AT140886B - Eisenbahnrad od. dgl. - Google Patents

Eisenbahnrad od. dgl.

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AT140886B
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Austria
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wheel
railway wheel
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Friedrich Corts
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Friedrich Corts
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Description


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    Eisenbahnrad od. dgl.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Eisenbahn- und Sehmalspurbahnräder und bezweckt, zum Erhalten eines ruhigen Laufs der Züge. zum Schonen der Fahrzeuge und Gleisanlagen sowie zum Herabmindern ihrer Unterhaltungskosten den Reifen so zu gestalten. dass das ursprüngliche Profil seiner   Lauffläche   im Betriebe möglichst so lange erhalten bleibt. bis der Spurkranz seine zulässig grösste Höhe erreicht hat. 



   Die allgemein übliche Kegelform der Laufflächen bewirkt, dass die beiden Räder eines Radsatzes, wenn sie verschieden lange Wege zurückzulegen haben, auf   Ro11kreisen   verschiedenen Durchmessers laufen und daher trotz ihrer starren Verbindung auf derselben   Achse nicht   auf den Schienen in der Längs- richtung gleiten. Bekanntlich wird aber die Lauffläche infolge starker Abnutzung nahe dem Spurkranz konkav. Derartig hohl ausgelaufene Räder eines Radsatzes müssen wegen Fehlens der Kegelform auf falschen, der Länge ihrer Bahn nicht entsprechenden Rollkreisen laufen und zu   unruhigem   Lauf des 
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 Zuge bemerkt machen. Anlass geben. 



   Es ist mithin erwünscht, dass der Verschleiss des Radreifens infolge der Einwirkung des Schienenkopfes so geregelt wird, dass seine ursprüngliche, mit der Spitze nach aussen gerichtete Kegelform über der ganzen Breite der Lauffläche dauernd. also selbsttätig, im Betriebe erhalten bleibt. 



   Dieses Ziel wird gemäss der Elfindung in erster Linie dadurch erreicht, dass die Lauffläche wenigstens im Bereiche des Aussenrandes mitmehreren parallelen Absätzen versehen ist, deren Stärke und Höhe vom   Aussenrande   nach dem Spurkranz zunehmen. Der unmittelbar am Spurkranz gelegene Steg. der die   Hauptlauff1Åachr   bildet. hat daher die grösste Breite und die grösste Höhe. 



   Mit der Erhaltung der Neigung der Lauffläche ist aber auch noch   eine Verringerung der Abnutzung   des   Spurkranzes   verbunden. Denn bei Radsätzen mit konkaven   Laufflächen besteht,   wie schon oben ausgefühlt wurde, kaum noch die Möglichkeit, dass die beiden Räder bei ungleich langen Wegen auf Rollkreisen laufen. deren Durchmesser sich wie die Weglängen verhalten. Infolgedessen wird der Radsatz dann vorwiegend durch den Spurkranz geführt. der dabei wegen der gleitenden Reibung zwischen   ihm   und der Schiene notwendigerweise stark verschleiss. 



   In der Zeichnung zeigt : Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Reifen der jetzt üblichen Bauart. wobei die gestrichelte Linie das Profil im voll abgenutzten Zustande des Reifens andeutet, Fig. 2 einen   Querschnitt eines Ausführungsbeispieles der Et findung.   Fig. 3 denselben Querschnitt wie in Fig. 2, der die bessere Art seiner Abnutzung durch Anwendung der   Erfindung zeigt, und   Fig. 4 einen Querschnitt durch ein anderes   Ausfühlungsbeispiel   der   Erfindung.   



   Mit 1 ist in allen Figuren der   Spurkranz,   mit die Lauffläche des Radreifens und mit C die Ebene 
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 eingedreht, die derart angeordnet und bemessen sind, dass die zwischen ihnen stehenbleibenden, nach Art von Stirnradverzahnungen ausgebildeten Stege 12, 13, 14 um so breiter und höher sind. je näher sie dem   Spurkranz   liegen. 

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 der Ebene C infolge zusammendrückens der obersten Schichten des Baustoffes   (Betriebsprägepolierung)   voraus. Damit auch während dieses Vorganges die Kegelform möglichst gewahrt bleibt, ist die Lauffläche 2 bei 4 und an den Spitzen der   Stege 1.'2, 1. 3   und 14 stark abgerundet. 



   Ein gleiches Ergebnis wie mit den Stegen wird erreicht.   indem man die Lauffläche 2   wie eine Treppe auslaufen lässt. 



   In Fig. 4 sind die   Treppenstufen mit 120. 1. 30   und 140 bezeichnet, während der ununterbrochene Teil der Lauffläche zwischen der Hohlkehle. 3 und der ersten Treppenstufe mit ? 0 bezeichnet ist. Wie 
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 bis 140 etwas nach   aussen geneigt, wie   die   Zähne   einer Säge. aber die   Treppenstege können auch   parallel zur Linie B gestellt werden oder in entgegengesetzter Richtung. wie Fig. 4 es zeigt. geneigt sein. 



   Die günstigste Breite und Höhe der einzelnen Stege oder Stufen und ihr Abstand voneinander wild durch die Eigenschaften des für die Radreifen angewandten Werkstoffes sowie auch durch die Härte. 



  Breite und Form des Schienenkopfes bestimmt und kann für die verschiedenen Eisenbahnen leicht durch 
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 nutzung der Radreifen zu berücksichtigen. Es hat sich gezeigt, dass ein Festklemmen der   Bremsklötze   in den Nuten nicht eintritt. 



   Das   abdrehen   des Radreifens nach seiner Abnutzung erstreckt sich bei erfindungsgemäss ausgeführten Radreifen vorwiegend auf das Nachdrehen des Spurkranzes auf die niedrigste Hohe über der Lauffläche2unddasEindrehenneuerNuten8-11. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 sehen ist. deren Stärke und Höhe vom Aussenrande nach dem Spurkranz zunehmen.

Claims (1)

  1. 2. Eisenbahnrad nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Absätze als parallele ringsum laufende Stege ausgebildet sind. die durch Ringnuten getrennt sind. deren Breite vom Spurkranz nach dem Aussenrande hin zunimmt (Fig. 2).
    3. Eisenbahnrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Absätze als ringsum laufende Stege mit einem Profil nach Art von Stirnradverzahnungen (Fig. 2) oder Sägezähnen (Fig. 4) ausgebildet sind. EMI2.5
AT140886D 1934-03-27 1933-02-18 Eisenbahnrad od. dgl. AT140886B (de)

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DE146235X 1934-06-06

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AT146235D AT146235B (de) 1934-03-27 1935-03-25 Eisenbahnrad mit Verschleißregulierstegen.

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AT146235D AT146235B (de) 1934-03-27 1935-03-25 Eisenbahnrad mit Verschleißregulierstegen.

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AT146235B (de) 1936-06-25

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