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Lagerung für die Rauhwalzen an Trommelrauhmaschinen.
Gegenstand der Erfindung betrifft eine Verbesserung der Rauhwalzenlagerung an Trommelrauhmaschinen nach dem Patente Nr. 62397.
Bei dieser Lagerung ist noch der Nachteil vorhanden, dass die Zapfen der Walzen in den Schlitzen, in denen sie sich radial verschieben können, leicht hin und her zu schlottern vermögen, denn infolge der Verschiebung der Zapfen werden sich die Innenkanten der Schlitze und auch die Zapfen abnutzen, besonders da diese nur mit einem sehr kleinen Teil ihrer Umfangsfläche gegen die Schlitzwandungen anliegen. Diese Lagerung wird also bei der Arbeit ein ziemliches Geräusch verursachen. Will man nun dies beseitigen, so müsste man jedesmal die ganze Schlitzseheibe auswechseln, was aber teuer und umständlich sein wurde.
Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung werden nun die Übelstände beseitigt, denn gemäss dieser werden an den Tragscheien der Walzen einzelne dial ver- schiebbare Lager für die Walzenzapfen angebracht, die sich mit diesen verschieben, so dass also die Zapfen selbst keine Verschiebung mehr erleiden. Nutzen sich diese Lager ab, so kann jedes einzeln ausgewechselt werden, was beträchtlich einfacher und billiger ist, als das Auswechseln der ganzen Scheibe.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt. Fig. l zeigt einen achsialen Schnitt durch die Walzenlagerung, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Lager der
Walzenzapfen und Fig. 3 veranschaulicht eine andere Ausführungsform des Zapfenlagers.
Wie bei dem Stammpatente, so trägt auch hier die Trommelkopfscheibe b die
Walzen w. Zu diesem Zwecke ist aber diese Scheibe nicht nur mit Schlitzen versehen, sondern sie trägt die Lager a, die zwischen den Wangen d an der Scheibe b verschiebbar gelagert sind. Diese Lager umschliessen die Walzenzapfen nur teilweise und lassen sie an den von der Drehachse abgekehrten Seiten aus sich etwas heraustreten (Fig. 2.) Wenn also die Walzen infolge der Schwungkraft nach aussen geschleudert werden, wobei sie die
Lager a mitnehmen, dann können sich die Zapfen gegen den Ring e legen.
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so dass auch bei Langsamgang der Maschine keine gleitende Reibung vorhanden ist.
Die Lager umschliessen wohl dicht, aber nicht stramm die Zapfen, so dass die gleitende Reibung zwischen beiden sehr gering ist. Beim Verschieben der Lager findet eine Bewegung zwischen ihren Aussenflächen und den Innenflächen dor Wangen d statt.
Da diese Flächen aber Yerhä) tnismäss) g gross sind. so ist die hier sich ergebende Abnutzung klein und demnach die Gefahr ones Lockerwerdens der Lager gering.
Die Lager können auch zweiteilig, wie die Fig. 3 zeigt, oder in anderer Art ausgebildet
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PATENTANSPRÜCHE :
1. Lagerung für die Rauhwalzen an Trommetrauhmaschinen nach dem Patente Nr. 62397, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenzapfen in einzelnen sie teilweise umschliessenden Lagern (a) ruhen, die in Schlitzen der Trommelkopfscheiben (b) radial verschiebbar gelagert sind und Ausschnitte (f) für die lose auf der Achse sitzende Stützscheibe (h) besitzen.
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