DE849903C - Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen

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DE849903C
DE849903C DEJ928A DEJ0000928A DE849903C DE 849903 C DE849903 C DE 849903C DE J928 A DEJ928 A DE J928A DE J0000928 A DEJ0000928 A DE J0000928A DE 849903 C DE849903 C DE 849903C
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DE
Germany
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aromatic
condensation
hydrogen chloride
carried out
diphenyl
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Expired
Application number
DEJ928A
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English (en)
Inventor
Henryk Zenftman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G79/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule
    • C08G79/02Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule a linkage containing phosphorus
    • C08G79/04Phosphorus linked to oxygen or to oxygen and carbon

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polymers With Sulfur, Phosphorus Or Metals In The Main Chain (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen
    Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung
    von neuen Kunstharzen, welche besonders günstige
    phvsikalisch:@ tttiil chemische 1?igeigschaften besitzen.
    Die nerneii, gemäß der Erfindung berggestellten
    hui@stlgarie sirt(l 1'@glvkon<lensationsprodukte, und
    zwar lineare aromatische Polyphosphate, in denen
    die Pliosl)horsäurereste in der Molekülkette mit
    aromatischen Oxyverbindurigen verestert sind.
    Das Verfahren zur Herstellung der neuen Kunst-
    harze gemäß der Erfindung besteht darin, daß ein
    :lryloxyhliosplioryldiclilorid, in dem die Aryloxy-
    gruppe eine Diplienyl- oder substituierte Diphenyl-
    gruppe enthält, mit einer aromatischen Dioxyver-
    bindung kondensiert wird, deren beide Hydroxyl-
    gruppen kerngebunden sind und an nicht benach-
    barten Kohlenstoffatomen sitzen.
    Vorzugsweise werden die Ausgangsstoffe in
    äquimolekularen Mengen verwendet.
    Die Kondensation erfolgt zweckmäßig in der
    Weise, daß eine Mischung der genannten Verbin-
    dungen so lange erhitzt wird, bis in der Reaktions-
    mischung Harzbildung eintritt. Vorzugsweise wird
    die Mischung einige Stunden auf Temperaturen
    erhitzt, die von etwa ioo bis igo° allmählich bis
    auf etwa igo bis 24o° steigen. Es ist wünschens-
    wert, die Reaktionsmischung langsam zu rühren,
    insbesondere wenn deren Viskosität zuzunehmen
    beginnt. Selbstverständlich muß während der Re-
    aktion Feuchtigkeit ausgeschlossen werden. Vor-
    zugsweise wird die Reaktion in einer inerten Atmo-
    sphäre, beispielsweise unter Stickstoff oder Kohlen-
    dioxyd, durchgeführt. Die Reaktion kann bei nor-
    malen oder verringerten Drucken durchgeführt iNtrden, vorzugsweise wird gegen Ende der Reaktion mit Unterdruck gearbeitet, um aus dem viskosen Produkt Spuren von Chlorwasserstoff zu entfernen. Bisweilen ist die Gegenwart von die Bildung von Chlorwasserstoff verhindernden Katalysatoren, beispielsweise von metallischem Zinn, wünschenswert, um das Fortschreiten der Reaktion zu unterstützen.
  • Zweckmäßig läßt man die Umsetzung in einem Lösungsmittel vor sich gehen, wobei in dem Lösungsmittel ein Chlorwasserstoff bindentdes Mittel enthalten eist.
  • Geeignete Lösungsmittel sind z. B. Äther, Benzol und Chloroform. Das Chlorwasserstoff bindende Mittel kann beispielsweise ein tertiäres Amin, wie Pyridin, sein.
  • Die erfindungsgemäß hergestellten Harze können gewünsdhtenfalls gereinigt werden. So können sie beispielsweise in Benzol gelöst und dann aus diesen Lösungen durch Zugabe von Äther ausgefällt werden. Diese Fällung kann weiter mit frischem Äther verknetet und dann unter normalem oder verringertem Druck getrocknet werden.
  • Die neuen Harze enthalten als Kettenbaustein die laufend wiederkehrende Gruppe: in welcher R' eine Diphenyl- oder substituierte Diphenylgruppe bezeichnet, welche im Aryloxyphosphoryldichlorid folgender allgemeiner Formel Mithalten ist und R" den aromatischen Rest der obenerwähnten aromatischen Dioxyverbindung darstellt.
  • Die aromatische Dioxyverbindung kann in ihrem Molekül einen oder mehrere aromatische Kerne besitzen, und im letzten Fall können ihre Oxygruppen vorteilhaft an verschiedenen Kernen sitzen, beispielsweise in p- oder m-Stellung zueinander in einer monocychschen Dioxyverbindung oder in d, 4'-Stellung in einem Diphenylderivat.
  • Als Aryloxyphosphoryldichlorid kann beispielsweise o- oder p-Phenylphenoxyphosphoryldichlorid verwendet werden. Diese Verbindüngen können dadurch erhalten werden, daß o- oder p-Oxydnphenyl bei erhöhter Temperatur mit mehr als i -.%lol Phosphoroxychlori@d umgesetzt werden, vorzugsweise in Gegenwart von Calciumchlorid oder Eisen als Katalysator, bis die ganze Menge der vorhandenen aromatischen Oxyverbindung verbraucht ist.
  • Als aromatische D(ioxyverbindungen, in denen beide Hydroxylgruppen am Kern sitzen und an nicht benachbarte Kohlenstoffatome gebunden sind, können beispielsweise verwendet werden: Hydrochinon, Resorcin oder chloriertes Hydrochinon oder Dioxydiphenyle, beispielsweise d, 4 -Dioxydiphenyl oder chloriertes .4, 4 -Dioxydiphenyl oder 4, 4'-Dioxydibenzyl oder -1.4-Dioxydiphenvläther.
  • Aromatische Polyphosphatharze der obenerwähnten allgemeinen Formel, in .denen R' Phenyl, chloriertes oder bromiertes Phenyl oder niedermolekulare Phenylalkyle sind und R" ein aromatischer Rest ist, dessen O-Bindungen an nicht benachbarten Kohleristoffatomen sitzen, werden zweckmäßig nicht in alkoholhaltigen Lösungsmitteln gelöst aufbewahrt, da der Säuregehalt dieser Lösungen steigt. Anderseits können die Harze, in denen R' aus Diphenyl oder substituierten Diphenylresten besteht, in alkoholhaltigen Lösungen aufbewahrt werden, ohne daß eine bemerkenswerte Steigerung des Säuregehalts festzustellen ist. Dagegen werden die Harze, in dienen R' Phenyl, chloriertes oder bromiertes Phenyl oder ein niedermolekulares alkyls.ubstituiertes Phenyl ist, weniger leicht hydcolysiert.
  • Diese. neuen Stoffe sind in Wasser, Al'ko'hol, Äther und Paraffinen unlöslich, sie sind aber @in ,bestimmten Mischungsverhältnissen löslich in Chloroform, Dioxan, Mischungen aus Benzol und Alkohol und in verschiedenen anderen organischen Flüssigkeiten, die allein diese Stoffe nicht lösen. Sie können auch in verhältnismäßig kleinen Mengen von Benzol und Toluol gelöst werden und bilden darin konzentrierte Lösungen. Lösungen dieser Harze sind klare, durchsichtige, viskose Flüssigkeiten. Die Harze werden weich und schmelzen, wenn sie genügend hoch erhitzt werden, und besitzen keine wärmehärtenden Eigenschaften. Sie besitzen außer einer außerordentlich guten Klarheit ein hohes Brechungsvermögen und sind gewöhnlich schwach gefärbt oder farblos. Bei Anwendung von flüchtigenLösungsmitteln können dieseHarze durch Spritzen, Streichen oder Tauchen auf Metalle, Glas, Holz, Gummi und viele andere Oberflächen aufgebracht werden, und die so hergestellten Beläge besitzen einen hohen Glanz, gute Biegsamkeit und sind sehr geeignet, um Metalloberflächen gegen Korrosion zu schützen. Die Harze sind sehr widerstandsfähig gegenüber Wasser und Säuren. Weiterhin können ihre Lösungen in Lösungsmitteln, welche Spuren von Wasser oder alkoholischen Bestandteilen enthalten, teilweise aufbewahrt werden, ohne daß eine Hydrolyse oder Alkoholyse der Estergruppen eintritt, so daß in solchen Lösungsmitteln die Säurezahlen im wesentlichen konstant bleiben und die aus diesen Lösungen hergestellten Beläge ihre ursprüngliche Widerstandsfähigkeit gegenüber der Einwirkung von Wasser beibehalten. Die Harze besitzen eine geringe Entflammbarkeit und können auf Temperaturen bis etwa 300° erwärmt werden, ohne daß eine Zersetzung eintritt. Bei Zimmertemperatur besitzen sie eine gute Abreibfestigkeit und sind in dünnen Schichten biegsam.
  • Diese heuen Harze können auch als Zemente oder für Klebzwecke verwendet werden. Sie können als Glaskitte dienen. da sie einen Brechungsindex von über 1,6 besitzen, wodurch sich unsichtbare Verbindungen mit Gläsern von gleichem Brechungsindex herstellen lassen. Sie können auch zum Verbinden von -Metallen, Gummi, Holz und anderen Stoffen verwendet werden und stellen ausgezeichnete Bindemittel für unlösliche Füllstoffe, Pigmente u. dgl. dar. @\'enn diese Stoffe den gemäß der Erfindung hergestellten Kunstharzen bei Temperaturen oberhalb deren Erweichungspunkt einverleibt werden, erhält man thermoplastische Stoffe von 'hoher Zähigkeit und ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften.
  • Diese eherinoplastischen Stoffe können zur Herstellung von Schallplatten und ähnlichen Gegenständen verwendet werden, denn sie ergeben beim Formen scharfe Kanten.
  • Das erfitidutigsgemäße Verfahren wird in den folgenden Beispielen näher erläutert. Beispiel 1 Eine --Mischung aus äquimolekularen Anteilen p-Plienylp'lienoxyphosphoryldichlori,d (Kp o5= i6o°, F. = 78°') und Hydrochinon wird auf einem Metallbad in einem Glasgefäß, das mit einer langsam laufenden Rührvorrichtung versehen ist, erwärmt. Andern Glasgefäß ist ein Luftkübler angebracht, von dessen Ende ein Rohr iin eine chlorwasserstoffabsorbierende Flüssigkeit führt. Der Inhalt des Gefäßes wird gegen Luftfeuchtigkeit durch ein Calciumcliloridrohr geschützt. Bei einer Badtemperatur von ungefähr i5o° beginnt sich Chlorwasserstoff zu entwickeln, und die Reaktion dauert bei dieser Temperatur über 7 Stunden, wobei die Reaktionsmischung allmählich in eine klare Flüssigkeit übergeht. Wenn 5o% der berechneten Chlorwasserstofftnenge ausgetrieben sind, wird die Badtemperatur allmählich auf i8o bis 185" erhöht. Nach einer Gesaniterhitzungszeit von 25 Stunden wird die Erwärmung unterbrochen; die Chlorwasserstoffentwicklung hat dann praktisch aufgehört, und beim Abkühlen nimmt die Viskosität unterhalb 85° nicht mehr zu.
  • Das noch flüssige Rohprodukt wird nun aus dem Reaktionsgefäß ausgegossen und auf Zimmertemperatur abgekühlt, wobei es zu einem strohfarbigen, durchsichtigen Harz erstarrt. Sein Erweichungspunkt wird durch das Kugelringverfahren bestimmt und liegt bei '15V (s. »Standard Methods of Testing Petroleum and its Products«, herausgegeben vom Institution of Petroleum Technologists, 1935, 3. Aufl., S. 137 bis i4o). Die Säurezahl des rohen Harzes beträgt i i.
  • l?s läl.it sich dadurch reinigen, daß man es in Benzol löst und mit Äther wieder ausfällt, wodurch praktisch sämtliche Ausgangsverbindungen entfernt \\-erden. Die Säurezahl des gereinigten Harzes beträgt io.
  • Das gemäß diesem Beispiel hergestellte Harz ist in Chloroform und in Benzol-Alkohol-llischungen (Volumenverhältnis 80 :20) löslich.
  • Der Unterschied in der Lagerfähigkeit eines gemäß diesem Beispiel hergestellten Harzes und eines Harzes, das in ähnlicher Weise aus 2, 4-Dichlorphenoxyphosphoryldichlorid und Hydrochinon hergestellt wurde, ergibt sich aus den folgenden Vergleichsversuchen.
  • io g Harz, welches gemäß dem oben 1>eschri; Irenen Beispiel hergestellt wurde, werden in einer Mischung aus 3o ccm denaturiertem Alkohol und 7o ccm Benzol gelöst. Ein Teil dieser Lösung wird unmittelbar nach deren Herstellung titriert und eine Säurezahl von io festgestellt. Der Rest der Lösung wird 3o Tage aufbewahrt und dann ein Teil derselben erneut titriert, wobei wieder eine Säurezahl von io gefunden wird. Das Harz, welches durch Eindampfen eines Teils der .Lösung erhalten wird, bleibt nach mehr als 2wöchigem Eintauchen in Wasser klar.
  • io g Harz, welches in ähnlicher Weise aus 2, 4-Dichlorphenoxy@hosphoryldic'hlorid und Hydrochinon hergestellt wurde, werden in einer Mischung aus 30 ccm denaturiertem Alkohol und 70 ccm Benzol gelöst. Ein Teil dieser Lösung wird unmittelbar nach ihrer Herstellung titriert und die Säurezahl 12 gefunden. Der Rest der Lösung wird 3o Tage aufbewahrt und ein Teil derselben erneut titriert, wobei eine Säurezahl von 88 festgestellt wird. Die frisch hergestellte Lösung scheidet beim Eindampfen ein Harz ab, welches außerordentlich widerstandsfähig gegen Wasser ist, jedoch erhält man nach 3o Tagen langem Stehen ein verdorbenes Harz. Dies äußert sich darin, daß eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit und ein Urndurchsichtigwerden eintritt,.wenn das Harz weniger als i Tag in Wasser eingetaucht wird. Wenn jedoch eine Probe des aus 2, 4-Dichlorphenoxyphosphoryldichlorid und Hydrochinon hergestellten Harzes, welches eine Säurezahl von 12 besitzt, in einer --Mischung aus Benzol und Äthylenchlorid unter trocknen Bedingungen ebenso lange gelagert und dann eingedampft wird, kann das erhaltene Harz länger als 2 Wochen in Wasser eingetaucht werden, ohne daß es undurchsichtig wird. Beispiel 2 Eine -Mischung aus äquimolekularen -Mengen o-Plietiylplienoxyphosphoryldichlorid (Siedepunkt 145'/0,4 mm) und Hydrochinon wird in ähnlicher Weise wie im Beispiel i beschrieben erwärmt. Die Reaktion setzt bei i 5o3 ein, und nach 3stündigem Erwärmen auf i5o-- entsteht eine klare Flüssigkeit. Dann werden o, i °/o metallisches Zinn zugegeben und die Erwärmung bei igo' fortgesetzt. Die Gesamtzeit his zur Beendigung der Reaktion beträgt 30 Stunden. Das erhaltene Harz ist schwach gefärbt. Sein Erweichungspunkt wird durch das Kugelringverfahren mit iio° festgestellt. Die Säurezahl des rohen Harzes beträgt 12.
  • Beispiel 3 Eine Mischung aus äquimolekularen Mengen p-Phenylphenoxyphosphoryldichlorid (Siedepunkt 16o'/o,5 mm) und 4, 4-Dioxydiphenyläther (Schmelzpunkt i65°`) wird in ähnlicher Weise wie im Beispiel i beschrieben erhitzt. Bei einer Badtemperatur von etwa i 8o° beginnt sich Chlorwasserstoff zu entwickeln, und nach 4stündigem Erhitzen geht die Mischung in eine klare Flüssigkeit über. Dann werden o, i % metallisches Zinn, bezogen auf das Gesamtgewicht, zugegeben und die Erwärmung weitere 16 Stunden bei einer Temperatur fortgesetzt, die allmählich von 18o bis 21o'° gesteigert wird, und schließlich wird 2 Stunden auf 2io° unter verringertem Druck (25 mm) erwärmt. Das erhaltene Produkt ist ein farbloses, zähes Harz mit einer Säurezahl von 14 und einer durch das Kugelringverfahren mit igo' festgestellten Erweichungstemperatttr.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen, in welchen der laufend wiederkehrende Kettenbaustein enthalten ist, in dein R' einen Diphenyl- oder substituierten Diphenylrest und R" einen mindestens einen Benzolkern enthaltenden Rest darstellt, in welchem die Kernsauerstoffbindung sich an nicht benachbarten Kohlenstoffatomen befindet, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aryloxyphosphoryldichlorid, in dem die Aryloxygruppe aus einem Diphenyl- oder einem substituierten Diphenylrest besteht, mit einer aromatischen Dioxyverbindung kondensiert wird, deren beide Hydroxylgruppen am aromatischen Kern sitzen und an nicht benachbarte Kohlenstoffatome gebunden sind.
  2. 2. Verfahren nach Aiisprucli i, dadurch gekennzeichnet, dali das Aryloxyplioslilioryldichlorid und die aromatische Dioxyverbindung in äquimolekularen :Mengen verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch t und 2, dadurch gekennzeichnet, (laß die Kondensation in der Weise durchgeführt wird, daß eine Mischung des Aryloxyphospboryldiclilorids und der aroniatischeii I>ioxywerliindunl; so lange erwärmt wird, bis die Harzbildung beendet ist. ,
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensation in einer inerten Atmosphäre durchgeführt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch t bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß gegen das Ende der Kondensation unter vermindertem Druck gearbeitet wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Reaktionsmischung ein dieBildung von Chlorwasserstoff verhindernder Katalysator, z. B. Sn-Nletall, zugegen ist. 7. \'erfalirrii iiacli Aiisprucli i 1)#s 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensation in einem beide Reaktionsteilnehmer gelöst enthaltenden Lösungsmittel durchgeführt wird, das ein den sieh bildenden Chlorwasserstoff bindendes Mittel enthält. B. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gel;ennzeichnet, daß als Lösungsmittel Äther, Benzol oder Chloroform und als Chlorwasserstoff bindendes :Mittel ein tertiäres Amin, z. B. Pyridin, verwendet wird. g. Verfahren nach Anspruch i his 8, dadurch gekennzeichnet, daß die aromatische Dioxyverbindttng mehr als einen aromatischen Kern enthält. io. Verfahren nach Anspruch g. dadurch gekennzeichnet, daß die Hvdroxylgruppen der aromatischen Dioxyverhindung an verschiedene Kerne gebunden sind.
DEJ928A 1949-05-30 1950-05-16 Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen Expired DE849903C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009394B (de) * 1952-04-22 1957-05-29 Albright & Wilson Verfahren zur Herstellung phosphorhaltiger Aminoharze
DE1147039B (de) * 1953-11-18 1963-04-11 Albright & Wilson Verfahren zur Herstellung von, insbesondere zum Modifizieren von teilpolymerisierten Polymeren geeigneten phosphorhaltigen Polyestern
DE1268389B (de) * 1952-06-17 1968-05-16 Leo Ab Verfahren zur Herstellung von hochmolekularen Stoffen, die freie, an Phosphor gebundene Hydroxylgruppen tragen
DE1292862B (de) * 1956-08-31 1969-04-17 Leo Ab Verfahren zur Herstellung von wasser- oder alkaliloeslichen oestrogenaktiven Polyphosphorsaeureestern

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