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Zloarettel18topfmaschine.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung der durch das Patent. Nr. 47448 geschützten Zigarettenstopfmaschine. Diese Ausgestaltung besteht vor allem in der Einschaltung einer Zahnradübersetzung, so dass die Bewegung der Hauptantriebswolle von der Kurbelwelle aus nicht unmittelbar, sondern unter Vermittlung dieser Übersetzung erfolgt.
Hiedurch wird ein vollkommen ruhiger und gleichmässiger Gang der Maschine gewährleistet.
Die Vor-und Rückwärtsbewegung des Tabakzuführungsschiebers gemäss der vorliegenden
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one Ende eines zweiarmigen Hebels geführt wird, dessen anderes Ende mit dem Tabakzuführungsschieber gelenkig verbunden ist.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich weiters darauf, dass die Bewegung des Stopfers mit Hilfe einer Pleuelstange erfolgt, welche mit dem Stopfer in gelenkiger Verbindung steht, während das andere Ende der Pleuelstange an einer auf der Hauptantriebswelle aufgesetzten Kurbelscheibe, Exzenter oder dgl. angelenkt ist. Hiedurch wird die zwangläufige Hin-und Herbewegung dea Stopfers unter Vermeidung irgend eines Zahnrades mit Zahnstange oder einer Feder erreicht und dadurch die Betriebssicherheit der Maschine wesentlich erhöht.
Um die Möglichkeit zu bieten, dass mit einer Maschine Zigaretten verschiedener Stärke hergestellt werden können, ist der den Pressstempel aufnehmende Teil des Tabakbehälters samt dem Stopfrohr und dem Stopfer abnehmbar und durch gleichartige Bestandteile von einer anderen Abmessung ersetzbar. Hiedurch können mit ein und derselben Maschine Zigaretten verschiedener Stärke hergestellt werden.
Die Maschine gemäss der vorliegenden Erfindung ist auch zur kontinuierlichen Herstellung von Zigaretten geeignet, und zwar wird dies dadurch ermöglicht, dass der obere Deckel eines Tabakvorratsbehältersdurch eine geriefte Platte gebildet wird, welche den Tabak vorerst zusammenpresst, hierauf dem Messer zuführt, das die für eine Zigarette erforderliche Tabakmenge abschneidet.
Auf der Zeichnung sind zwei bespielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar veranschaulichen die Fig. 1, 2,3 und 4 eine Zigarettenstopfmaschine, bei welcher die für eine Zigarette erforderliche Tabakmenge jeweilig aufgegeben wird, während in den
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Wie aus den Fig. l, 2 und 4 ersichtlich ist, sitzt auf der Hauptantriebswelle 1 eine Nutenscheibe 2 auf, in welcher das eine Ende eines zweiarmigen Hebels 3 geführt wird, dessen anderes Ende gelenkig mit einem Fortsatz des Tabakzuführungsschiebers 4 verbunden ist. Auf der Hauptantriebswelle sitzt weiters eine Kurbelscheibe 5 auf, an welche eine Pleuelstange 6 angelenkt ist, dessen anderes Ende mit dem Stopfer 7 gelenkig verbunden ist. Der den Pressstempel 8, das Stopfrohr ss und den Stopfer 7 aufnehmende Teil 10 des Tabakbehälters ist auswechselbar in der Weise, dass diese Bestandteile auf einmal seitlich herausgezogen werden können. Um dies zu
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zeigt endlich eine Ansicht der Vorrichtung von der das Mundstück des Stopfrohres tragenden Seite.
Zweckmässig kommt auch bei dieser Vorrichtung eine besondere Übersetzung von der Kurbelwelle zur Hauptantriebswelle zur Anwendung, welche jedoch besonders nicht dargestellt ist.
Von der Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Zigaretten zeigt Fig. 5 eine Draufsicht, Fig. 6 eine Seitenansicht von der dem Mundstück des Stopfrohres abgekehrten Seite, Fig. 7 eine Vorderansicht, während die Fig. 8 bis 14 in verschiedenen Stellungen die einzelnen Unrundscheiben, welche auf der Hauptantriebswelle vorgesehen sind, veranschaulichen. Wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, weist die Maschine parallel zur Hauptantriebswelle 1 eine besondere Kurbelwelle 14 auf, deren Bewegung mit Hilfe einer Zahnradübersetzung auf die Hauptantriebwelle übertragen wird. Die Bewegung des Stopfers 7 nach vorwärts mit Hilfe des Zahnrad-
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Unrundscheibe 36, Anschlage 37 und 38 zur Betätigung des Schiebers 16, erfolgt in gleicher Weise, wie bei dem Gegenstande des Zusatzpatentes Nr. 51544, Die Zurückbewegung des S-förmig gekrümmten Hebels 15, welcher die Hin-und Herbewegung des Tabakzuführungsschiebers 16
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und einem Fortsatz 22 einer parallel zum Stopfer verschiebbaren Schiene 23 hinein (Fig. 8).
Mit Hilfe der Unrundscheibe 24 wird die Schiene 23 verschoben, indem die Unrundscheibe 24 in den Ansatz 21 eingreift. Die Zuführung des Tabakes zum Abschneidmesser erfolgt dadurch, dass der obere Deckel des Tabakvorratsbehälters. durch eine geriefte Platte 25 gebildet wird. Diese geriefte Platte weist auf jeder Seite zwei Ansätze 26, 26 auf, welche durch einen Hebel 27 angehoben werden. Dieser Hebel 27 trägt einen seitlichen Fortsatz 28, der auf einer Unrundscheibe 29 aufliegt und hiedurch angehoben wird (Fig. 6,9, 10). Nachdem die Unrundscheibe 29 vorbeigegangen ist, wird der Ansatz 28 freigegeben und die geriefte Deckelplatte 25 des Tabakbehälters bewegt sich nach abwärts, wobei der Tabak zusammengepresst wird.
Hierauf wird die geriefte Deckelplatte 25 nach vorwärts bewegt und zwar dadurch, dass der Hebel 30 mit dem vorderen Ansatz 26 der Platte 25 in Eingriff kommt. Die Betätigung des Hebels 30 erfolgt dadurch, dass dieser Hebel an seinem unteren Ende einen Stift 31 trägt, welcher zwischen seitlichen Ansätzen 32 des Tabak- zuführtingsschiebers 16 geführt wird.
Der zusammengepresste und nach vorwärts bewegte Tabak wird nunmehr durch das Messer 3. 3 abgeschnitten. Die Bewegung dieses Messers ist aus den Fig. 11 und 12 der Zeichnung ersichtlich, und zwar zeigt sich, dass die Aufwärtsbewegung des Messers dadurch erfolgt. dass das hakenförmig ausgebildete Ende des Hebels 34 auf das rückwärtige Ende des Messers drückt Die Abwärtsbewegung des Messers sowie die Betätigung des Hebels 34 erfolgt durch die Tinnindsclieibe Der abgeschnittene Tabak wird in der durch das Stammpatent und das erste Zusatzpatent angegebenen Art und Weise in das Stopfrohr gebracht, durch den Pressstempel zusammengepresst und hierauf durch den Stopfer ausgestossen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zigarettenstopfmaschine nach Patent Nr. 47448. dadurch gekennzeichnet, dass die
Bewegung der Hauptantriebswelle unter Zwischenschaltung einer Übersetzung von einer Kurbel- welle oder dgl. erfolgt, zum Zwecke, einen ruhigen gleichmässigen Gang der Maschine zu gewähr- leisten.
2. Ausführungsform der Zigarettenstopfmaschine nach Patent Nr. 47448, dadurch gekenn- zeichnet, dass zur Vor-und Rückwärtsbewegung des Tabakzuführungsschiebers auf der Haupt- antriebswelle eine Nutenscheibe vorgesehen ist, in weicher das eine Ende eines zweiarmigen Hebels
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