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Die Erfindung betrifft eine Anordnung, welche gestattet, einem Fahrzeug mit seitlichen Türen und an der Rückwand angebrachtem festen Sitze noch zwei Sitze zuzufügen, die bei Nichtgebrauch in einer Nische der Wagenwandul1g liegen und entweder so befestigt werden können, dass die sie benutzenden Personen den auf dem festen Sitze sitzenden den Rücken zukehren oder ihnen gegenüber sitzen, ohne dass der Durchgang zu dem festen Sitze behindert wird.
Im Sinne der Erfindung wird dies. dadurch erreicht, dass die Sitzplatte bei umgeklappter Lehne um eine vorher aufgerichtete Stützplatte um 1800 verschwenkbar ist, was zwei verschiedene Stellungen des Sitzes ermöglicht. Die gelenkige Verbindung von Sitz und Stützplatte erfolgt mittels einer in einer kürzeren Hülse der letzteren steckenden Achse, was seitliche Verschiebung des Sitzes zulässt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen Teil des mit den Klappsitzen versehenen Wagens, Fig. 2 eine Draufsicht der Sitze, wobei immer die Nichtgebrauchsstellung in vollen Linien und eine der beiden Gebrauchsstellungen gestrichelt gezeichnet ist. Fig. 3 zeigt die dritte Stellung.
Fig. 4 ist eine schematisch gehaltene Draufsicht des Wagens mit festem Sitze a, während die beiden beweglichen Sitze entweder in der Stellung b und c, oder in der Stellung d und e benützt werden können, in welch letzterem Falle die Reisenden einander gegenüber sitzen ; in beiden Fällen bleibt genügend freier Raum, um durch die Türen f leicht zum Sitze a zu gelangen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die den Sitz in seiner jeweiligen Stellung sichernden Anschläge in zwei Stellungen. Der Sitz ist mit einer Achse h lest verbunden, die sich in einer Hülse i drehen und auch in ihr gleiten kann, welche kürzer als die Achse und ihrerseits mit einer Blechplatte i fest verbunden ist. Letztere steht mit einer Hülse Ir in fester Verbindung, die um eine Achse l schwingen kann, die in einem am Boden des Wagens befestigten Bügel in gelagert ist.
Die ganze Einrichtung ist mit Bezug auf die Ebene A, A in Fig. 2 symmetrisch. Um den Sitz in die strichliert angedeutete Stellung zu bringen, verschwenkt man jeden der Anschläge g (Fig. 5) um eine feste Achse n (Fig. 6). Bei beiden Stellungen der Anschläge dringen feste Stifte in die Kerben der beiden Teile g ein, wodurch letztere gehindert werden, sich unbeabsichtigt um ihre Achse zu drehen. Wenn man dann den Sitz fasst, so kann man ihn aus der Nische heraus-
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Man erteilt dem Sitze auch eine Verschiebung, wobei die Achse h in der Hülse i gleitet, während die Blechplatte bei dieser Verschiebung nicht mitgenommen werden kann.
Ein an dem Sitze befestigter mit einer geeigneten Öffnung versehener Ansatz o hakt sich dabei an einen Haken p, der einen Teil eines an dem Wagen befestigten Ansatzes q bildet. Dann hebt man die Rück- ) ehne/, die in Scharnieren. s hängt, welche so ausgebildet sind, dass die Lehne in der verlangten Neigung erhalten wird.
Um den Sitz in die Stellung nach Fig. 3 überzuführen, dreht man ihn bei umgeklappter Hiieklehl1 um die Achse h, bis sich, sobald er ganz umgedreht ist, nach seitlichem Verschieben zwei entsprechend gelochte Ansätze an den Haken u der schwenkbaren Teile q anhaken. In beiden Stellungen, in welchen man die beweglichen Sitze benutzt, gibt ihnen die Blechplatte i eine feste Stütze ab, wobei das Feststellen durch Anhaken vervollständigt wird. Werden die Sitze nicht benutzt, so befindet sich die Blechplatte j in wagerechter Lage (Fig. 1) und bedeckt einen Teil des Fussbodens, der entsprechend eingesenkt ist, damit die Blechplatte in gleicher Höhe wie der andere Teil ;'dieses Fussbodens liegt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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zurückgeklappter Rücklehne um 180 verschwenkbar und zur Stützplatte seitlich verschiebbar angeordnet ist, so dass zwei verschiedene Stellungen des Sitzes ermöglicht sind, ohne den freien Durchgang von den seitlichen Türen zu den festen Sitzen zu behindern.
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