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Überholmaschine.
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bei dem Gebrauch der Überholmaschine und auch bei anderen Maschinen gezeigt., dass rechte und linke Schuhe auf gekrümmten Leisten am besten durch Tacks an der Spitze geheftet. werden, welche verschiedene Lagen gegenüber der Mittolebene der Maschine besitzen.
Ferner kann gemäss der Erfindung die Verteilung der Tacks an die Spitzen-und Seiten-
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weiter vorwärts an der Seite der Spitze eingetriebenen Tack und durch einen Zwischentack zu heften, welch letzterer so angeordnet ist, dass er das Oberfedur dicht hinter der Kugelapitze festhält.
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rückenspitze ergeben ausserordentlich viele Schwierigkeiten beim Zwicken und machen eine ganze Reihe von besonderen Hilfsmitteln In der Schuhfabrikation not wendig. Insbesondere sind doppelte Zangen an der Seite not wendig, um das Oberleder an dem Sattel hinter der Kugelspitze auf den Leisten niederzuziehen.
Mittels der beschriebenen Tacksanordnung kann dann das Oberleder
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ausgleichen können. gemäss der vorliegenden Erfindung ist daher die Maschine mit einer solchen Zahl von
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vorrichtungen eine Treiberstange 14 mit einer Anzahl von Treibern 15, entsprechend der Zahl der Heftetellen.
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so schliesst sich die erste bzw. siebente Leitrinne, so dass nur fünf Tacks austreten und die aus Fig. 5 ersichtliche Anordnung ergeben. Werden die Platten 22,23 auseinanderbewegt, so wird die zweite bzw. sechste Leitrinne geschlossen, so dass die mittleren Tacks nicht zulaufen und die Anordnung Fig. 6 entsteht.
Auf diese Weise wird die Anzahl und Anordnung der Tacks ohne Veränderung der beweglichen Teile der Maschine verändert. Um unbefugtes Verstellen der Einstellvorriohtung zu verhindern, liegt die Einstellvorrichtung unter der Deckplatte 21, so dass diese erst mittels der Stifte 19 beiseite bewegt werden muss, ehe das Einsetzen des Verstellungs werkzeuges 26 möglich ist. Dieses Werkzeug wird vom Vorarbeiter aufbewahrt, dessen Anordnungen über die Taoksverteilung massgebend sind.
Eine ähnliche Einrichtung könnte auch bei dem Spitzenheftapparat derjenigen Maschinen Anwendung finden, welche mit doppelten oder mehrfachen Treibern ausgerüstet sind. Zweckmässiger verwendet man jedoch eine Einrichtung zur Seitwärtsverschiebung des Spitzenbeftapparates, so dass der Tack an der einen oder anderen Seite der Mittelebene der Maschine eingesetzt wird, und zwar mehr oder weniger weit versetzt, je nach dem Grade der Leistenkrümmung. Zu diesem Zweck ist der Arm 35 der Spitzenheftvorrichtung, welcher wie gewöhnlich um den Zapfen 36 emwärts- und auswärtsgesch wenkt werden kann. mit einem Tragzapfen 38 verbunden, welcher eue sotlche Schwenkbewegung ermöglicht.
Er ist ferner mit einem Querschlitz 40 versehen,
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verbindet durch welche die Einwärts- und Auswärtsschwingung des Armes hervorgebracht wird. Die Gabel kann im übrigen diejenige Einrichtung haben, welche in Fig. 39 der amerikanischen Patentschrift Nr. 663777 veranschaulicht ist. Die Führung im Maschinenkopf 2, in welcher der Arm sich bewegt, ist gleichfalls weiter als für die Dicke des Armes erforderlich ist und ist von
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Diese Platte besitzt einen seitlich vorspringenden gezahnten Arm 46, mit dem ein Zahnsegment 48 m Eingriff steht, welches durch emen Handgriff 50 gedreht werden kann. Eine federnde Falle sichert in Zusammenwirkung mit einem festen Zahnbogen 52 den Handgriff und damit die vordere
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Nagelvorrichtung Platz gibt, ist mit der Nagelvorrichtung verstellbar.
Infolgedessen kann der Fbersthietter so eingestellt werden, dass er das Oberleder gerade an der Spitze des Schuhes oder unter rechtem Winkel zur Kante des Leistens überschiebt, und das Oberleder in der richtigen Stellung festhält.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Die Spitzen-und Seitenzangen ergreifen das Oberleder und ziehen es wie gewöhnlich au. Die eine Zange des seitlichen Zangenpaares ist gegen-
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auf das Holz nieder, Wenn die Platten 22, 23 die in Fig. 4 dargestellte Lage haben, werden sieben Tacks emgetrieben, von den der zweite und sechste das Oberleder dicht hinter der Spitzenkappe halten und der erste und siebente das Oberleder hinter dem Ballen befestigen. Falls an der letztgenannten Stelle kein Anheften erforderlich ist. werden durch die Wahl der Einstellung Fig. 5 der erste und siebente Tack ausgeschaltet. Falls andererseits die Zwischentacks nicht gebraucht werden, wird die Einstellung Fig. 6 gewählt, bei welcher die Zufuhr des zweiten und sechsten Tacks aufhört.
Es ist offenbar unerwünscht, dass die Maschine überflüssige Tacks eintreibt, weil gewöhnlich die Überholtacks alle oder zum Teil wieder herausgezogen werden müssen. ehe das Zwicken beginnt. Der Heftapparat für die Spitze wird entsprechend der Leistenform eingestellt und gleichzeitig wird der Spitzenüberschieber und die Spitzenzange verstellt. Diese Einstellung
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kann jederzeit vorgenommen werden, entweder vor dem Anlassen der Maschine oder während die Zange das Oberleder erfasst hält.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Überholmaschine mit einer selbsttätigen Zuführvorrichtung für die Nägel zu den einzelnen
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