AT56486B - Wagenauszugvorrichtung für Selfaktoren. - Google Patents

Wagenauszugvorrichtung für Selfaktoren.

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AT56486B
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G Josephy S Erben
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  WagenauszugvorrichtungfürSelfaktoren. 



   Bei allen   Seifaktoren,   die zum Verspinnen von Vorgarn nach dem Streichgarnverfahren eingerichtet sind, erfolgt die Ausfahrt des Wagens nicht mit gleichmässiger Geschwindigkeit, sondern der Wagen erhält bei Beginn des Verzuges eine langsamere Bewegung, die je nach dem zur Verarbeitung gelangenden Spinngute einstellbar sein soll. 



   Bei Selfaktoren neuerer Konstruktion dient zur Ausfahrt des Wagens eine längs der Zylinderbank laufende, durch die Maschine gehende Wagenauszugswelle, auf welcher die Wagenauszugsschnecken befestigt sind. Der Antrieb dieser Wagenauszugswelle erfolgt je nach der Konstruktion des   Seifaktors   auf verschiedene Art und Weise, welche Antriebe als bekannt vorausgesetzt werden. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein neuer, einfacher Antrieb dieser Wagenauszugswelle, die sich dadurch kennzeichnet, dass die Wagenauszugswelle nach Unterbrechung ihres vom Zylinder aus erfolgenden Antriebes von einem Klinkenradvorgelege angetrieben wird, das einen vom Zylinderantrieb unabhängigen Antrieb von der Hauptwelle   erhalt   und dessen Kupplungsklinke sich unter der Wirkung einer Schleppfeder selbsttätig   111   das die Wagenauszugswelle antreibende Klinkenrad einlegt. 



   Die der Erfindung gemäss ausgebildete Wagenauszugsvorrichtung ist in Fig. 1 der Zeichnung in Seitenansicht und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt. 



   Der Antrieb des Zylinders erfolgt während der ersten   Wagengeschwindigkeit   in bekannter Weise vom Hauptwellenwechsel H. Von diesem Hauptwellenwechsel H wird durch die Zahnräder   1'1 und 1'2 das   Zylinderrad C angetrieben, das mit der Zylinderkupplung   E   verbunden ist, durch welche der Zylinder Z ein-und ausgekuppelt wird. Solange die Zylinderliupplung E eingelegt ist und der Zylinder Vorgarn liefert, erfolgt der Antrieb der Wagenauszugswelle durch das Klinkenrad R, welches in bekannter Weise durch das Vorgelegerad   P,   Vorgelegewechsel V2 und die Vorgelegeräder V3 und   r* das Wagenauszugs-   rad W antreibt, das mit der Wagenauszugswelle A durch die Wagenauszugskupplung U verbunden ist. 



   In dem Zeitpunkte, in welchem der Zylinder ausgekuppelt wird, wird auch der Antrieb der Auszugswelle vom Zylinder unterbrochen, da die das Klinkenrad R mitnehmende Klinke bekanntlich durch die Schleppfeder l'ausgelegt wird. Da mit dem Auslegen des Zylinders der Verzug beginnt, muss auch der Wagen eine dem Verzug entsprechende langsame Bewegung erhalten, welche in vorliegender Erfingung auf folgende Weise erfolgt. 



   Auf dem Zahnrade   T,   welches seinen Antrieb durch das   Zahnrad 7'1 vom Haupt-   wellenwechsel   II     erhält,   ist ein   Wechselrad   angebracht, in welches das auf einem um die Auszugswelle drehbaren Räderstelleisen N befestigte Vorgelegerad G eingreift. Dieses Vorgelegerad treibt mittels der Klinke   7t     (2 das Klinkenrad R2,   welches durch das Rad D das Whgenauszugsrad   Wantreiht. Während   der ersten   Wagenauszugsgfschwindigkeit   hält die Schleppfeder   F2 die lilinke K2   ausgelegt, so dass das Klinkenrad R2 sich dieser ersten Geschwindigkeit entsprechend frei drehen kann.

   In dem Zeitpunkte, in dem der Antrieb durch den Zylinder unterbrochen wird, legt die   Schleppfeder F2 dip Klinke K2 in   das   lHnkenrad R2   ein, wodurch dieses den Antrieb der Auszugswelle mit einer dem Verzuge durch den angestellten Wechsel S entsprechenden Geschwindigkeit bewerkstelligt. 



   Dieser Antrieb hat den grossen Vorteil, dass der Übergang der Geschwindigkeiten stossfrei erfolgt und man die   Auszugsgeschwindigkeiten des   Wagens durch einfache und leichte
Wechslung des Rades I ?. welches ebenso auf die Hauptwelle als auch als   Auszugswechsel   für die erste Wagengeschwindigkeit passend gemacht wird, dem jeweiligen Spinngut ent- sprechend in den weitesten Grenzen einstellen kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Wagenauszugsvorrichtung für Seifaktoren, gekennzeichnet dadurch, dass die Wagen- ausxugswelle nach Unterbrechung ihres vom Zylinderschafte (Z) aus erfolgenden An- triebes von einem Klinkenradvorgelege (G, K2, R2) angetrieben wird, welches einen vom Zylinderantrieb unabhängigen Antrieb von der Hauptwelle erhält und dessen Kupplung- klinke (K2) sich unter der Wirkung einer Schleppfeder (F2) selbsttätig in das die Wagen- auszugswelle antreibende Klinkenrad (R2) einlegt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT56486D 1911-08-24 1911-08-24 Wagenauszugvorrichtung für Selfaktoren. AT56486B (de)

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