DE278293C - - Google Patents
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- DE278293C DE278293C DENDAT278293D DE278293DA DE278293C DE 278293 C DE278293 C DE 278293C DE NDAT278293 D DENDAT278293 D DE NDAT278293D DE 278293D A DE278293D A DE 278293DA DE 278293 C DE278293 C DE 278293C
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- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims description 2
- 241000854350 Enicospilus group Species 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/24—Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
- E06B9/40—Roller blinds
- E06B9/42—Parts or details of roller blinds, e.g. suspension devices, blind boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig. 278293 — KLASSE 34 e. GRUPPE
Verstellbarer Tragrahmen für Rollvorhänge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. September 1913 ab.
Die Erfindung betrifft einen der Höhe nach verstellbaren und durch Zahngesperre feststellbaren,
aus einem Tragrahmen bestehenden Halter für Rollvorhänge. Das Neue liegt bei diesem Halter darin, daß er ähnlich wie
die bekannten Jalousierahmen zweiteilig ausgebildet ist, und zwar derartig, daß sein
oberer, die Vorhangrolle tragender Teil in einem mehr oder weniger spitzen Winkel nach
dem Innern des Zimmers zu geklappt werden kann, so daß oberhalb des Vorhanges Luft
und gedämpftes Licht in das Zimmer eindringen können, während das Zimmer jedoch gegen
das Eindringen von direkten Sonnenstrahlen *5 geschützt bleibt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht des Halters mit dem Fensterrahmen,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-3 der Fig. ι;
Fig. 3 ist ein ähnlicher Schnitt, wobei aber der obere Teil des Halters nach innen umgeklappt
ist;
Fig. 4 ist in größerem Maßstab eine Ansicht des Zahnstangengesperres im unteren
Teile des Halters bei Sperrlage, wobei die eine Hälfte geschnitten ist;
Fig. 5 ist eine ähnliche Ansicht des linken Teiles von Fig. 4 mit einer anderen Stellung
der Teile, jedoch in entsperrter Lage;
Fig. 6 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie 6-6 der' Fig. 4;
Fig. 7 zeigt in größerem Maßstab eine Ansieht des Gelenkes der rechten Rahmenseite,
während
Fig. 8 und 9 Schnitte nach der Linie 8-9 der Fig. 7 in geschlossener und geöffneter
Stellung der Rahmenteile darstellen. Die
Fig. 10 und 11 schließlich sind in noch
größerem Maßstab Schnitte durch den Rahmen nach den Linien 10-10 und 11-11 der
Fig. 7. -
Der Erfindungsgegenstand besteht aus dem Tragrahmen 12, 13, 14, 15, der etwa in der
Mitte der Seitenteile gelenkig ausgebildet ist. Jeder Seitenstab 15 der unteren Rahmenhälfte
ist am oberen Ende mit einer Aushöhlung 20 versehen, deren hintere Wand sich weiter nach
oben erstreckt als die vordere und eine Zunge 21 bildet, die, wie in Fig. 10 dargestellt
ist, schwalbenschwanzartigen Querschnitt hat. Quer durch die Aushöhlung erstreckt sich ein
Stift 22. Die Seitenstäbe 13 der oberen Rahmenhälfte sind am unteren Ende mit einem
zapfenartigen Ansatz 24 versehen, der von solcher Form und Größe ist, daß er in die
Höhlung 20 des unteren Rahmens hineinpaßt, wenn die Teile in gerader Linie zueinander
stehen. Durch diesen Ansatz erstreckt sich ein vertikaler Schlitz 25, der sich auf dem
Stift 22 bewegt. Die Schulter an der hinteren Seite dieses Zapfens ist mit einem Ein-
schnitt 26 von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt versehen, der bei der in Fig. 8
angegebenen Stellung die schwalbenschwanzförmige Zunge 21 erfaßt. Das untere Ende 27
des Ansatzes 24 ist schließlich abgeschrägt. Gewöhnlich befinden sich die Teile in der in
Fig. 7 und 8 dargestellten Lage, und ' die oberen Teile 13 des Rahmens stehen den unteren
Teilen gegenüber. Wenn dagegen der Rahmen bis zur höchsten Grenze nach oben geschoben wird, so daß die Gelenke zwischen
den oberen und unteren Teilen der Seitenstäbe den Punkten 7, an welchen die Zahnstangen
endigen, gegenüber liegen oder oberhalb dieser Punkte liegen, so kann man den
oberen Querstab 4 erfassen, den ganzen oberen Teil des Rahmens anheben, bis die Ansätze 24
in den Höhlungen 20 nach oben gleiten und die Schlitze 25 auf den Stiften 22 sich nach
ao oben verschieben, und dann kann man den oberen Teil des Rahmens in die in den Fig. 3
und 9 gezeichnete Stellung vorwärts bewegen, so daß die untere, abgeschrägte Fläche 27
jedes Ansatzes sich gegen die hintere Wand der Höhlung 20 legt und die Vorhangrolle
aus ihrer gewöhnlichen Stellung heraus sich nach vorn bewegt. Diese Eigenschaft ist dann
von Nutzen, wenn es wünschenswert ist, oberhalb des Vorhanges Luft in den Raum eintreten
zu lassen, ohne zu viel Licht oder ohne Sonnenlicht in das Zimmer gelangen zu lassen.
In jeder beliebigen Stellung des Vorhanghalters kann der Vorhang wie gewöhnlich gehoben
und gesenkt werden; wenn aber der obere Teil des Rahmens nach innen umgelegt ist,
wie in Fig. 3 dargestellt ist, wird man zweckmäßig den Vorhang hinter die untere Schiene 12
des Rahmens führen, wodurch er gegen den Fensterrahmen gehalten wird. Der ganze Tragrahmen
wird in bekannter Weise mittels eines Sperrwerkes i, 4 an den Zahnstangen 5 in
der Fensternische der Höhe nach verstellt.
Claims (4)
1. Der Höhe nach mittels Zahnstangengesperres einstellbarer-Tragrahmen für Rollvorhänge,
dadurch gekennzeichnet, daß die
. senkrechten Tragrahmenpfosten (15, 13) in
an sich bekannter Weise zweiteilig, außerdem aber in einem spitzen Winkel umlegbar
angeordnet sind, derart, daß zwecks Lüftung des Zimmers der obere Teil nach dem Zimmerinnern zu klappbar ist.
2. Tragrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende
des unteren Teiles (15) jedes Seitenstabes eine Aushöhlung (20) vorgesehen ist, deren
hintere Wand sich höher erstreckt als die vordere und eine . schwalbenschwanzartige
Rippe (21) bildet, die mit einer entsprechenden Aussparung (26) des oberen Teiles
des Stabes zusammenwirken kann.
3. Tragrahmen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der' obere
Teil (13) jedes Seitenstabes am unteren Ende einen zapfenartigen Ansatz (24) besitzt,
der in die Höhlung (20) des unteren Teiles (15) des Seitenstabes hineinragt und
durch eine geschlossene Schlitz- (25) und Stiftführung (22) geführt ist.
4. Tragrahmen nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz
(24) des oberen Teiles (13) an seinem unteren Ende (27) abgeschrägt ist, so daß 7^
er sich in der umgeklappten Stellung des oberen Teiles mit voller Stirnfläche gegen
die hintere Wand der Aushöhlung (20) legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE278293C true DE278293C (de) |
Family
ID=534305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT278293D Active DE278293C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE278293C (de) |
-
0
- DE DENDAT278293D patent/DE278293C/de active Active
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