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Kontroll-und Registrierkasse.
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welcher hier eine Nase 2"des Schiebers 2 hinterfasst. Die Arme 3'aller Greifer J sind untereinander verbunden durch ein kräftiges Bandeisen oder dgl., gegen welches sich in einer Bank eine Taste 5 anlegt. Durch Niederdrücken dieser Taste 5 können die Greifer 3 aller Bänke genötigt werden, die diesbezüglichen Schieber 2 zu geeigneter Zeit freizugeben. Die Schieber 2 werden dann in gebräuchlicher Weise durch eine Feder 12"in ihre Ruhelage zurückgebracht, wobei die niedergedrückten Zahlen tasten ebenfalls in ihre Ruhelage zurückkehren.
Mit dem der Taste 5 benachbarten Greifer 3 zusammengeordnet ist ein Winkelhebel 6, welcher auf der Greiferachse 3" lose sitzt, unter der Einwirkung einer Feder 7 steht und einen Stift 6'trägt, welcher an dem Greifer 3 fest anliegt. Der Hebelarm 6"dieses Winkelhebels ist dazu bestimmt, ein selbsttätiges Ausrücken der Greifer aller Bänke beim Aufwärtsdrehen des Handhebels zu erzwingen : diesem Zweck dient ein später zu erwähnender Wechseleingriff des Hebelarmes 6"mit einer auf der Achse 11 festsitzenden Scheibe 777. Ausserdem ist. auf der Greiferachse 3"'lose sitzend ein Winkelhebel 8, welcher zur Sperrung der Taste 5 dient.
Der eine Arm 8'dieses Winkelhebels hält einen Bestandteil 5'der Taste 5 unmittelbar fest, während der zweite Hebelarm 8" des Winkelhebels 8 an der bereits erwähnten Scheibe III fest anliegt. Es steht dabei der Winkel hebel 8 unter der Einwirkung einer Feder 8"'. Die Sperrung der Taste Åa durch den Winkelhebel 8 erfolgt unmittelbar, nachdem der Handhebel 7 aus seiner oberen Stellung entfernt wird und es bleibt diese Sperrung während der ganzen Dauer des Hin-und Herdrehens des Handhebels I erhalten, bis der Handhebel I in seine obere Ruhestellung zurückgebracht ist.
Für diesen Zweck ist die Scheibe 1I I derart gestaltet, dass der Hebelarm 8" des Winkelhebels 8 zur Zeit der Ruhelage des Handhebels (in seiner oberen Stellung) an der der Drehachse II naheliegenden Stelle 9 liegt (siehe Fig. 2), aber durch die Steigung 9'der Scheibe 111 links gedreht wird, sobald der Hand-
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wirkung steht, ist der Hebelarm 8'durch die Feder 8"'aus dem Bereiche der Taste. j entfernt. so dass diese Taste 5 niedergedrückt werden kann, um alle Greifer auszurücken, was nötig werden kann, wenn falsche Zahlentasten 1 niedergedrückt worden sind.
Die Anzahl der Fehldrücke wird durch Niederdrücken der Auslösetaste 5 bemerkbar gemacht, indem durch diese Taste ein Schaltkegel veranlasst wird, ein Schaltrad 5'" um je eine Zahnteilung zu drehen. welche an einer mit dem Schaltrad verbundenen Zählscheibe aussen erkennbar ist.
Um die Einwirkung der Scheibe III auf den Hebelarm 6"des Winkelhebels 6 herbeizuführen, ist an die Scheibe 1 I I eine Nase 10 angefügt. welche so angeordnet und geformt ist, dass sie beim Niederlegen des Handhebels I den Hebelarm 6"etwas nach abwärts drückt, um an ihm vorbeigehen zu können. Dabei übt der Winkelhebel 6, welcher durch die Feder 7 in die gezeichnete Stellung zurückgebracht wird. keinerlei Einwirkung auf den Greifer. 1 aus.
Wenn dann aber der Handhebel I wieder angehoben wird, um ihn in seine obere Stellung zurück- zubringen, unterfasst die Nase 10 den Hebelarm 6"und nimmt denselben, wie durch gestrichelte Kreisbogen in Fig. 1 angegeben, bei ihrer Linksdrehung mit, wobei der Stift 6', welche der zweite Hebelarm des Winkelhebels 6 trägt, in vorbesater Weise die Greifer 3 nötigt, ihre Schieber 2 freizugeben. Diese Schieber und die Zahlentaste 1 kehren un sofort in ihre Ruhelage zurück.
Der Schieber jeder Bank ist an seinem oberen Ende mit einem durch einen Schlitz des
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einfasst und bewirkt, dass dieser Hebel 1'} leim Niederdrücken einer Taste durch den Schieber aus der in Fig. 2 gestrichelt gezeichneten Lage in die in den Fig. 1 und 2 ausgezogene Lage gedreht wird.
Bei der gestrichelten Lage des Hebels 12 versperrt dessen Finger 12'den Weg für einen an dem Zahnradsegment 13 festen, aber auf seiner Achse 14 drehbaren \Winkelhebel 14', Ir", welcher, wie Fig. 2 zeigt, mit seinem Arm 14"in eine Kerbe 15 der Mitnehmerscheibe III eingreift. Eine Feder 14'" sichert diesen Eingriff.
Wenn nun der Finger 12'des Hebels 12 zur Zeit des Beginns der Abwärtsdrehung des Handhebels I im Wege des Hebelarmes 14'des Winkel- hebels 14 liegt, so wird dieser Winkelhebel so gedreht, dass sein Hebelarm 14"den Eingriff in die Kerbe 15 der, Scheibe 111 verlässt und so gestattet, dass diese Scheibe vom Handhebel I ohne Mitnahme des Winkelhebels 14', 14"gedreht wird. Das Zahnradsegment 13 3 bleibt in diesem Falle in seiner Ruhelage stehen, weil nur der Eingriff des Hebelarmes 14" in die Kerbe 15 der Scheibe III das Mitnehmen des Zahnradsegmentes 13 bewirkt.
Dieser Fall der Loslösung der Mitnehmerscheibe III von dem Zahnradsegment 13 tritt dann ein, wenn in der zu dem Zahnradsegment 10 gehörigen Bank keine Zahlentaste 1 gedrückt ist, der Schieber 2 dieser Bank also in seiner oberen Ruhestellung bleibt.
Mit dem Zahnradsegment 1. 1 in Eingriff steht ein Zahnradsegment 76, welches seinerseits verkuppelt ist mit einem vor ihm auf derselben Achse/7 sitzenden Zahnradsegment M : beide Zahnradsegmente drehen sich lose auf ihrer Achse 17. Das letztgenannte Zahnradsegment 18 greift in ein Zahnrad 19 ein, welches zum Zählrad der Bank gehört und mit diesem Zählrad in gebräuchlicher Weise derart federnd verbunden ist, dass das Zählrad immer nur nach einer Richtung von dem Zahnrad 19 gedreht werden kann und bei entgegengesetzter Drehung des
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Zahnrades 79 in Ruhestellung bleibt.
In den Fig. 1 und 2 ist bei 79'eine Feder angedeutet, welche in später zu erklärender Weise dazu benutzt werden kann, die genannte Art der Verbindung von 19 mit seinem Zählrad zu sichern. seinem Zählrad zu sichern.
Die Zählräder der Bänke sollen nicht gedreht werden, wenn von der Kasse Geld ausgezahlt wird oder Waren auf Kredit verausgabt werden, es soll dann aber doch der Betrag von der Kasse registriert werden ; in solchem Falle muss die Kupplung zwischen den beidenZahnradsegmenten 16 und 18 gelöst werden. Dies kann auf sehr verschiedene Weise geschehen, beispielsweise durch einfaches Festhalten des Segmentes 18 mittels Sperrhakens, wenn zwischen 18 und 16 eine Kugel zur Hälfte in die Naben beider eingreift und eines dieser beiden Segmente federnd auf der Achse 17 verschiebbar ist ; beim Festhalten von 18 ist das Segment 16 nicht gehindert dem Segmente dz zu folgen und es kann die Registrierung in gebräuchlicher Weise erfolgen.
Eine besondere Ausführungsart der Kupplung zwischen den Segmenten 16 und 18 und der Vorrichtung zu ihrer Lösung veranschaulicht Fig. 5.
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die Drehachse 20 eines Winkel hebels 21 befestigt ist. Die Nabe des davorliegenden Zahnrad- segmentes 18, von welchem in Fig. 5 nur die Nabe allein zu sehen ist, hat eine Nase 18', welche der Winkelhebel 21 unter der Wirkung einer Feder 22 erfasst. Unterhalb des Winkelhebels 21 befindet sich eine Welle 23, auf welcher für jede Bank je ein Daumen 24 befestigt ist. der bei der Ruhestellung der Zahnradsegmente 16 und 18 an dem Winkelhebel 21, so wie es in Fig. f) angedeutet ist, anliegt. Auf der Welle 23 ist auch ein Hebel 25 befestigt, welcher der Einwirkung von zwei Tasten A und C'eines besonderen Tastenlagers ausgesetzt werden kann.
Beim Nieder- drücken einer dieser beiden Tasten dreht der Hebel 25 die Welle 2J so, dass jeder Daumen 24 seinen Winkelhebel 27 aus dem Eingriff mit der Nase 18'des Zahnradsegmentes 18 herausdreht: es ist dann die Kupplung zwischen den beiden Zahnradsegmenten 16 und 18 gelost. Um zu ver- ihüten, dass diese Lösung sofort wieder rückgängig gemacht werde, ist entweder die den Hebel 2. 5 niederdrückende Taste ähnlich wie die Zahlentaste 1 (Fig. 1) zu sperren oder der Hebel 25 selbst in niedergedrückter Lage festzuhalten.
Zur Verallgemeinerung ist der letztere Fall in Fig. 5 ver-
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gegenüber einer auf der Achse 11 festsitzenden Scheibe 29 so angeordnet ist, dass er unter der Wirkung einer Feder 28'in eine Kerbe 29'in der Scheibe 29 einschnappt, sobald der Hebel 25 durch eine Taste niedergedrückt wird. Diese Stellung ist in Fig. 5 durch Strichelung angedeutet.
Wenn nach solchem Einschnappen des Hebelarmes 27 in die Kerbe 29'der Handhebel I aus seiner oberen Stellung entfernt wird, so bewirkt seine Achse II sofort. dass das Zahnradsegment 76 gedreht wird, während das davon losgekuppelte Zahnrad 18 stehen bleibt ; zugleich dreht sich auch die Scheibe 29 und gibt gleich darauf den Hebelarm Z7 frei. Sobald dies geschehen ist, wird der Hebel 25 durch die Feder 26 wieder gegen die Tasten A und C angedrück-t.
Wenn nach erfolgter Loskupplung des Zahnradsegmentes 16 von dem Zahnradsegment 18 die Kupplung doch wieder eingerückt werden soll, um eine Einzahlung zu registrieren und zu addieren, befindet slch hinter dam Hebelarm des Winkelhebels 27-28 eine besondere Taste 30, vermittelst welcher man den schon in die Kerbe 29'eingeschnappten Winkelhebel wieder freimachen kann, worauf sofort die Feder 26 den Hebel 25 wieder zurückdreht und der Feder 22 die Möglichkeit gibt, den Winkelhebel 21 wieder zum Einschnappen hinter die Nase 18'zu bringen. In den Fig. 1 und 2 sind von der in Fig. 5 besonders dargestellten Vorrichtung einzelne Teile sichtbar.
Wenn die Kupplung zwischen den beiden Zahnradsegmenten gelöst ist, wird das Zahnrad-
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registrieren sind, und ('dient der Registrierung von Kreditverkauf. Alle drei Tasten aber müssen, wie gebrÅauchlich. auf besondere Vorrichtungen einwirken, welche das Druckwerk in bekannter Weise beanspruchen ; die Einwirkung kann etwa durch die Anschlagköpfe b, Cl, c der Tasten vermittelt werden.
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welcher zur Unterstützung und Anhebung des Stellwerkes dient. Die Welle 40 aber wird mittels eines auf der Achse 1I festsitzenden Zahnradsegmentes 42 und eines Zahnrades 40'auf der Welle 40 um je 180"hin und zurück gedreht, während der Handhebel I niedergelegt und wieder hochgedreht wird.
Diese Vorrichtung funktioniert in folgender Weise :
Solange der Finger 33 der gekröpften Stange 32 von dem Hebelarme 34 des Doppelhebels 34, 34'unterstützt wird, kann der Daumen 41 ohne Hindernis unter dem Hebel 31 hinweggedreht werden : in dem Augenblick, in welchem die Zählscheibe 35 die Zahl 9 überschreitet, schiebt der Daumen 35'den Hebelarm. 34' zur Seite und bewirkt dadurch. dass die Unterstützung 34 unter dem Finger 33 der gekröpften Stange 32 weggedreht wird. Das Gehänge 31, 3 8, 33 sinkt dann unter der Einwirkung der Feder 36 herab, sobald der Daumen 41 unter dem Hebel 31 hinweggegangen ist ;
dieser Hebel kommt dann in die gestrichelt gezeichnete tiefste Lage und der Sperrkegel 38 wird durch den Widerstand des Schaltrades 39 gehindert, dieses Schaltrad zu drehen. Die Daumen 41 sind derart auf der Welle 40 versetzt angeordnet, dass alle Daumen während der Zurückdrehung des Handhebels I auf ihre bezüglichen Hebel 31 anhebend wirken können, jedoch so, dass der zu einer ersten Zahnübertragung gehörige Hebel J1 zuerst angehoben werden
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stützt sind, also noch frei fallen und wieder angehoben werden können. Wird ein Hebel J. ? an- gehoben, so wird der ihm zugehörige Schaltkegel 38 genötigt, sein Schaltrad J9 um eine Teilung zu drehen. Der Daumen 3J'des Zählrades 33 mag unterdessen schon weit an dem Hebelarm 34' vorübergegangen sein.
Hiemit ist jede Kollision in dem Übertragungsgetriebe für alle SteHen vollständig vermieden.
Mit dem Zahnradsegment 13 jeder Bank ist ein zweites gezahntes Segment fest verbunden.
Dieses letztere greift in eine Zahnstange 44 ein, welche ihrerseits eine zweite Zahnstange frei trägt. Die Zahnstange 45 ihrerseits greift in ein kleines Zahnrad J6 ein. welches in irgend einer geeigneten Weise mit der Anzeigetrommel in zwangläufiger Verbindung steht. In Fig. 1 ist bei 48 eine Anzeigetrommel angedeutet, die mit einem nur in Strichelung gezeichneten Zahnrad 47 fest verbunden ist, welches seinerseits in das Zahnrädehen 46 neben der Zahnstange. j. j eingreift.
Die Anzeigetrommel hat dabei einen Schlitz 48', welcher von den Wellen 46' und 50' nicht berührt wird und es ist dabei die Trommel so gross gedacht, dass sie an dem einen halben Umfang die Zahlen dem Käufer zeigt und an dem anderen halben Umfang dieselben Zahlen dem Verkäufer sichtbar macht. Die Trommel ist dafür nur um je eine halbe Drehung drehbar. Die Anzeige erfolgt gemäss der beschriebenen Anordnung nach Massgabe der Bewegung des Zahnradsegmentes 13 zwecks Angabe der Zahl der niedergedrückten Zahlentaste
In das Zahnrädchen 46 greift eine Sperrklinke ? ein, welche auf der Achse 50' lestsitzt, die ihrerseits aber am freien Drehen durch eine an beliebiger Stelle innerhalb oder ausserhalb der Kasse angebrachte, auf einen Hebel 49 einwirkende Feder 49' gehindert wird.
Beim Zurückbringen des Handhebels 1 in seine obere Stellung nimmt das Zahnrad-
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dann noch, wie in Fig. 2 durch Strichelung angedeutet, in ihrer gehobenen Länge hängen bleiben. damit die Anzeige bis zur nächsten Benutzung der Registrierkasse sichtbar bleibt ; in dem Augenblick aber, in welchem der Handhebel I zu einer Kassenbetätigung aus seiner oberen Ruhelage entfernt wird, muss die Zahnstange 45 sehr rasch fallen und die An ; eigetrommel auf Null zurückbringen, damit sie in die ihr jetzt zugedachte Lage gehoben werden und die neue Anzeige richtig bewirken kann. Um diese Aufgabe sicher zu lösen, ist eine besondere Vorrichtung angeordnet. welche in die Fig. 1 und 2 nur gestrichelt eingezeichnet ist, während in Fig. 1 a die Hauptteile derselben besonders wiederholt sind.
Diese besondere Vorrichtung setzt sich zusammen aus dem schon erwähnten Hebel. J9 und den Sperrklinken 50 auf der Achse 50' ; dazu kommt die Lenkstange 51, der auf der Rundstange 31'lose sitzende, aus übereinanderliegenden Lamellen zusammengesetzte Hebel 52 mit der um den Zapfen 53 wie eine Messerklinke drehbaren'Klaue 52', ferner eine Nase 51" des Hebels 52, ein um die Welle 40 lose drehbarer Winkelhebel 54'-54" unter der Einwirkung einer Feder 54 und endlich ein auf der Hauptachse 11 festsitzender Winkel- hebel 55-56, welcher Stifte 55' und 56' besitzt.
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mittelst der Stange 51 gegen den Hebel 49 und löst die Sperrklinke 50 aus.
Die Zahnstange 4-5 wird frei, sie fällt und dreht die Anzeigetrommel auf Null, vorausgesetzt, dass ihr die untere Zahnstange 44 nicht zu rasch entgegenkommt. Zum Zweck der Beschleunigung des Fallens kann die Zahnstange 4. 5 etwa mit einer hinreichend langen Schraubenfeder 45'belastet werden.
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den Hebel 49 nieder und rückt die Sperrklinke 50 wieder in das Zahnrädchen 46 ein ; dieses Zahnrädchen und mit ihm die Anzeigetrommel wird festgehalten, trotzdem der Handhebel I wieder in seine obere Stellung zurückgedreht wird.
Bei diesem Zurückdrehen geht der Stift 55' des Hebels 55 unter der Klaue 52' des niedergefallenen Hebels 52 vorbei, indem er diese Klaue um ihren Zapfen 53 dreht und den Druck der Feder 53'überwindet. Die letztere drückt die Klaue 53 hinter dem vorübergegangenen Hebelstift 55' in ihre Angriffslage zurück, so dass die in Fig. 2 gezeichnete gegenseitige Stellung dieser beiden Teile wirklich eintritt.
In Rückblick auf die bisher beschriebenen Einrichtungen ist darauf hinzuweisen, dass die Zahnradsegmente d und 4J auch ohneweiters durch Zahnstangen ersetzt werden können. denen man beim Hin-und Herdrehen des Handhebels I eine geradlinig hin und her gehende oder auch eine schwingende Bewegung erteilt ; es muss dann natürlich auch die Anordnung der Tasten entsprechend in andere Linie gebracht werden und die Zahnstangen 44 und 45 würden
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durch Zahnstangen oder auch durch vollständige Zahnräder ersetzen.
Man könnte auch an die Stelle der beiden zu kuppelnden Zahnradsegmente 16 und 18 ein Zahnradsegment bringen und dafür das Zahnradsegment 13 verdoppeln, um die Betätigung des Mechanismus in der vorbeschriebenen Weise mit unwesentlicher Änderung in den einzelnen Getriebeteilen herbeizuführen.
Die Übertragung der kurzen Abwärts- und Aufwärtsdrehung des Handhebels in die für einzelne Mechanismen der Registrierkasse nötige Rotationsbewegung ist bisher vermieden worden. Der Grund dafür dürfte wesentlich in dem Umstande begründet sein, dass die Handhabung der Kasse sehr verschieden gearteten Personen überlassen werden muss, von welchen man nicht immer vottkommenste Durchführung der Handhabe (hier des Handhebels) erwarten darf. Dieser Umstand macht es nötig, ein besonderes Umsetzungsgetriebe zu schaffen, welches dem rotierenden Getriebeteil Voreilung gewährt.
Eine besondere zweckmässige Übertragungsvorrichtung, welche Missstünde selbst bei recht mangelhafter Abwärtsbewegung des Handhebels
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stangen verbindet, die auf fortschattende Zahnräder derart einwirken, dass diese je um mehr als eine halbe Umdrehung gedreht werden, während die Schubstangen eine einfache SchubBewegung ausführen. Man braucht hiezu nur den Zahnrädern einen Teilkreishalbmesser zu geben. weicher für die Abwicklung der Schubstangenzahnung an einem Halbkreis nicht hinreicht.
Eine sehr einfache Ausführungsart für eine solche Übertragungsvorrichtung veranschaulichen
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zwischen ihnen auf derselben Achse sitzendes Schaltrad 59 mehr schematisch als konstruktiv darstellt. Das : 4chalt. rad ist hier als ein mit radial gerichteten Schahzähnen versehenes angenommen, in welche Schaltziihue je eine einfache schmale Flaschfeder 57' und bezw. 58' eingreift. Es ist dies dieselbe Einrichtung, welche schon mit Bezugnahme auf die Verbindung des in Fig. 1 dargestellten Zahnrades 19 mit einem Zählrade erwähnt worden ist.
In Fig. 6 ist diese Einrichtung teilweise durch Punktierung angedeutet.
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der Zahnstange 61 das Zahnrad S8 nach rechts, wobei nun die Feder 57'in dem gleichen Sinne wie vorhin die Feder 58' auf das Schaltrad 59 drehend wirkt. während die Feder 58'an dem Schaltradevorbeigleitet.
Die Zahnräder 57 und ! 58 könnten auch auf verschiedenen Triebachsen sitzen, von welchen
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welches irgend einem rotierenden Triebwerk angehört.
Um mit der Registrierkasse eine Vorrichtung zu verbinden, welche die Käufer auf Neu- ) heilen des Geschäfts in Wechselfolge aufmerksam macht, ist eine besondere Anzeigetrommel vorgesehen, welche mit einer Anzahl gleichgrosser ebener Umfangsfelder, etwa. mit acht Feldern.
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Weise eine Sperrklinke 64. gelagert ist. Der Hebel 6J ist mittels einer Lenkstange 65 mit einem auf der Handhebelachse Il festsitzenden Kurbelarm 66 verbunden. Die Grössenverhältnisse und die Verhältnisse der Lagen der beiden Arme 63 und 66 zueinander sind derart gewählt, dass
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um ein Feld.
Auf der Achse 62'kann noch eine zweite Trommel 68 sitzen, welche zum Betriebe eines Becherwerkes für die Geldsortierung bestimmt ist. Das Becherwerk enthält drei oder mehr nebeneinanderliegende endlose Bänder 69, welche je eine Anzahl Becher 70-tragen, welche beziehungsweise zur Aufnahme von Gold, Silber und für Nickelgeld bestimmt sind. Die Gelder werden so sortiert, dass sie von vornherein in den Bereich eines der drei Becherbänder fallen. Es werden dann die eingenommenen Geldstücke bei jeder Bedienung der Registrierkasse um nur je eine Abteilung abwärtsbewegt, so däss sie für einige Zeit unterwegs sind.
Das Gehäuse der Kasse wird an der Stelle, wo sich die Becher abwärtsbewegen, mittels Glasscheiben durchsichtig gemacht, so dass die zahlenden Käufer auch noch nach einer Reihe von Minuten nach ihrer Bezahlung sehen können, welche Geldstücke sie verabreicht haben. Die endlosen Becherhänder 69 gehen an unterster Stelle über eine zweite Trommel 71, welche mit ihrer Achse 71' nicht fest verbunden zu sein braucht. Die Becher werden beim Überschreiten der Trommel 71 ausgeleert und gehen dann umgewendet wieder in die Höhe. wo sie sich auf der Trommel 68 wieder in Empfangslage drehen.
Um zu bewirken, dass der Chef zeitweilig von Eingängen besonders grosser Zahlungen oder sonstigen besonderen Geschäftsgängen auch an entfernter Stelle in Kenntnis gesetzt werde, kann die Anordnung getroffen werden, dass durch Niederdrücken einer Taste einer Bank für hohe Beträge usw. der Sperrschieber 2 einen elektrischen Stromkreis zwischen zwei Leitern 72 und 7. 1 (Fig. 1) schliesst. Der eine dieser beiden Leiter 72 kann an dem abwärtsgehenden Sperrschieber angebracht sein, während der andere Leiter 73 unverrückbar festliegt. In den auf dièse Weise geschlossenen Stromkreis, welcher von irgend einer Stromquelle 74 gespeist wird. kann eine farbige Glühlampe 75 auf dem Bureau des Chefs eingeschaltet sein.
Nebenbei kann auch die Einrichtung getroffen sein, dass in einem Geschäfte, in welchem mehrere Verkäufer oder andere Personen, wie z. B. in einem Gasthause die Kellner, ein besonderes Interesse daran haben. die Bedienung der Registrierkasse hinsichtlich eines ihnen selbst zugeteilten Verantwortungsbereiches zu beobachten, dass für jeden einzelnen Beobachtungsbereich ein besonderer Signalstromkreis geschlossen wird, welcher eine für den verantwortlichen Beobachter bestimmte Glühlampe zum Erglühen bringt.
Zu diesem Zweck ist eine besondere Bank mit Beobachtertasten anzuordnen, bezüglich welcher dem Kassierer aus eigenem Interesse die
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des Registrierwerks allein oder mit dem Addierwerk gemeinsam für jede Tastenreihe ein aus zwei miteinander kuppelbaren Hälften (Zahnrädern, -segmenten, -stangen oder dgl. (16, 18) bestehender Getriebeteil angeordnet ist, dessen Hub von dem durch eine niedergedrückte Taste (1') oder einen mittels Taste ausrückbaren Anschlag (12') steuerbaren "Mitnehmer (14. 14') he- grenzt wird.