AT62702B - Verfahren zur Herstellung von Wolframantikathoden für Röntgenröhren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Wolframantikathoden für Röntgenröhren.

Info

Publication number
AT62702B
AT62702B AT62702DA AT62702B AT 62702 B AT62702 B AT 62702B AT 62702D A AT62702D A AT 62702DA AT 62702 B AT62702 B AT 62702B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tungsten
production
anticathodes
ray tubes
mirror
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens & Halske Ag Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens & Halske Ag Fa filed Critical Siemens & Halske Ag Fa
Application granted granted Critical
Publication of AT62702B publication Critical patent/AT62702B/de

Links

Landscapes

  • Powder Metallurgy (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Wolframantikathoden für   Röntgenröhren.   



   Bekanntlich ist es bei Röntgenröhren erwünscht, den Antikathodenspiegel als gewölbte Fläche auszubilden, um die Entstehung   selmndärer Kathodenstrahlt1l1 möglichst   zu unterdrücken. Die Herstellung eines   gewölbten   Spiegels bei Anwendung von Wolfram als Antikathodenmaterial macht nun erhebliche Schwierigkeiten, sobald die gewölbte Fläche durch mechanische Bearbeitung gewonnen werden soll. 



   Durch das vorliegende Verfahren werden nun die bei der Herstellung von gewölbten Antikathoden aus Wolfram bestehenden Schwierigkeiten dadurch überwunden, dass ein der zu gewinnenden Antikathode entsprechendes Stück gezogenen oder aus Wolframpulver gepressten Wolfram im Lichtbogen geschmolzen und dann frei erkalten gelassen wird. Infolge der grossen Oberflächenspannung bildet sich bei diesem Schmelzverfahren ein Körper mit konvexer Oberfläche, und zwar kann man je nach der Gestalt der Unterlage ein plankonvexes oder   bikonvexes Wotframstück erzielen.   Es wird auf diese Weise ein Wolframstück gewonnen, dessen gewölbte Oberfläche von vorzüglicher Beschaffenheit bezüglich der Dichtigkeit und Glätte ist. Auch kann man diese Oberfläche eventuell noch durch Schleifen oder Polieren verbessarn. 



   Zum Zweck der Befestigung des auf diese Weise gewonnenen Wolframspiegels wird dieser zweckmässig in eine Mulde des ans Metall gefertigten   Antikathodentr & gers ein   gelassen und darin mit einem bei den Wärmegraden, denen die Antikathode ausgesetzt wird, nicht verdampfenden Lötmittel, beispielsweise Silber, befestigt. 



   Ein anderes Verfahren zu Befestigung des Wolframspiegels ergibt sich dadurch, dass man eine aus   Wolframmotallpulver   unter starkem   Druck gepresste   runde Platte mit einem Loch versieht und, nachdem man die Platte im elektrischen Lichtbogen dnrchgeschmolzen hat, in dieses Loch einen runden Wolframstab derart einpasst, dass sein Ende wenig über die Platte hervorragt. Darauf wird die Platte mit dem oberen in ihr steckenden Teil des Stabes ebenfalls im Lichtbogen verschmolzen, so dass Stiel und Platte der Antikathode nunmehr aus einem einzigen Stück Wolfram bestehen. Auch hiebei erhält die Oberfläche der Platte eine plankonvexe oder bikonvexe Form, so dass eine weitere mechanische Bearbeitung nicht erforderlich ist. 



   Auf der Zeichnung sind mehrere   Ausfuhrungsbeiapiele   der nach dem neuen Verfahren hergestellten   Wolframantikathode dargestellt.   In Fig. 1 ist dabei ein plankonvexer, in Fig. 2 ein   bikonv (1xer Wolframspiegel   s gezeigt, der in einem   kupfernen   Antikathoden-   körper k   befestigt ist. Die Befestigung dieser Spiegel erfolgt dabei in der Weise, dass m dem   eigentlichen Antikatbodeikörper k eine Ananehmung   vorgesehen ist, in der der Antikathodenspiegel mittels eines   Lötmitteis m festgehalten   wird. 



   In Fig. 3 ist die Herstellung eines   Antikathodenspiegels   mit Stielansatz veranschaulicht. 



  Es ist dabei in die mit einem Loch versehene Platte paus Wolframmetall ein aus dem gleichen Metall bestehender, vorn konisch zugespitzter Stab t derart eingesetzt, dass er wenige Millimeter über die Oberfläche der Platte hervorragt. Nach dem Verschmelzen der beiden Teile nimmt   de ; Antikathodenspiegel   die in Fig. 4 veranschaulichte pilzförmige Form an. Die Antikathode kann dann mittels des Stieles t, wie in   dieser   Figur dargestellt, in einem Kupferklotz k, dem Antikathodenträger, befestigt oder in sonstiger Weise auch frei in der Röntgenröhre angeordnet werden. Im letzteren Falle empfiehlt es sich, dem 
 EMI1.1 
 
1.

   Verfahren zur Herstellung von Wolframantikathoden für Röntgenröhren, dadurch gekennzeichnet, dass ein der zu gewinnenden Antikathode entsprechendes, zweckmässig aus Wolframmetallpulver durch Pressung hergestelltes Stück Wolfram im elektrischen Lichtbogen geschmolzen und dann frei erkalten gelassen wird, so dass es infolge der Ober-   flächenspannung   die Gestalt eines Körpers mit konvexer Oberfläche annimmt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Wolframantikathoden für Röntgenröhren nach An- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in das mit einem Loch versehene Wolframstück ein Stab aus Wolframmetall eingeführt und mit diesem durch Schmelzen im elektrischen Lichtbogen vereinigt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT62702D 1912-12-16 1912-12-16 Verfahren zur Herstellung von Wolframantikathoden für Röntgenröhren. AT62702B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT62702T 1912-12-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT62702B true AT62702B (de) 1913-12-27

Family

ID=3584593

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT62702D AT62702B (de) 1912-12-16 1912-12-16 Verfahren zur Herstellung von Wolframantikathoden für Röntgenröhren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT62702B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2018344B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines einzelne Diamantpartikel enthaltenden Körpers
DE2262993A1 (de) Schweissbolzen
AT62702B (de) Verfahren zur Herstellung von Wolframantikathoden für Röntgenröhren.
DE1890799U (de) Tonabnehmernadel mit edelstahlspitze.
DE661132C (de) Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen
DE590707C (de) Bohrer, insbesondere Gesteinsbohrer, bei dem die Diamanten in die Oberflaeche einer aus gesintertem Metall gebildeten Krone eingebettet sind
DE554720C (de) Elektrode, insbesondere fuer elektrische Widerstandsschweissmaschinen
DE867381C (de) Spitzeisen fuer Abbauhaemmer
DE594706C (de) Verfahren zum Herstellen von Ringen oder anderen Koerpern in sich geschlossenen Umfanges, insbesondere von Ringen grossen Durchmessers, aus geschmolzenem Quarz
DE959123C (de) Schweiss-Verfahren zum Bestuecken von Schreibfedern mit einem Hartmetallkoerper
DE842039C (de) Rohrstrangpresse
DE688389C (de) Arbeitsgeraete und Werkzeuge
AT151229B (de) Kontaktanordnung für elektrische Schalter.
DE411627C (de) Fuellbleistift
DE903640C (de) Zuendkerze
AT150450B (de) Druckgasschalter.
DE663916C (de) Verfahren zum Unversehrthalten der scharfen Raender der Kapillarbohrungen beim Polieren von Spinnduesen
DE728072C (de) Schleifbuegel fuer elektrische Fahrzeuge
DE720571C (de) Verfahren zur Herstellung von zylindrischen Hohlkoerpern aus schraubenfoermig gewickelten Metallbaendern, z.B. Rohre
DE889165C (de) Verfahren zur Herstellung von Kolbenringen aus Sintereisen
AT79047B (de) Verfahren zur Herstellung vor Graphitanoden aus Überresten gebrauchter Anoden und Verfahren zur vollständigen Verwertung von Graphitelektroden.
AT206251B (de) Werkzeugmaschine zur Herstellung von Formen, Gesenken usw.
AT231248B (de) Verfahren zum Herstellen geschmiedeter Leichtmetallkolben mit einem zum Durchleiten einer Kühlflüssigkeit dienenden ringförmigen Kanal
DE1097159B (de) Tonabnehmernadel mit Edelsteinspitze und Verfahren zur Herstellung derselben
DE880682C (de) Verfahren zum Herstellen von Schneidwerkzeugen