AT102288B - Siegellack. - Google Patents

Siegellack.

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AT102288B
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sealing wax
agglomerated
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polymerized aldehyde
polymerized
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Ernest Bornand
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Ernest Bornand
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Siegellack. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 ist, der Zusammensetzung solche Stoffe beizufügen, welche dieselbe leicht brennbar machen. Des weiteren hat der Siegellack gemäss der Erfindung noch den grossen Vorteil, dass, da die Siegellackmasse nur zum Schmelzen und nicht wie bisher zum Brennen gebracht wird, das Verbrennen von Akten und Wertpapieren, die in den zu   verschliessenden   Gegenständen enthalten sind, nunmehr ausgeschlossen ist. 



   Um gute Ergebnisse zu erhalten, kann der Siegellack z. B. folgende Zusammensetzung aufweisen :   Venezianischer   Terpentin 15 Teile,   Kolophonium   35 Teile, Schellack 20 Teile, Pariser Gips 30 Teile, Zinnober 5 Teile. 



   Die beiliegende Skizze stellt als Beispiel zwei verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar : Fig. 1 zeigt eine gewöhnliche Stange mit einem Kern aus Meta, Fig. 2 und 3 sind Varianten von Einzelheiten, Fig. 4 zeigt eine Pastille von oben gesehen, Fig. 5 zeigt die gleiche Pastille im Querschnitt. 



   Was die Zubereitung der Stangen anbetrifft, so können letztere z. B. in zwei Teilen gegossen werden, der eine davon mit einer Rinne zur Aufnahme des Metastiftes ; der zweite Teil kommt auf die durch den Siegellack und die Metamasse gebildete Fläche zu liegen und diese beiden Teile werden alsdann durch 
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 genannten Kern während des Kaltwerdens zu bewegen, um dessen Ankleben zu vermeiden. Vorteilhaft ist es,   mit mehrteiligenFormen zu arbeiten,   d. h. mit solchen,   welche mehrere parallel laufende Giesskammem   aufweisen. Aus parallelen Stangen bestehende Kerne, die die Wände der Giesskammer durchdringen, 
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 Das   Hin-und Herschieben   der Kerne kann durch eine rotierende   Daumenseheibe, welche   auf die Querstange wirkt und durch eine Feder bewirkt werden.

   Anstatt die Kerne während des Kaltwerdens zu bewegen, kann man dieselben nach Erkalten der Stange rasch erhitzen, so dass der eventuell daranhaftende Siegellack schmilzt und der Kern leicht herausgezogen werden kann. Dies kann durch einen elektrischen Strom, der durch die Stifte geleitet wird, geschehen. Diese Stifte werden am besten aus Eisen oder aus einem anderen billigen Metall hergestellt, an welchem der Siegellack möglichst wenig haftet.

   Man kann auch hohle Stifte anwenden, durch welche man eine Kühlflüssigkeit durchgehen lässt, um ein Anhaften des Siegellacke zu vermeiden. 
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 in parallel laufende Rinnen einer Platte gelegt werden, welche Rinnen in die Öffnungen der Stangen ein-   münden.   Auf diese Weise können gleichzeitig mehrere Stifte eingeführt werden, indem man sie mittels eines beweglichen Organes in die Stangen schiebt, welches Organ Zähne aufweisen kann, welche in den Rinnen gleiten. Vorteilhaft ist es, wenn die Metastange den 10. bis 20. Teil des Ganzen bildet. Um die 
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 Griff aus Holz oder einem andern geeigneten Material zu versehen (siehe Fig. 2). 



   Die Oblaten können durch Giessen oder durch Stanzen aus einer noch plastischen Siegellackmasse hergestellt werden. Man kann sie mit einer Mischung bedecken, die durch Vermengung von Metapulver mit einer warmen konzentrierten alkoholischen Lösung von Kolophonium hergestellt wird. Diese Masse kann auch für die in die Stangen eingesetzten Stifte verwendet werden. Die   Siegellackstangen   können auch mehrere Stifte aufweisen. 



     Unter Siegellack"ist   jede zum Siegeln brauchbare feste Substanz, die zur Siegelung erhitzt wird, zu verstehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Siegellack, dadurch gekennzeichnet, dass er einerseits aus   Siegellackmasse,   anderseits aus einem festen brennbaren Körper zusammengesetzt ist, der wenigstens zum grössten Teil aus einem polymerisierten Aldehyd, wie Metaldehyd, Trioxymethylen, besteht.

Claims (1)

  1. 2. Siegellack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der polymerisierte Aldehyd durch Druck zusammengeballt ist.
    3. Siegellack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der polymerisierte Aldehyd mittels EMI2.6 die wenigstens einen in ihrer Längsrichtung verlaufenden'Stift aus zusammengeballtem polymerisierten Aldehyd einschliesst.
    5. Siegellack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe in Oblatenform gebracht wird, deren eine Seite wenigstens zum Teil von dem zusammengeballten polymerisierten Aldehyd in genügender Weise bedeckt ist, damit durch dessen Verbrennung das Schmelzen des darunterliegenden EMI2.7 6. Siegellack nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zusammengeballte polymerisierte Aldehyd mit einer dünnen Schicht aus Zelluloid oder einem andern leicht brennbaren Material bedeckt ist, um die Flamme plötzlich über die ganze Oberfläche der Oblate zu verbreiten.
AT102288D 1923-08-08 1924-07-30 Siegellack. AT102288B (de)

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CH102288X 1923-08-08
FR102288X 1923-12-06

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