AT61210B - Elektromagnetische Schienenbremse. - Google Patents

Elektromagnetische Schienenbremse.

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electromagnetic rail
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    Elektromagnetl8che Schlenenbrem8e.   



   Bei   denbekannten elektromagnetischen Schienenbremaen   mit mehreren in der Schienenrichtung hintereinanderliegenden, von Elektromagnetpolen gebildeten Bremsschuhen sind die einzelnen Pole voneinander durch Luftzwischenräume getrennt, die rechtwinkelig zur Längsrichtung der Schiene liegen, so dass der Grundriss der Polflächen auf dem Schienenkopf ein Recht- eck bildet. Da die Bremskraft jeder Poleinheit aber von dem von Kraftlinien durchflossenen
Querschnitt des Schienenkopfes abhängig ist, so   lässt   sie sich nicht mehr verstärken, wenn der
Schienenkopf vom magnetischen   Kraftfluss   gesättigt ist. Deshalb muss zur Erhöhung der Brems- wirkung die Polzahl vermehrt werden.

   Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung der Brems- schuhe oder Polstücke, durch die es ermöglicht ist, die Bremswirkung ohne Erhöhung der Pol- zahl zu verstärken. Zu diesem Zwecke sind die zwischen den einzelnen Polen vorhandenen Luft- zwischenräume nicht rechtwinkelig, sondern schräg zur Schienenlängsrichtung angeordnet, so dass die auf der Schienenoberfläche ruhenden Polflächen die Form eines Trapezes oder eines   l'arallelogrammes aufweisen.   Da die Kraftlinien in der Hauptsache senkrecht zu den die Luft-   zwischenräume   begrenzenden, einander gegenüberliegenden Polflächen verlaufen, so werden auf diese Weise für die magnetische Sättigung des Sehienenkopfes Querschnitte erhalten, deren
Fläche grösser ist als die rechtwinkelige Schnittfläche. 



   Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine auf der Schiene s ruhende elektromagnetische Bremse d mit abwechselnd positiven und negativen Polen oder Bremsschuhen p. Zwischen je zwei Polen sind Luftzwiscben- räume z vorhanden, die schräg zur Längsrichtung der Schiene verlaufen (Fig. 2). Die Polschuhe   y   erhalten dann entsprechende Querschnittaformen, die entweder Parallelogramme oder Trapeze darstellen, wie Fig. 2 bzw. 3 zeigen.

   Da die Kraftlinien zwischen zwei    Polftächen fund fI (Fig.   2) senkrecht dazu, in der Richtung des gezeichneten Pfeiles, übertreten, so besitzt der für den
Durchgang der Kraftlinien, also für die magnetische Sättigung, in Frage kommende Querschnitt des Schienenkopfes eine Breite, die gleich der Hypotenuse f eines durch die normale Schienen- breite b bestimmten Dreieckes ist und die desto grösser wird, je mehr sich der Winkel zwischen   b   und f einem Rechten nähert. 



   Auf diese Weise ist es ermöglicht, den magnetischen Sättigungsgrad des   Schienenkopfcs   innerhalb weiter Grenzen lediglich durch die Wahl der Abschrägung, also durch die Grundriss- formen der Polstücke, zu regeln und somit bei gleicher Polzahl eine stärkere Bremswirkung oder, was dasselbe bedeutet, die gleiche Bremswirkung bei einer geringeren Polzahl zu erzielen. Die schräge Lage der querliegenden Polflächen bietet noch den Vorteil, dass die Bremse bei vor- stehenden Schienenstössen und ähnlichen Hindernissen in der Schienenoberfläche, wie auch bei
Weichen und Kreuzungen, weniger leicht hängen bleiben und beim   Anstossen   an derartige
Hindernisse oder an vorstehende Pflastersteine seitlich ausweichen kann.

   Die gleiche Anordnung der Pole bzw. deren Luftzwischenräume kann auch für elektromagnetische Rad bremsen mit mehreren hintereinanderliegenden Bremsschuhen Anwendung finden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektromagnetische Schienenbremse mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden, als Bremsschuhe wirkenden Polen, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfläche der Pole schräg zur Bremsbahn gerichtet sind, so dass die magnetischen Kraftlinien sich auf einen Querschnitt des Schienenkopfes verteilen, dessen Breite grösser ist als die Breite der rechtwinkeligen Schnittfläche. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT61210D 1911-08-10 1912-08-09 Elektromagnetische Schienenbremse. AT61210B (de)

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