AT62979B - Verfahren zur Herstellung elastischer Stoffe von den Eigenschaften des Kautschuks. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elastischer Stoffe von den Eigenschaften des Kautschuks.

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AT62979B
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rubber
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elastic fabrics
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Willi Ernst Reeser
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Willi Ernst Reeser
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08HDERIVATIVES OF NATURAL MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08H3/00Vulcanised oils, e.g. factice

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)

Description


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 Chlor eingeleitet. Sobald das Chlor vollkommen aufgelöst ist, wird in das   warmgewordene,   halogenisierte öl solange Kohlensäure eingeleitet, bis die Chlorwasserstoffsäure ausgetrieben ist. Nun setzt man dem gechlorten Produkte 20   kg   Schwefel hinzu, rührt kräftig um und erhitzt die Mischung allmählich auf   150 bis 200"C   solange, bis der Schwefel vollkommen aufgenommen ist. Dies dauert je nach der angewendeten Temperatur eine bis drei Stunden. Nach dem Abkühlen kann der elastische Stoff gegebenenfalls auf der Walze in üblicher Weise gewaschen werden. 



   B e i s piel2. 100 kg Fischtran werden mit 12 kg Brom langsam unter Rühren vermengt, die sich dabei bildende Bromwasserstoffsäure wird mit Wasser ausgewaschen und das bromierte. ausgewaschene Produkt mit 22 ka Schwefel vermengt. Das Gemisch wird nun wie im ersten 
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 gewaschen. 



   In gleicher Weise kann man andere pflanzliche Ole, wie   Rübö). Leinöl.   Holzöl und andere. oder tierische Öle oder Fette, wie z. B. Fischöle.   Knochenfette,   verwenden. 



   Die nach dem beschriebenen Verfahren gekennzeichneten Produkte sind in den üblichen indifferenten Lösungsmitteln (Benzol, Benzin, Tetrachlorkohlenstoff usw.) in der Kälte unlöslich ; erst bei langandauernde mehrstündigem Kochen tritt allmählich eine geringe Lösung ein. In Wasser, Alkohol, Äther sind sie in der Hitze unlöslich.   Sie zeichnen sich durch holte   elastische Eigenschaften aus, sie besitzen grosse   Kohärenz   und einen eigenartigen. an Kautschuk   erinnernden   Geruch. Je nach der Menge des verwendeten Schwefels erhält man mehr oder minder elastische Produkte. Bei geringem   Schwefelgehalt überwiegt   die Elastizität, bei höherem Schwefelgehalt werden hartgummiartige Produkte gebildet.

   Die nach dem beschriebenen Verfahren erhaltenen Produkte lassen sich ferner mit Naturkautschuk oder dessen Lösungen vermengen und in üblicher Weise vulkanisieren. Die Produkte des neuen   Verfahrens zeichnen sich durch   grosse Widerstandsfähigkeit   gegenüber   äusseren Einflüssen oder   chemischen Einwirkungen aus.  
Sowohl hohe als niedere Temperaturen beeinflussen deren   elastische Eigenschaften nicht. Längeres  
Erhitzen mit mässig starken Alkalilösungen verändert die neuen Produkte nicht. Durch Salz- säure werden die Produkte selbst bei längerer   Einwirkung nicht verändert, durch verdünnte   
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 angegriffen. 



   Mit Rücksicht auf die kautschukartige Beschaffenheit der nach dem neuen Verfahren 
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 verwendet werden, an Stelle von Naturkautschuk gebraucht werden, oder auch in Mischung mit Kautschuk oder dessen Lösungen nach der Vulkanisation zur Anwendung gelangen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. \'erfahren zur Herstellung elastischer Stoffe von den Eigenschaften des Kautschuks. dadurch gekennzeichnet, dass man pflanzliche oder tierische Öle oder Fette bei normaler oder 
 EMI2.5 


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