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Kut8cherbockverdeck.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verdeck für Kutscherböcke, dessen Neuheit darin besteht, dass das Gestell dieses Verdeckes als halber Schirm ausgebildet ist, so dass die Stützstange dicht an die Rückwand des Bockes verlegt werden kann, wobei an dem Schirm vorgesehene Stoffbahnen sich schnell und leicht der Form des Schirmes anpassen können. Die Einrichtung kann dabei so getroffen sein, dass Seitenwände leicht aufrollbar sind, um nach Belieben über die andere Wand des Schirmes auf-oder heruntergelassen zu werden, und endlich kann der Schirm ohne besondere komplizierte Einrichtung als Markise für Fenster ausgebildet sein und sich leicht und bequem anbringen und abnehmen lassen, so dass man jeden gewünschten Augenblick für die Fenster einen Sonnenschutz erzielen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung, und zwar zeigen : Fig. 1 bis 4 dieselbe als Kutscherbockverdeck, während die Fig. 5 bis 9 die Einrichtung als Markise darstellen.
Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus einem halben Schirmgestell, also aus einem senkrechten Stab a, der vorteilhaft, um genügend leicht zu sein, hohl gestaltet ist, und an dem ein Schieber b gleitbar sich befindet. Am oberen Ende des Stabes ist eine Rosette c angebracht, an welcher Führungsgabel d befestigt sind, die als Halter für röhrenförmige Stäbe e dienen, welche mittels Zapfen f mit den Gabeln d gelenkig verbunden sind und, wie aus Fig. 1 zu ersehen, nach ihrem vorderen Ende eine Abbiegung erfahren haben. Über diese Stäbe ist eine Stoffbahn g gespannt, die das Dach des Verdeckes bildet, während die hintere Seite durch eine Stoffbahn h erzielt wird, die in geeigneter Weise mit der Stoffbahn g verbunden sein kann und senkrecht glatt nach unten hängt und mit einem Fensterchen i versehen sein kann.
An den Stangen e greifen Gelenkstangen k an, die mit dem Schieber b gelenkig sind und in der hohlen Stange a ist eine Feder on vorgesehen, die als Stütze für den Schieber b dient, so dass man, wie bei einem gewöhnlichen Schirm, die Stangen e aufklappen und in der aufgeklappten Lage durch die Feder m halten kann oder aber durch Zurückdrücken der Feder m die Stange e nach abwärts sinken lassen kann. n sind Seitenbahnen, die mit der Stoffbahn g in geeigneter Weise verbunden sein können, so dass diese schnell sich mit ihr vereinigen oder abtrennen lassen. Ösen o dienen alsdann zur Befestigung der Stoffbahn am unteren Ende. Die Stange a wird in einen auf dem Verdeck angebrachten Sockel p eingesteckt und alsdann hat das ganze Verdeck seinen erforderlichen Halt.
Bei Nichtgebrauch wird die Stange a aus dem Sockel b herausgenommen, zusammengeklappt und mittels des an ihrem oberen Ende befindlichen Hakens q an dem Wagen aufgehängt. Man kann nun, wie die Fig. 2 er- kennen lässt, die Stoffbahn n auch so einrichten, dass sie durch Schnüre oder durch selbsttätige Faderkapseln aufgerollt werden kann, um nach Belieben die eine oder die andere
Seite schnell herunterzulassen oder aufziehen zu können.
Wie die Fig. 5 und 9 zeigen, lässt sich das Verdeck auch mit Vorteil als Markise ohneweiters verwenden, nur ist in dem Falle eine andere Biegung der Stangen e wünschen- weri, und zwal derart, f'fss dieselben mehr winkelig gegen die Stange a eingestellt sind, um einen besseren Schutz gegen die Sonne zu erzielen. Die Stange a. vird dann auch in geeigneter Weise P. m Fensterkreuz befestigt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kutscherbockvordeck, dadurch gekennzeichnet, dass es von einem halben Schirmgestell mit daran angeordneten Sehutzbahnen gebildet wird, um die Stützstange dicht an Rückwand des Bockes verlegen zu können.
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