DE725855C - Unterwalze mit Waelzlagerung, insbesondere fuer Spinnereimaschinen - Google Patents

Unterwalze mit Waelzlagerung, insbesondere fuer Spinnereimaschinen

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Publication number
DE725855C
DE725855C DEV36940D DEV0036940D DE725855C DE 725855 C DE725855 C DE 725855C DE V36940 D DEV36940 D DE V36940D DE V0036940 D DEV0036940 D DE V0036940D DE 725855 C DE725855 C DE 725855C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
lower roller
bearings
support
spinning machines
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Expired
Application number
DEV36940D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Julius Raible
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Kugellagerfabriken AG
Original Assignee
Vereinigte Kugellagerfabriken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Unterwalze mit Wälzlagerung, insbesondere für Spinnereimaschinen Für die Unterwalzen von Spinnereima:schinen hat sich die Verwendung von Wälzlagern an den einzelnen Lagerstellen als sehr vorteilhaft erwiesen, weil dadurch nicht nur der Lauf weniger Kraftverbrauch mit sich bringt und größere Gleichförmigkeit erreicht wird, sondern auch die Wartung der Lagerstellen einen viel geringeren Aufwand erfordert. Diesen Vorteilen steht als Nachteil der höhere Preis gegenüber, den die Verwendung von Wälzlagern samt Gehäusen, Abdichtung usw. mit sich bringt, weshalb in vielen Fällen auf die Anwendung von Unterwalzen mit Wälzlagerung verzichtet wird.
  • Diesem Übelstand wird gemäß der Erfindung durch eine neuartige Hilfseinrichtung abgeholfen, die es ermöglicht, die Anzahl der Wälzlagerstellen auf nahezu die Hälfte zu vermindern. Neben der wesentlichen Verbilligung ergibt sich dadurch auch eine bedeutend einfachere Bauart der Maschine, ohne daß dabei irgendwelche Nachteile baulicher oder betriebstechnischer Art in Kauf genommen werden müßten. Gemäß der Erfindung macht man sich den Umstand zunutze, daß einerseits die Tragfähigkeit der Wälzlager in der bisher üblichen Anordnung nicht voll ausgenützt ist und daß andererseits auch die Biegesteifigkeit der Walze im Betriebszustand bei weitem nicht die bisher üblichen kleinen Lagerabstände erfordert.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Unterwalze mit Wälzlagerung, insbesondere für Spinnereimaschinen, zwischen gegenseitig verhältnismäßig ,-weit entfernten Wälzlagerstellen ortsfeste Hilfsstützen angebracht sind, deren Stützflächen mit der betriebsmäßig belasteten Walze nicht in Berührung kommen und von der Walze einen Abstand haben, der kleiner ist als die größte ohne bleibende Formänderung mögliche Durchbiegung der Walze an der Hilfsstütze.
  • Es ist schon bekannt, bei Arbeitsspindeln von Werkzeugmaschinen zwischen den beiden praktisch spielfreien Hauptquerlagern noch ein drittes Querlager anzuordnen, das ein geringes Radialspiel aufweist, so däß. es dann zur Wirkung kommt, wenn bei schwerem Arbeiten die Spindel sich so viel durchbiegt, als das Radialspiel dieses dritten Lagers ausmacht.
  • Demgegenüber wird gemäß der Erfindung nicht die Zahl der Lager vermehrt, sondern vielmehr werden die üblichen Lager weiter ausei.nandergerückt als bisher, so daß weniger Lager benötigt werden, und zwischen den auseinandergerückten Lagern wird an Stelle eines dritten Lagers nur eine ganz einfache Hilfsstütze oder ein Anschlag angeordnet, der im Gegensatz zu Lagern keinerlei Wartung bedarf und während der Arbeit (des Laufes) der Unterwalze diese überhaupt nicht berührt, aber verhindert, claß beispielsweise dann, wenn während des Stillstandes der Maschine sich jemand mit seinem Körpergewicht auf die Unterwalze stützt, diese Unterwalze durch Überbeanspruchung verbogen wird.
  • An Hand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen wird das Wesen der Erfindung näher erläutert, und zwar zeigt Fig. i einen Ausschnitt aus einer Unterwalze mit Wälzlagerungen in üblicher Anordnung, Fig.2 ebenfalls einen Ausschnitt, jedoch unter Anwendung einer Hilfsstütze, Fig.3 in schematischer Darstellung einen solchen Walzenausschnitt bei verschiedener übertrieben dargestellter Durchbiegung, Fig. 4. Ansicht, teilweise Schnitt einer Hilfsstütze, Fig.5 Seitenansicht dazu, teilweise geschnitten, Fig. 6 eine andere Ausführung einer Hilfsstütze, teilweise geschnitten, Fig.7 eine Seitenansicht zu Fig.6, teilweise geschnitten.
  • Fig. i stellt einen Teil eines Unterwalzenstrangs d. dar, der beispielsweise durch die drei Wälzlagerstellen 1, 2 und 3 in bisher üblicher Weise, d. h. in verhältnismäßig kurzen Lagerabständen, abgestützt ist. Zwischen je zwei Stützstellen ruhen auf der Unterwalze 3 bis d. Oberwalzenpaare.
  • Fig.2 zeigt den gleichen Unterwalzenstrang .I, jedoch nur noch mit den Wälzlagern i und 3, während an Stelle der Wälzlagerung 2 eine Hilfsstütze 5 angeordnet ist. Die Stützfläche dieser Hilfsstütze berührt aber den Umfang der Walze nicht, sondern hat von diesem einen gewissen Abstand f. In Fig.3 ist in schematischer Weise gezeigt, welcher Abstand entsprechend der zu erwartenden Walzendurchbiegung anzuwenden ist. i und 3 seien in Fig. 3 wiederum die Wälzlagerstellen, 5 die Hilfsstütze. Die gerade Verbindungslinie a. stellt den Zustand der unbelasteten Walze dar, wenn man von der geringfügigen Durchbiegung infolge des Eigengewichts absieht. Die gekrümmte Linie b entspricht der Durchbiegung der betriebsmäßig belasteten Unterwalze. Diese Durchbiegung ist stets federnd, d. h. ohne bleibende Formänderung, weil ja die Unterwalze von Haus aus ein genügend großes Widerstandsmoment besitzen muß. Die Biegungslinie c entspricht einer federnden Durchbiegung bei einer Überbeanspruchung, wie sie an der ZIaschine in Ausnahmefällen sich ergeben kann, z. B. wenn sich eine Person mit ihrem Körpergewicht auf die Unterwalze abstützt. Die eigentliche Biegungslinie könnte in einem solchen Fall über das federnde Durchbiegungsvermögen der Walze hinausgehen, z. B. nach der Biegungslinie e. Dies aber wird durch die Hilfsstütze 5 verhindert, die noch innerhalb der federnden Durchbiegung angeordnet ist. In diesem Fall müßte also die noch zulässige bzw. mögliche federnde Durchbiegung unterhalb der Stützfläche, beispielsweise entlang der gezeichneten Biegungslinie cl, liegen.
  • Bei Verwirklichung der Erfindung wird der Abstand f (Fig. 2) der Unterwalze von der Hilfsstütze 5 jeweils den Betriebsverhältnissen entsprechend bemessen. Dabei darf der Abstand nicht so klein sein, daß die Unterwalze schon bei normalem Betrieb an der Hilfsstütze anstreift, denn das würde unzulässige Abnützung hervorrufen. Andererseits darf der Abstand auch nicht zu groß sein, weil sonst die Gefahr bleibender Durchbiegung und demzufolge einer bleibenden Verkrümmung der Untersalze besteht.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. d. und 5 ist die Stützfläche 6 der Hilfsstütze 5 dachförmig gestaltet, damit Ansammlung von Flug vermieden wird und eine leichte Reinigung möglich ist. Hierbei umschließt die Stützfläche die Unterwalzen etwa auf dein halben Umfang, so daß die Walze in einem entsprechenden Bereich gegen bleibende Verbiegung gesichert ist.
  • Fig.6 und 7 zeigen endlich eine Ausführungsform, bei der die Stützfläche die ganze Walze umschließt, so daß also keine irgendwie gerichtete Überbeanspruchung eine bleibende Verbiegung zur Folge haben kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unterwalze mit Wälzlagerung, insbesondere für Spinnereimaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen gegenseitig verhältnismäßig weit entfernten Wälzlagerstellen ortsfeste Hilfsstützen angebracht sind, deren Stützflächen mit der betriebsmäßig belasteten Walze nicht in Berührung kommen und von der Walze einen Abstand haben, der ],einer ist als die grölte ohne bleibende Formänderung mögliche Durchbiegung der Walze an der Hilfsstütze.
  2. 2. Unterwalze mit Wälzlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstützen so gestaltet sind, daß ihre der Unterwalze zugekehrte Fläche nur in schmaler Zone als Stützfläche wirken kann.
  3. 3. Unterwalze nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen der Hilfsstützen die Unterwalze allseitig umschließen.
DEV36940D 1940-08-22 1940-08-22 Unterwalze mit Waelzlagerung, insbesondere fuer Spinnereimaschinen Expired DE725855C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007220B (de) * 1955-01-10 1957-04-25 Wuertt Spindelfabrik G M B H Lagerung fuer die Unterwalzen der Streck- und Lieferwerke von Spinn- und Zwirnmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007220B (de) * 1955-01-10 1957-04-25 Wuertt Spindelfabrik G M B H Lagerung fuer die Unterwalzen der Streck- und Lieferwerke von Spinn- und Zwirnmaschinen

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