DE730463C - Lagerung fuer die Leitwalzen breitgefuehrter Stoffbahnen von Textilveredelungsmaschinen - Google Patents

Lagerung fuer die Leitwalzen breitgefuehrter Stoffbahnen von Textilveredelungsmaschinen

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DE730463C
DE730463C DESCH115797D DESC115797D DE730463C DE 730463 C DE730463 C DE 730463C DE SCH115797 D DESCH115797 D DE SCH115797D DE SC115797 D DESC115797 D DE SC115797D DE 730463 C DE730463 C DE 730463C
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DE
Germany
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fabric
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guide rollers
bearing
textile finishing
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Expired
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DESCH115797D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Schlenk
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GEORG SCHLENK DIPL ING
Original Assignee
GEORG SCHLENK DIPL ING
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C19/00Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
    • F16C19/54Systems consisting of a plurality of bearings with rolling friction
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/36Devices or methods for dyeing, washing or bleaching not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2340/00Apparatus for treating textiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Lagerung für die Leitwalzen breitgeführter Stoffbahnen von Textilveredelungsmaschinen Bei verschiedenen Textilveredelungsmaschinen, wie z. B. bei Heißlufttrockenmaschinen, Dämpfern und Breitwaschmaschinen, ist es bekanntgeworden, die Maschine in, einzelne Felder einzuteilen und jedes Feld mit einem besonderen Motor :anzutreiben. Zwischen dem, einzelnen Feldern sind dabei Ausgleichswalzen :angeordnet, welche die Antriebsmotoren selbsttätig einregem. Um die Stoffbahn unter möglichst geringem Zug durch die Maschine zu führen, werden meistens alle Walzen, über welche die Stoffbahn läuft, angetrieben. Innerhalb. der einzelnen Felder entstehen dabei oft noch unzulässige Spannungen, die von den Pendelwalzen nicht ;ausgeglichen werden können. Empfindliche Stoffe leiden, daher Schaden und können auf diesen Maschinen nicht behandelt werden.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß bei Verwendung nicht angetriebener Walzen durch :eine besondere Antriebsanordnung die Lagerreibung aufgehoben und damit von der Stoffbahn ferngehalten wird. Bei den mit Zapfen versehenen Leitwalzen geschieht dies. erfindungsgemäß dadurch, daß die beiden Zapfen jeder Walze in je einem Lager gelagert sind, das seinerseits in einem zugeordneten ortsfest gehaltenen zweiten Lager abgestützt und an seiner Lagerschale antreibbar ist.
  • Bei Lichttonfilmgeräten ist es zwar schon bekanntgeworden, die mit einer Schwungmasse versehene Tontrommel auf einer angetriebenen Lagerbuchse der Tontrommelachse zu lagern. Dabei wird jedoch der Zweckverfolgt, ,einen möglichst gleichmäßigen Gang der Tontrommel zu erzielen, damit die Tonwiedergabe einwandfrei ist. Beim Gegenstand der Erfindung dagegen wird gerade das Gegenteil angestrebt, und zwar ein sofortiges Ansprechen der Drehzahl der Leitwalze auf die wechselnden Dehnungs- und Schrumpfungsverhältnisse der Warenbahn. Die bei der Tontrommel angebrachte zusätzliche Schwungmasse wäre daher beim EYfindungsgeg.enstand von schädlicher Wirkung, hier wird im Gegenteil die Schwungmasse soweit wie irgend möglich verkleinert.
  • Die beiden Abb. i und 2 der Zeichnung zeigen die Erfindung beispielsweise.
  • In der Abb. i trägt die drehbare Walze i den Zapfen 2. In dessen Verlängerung ist in der Maschinenwand 3 ein Zapfen .4 nicht drehbar angeordnet. Auf den Zapfen 2 und 4. sind die Innenringe 5 und 9 je eines Kugellagers fest aufgebracht. Die Außenringe 6 und 8 der beiden Kugellager sind in einer gemeinsamen Buchse 7 befestigt. Stellt man sich nun die Walze i durch eine über sie gezogene Stoffbahn in Drehung versetzt vor und betrachtet man die Buchse 7 .als feststehend, so -wird in dem Kugellager 5-6 eine Reibung ,entstehen, die von der ziehenden Stoffbahn überwunden werden muß. Um nun die Stoffbahn von dem durch die Lagerreibungsarbeit entstehenden Zug zu entlasten, -wird diese dadurch aufgehoben, daß die Buchse 7 mit derselben Drehgeschwindigkeit angetrieben wird -wie die `Kanzle i von der Stoffbahn aus. Der Antrieb erfolgt beispielsweise von einem nicht gezeichneten Motor aus über das auf der Buchse ; angebrachte Zahnrad Io.
  • Die Abb. 2 stellt eine Arbeitsmaschine dar, bei -welcher die Stoffbahn über die Ober-und Unterwalzen 13 und 16 geführt ist. Bei diesem Erfindungsbeispiel werden nun die beiderseitigen Lager der Oberwalzen von dem Motor i i aus über die Wellen 12 angetrieben und die Lager der Unterwalzen vom Motor 14 über die Wellen 15. Vor ihrem Eintritt in die Maschine -wird die Stoffbahn noch über 17 und i8 geführt und nach ihrem Austritt über die Walzen i g und 20. Die Geschwindigkeit, mit welcher die Wellen 12 und 15 angetrieben -werden, hängt von der Warengeschtwindigkeit ab. Man kann jedoch die Antriebsgeschwindigkeit auch größer oder kleiner -wählen, als es der jeweiligen Warengeschwindigkeit entsprechen -würde, sofern es die vorliegenden Verhältnisse -zulassen oder wünschenswert erscheinen lassen. Im ersteren Fall kann es dann vorteilhaft sein, die Stoffbahn bei 17-18 etwas abzubremsen, -während man im anderen Fall der Stoffbahn durch I9-2o einen der gewünschten Geschwindigkeit entsprechenden Antrieb verleiht. Aus der Fülle der verschiedenen Möglichkeiten sei noch erwähnt, daß die Ober- und Unterfalzen auch mit verschiedener Geschwindigkeit und sogar mit verschie-Jener Drehrichtung angetrieben werden können. Es ist auch möglich, die Maschine gruppenweise mit verschiedener Geschwindigkeit, Drehrichtung usw. zu betreiben.
  • Im Gegensatz zu den Maschinen seitheriger Ausführung können bei solchen nach der Erfindung gleichzeitig zwei und mehr Warenbahnen nebeneinander durch die Maschine gehen. Auch ist es z. B. möglich, die linke Warenhahn über die Ober- und Unterwalzen mit den ungeraden Zahlen i, 3, 5, 7 usw. zu führen und die rechte Bahn über die Walzen mit den geraden Zahlen 2, .l, 6, S usw.
  • Für die bauliche Durchbildung des Erfindungsgedankens gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. So kann man z. B. in Abb. i die Kugellager 5-6, 8-g durch Rollenlager ersetzen oder nur eines davon. Gleicherweise können sie aber auch durch Gleitlager ersetzt sein. In diesem Fall könnte die Buch se ; als immer feststehende Lagerschale ausgebildet und zwischen dieser und dem Wellenzapfen 2 die anzutreibende Lagerschale angeordnet werden. Diese Bauart eignet sich besonders auch für den Umbau bereits vorhandener Maschinen, da dann unter Umständen vorhandene Bauteile mitverwendet werden können. Eine -weitere Möglichkeit ist die, z. B. das Lager 5-6 in die Walze einzubauen. Diese Lösung -wird man dann wählen, wenn man die Leitwalze in zwei oder mehr Teile unterteilt, um gleichzeitig zwei Warenbahnen durch die Maschine zu führen, und zwar mit vielleicht verschiedener Geschwindigkeit. Weil dabei die meist als Rohr ausgebildete Walze i ihre tragende Steifigkeit verliert, -werden zweckmäßig die Stoßstellen unterstützt, so daß sich die Wellen 2 nicht durchbiegen können. Die an den Stoßstellen eingebauten Lager müssen dann .r) durchgebildet ,ein, daß keine Beschmutzung der Ware durch Schmiermittel erfolgen kann. Bei dieser Bauart erfolgt dann der Antrieb nur auf einer Seite. Dies sind einige Beispiele aus der Fülle von Möglichkeiten zur baulichen Durchbildung der Erfindung.
  • Es ist ersichtlich, daß man mit der Erfindung allen Anforderungen gerecht -werden kann. Da. sich die Stoffspannungen innerhalb der Maschine selbst ausgleichen, so ist auch eine Unterteilung der Maschine in einzelne Felder nicht mehr erforderlich, -wodurch sie vereinfacht und verbilligt -wird. Damit verbunden ist der Fortfall der vielen Antriebsmooren für die einzelnen Felder nebst der zugehöi-igeii Regelapparate sowie der Umformer-und Steuersätze, was zu einer weiteren Vereinfachung, Verbilligung und Erhöhung der Betriebssicherheit führt. Da auf einer Maschine nach der Erfindung die Ware beliebig; krumpfen kann, so sind teure Sondermaschinen für diesen Ztveck nicht mehr erforderlich.
  • N'fircl die Erfindung bei solchen Maschinen angewandt, die Brechwalzen eingebaut haben, wie z. h. die: Heißlufttrockeinnaschinen, so -wird man zweckmäßig auch die Brechwalzen nach der Erfindung durchbilden.
  • Die Erfindung läßt sich sowohl bei den erwähnten Maschinen als auch solchen ähnlicher Art, -wie z. B. Papiermaschinen, insbesondere bei den Trockenzylindern, mit Vorteil anwenden. Sie ist an, die gezeichneten, Beispiele nicht gebunden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lagerung für die Leitwalzen breitgeführter Stoffbahnen von Textilveredelungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß` der Walzenzapfen in einem Lager gelagert ist, das seinerseits in einem zugeordneten ortsfest gehaltenen zweiten Lager abgestützt und an seiner Lagerschale antreibbar ist.
  2. 2. Lagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager als Gleit-. Kugel- oder Rollenlager ausgebildet sind.
DESCH115797D 1938-05-24 1938-05-24 Lagerung fuer die Leitwalzen breitgefuehrter Stoffbahnen von Textilveredelungsmaschinen Expired DE730463C (de)

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DE730463C true DE730463C (de) 1943-01-12

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ID=7450416

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DE (1) DE730463C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885986C (de) * 1950-04-25 1953-08-10 Crosland & Pickstone Ltd Trommellagerung, besonders fuer Vorrichtungen zum Behandeln von Textilien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE885986C (de) * 1950-04-25 1953-08-10 Crosland & Pickstone Ltd Trommellagerung, besonders fuer Vorrichtungen zum Behandeln von Textilien

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