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einer Schraube 34 gehalten wird. Auf dieser Schraube sitzt ein Handrad 35, welches durch einen Rahmen 36 hindurchtritt, der von den Armen 37 getragen wird, die von dem Gefäss 14 l1uf-wärtsragen.
Ein nach oben ragender Ansatz 38 des einen Rahmens 10 trägt einen Ansatz 39, welcher mit dem L. förmigen Handgriff 40 des Zweiwegventiles 20 in Berührung kommt, wenn der Behälter 14
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letzteren ist in eine Bohrung des Ventilkörpers und das andere gegen den anderen Schenkel des Handgriffes gelegt, so dass hiedurch das Ventil in geschlossener Stellung gehalten wird. Das freie Ende dieses Handgriffes ist schräg abgeschnitten und sein Aussenteil 52 ist mit dem Hauptteil 46 des Handgriffes durch eine Blattfeder oder Öse 53 verbunden. Die Schwingbewegung des Behälters wird durch einen Stift 45 in der Welle 13 auf einen Kreisbogen von 1800 begrenzt. Dieser Stift kommt mit einem Anschlage 46 eines der Lager 12 in Berührung, wie in Fig. 2 und 5 dargestellt ist.
Zur Handhabung der Maschine wird ein Teil der Luft in den Isolierkammern 16 und 26 ausgepumpt. Der Tiegel 18 wird mit dem geschmolzenen Metall in den Behälter eingesetzt und durch den Deckel 32 verschlossen, worauf der Deckel 22 auf den Behälter 14 aufgesetzt und durch die Schrauben 23 befestigt wird. Dann wird der Ausguss 29 eingetrieben, der Stempel 33 am äusseren Ende des Ausgusses eingestellt und durch Drehen das Handrad darauf befestigt, so dass die Schraube 34 gegen den oberen Teil des Stempels andrückt. Darauf wird das Gefäss 14 in die Lage nach Fig. 7 gedreht, indem man den Hebel 43 auf der Welle 13 dreht. Nachdem das Gefäss die wagerechte Stellung überschritten hat, fliesst das geschmolzene Metall aus dem Tiegel 18 durch den Ausguss 29 in den Stempel 33.
Wenn das Gefäss nach einer Drehung von etwa 1700 wieder eine lotrechte Stellung ungefähr einnimmt, wird der Ansatz 52 des Handgriffes 40 durch den Ansatz 39 an den Armen 38 niedergedrückt und damit das Ventil 20 geöffnet. Der Hebel des Gasventiles bleibt bei der Drehung des Behälters mit dem Ansatz 39 während eines Bogens von ungefähr 50 in Berührung, und wenn diese Berührung wieder aufhört, wird das Ventil durch die Feder 56 sofort wieder geschlossen.
Dieses Schliessen findet statt, bevor der Behälter die umgekehrte lotrechte Stellung nach Fig. 3 erreicht.-
Das auf diese Weise unter Druck plötzlich in die Kammer 75 eingeleitete Gasgemisch tritt durch die Öffnung 37 im Tiegel 18 hindurch, trifft auf das geschmolzene Metall im Tiegel und entzündet sich daran. Hiedurch entsteht eine sehr starke Druckvermehrung innerhalb des Tiegels, wodurch das Metall in den Stempel hineingepresst wird. Dieses plötzliche Einleiten einer Gas- ladung und deren Explosion in dem bestimmten Augenblick ist ähnlich der Einführung und Zündung der explosiven Ladung in dem Zylinder einer Verbrennungskraftmaschine, bei welcher der Kolheu infolge der Explosion nach aussen getrieben wird.
Nachdem die Form mit dem flüssigen Metall gefüllt ist, wird das Gefäss in seine normale Lage nach Fig. l zurückgedreht.
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gussmaschine mit kippbarem Tiegel, dadurch gekennzeichnet, dass ein explosives Gas oder Gasgemisch in den Tiegel zwecka Herauspressens des geschmolzenen Metalles in den Stempel oder in die Form hineingeleitet wird.
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