DE173602C - - Google Patents

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DE173602C
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ram
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D13/00Accessories for placing or removing piles or bulkheads, e.g. noise attenuating chambers
    • E02D13/04Guide devices; Guide frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ*173602 KLASSE 84 c. GRUPPE
CARL SCHWARZ, in HAMBURG.
Ramme mit schräg verstellbarem Mäkler.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1905 ab.
Den Gegenstand der Vorliegenden Erfindung bildet eine Ramme, die zum Einrammen von schrägen oder senkrechten, in gerader Flucht stehenden Pfählen dient, aber auch bei Bedarf als Winkelramme zur Herstellung von Spundwandecken benutzt werden kann. Rammen, bei welchen der Mäkler (Läuferrute) verstellbar ist, also nach vorn oder hinten übergeholt werden kann, sind schon
ίο bekannt, desgleichen feste Winke'l- oder Eckrammen, bei welchen man mit dem Rammbär in die Ecken hineingelangen kann.
Diesen bekannten Rammen gegenüber besitzt vorliegende Ramme den Vorzug, daß sie die Wirkungen beider in sich vereinigt und sowohl zum Rammen von fortlaufenden Wänden wie auch für Ecken von verschiedenem Winkel, benutzt werden kann. Zu diesem Zwecke ist das Rammgerüst so eingerichtet, daß einmal ■ der Mäkler sowohl senkrecht als auch beliebig schräg nach hinten oder vorn eingestellt werden kann, und daß andererseits die Vorderschwelle des Schwellwerkes aus drei aneinander gelenkten Teilen besteht, von denen die äußeren, auf welchen die Vorderstreben des Gerüstes stehen, mit diesen zusammen der jeweiligen Form der Spundwandecken entsprechend zurückgeklappt werden können.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. 1 eine Seitenansicht der Ramme mit senkrecht stehendem Mäkler, während Fig. 2 eine Seitenansicht der Ramme mit schräg gerichtetem Mäkler und gleichzeitig zurückgeklappten Vorderstreben zeigt; Fig. 3 und 4 stellen Aufsichten auf das Schwellwerk nach Entfernung der übrigen Teile des Rammgerüstes dar; Fig. 5 zeigt die Ramme in Vorderansieht mit zurückgeklappten Vorderstreben.
Der auf dem Schwellwerk beweglich be- · festigte Mäkler α wird durch die beiden Vorderstreben b und die beiden Hinterstreben c gestützt. Letztere sind mit ihren unteren, mit Löchern versehenen Enden in den auf dem Schwellwerk befestigten, durchlochten Schienen d geführt, in. welchen sie durch' Bolzen dl gehalten und verstellt werden können. In ähnlicher Weise sind die Vorderstreben b durch in den Leisten t geführte und durch Bolzen e1 gesicherte Schienen e verstellbar gestützt, die ihrerseits durch Bolzen e2 mit den auf den Schwellen/ befestigten Böcken e3 gelenkig verbunden sind. Die Schwellen / sind mittels Bolzen h so an das mittlere Schwellenstück w angelenkt, daß sie zurückgelappt werden können, und, um die Vorderstreben b gleichfalls zurückklappen zu können, sind die Böcke e3 mittels lotrechter Bolzen^· auf den Schwellen f drehbar befestigt. Zur weiteren Sicherung des Gerüstes sind besondere Arme k und m vorgesehen, welche einerseits an den Streben b festsitzen, andererseits ' mit dem Mäkler a durch Bolzen i und / gelenkig verbunden sind, und endlich sind noch Querriegel η und 0 angeordnet, welche die Vorderstreben b
mit den Hinterstreben c verbinden, so daß letztere beim Zurückklappen der Vorderstreben leicht gelöst werden können.
Damit die Stützschienen e bei zurückgeklappter Stellung des Mäklers und der Schwellen in den Führungsleisten t leicht gleiten können, ohne sich festzuklemmen, sind beide Teile nebst Streben b in zweifacher Weise gekrümmt, einmal nach vorn
ίο wie die Führungsschienen d (Fig. ι und 2) und außerdem nach innen, wie dies Fig. 5 veranschaulicht.
Um die Schwellen f in ihrer ursprünglichen wie in der zurückgeklappten Stellung festzuhalten, sind in ihnen Löcher vorgesehen, in welche besondere Sicherungsbolzen r hineingesteckt werden. Außerdem können die zurückgeklappten Schwellen f dadurch gesichert werden, daß am Schwellwerk angelenkte Haken q in Löcher der Schwellen f eingehakt werden. Auch die Arme k und m werden durch Sicherungsbolzen r1 in ihren Stellungen gesichert. Das vorliegende Rammgerüst kann mithin zum Einrammen beliebig schräger oder senkrechter Pfähle sowohl in gerader Flucht als aucK in Spundwandecken vorteilhaft benutzt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ramme mit schräg verstellbarem Mäkler, gekennzeichnet durch eine dreiteilige Vorderschwelle, deren Außenteile (f) mit dem Mittelteil (w) und. mit dem Vorderstreben (b) gelenkig verbunden sind,
■ so daß durch Drehen der äußeren Schwellenteile die Ramme in eine Winkelramme umgestaltet werden kann.
2. Ramme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderstreben (b) durch Arme (k und m) gelenkig mit dem Mäkler (a) verbunden sind und an ihren unteren, etwas gebogenen Enden mit gekrümmten Führungsleisten (t) zur Aufnahme von Stützschienen (e) versehen sind, die durch Bolzen (e^J mit den auf den äußeren Schwellenteilen (f) um Achsbolzen (g) drehbar befestigten Böcken (e%) gelenkig verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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