DE721266C - Verfahren zum Verbinden von keramischen Koerpern mit Metall - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von keramischen Koerpern mit Metall

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DE721266C
DE721266C DESCH109636D DESC109636D DE721266C DE 721266 C DE721266 C DE 721266C DE SCH109636 D DESCH109636 D DE SCH109636D DE SC109636 D DESC109636 D DE SC109636D DE 721266 C DE721266 C DE 721266C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B37/00Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating
    • C04B37/02Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles
    • C04B37/023Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles characterised by the interlayer used
    • C04B37/026Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles characterised by the interlayer used consisting of metals or metal salts

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Description

  • Verfahren zum Verbinden von keramischen Körpern mit Metall Zusatz zum Patent 68o 064 Gegenstand des Patents 68o o64 ist die unmittelbare Verbindung von keramischen Körpern mit Metallen oder umgekehrt durch Metallschmelzfiüsse. Dabei ist als besonders geeignetes Bindemetall eine Legierung aus Silber, Kupfer und Eisen beschrieben.
  • Es hat sich gezeigt, daß ein für diesen Zweck besonders geeignetes Bindemetall durch eine Legierung von Kupfer und Silber gewonnen werden kann, der zweckmäßig noch ein kleiner Teil Beryllium zugesetzt wird. Diese Legierungen besitzen einen hohen Schmelzpunkt, was in vielen Fällen beispielsweise bei Verwendung der Legierung zur Ver- bindung von Zündkerzen mit ihren. Stockeln, ferner zur Anbringung keramischer Körper an bestimmten Teilen von Diesehnotaren und anderen hocherhitzten Körpern von großer Bedeutung ist. Die Cu-Ag-Legierung hat ferner dien Vorteil ungewöhnlich großer Leichtfl;üssigkeit bei einer Temperatur von etwa 98o' C und bindet in diesem: Zustande außergewöhnlich gut mit keramischen Stoffen, da sie in die feinsten Poren und Verästelungen der zu verbindenden Körper eindringt und diese ausfüllt. Das 'Mischungsverhältnis der beiden Bestandteile kann hierbei innerhalb weiter Grenzen beliebig gewählt werden; als zweckmäßig hat sich unter anderem eine Migchung von 75 bis 8o Teilen Ag mit 25 bis 2o Teilen: Cu erwiesen.
  • Man kann der Legierung auch noch: einen ganz geringen Teil von Stahlpulver zusetzen, wodurch die Härte erhöht wird.
  • Besonders vorteilhaft ist die Beigabe eines verhältni,sm;äßig geringen Anteiles von Beryllium zu :der Legierung. Durch: diesen Zusatz wird die Schmelztemperatur auf etwa to5o bis z foo° C erhöht; ferner hat die Berylliumlegierung die Eigenschaft, daß sie vergütet werden kann, und zwar wird sie bei langsamer Abkühlung stahlhart. Da bei der Verwendung der Legierung als Bindemetall zur Verbindung mit keramischen Körpern ohnehin zur Vermeidung eines Springens des keramischen Körpers eine langsame Abkühlung erwünscht, aber je nach Form und Werkstoff des keramischen Körpers durchaus nicht immer erforderlich ist, so tritt diese Erscheinung in diesem Falle ganz von selbst auf. Als für diese Zwecke geeignet hat sich unter anderem eine Legierung aus 8o Teilen Cu, 15 -Teilen Ag und 5 Teilen Beryllium erwiesen.
  • Die Verwendung der Legierung im einzelnen kann in gleicher Weise und für die gleichen Zwecke .erfolgen, wie es im Hauptpatent beschrieben ist.-

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verbinden von keramischen Körpern mit Metall durch Aufschmelzen. nach: Patent 68o o64, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemetall eine Legierung aus Ab und Cu verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus 7 5 bis 8o% Ag und 25 bis 200,'o Cu bestehende Legierung verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach: Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Legierung mit ganz kleinen Zusatzmengen von Stahl verwendet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Legierung mit Berylliumzusatz verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus 8o Teilen Cu, 15 Teilen Ag und 5 Teilen Beryllium bestehende Legierung verwendet wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968557C (de) * 1953-05-12 1958-03-06 Philips Nv Verfahren zum Verbinden keramischer Gegenstaende miteinander oder mit Metallgegenstaenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE968557C (de) * 1953-05-12 1958-03-06 Philips Nv Verfahren zum Verbinden keramischer Gegenstaende miteinander oder mit Metallgegenstaenden

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