AT79047B - Verfahren zur Herstellung vor Graphitanoden aus Überresten gebrauchter Anoden und Verfahren zur vollständigen Verwertung von Graphitelektroden. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung vor Graphitanoden aus Überresten gebrauchter Anoden und Verfahren zur vollständigen Verwertung von Graphitelektroden.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung, vor Graphitanoden aus Überresten gebrauchter Anoden und
Verfahren zur vollständigen Verwertung von Graphitelektroden.
Wie bekannt, unterliegen die bei verschiedenen elektrolytischen Prozessen verwendeten Kohlenelktroden selbst dann, wenn dieselben aus Graphit bestehen, einer sehr starken Abnutzung, durch welche sie bald unbrauchbar werden.
Diese Abnutzung erstreckt sich jedoch nicht gleichmässig über den ganzen Elektrodenkörper, sondern an jenen Teil nach oben bedeutend stärker, so dass dadurch nur zirka 40 bis 60% desselben ausgenutzt werden können, wie dies z. B. bei einem bestimmten Verfahren der direkten elektrolytischen Darstellung von Chlorat an den verwendeten Graphitanoden beobachtet wurde. Die Herstellung neuer Elektroden durch Vermahlen von Überresten der alten Pressen dieses Mahlgutes mit einem Bindemittel und Ausbrennen desselben liefert keine befriedigenden Resultate.
Nach dem englischen Patente Nr. 19368/1902 werden Elektroden aus mehreren durch- bohrten Kohlenstücken gebitdet, welche mittels Stangen miteinander verbunden und diese sodann mit Metall vergossen und in den Zellenböden befestigt werden. Die englische Patentschrift Nr. 25519/1897 beschreibt Elektroden, die aus Kohlenstücken zusammengbaut und mittels Keilen oder Schrauben zusammengehalten werden. In den österreichischen Patentschriften Nr. 17309 und 43494 werden schliesslich Elektroden beschrieben, bei welchen die Elektrode aus Kohlenstücke besteht, die mittels Kohlenstäbe an einem Zuleiter befestigt und dieser Illlt leicht schmelzharen Metall umgossen wird.
Von dem erwähnten Verfahren unterscheidet sich das vorliegende Verfahren dadurch,
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schmolzenem Metall vergossen.
In Fig. 1 ist eine Anode aus Acheson-Graphit dargestellt, die bei der elektrolytischen Chloratdarstellung benutzt wurde und vor Gebrauch scharfe Kanten und plane Flächen hatte.
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fressene, schwache Stelle 1 durchbrechen müssen, und das abgefallene Anodenstück hätte Kurz- schluss und Eplosion herbeifÜhren können.
Der unausgenutzte Teil solcher Anoden wurde in Platten 2 (Fig0 2) zerlegt, in diese Platten 2 wurde ein Loch 3 (Fig. 3) geschnitten und 22 Stück solcher gelochter Platten (Fig. 4) verkleinert gezeichnet, unter Zuziehl. lng eines Zementbetonkopfes (4) durch Vergiessen des Lochkanales 5 mit Blei, in eine Sammelelektrode (Fig. 4) verwandelt.
Beobachtet man die Abnutzung der bei elektrolytischen Prozessen (z. B. dem Chlorat-
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werden ; besonders jene, unmittelbar unter dem Flüssigkeitsspiegel liegenden Partien der Anoden, erleiden rasch eine bedeutende Abnutzung. Verbindet man zwei Graphitplatten durch Zwischen-
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unter der FlüssigkeitsoberBache, doch hört dieselbe tuf, sobald die Metallzwischenlage erreicht ist. Die weiteten Angrie treten dann die allmählich tiefer gelegenen Stellen des Grahpitkörpers
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dauer gewöhnlicher einfacher Graphitelektroden hinaus, arbeitsfähig erhalten hat.
Anstatt der"Kombination zweier Giaphitplatten kann selbstverständlich, und zwar noch vorteilhafter, der erforderliche Schlitz (siehe Fig. 3) gleich bei Herstellung neuer Elektroden berücksichtigt bzw. gemacht werden.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Graphitanoden aus Überresten gebrauchter Anoden und Verfahren zur vollständigen Verwertung von Graphitelektroden, gekennzeichnet dadurch, dass Überreste alter, gebrauchter Elektroden, in glechmassige gut aufeinander passende Platten (2) zerschnitten, diese mit einem Loch (3) versehen, jundeine Anzahl solcher Platten übereinandergelegt und durch Vergiessen ihrer gemeinschaftlichen Bohrung mit Metall, zu einer zusammenhängenden, gut leitenden und dauerhaften Elektrode verwandelt werden, welcher ein ebenfalls mit Metall ausgegossener falscher Kopf aus Zementbeton angesetzt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung von Graphitanoden aus Überresten gebrauchter Anoden und Verfahren zur vollständigen Verwertung von Graphitelektroden nach Anspruch 1, gekenzeichnet dadurch, dass zwei Graphitplatten mittels einer Schichte geschmolzenen Metalles zu. einer einheitlichen Elektrode verbunden werden, oder dass man neue Elektroden mit einem entsprechenden Schlitz und Ausgiessen von geeigneten Metall macht.3. Verfahren zur Herstellung von Graphitanoden aus Überresten gebrauchter Anoden und Verfahren zur vollständigen Verwertung von Graphitelektroden nach den Ansprüchen l und 2, gekennzeichnet dadurch, dass aus mehreren kleinen Stücken Graphit eine Platte gebildet wird,. welche sodann durch Aufbringung von geschmolzenem Metall zu einer einheitlichen Elektrode gemacht wird.
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| AT79047T | 1915-07-14 |
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