
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Paul Ziolkowski
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PAUL ZIOLKOWSKI
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PAUL ZIOLKOWSKI
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/56Parts or details of tipping-up chairs, e.g. of theatre chairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/12Theatre, auditorium or similar chairs
    • A47C1/124Separate chairs, connectible together into a row
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/04Folding chairs with inflexible seats
    • A47C4/08Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics

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Description

  • Klappstuhl für Lichtspielhäuser, Theater oder ähnliche Versammlungsräume Die Erfindung betrifft einen Klappstuhl, wie er für Lichtspielhäuser, Theater und ähnliche Versammlungsräume, in denen sich gleichzeitig viele Menschen zu sitzendem Aufenthalt zusammenfinden, verwendet wird. Der neue Klappstuhl untersclieidet sich grundsätzlich von den bekannten Klappstühlen für die angegebene Verwendung in verschiedenen Merkmalen seiner Konstruktion. Die für den angegebenen Zweck bisher verwendeten Klappstühle zeigen im allgemeinen (las c infacli.° Merkmal, daß nur die Sitzplatte, gewf>hnlich zwischen zwei Armlehnen oder Armstützen, geg-eti di.@ Riickenle`hne hochzuklappen ist. In der Regel werden diese Stühle so hergestellt, daß mehrere Sitze, # b 'Ainlich fünf in ciner Reihe, ein -erneinsam.#s ,ew( 1 k# Konstruktionsbeil bilden, das als Teil einer Stuhilreihe auf dem Fußboden befestigt wird. Bei dem Klappstuhl gemäß der Erfindung ist jeder Klappstuhl für sich als Ganzes vollständig mit Seitenlehnen oder Armstützen ausgestattet und wird mit mehreren anderen, aber unabhängig von diesen, für sich zu einer Reihe an einem seiner Vorderbeine am Boden befestigt.
  • Für das Zusammenklappen ist einneues Konstruktionsprinzip vorgesehen. Dieses besteht darin, daß nach dem Hochklappen der Sitzplatte noch ein Zusammenklappen bzw. -falten der Rückenlehne mit den Seitenlehnen oder Armstützen bzw. den beiden Vorderbeinteilen erfolgt. Dies geschieht gewissermaßen durch eine Dreh- oder Schwenkl>ew.2-gung des Stuhles um das eine Vorderbein, das als einziges Stuhlteil am Boden standfest angebracht ist. Hierdurch werden weitere Vorteile gegenüber dem bekannten Klappstuhl erreicht, die bei der folgenden Beschreibung des neuen Klappstuhles näher erläutert werden sollen.
  • Es ist zwar ein schwenkbarer Klappstuhl bekanint, aber einerseits gleicht dieser in seiner grundsätzlichen Ausführungsform als Klappstuhl dem oben angegebenen Reihenklappstuhl, andererseits erfolgt seine Drehung mittels des einen von seinen zwei aus der Rückenlehne sieh nach unten erstrekkenden Beinen, -das zu diesem Zweck in einem am Boden befestigten Sockel d're'hbar eingesteckt ist. Diese Anordnung zum Drehen des Stuhles dient nur zur Änderung seiner Sitzrichtung, aber nicht zum Zusammenfalten des Stuhles um seine vertikale Achse. Außerdem sind hierbei verschiedene besondere mechanische Vorrichtungen erforderlich, wie Begrenzungsstifte, Schlitze, Kurvenführungen, Federplatten, Sperrvorrichtungen, Spindeln, Federn, Riegelbolzen und die Verwendung stählerner Säulen, woraus sich eine schwierige Herstellung der Klappstühle ergibt.
  • Der Klappstuhl gemäß der Erfindung weist gegenüber diesem Stuhl den grundsätzlichen Unterschied auf, d'aß er vier Beine besitzt und daß eines der Vorderbeine, die nach oben zweckmäßig in Armstützen oder Seitenlehnen übergehen, am Boden standfest, das heißt unverdrehbar befestigt ist. An diesem Vorderbeinstuhlteil ist nun die Rückenlemne, die in bekannter Weise mit einem Paar Stützbeinen und einem Klappsitz versehen ist, an ihrer einen vertikalen Seitenkante schwenkbar, z. B. mittels Scharnieren, angebracht. An der anderen Seitenkante der Rückenlehne ist das andere Vorderbein, das eine gleiche Gestaltung besitzt wie das standfeste Vorderbein, gleichfalls mittels einer schwenkbaren Verbindung, z. B. Scharnieren, angebracht. Diese Schwenkbarkeit an beiden Seiden der Rückenlehne ist auf 9o° bemessen, damit bei auseinandergefaltetem Stuhl in der Gebrauchslage die Armstützen senkrecht zur Rückenlehne stehen.
  • Zur Erleichterung des selbständigen Zurückschwenkens der Rückenlehne zusammen mit dem hochgeklappten Stuhlsitz aus der entfalteten Gebrauchsstellung gegen das standfeste Vorderbeinteil besteht nach der Erfindung die Verbindung zwischen diesem und der Rüc'kenle'hne in einem federnden Gelenkband und ebenso ist die Verbindung zwischen dem an der Rückenlehne schwenkbar angebrachten anderen losen Vorderbeinteil durch ein federndes Gelenkband ausgeführt. Zum Entfalten bzw. zum Zusammenklappen des. Stuhles während der Schwenkbewegung des Rückenlehnenteiles gegen das standfest angebrachte Vorderbeinteil ist der in einem federnden Gelenkband bewegliche oder in bekannter Weise mit einem Gegengewicht versehene Klappsitz zum Zwecke des Herunter- bzw. Hoc'hklappens mit dem standfesten Stuhlbein durch einen Seil- oder Kettenzug verbunden, der einerseits oberhalb der Sitzschwenkachse bei der Nichtgebrauchslage an der unteren Sitzfläche, andererseits in der Höhenlage unterhalb dieser Achse am standfesten Stuhlbein angebracht ist. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß zur Sicherung eines zwangsläufigen Herunter- bzw. Hochklappens des Klappsitzes an der Rückenlehne beim Entfalten bzw. Zusammenlegen des Klappstuhles an den Seiten des Sitzes Rollen o. dgl. zur Verringerung der Reibung zwischen dein Klappsitz und den Armlehnen der Vorderbeinteile angeordnet bzw. angebracht sind.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß durch die zusammenfaltbare Anordnung der Stuhlreihen in der Weise, daß die Rückenlehne mit ihrer einem senkrechten Seitenkante an der rückwärtigen, senkrechten Kante des am Fußboden standfest angebrachten Stuhlbeinteiles und an der anderen senkrechten Seitenkante der Rückenlehne ,das andere lose Stuhlbeinteil ebenfalls mit seiner hinteren senkrechten Kante verschwenkbar angebracht ist, so daß nachdem Hochklappen des Stuhlsitzes das Zusammenfalten aus der Gebrauchsstellung im Sinne einer Drehbewegung des Stuhles in der Weise vor sich geht, daß das lose Vorderbeinteil gegen die Rückenlehne und diese gegen die Fläche der Armstütze des standfesten Stuhlbeinteiles klappen. Im zusammengefalteten Zustand bildet der neue Klappstuhl einen flachen, mit dem standfesten Bein auf dem Boden feststehenden und von den anderen Beinen gestützten, senkrecht auf dem Boden stehenden Körper, der weder beim Zugang zum Platz noch bei dessen Verlassen dem Publikum eine Behinderung verursacht.
  • Mit dieser zusammenfaltbaren Anordnung des neuen Klappstuhles werden die durch dien bisher verwendeten Klappstuhl entstehenden starren Wände der Sitzreihen vermieden, die im Falle einer gefahrvollen Ursache, die ein schnelles Entleer: n des Raumes erfordert, eine Behinderung der sich drängenden Menschenmassen ergeben, die infolge-.dessen zu einer Panikkatastrophe führen können. Im Gegensatz dazu lassen sich durch besondere Aufstellung und Ausbildung der neuen Klappstühle Vorteile erreichen, die gerade in gefahrvollen Umständen zur Beruhigung des Publikums beitragen. Dieses wird erreicht durch das eigenartige Konstruktionsmerkmal des neuen Klappstuhles, daß beim Zusammensetzen bzw. Aufstellen seiner an sich gleich ausgeführten Teile die Stühle eine derart ungleiche Ausführung erhalten, daß die aufgestellten Stühle zum Teil eine rechtsdrehende, zum anderen Teil eine linkdrehende Klapp- oder Faltbarkeit erhalten, und daß durch eine diesem Grundsatz angepaßte Regel bei der Aufstellung der Stühle durch das Zusammenklappen Gänge geschaffen werden, die jede Behinderung der Menschenmassen bei schneller Räumung des Raumes vermeiden. Zii diesem Zweck ist nach der Erfindung von zwei @rcnachharten Stühlen in einer Sitzreihe der eine, z. B. der rechte,dieses Paares nach links, der andere von links nach rechts schwenkbar ausgeführt bzw. aufgestellt, d. h. beim einen Stuhl des Paares ist das rechte, beim anderen das linke Vorderbein standest am Boden angebracht. Beim Zusammenklappen kehren sich beidcStühle ,@ g_neinander und klappen (licht zusammen, so d<11) sie den geringsten Raum eilfies flachen, senlcrecllt auf dem Boden stehenden Körners einnehmen. In dieser Richtung liegt ein weiteres bl-,l'l:mal bei der Anordnung des Aufstellungsplanes, das sich dadurch kennzeichnet, daß in jeder Stuhlreihe die voreinander stehenden Stuhlpaare die gleiche Rechts- bzw. Lillksschwenkbarkeit besitzen. Für die Aufstellung der Stühle in Sitzreihen werden nach der Erfindung besondere Vorschläge gemacht, und zwar in dem Sinne, daß in jeder Stuhlreihe die voreinander stehenden Stuhlpaare die gleiche Ausführung bzw. Aufstellung mit Rechts- bzw. Linksdrehung oder -schwenkbarkeit aufweisen. Dadurch «-erden infolge der neuartigen Zusammenklapp- oder Faltl>ar'keit der Stühle breite Gänge ohne Hindernisse geschaffen, die senkrecht zu den beim Verschwenken der einzelnen Stühle verschwindenden Stuhlreihen verlaufen. Diese Gänge bieten dem Publikum in Gefahrensfällen ungehinderte Wege zu den Ausgängen, die eine Leerung oder Räumung des Saales in kürzester Zeit möglich machen, so daß zum Ausbrechen einer Panik mit den Folgen furchtbarer Katastrophen keine Veranlassung besteht. Hierüber sollen all Hand der Abbildungen und der Konstruktionsausführung der Stühle weitere Erläuterungen gegeben werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den neuen Klappstuhl in schaubildlicher Darstellung, und zwar Fig. i zusammengeklappt die Nichtgebrauchsstellung und Fig. 2 in gleicher Weise, auseinander gefaltet, die Gebrauchsstellung; durch Fig. 3 soll an einem Stuhl in der Draufsicht das Verschwenken zum Zwecke des Entfaltens bzw. des Zusammenklappens veranschaulicht werden; Fig. 4 zeigt die Aufstellung mehrerer Stühle zu einer Sitzreihe, beispielsweise vier von diesen, auseinandergeklappt (Gebrauchslage) in der Draufsicht (Grundriß) ; durch Fig.5 soll in Verbindung mit Fig.4 erläutert werden, wie durch das Zusammenklappen der Stühle die Verwandlung der Sitzreihen vor sich geht; Fig. 6 umfaßt zur weiteren Erläuterung der Verwandlung und der dadurch entstehenden Gänge sechs Stuhlreihen in der Draufsicht, von denen zwei Reihen sich in Gebrauchsstellung, vier Reihen in Nichtgebrauchsstellung befinden, die durch das Zusammenklappen der Stühle dass Verschwenke n der Sitzreihen und die dann entstemendell Gänge erkennen lassen.
  • Fig. 6 soll also hauptsächlich zur Erläuterung dazu dienen, wie die Sitzreihen diurc'h da,s Zusamlnellihlappen der Stühle verschwinden und die entstehenden Gänge senkrecht zu den bisherigen Sitzreihen zum schnellen I=ntleeren des Raumes dienen können.
  • Die konstruktiven Bestandteile des Klappstuhles lassen die Fig. i und 2 erkennen, und zwar ist die Rückenle@llne mit 2 bezeichnet, die nach unten in die rIinterbeille 3 und 5 ausläuft. 7lve@km:ißig sind diese als Seitenwangen 12 ausgeführt, die flach all den Seitenkanten der Rückenlehne 2 angesetzt sind: Die beiden Vorderbeine 3 und 4 gehen nach oben in die Armstützen oder Seitenlehnen 13 über und bilden die Seitenteile ,des Stuhles, die beispielsweise mittels Scharniere an den Seitenwangen 12 mit der Rückenlehne 2 derart verbunden sind, daß sie bis zu 9o° zur Rüc'kenle'hne verschwenkt werden 'können. Im weiteren Verlauf der Beschreibung soll zur Unterscheidung der beiden Seitenteile 13 das mit demVorderbein i verbundene Teil mit 13,1 und das mit dem Vorderbein 4 verbundene mit 13,4 bezeichnet werden.
  • Das eine Seitenteil des Stuhles ist beispielsweise mit dem vorderen Stuhlbein i standfest auf dem Fußboden angebracht. Dieses Teil 13,1 ist also an seinem Fußbefestigungsmittel, z. B. der Fußplatte i i, nicht etwa drehbar, sondern sitzt an dieser standfest und bildet -den Festpunkt, um den das Zusammenklappen oder -falten des Stuhles stattfindet.
  • Die Vorgänge beim Entfalten des Stuhles in. die Gebrauchsstellung sowie beim Zusammenklappen zurück in die Nichtgebrauchsstellung lassen sich anschaulich durch die Fig.3 erläutern. Hierbei sind die Verbindungsmittel der Seitenteile 13,1 und 13,4 mit der Rückenlehne als Scharniere 15, 16 bezeichnet. Diese Vorgänge werden veranlaßt durch eine Dreh- oder Schwenkbewegung um das standfeste Vorderbeiuteil 13,1, beispielsweise durch eine entsprechende Bewegung mit Hilfe der Hand voll der Rückenlehne 2 aus, und: zwar muß beim Zusammenklappen die Sitzplatte 6 gegen die Rückenlehme 2 geklappt sein. Für diese Schwenkbewegung, -zweckmäßig und hauptsächlich in Richtung der Nichtgebrauchsstellung, können mechanische Mittel vorgesehen werden, die diesen Vorgang erleichtern oder unterstützen. Erfindungsgemäß können beispielsweise zur Verbindung .der Rückenlehne 2 mit den beiden Vorderbeinstuhlbeilen 13,1 und 13,4 all Stelle von einfachen Scharnieren 15 bzw. 16 als Verbindungsmittel federnde Gelenkbänder verwendet werden, die schon bei einem Drehimpuls all der Rückenlehne für das Zusammenklappen in Wirkung treten. Ebenso kann der Klappsitz 6 mit der Rückenlehne 2 durch ein solches Mittel verbunden sein, um ein selbsttätiges Hoc'h'klappen bei seiner Freigalle zu bewirken. Es 'können auch zu diesem Zweck andere entsprechend wirkende Mittel, z. B. ein Gegengewicht, verwendet sein.
  • Der Klappsitz 6 ist nun erfindungsgemäß durch einen Seil- oder Kettenzug 7 mit dem standfestem Seitenteil 13,1 verbunden, und zwar ist dessen Verbindung einerseits oberhalb der Sitzschwingachse 14 an der unteren Sitzfläche, andererseits in der Höhenlage unterhalb dieser Achse am standfesten Stu,lllbein i angeordnet. Bei einer Schwenkung des Rückenlehnenteiles um die Drehachse des Stuhles am standfesten Seitenteil 13,i wird der Klappsitz 6 durch den Seil- oder Kettenzug 7 in die Sitzlage gebracht, in der er zwischen den beiden Armlehmen sperrend wirkt und dadurch den Klappstuhl in der Sitzlage festhält. Beim Hochklappen des Stuhlsitzes 6 wird diese Sperrung wieder aufgehoben und der gesamt; Klappstuhl durch die federnden Gelenkbänder selbsttätig in die Nichtgebrauchslage zurückversetzt, wobei die Rückenlehne 2 mit dem angeklappten Seitenteil sich an die Innenfläche des standfesten Teiles 13,1 legt. Um die Reibung zwischen dem Stuhlsitz 6 und den Armlehnen 13 zu vermindern, sind beiderseits an der UnterIläci c des Klappstuhles 6 Rollen 8 o. dgl. angeordnet. Die unteren Enden der Beine 3, 4 und 5 der beweglichen Stuhlteile sind mit Gleitrollen 9 versehen, um ein leichtes Einschwenken des. Klappstuhles in! die Gebrauchslage und ebenso ein leichtes Zurückgleit@°ii und Zusammenklappen des Stuhles in die Nichtgebrauchslage zu gewährleisten.
  • Bei den Darstellungen der Fig.4 bis 6 ist das Merkmal, daß die Stühle in ihren Aufstellungsreihen nach der oben als Erfindung ge'kennzeichneten Regel der paarweise rechts- und linkswendigen Stühle ausgeführt sind, zum Ausdruck gekommen. Fig. 4 zeigt in der Draufsicht (Grundriß) vier Stühle A, B, C, D zu einer Sitzreihe aufgestellt in der Gebrauchsstellung, deren Aussehen und die Größe ihrer Zwiscli°nräume sich von den bekannten Klappstühlen älterer Bauart mit heruntergeklapptem Sitz nicht unterscheidet. Durch Fig.4 ist in Verbindung mit Fig.5 der Reihenabstand kenntlich gemacht, wobei sieheinVergleich mit den gewöhnlichen Klappstühlen anstellen läßt, da -die Draufsicht (Grundriß) des neuen Stuhles, wie schon oben bemerkt, mit der Abmessung der alten Bauart ungefähr übereinstimmt. So zeigen die beiden voreinander stehenden Stühle A (Fig. 4) und A1 (Fi. 5) bei heruntergeklapptem Sitz einen Abstand a' als Reihendurchgang zwischen der Vorderkante des heruntergeklappten Sitzes 6 des StuhlesA und der Rückenwand 2 des Stuhles A1 der Vorderreihe. Bei hochgeklapptem Sitz 6 des Stuhles A besteht zwischen dem Kopf der Seitenlehne 13,4 und der Rückenwand 2 ein Abstand b. Diese beiden Abstände sind bei dem Stuhl nach der Erfindung, wie bei den bekannten Stühlen, stets gleich groß.
  • Der Abstand von der Seitenkante 6 dies Stuhles B (Fig. 4) und -der Hinterkante des zusammengefalteten Stuhles Bi (Fig. 5) ist mit c bezeichnet. Der Abstand d besteht zwischen dem Kopf der Seitenlehne 13,1 beim Stuhl B (Fig. 4) und dem zusaminengeklappten Stuhl Bi der Vorderreihe (Fig. 5). Sind in beiden Reihen (Fig. 4 und 5) die voreinander stehenden Stühle B und Bi zusammengeklappt so verbleibt zwischen ilhinen, wie durch die punktierte Darstellung beim Stuhl B folgt, ein Abstand e. Die Auswertung dieser Abstände folgt unten. Sind zwei in der Reihe benachbarte Sitze Bi und Cl nach entgegengesetzten Seiten zusammengeklappt, wie Fig. 5 veranschaulicht, so entsteht ein freier Raum von der Breite f. Zwei benachbarte Stühle, die gegeneinander zusammengeklappt sind, wie bei den Sitzen Cl und Dl in. Fig. 5 dargestellt ist, besitzen eine Breite g. Hinsichtlich dieser Abmessung ergeben sich zwischen der bekannten und erfindungsgemäßen Stuhlausführung folgende Unterschiede. Bei der bekannten Bauart bilden die Sitzreihen eine starre Wand, und zwar durch die am Boden auf ihren Beinen feststellenden Rückenlehnen der in Reihen stehenden Stühle ein großes Hindernis. Dieses wirkt sich gefahrvoll aus, wenn die von einer Sitzreibe in Reihenrichtung vorwärts drängende Menschenmasse, die noch dazu durch irgendeine Ursache beängstigt wird, sich staut. Die Folge ist die Entstehung einer Pan:'k. Man mulß li"denken, daß die nun entstehenden Vorgänge sich in dem Raum abspielen von der geringen Breite a bzw. b. Ein Versuch, diese verstopfte Reihe zu verlassen, wird dadurch, wiederum durch die starren \Vände zu beiden Seiten der in der Reihe vorwärts schiebenden Menschenmasse verursacht, gefahrvoll, ,daß bei der Absicht des Übersteigens der Wand leicht ein Fallen eintreten 'kann, mit der Folge, unter die Füße der -Masse, die ebenfalls unter dem Druck des 1)räiigeiis steht, zu geraten.
  • Ganz anders sind die gebotencn Umstände bei der neuen Bauart. Durch das einfache Zusammenklappen der Stuhle lösen sich die Sitzreihen auf und es entstehen die Gänge von der Breite f (Fig. 5) die senkrecht zu den bisherigen @itzreihc@n, also in der Schaurichtung, verlaufen. Dieser Zustand des Saalraumes wird durch die Planzeiclinung nach Fig. 6 veranschaulicht. Diese zeigt ein Schema der Anordnung mehrerer Reihen der Stühle gemäß der Erfindung, und zwar vergleichsweise zwei Reihen in der Gebrauchslage und vier Reihen zusammengeklappt in der N ichtgebrauchslage. Dabei wird die :Möglichkeit veranschaulicht, vo:i einem Gang in einen der Nachbargänge von der Breite f überzugehen, ohne daß das t'bersteirien einer Wand notwendig ist, wozu die mit cr, b bzw. c, d, e (Fig. 5) bezeichneten Lücken verschiedener Breite, selbst die finit e bezeichnete sclunalste Lücke, ausreichen. Denn dabei ist zu berücksichtigen, daß diese Durchlässe doch jeweils nur von einzelnen Personen zum Wechseln des Ganges, also ntir hilfsweise, benutzt werden, so daß sie niemals wegen Stauungen als eine Gefahrenstelle zur Wirkung lconinren können. Bei dieser Hervorhebung der Lücken durch die Bezeichnung,en in Fig.6 ist die Annahme gemacht, daß einige Stühle aus irgendwelchen Ursachen oder Störungen an ihnen nicht in die N ichtgebrauchslage geklappt sein sollten. Es zeigt sich, d'aß auch in solchem Falle keine Hiil;lernisse entstehen, sondern Durchgangslücken bleiben.
  • Ein Saal, der mit zusammenklappbaren Stühlen gemäß der Erfindung eingerichtet ist, ermöglicht ohne Ursache zu einer Panik <las Entleeren 111 kürzester Zeit.
  • Bei diesen Vorteilen des neuen Klappstuhles hat der Einwand, der gegen ihn erhoben werden könnte, er würde in der Herstellung bedeutend teurer als der bisher verwendete Stulil, zurückzutreten. Denn für Personen, die sich eiiiein Geiiuß der Urnterhaltung oder Belehrung hingeben wollen, ist dazu die Sicherheit d°s @lufeiitlialtes eine unbedingte Voraussetzung. Der Klappstuhl nach der Erfindung erfüllt diese Bedingung. Er verschafft den Personen, die sich über die Sicherheit ihres Aufenthaltortes Gedanken machen, eine lleriiliigtiiig, da eine Ursache zu einer Gefahr *icht vorhanden ist, so daß die Besucher sich dem erwarteten Genuß im vollen Maße hingeben können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klappstuhl für Lichtspielhäuser, Theater oder älunliclie Versammlungsräume, bei dem das Aufstellen der Stühle in festen Sitzreihen durch ein am Fußboden befestigtes Stuhlbein vermittelt wird, das ein Drehen oder Schwenken des Stuhles ermöglicht, d'adurc'h gekennzeichnet, daß mit dem am Fußboden standfest, d. 1i. unverdre'hbar angebrachten und nach oben zweckmäßig in eine Armstütze (i3) übergeheniden einen vorderen Stuhlbein (i) die Rückenlehme (2), die in bekannter Weise mit einem Paar Stützleinen (3, 5) und einem Klappsitz (6) versehen ist, an ihrer einen vertikalen Seitenkante (i5) schwenkbar verbunden ist, an deren anderen Seitenkante (i6) das andere Vorderbein (.4), das eine gleiche Gestaltung besitzt wie das standfeste Vorderbein (i), gleichfalls mittels einer schwenkbaren Verbindung angebracht ist.
  2. 2. Klappstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erleichterung des selbsttätigen Zurückschwenkens der Rückenlehne (2) zusammen mit dem 'hoc'hge'klappten Stuhlsitz (6) aus der entfalteten Gebrauchsstellung gegen das standfeste Vorderbeiliteil (i) die Verbindung (i5) zw-isclien diesem und der Rückenlehne (2) in einem federnden Gelenkband besteht und ebenso d'ie Verbindung (i6) zwischen dein all der lZückenlefne (2) schwenkbar angebrachten anderen losen Vorderbeinteil (4) durch ein federndes Gelenkband vermittelt wird.
  3. 3. Klappstuhl nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der 'durch ein federnde: Gelonk1)and bewegliche oder in bekannter Weise irlit einem Gegengewicht versehen° Klappsitz (6) zum Zwecke des Herunterklappens mit dein standfesten Vorderbeinteil (i) durch einen Seil- oder Kettenzug (7) verbunden ist, der einerseits oberhalb der Sitzschwenkachse (i4) bei der Nichtgebrauchslage an vier unteren Sitzfläche (6) andererseits in der Höhenlage unterhalb dieser Achse am standfesten Stuhlbein angebracht ist.
  4. 4. Klappstuhl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erleichterung eines zwangsläufigen Herunterklappens sowie des Hoch'klappens des Klappsitzes (6) an der Rückenlehne (2) beim Entfalten bzw. Zusammenlegen des Klappstuhles an den Seiten des Sitzes (6) Rollen (8) o. dgl. zur Verringerung der- Reibung zwischen dem Klappsitz (6) und den Armlehnen (i3) der Vorderbeinteile angeordnet bzw. angebracht sind.
  5. 5. Klappstuhl nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch die zusammenfaltbare Anordnung der Stuhlreihen derart, daß die Rückenlehne (2) mit ihrer einen senkrechten Seitenkante (i2) an d'er, rückwärtigen senkrechten Kante des am Fußloden standfest angebrachten Stuhlbeines (i) und an der anderen senkrechten Seitall@kante (i2) der Rückenlehne (2) das andere lose Stuhlbeinteil (4) ebenfalls mit seiner hinteren senkrechten Kante verschwenkbar angebracht ist, so daß nach dem Hochklappen des Stuhlsitzes (6) das Zusammenfalten aus der Gebrauchsstellung im Sinne einer Drehbewegung des Stuhles in der Weise vor sieh geht, daß das lose Vorderbeinteil (4) gegen die Rückenlehne (2) und diese gegen die Fläche der Armstütze (i3) des standfesten Stuhlbeinteiles (i) klappen.
  6. 6. Anordnung einer Mehrheit der Klappstühle nach den Ansprüchen i bis 5 in Stuhl-bzw-. Sitzreihen, dadurch gekennzeichnet, däß von zwei benachbarten Stühlen (A, B) in einer Sitzreihe der eine, z. B. der rechte (A) dieses Paares, nach links, der andere, z. B. der linke (B), nach rechts schwenkbar ausgeführt ist, so daß beide beim Zusammenklappen sich gegeneinander 'kehren und dicht zusammen den geringsten Raum eines flachen senkrecht auf dem Boden stehenden Körpers einnehmen (C1, Di).
  7. 7. Anordnung der Klappstühle in Stuhlreihen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Stuhlreihe die voreinander stehenden Stuhlpaare (A, B bzw. Al, Bi) die gleiche Rechts- bzw. Linksschwenkbarkeit besitzen.
DEP5179A 1948-04-02 1948-10-02 Klappstuhl fuer Lichtspielhaeuser, Theater oder aehnliche Versammlungsraeume Expired DE826960C (de)

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DE (1) DE826960C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4244619A (en) * 1979-05-16 1981-01-13 Junzo Yoshimura Folding chair
USD364746S (en) 1994-06-16 1995-12-05 Safety 1St, Inc. Highchair
US5474355A (en) * 1994-01-28 1995-12-12 Safety 1St, Inc. Combination booster seat and high chair
ITTO20110915A1 (it) * 2011-10-13 2013-04-14 Marco Antonio Rizzi Sedia pieghevole.

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