AT52905B - Spulenträger für Spinnspindeln. - Google Patents

Spulenträger für Spinnspindeln.

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AT52905B
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coil carrier
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Jute Und Hanf Ind Ag
Carl Zimnic
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spulenträger für Spinnspindeln. 



   Beim kontinuierlichen Spinnprozess wird bekanntlich das Aufwickeln des Fadens auf die Spule dadurch bewirkt, dass Spule und Spindel sich in gleicher Richtung, aber mit verschiedener Geschwindigkeit drehen. Ob die Spindel oder die Spule schneller läuft, ist für die Wirkung des Aufwindens einerlei. Bei diesem Verfahren ist es sehr schwierig, den Faden stets in gleicher Spannung zu erhalten, da der Flügel bei wachsendem Durchmesser der Spule an einem beständig grösser werdenden Hebelarm wirkt und daher der Spule auch eine beständig grösser werdende Winkelgeschwindigkeit erteilt. Diesem Moment wird allerdings durch das beständig zunehmende Gewicht der Spule entgegengewirkt, und bei sehr elastischen Garnen kann man auf besondere Vorrichtungen zum Regeln der Fadenspannung verzichten.

   Bei   stärkeren,   unelastischen Garnen müssen jedoch besondere Vorkehrungen getroffen werden, um bei wachsendem Durchmesser der Spule die Spannung des Fadens gleichmässig zu erhalten bzw. eine allmählig zunehmende Bremsung der Spule zu erzielen. 



     Dies wird gemäss vorliegende@ Erfindung hauptsächlich   dadurch erreicht, dass der in dem   Spuienfuss spurzapfenartig gelagerte drehbare Spulenträger   und der   Spulenfuss   einander auf allen zugewendeten Flächen vollkommen berühren, so dass nicht nur die geringste seitliche Verschiebung der rotierenden Teile gegeneinander verhindert, sondern auch das mit zunehmendem Durchmesser des Garnwickels naturgemäss wachsende Gewicht desselben zu einer in demselben   Verhältnis   wachsenden Reibung zwischen dem Spulenfuss und dem   Spulenträger   ausgenützt, daher eine stetig zunehmende Reibungsarbeit geleistet wird, welche die Spulengeschwindigkeit, wie erforderlich, in demselben Masse verzögert, wie die auf die Spule aufgewickelte   Garnmenge   wächst. 



   Eine weitere Verbesserung dieser Wirkung besteht darin, dass die Berührungsflächen zwischen 
 EMI1.1 
 Flansch besitzt, welcher   don Spulenfuss   mit Reibung umschliesst. so dass die Reibungsflächen noch weiter vermehrt werden. 
 EMI1.2 
   Gewindestück b sowie den Spulenträge@ c   mit   Spielraum   durchsetzende   Spindel e. Der Spulenfuss   und der Spulenträger sind spurzapfenartig ineinander gelagert und berühren einander auf der ganzen einander zugekehrten Fläche. Auf diese Weise wird eine seitliche Verschiebung der Spule verhindert, ohne die leichte Drehbarkeit derselben und ihres Trägers gegeneinander zu beeinträchtigen. 
 EMI1.3 
 eingesetzt.   Diese Hülse   besitzt einen Bund g, der in eine Ausdrehung des   Spulenträgers   c passt. 



  An der unbeabsichtigten Aufwärtsbewegung wird die   Hülse. 1' durch   eine auf deren Unterrand aufgeschraubte Mutter t gehindert.   Der Spulenträger c   weist ferner auf seiner   Unterfäche   einen   @ingförmigen Spurzapfen k1 auf, der   in einer passenden Ausdrehung des   Gewindestückes   b leicht drehbar gelagert ist. 



   Bei der durch die   Fig. 2 veranschaulichten Ausführungsform   ist die Hülse /'mit dem Spulenträger c fest verbunden. so dass die Hülse f, der Spulenträger c und die Spule d gegeneinander leicht drehbar sind. Bei dieser Ausführungsform fehlt der ringförmige Spurzapfen an der Unterseite des Spulenträgers. 



   Die Ausführungsform gemäss Fig. 3 unterscheidet sich von jener in Fig. 1 durch das Fehlen 
 EMI1.4 
 drehbar gelagert ist. 



   Die Fig. 5 vergegenwärtigt eine Ausführungsform, bei welcher die verkürzte    Hiilse f mit   dem   Gewindestück 6   fest verbunden, daher nicht drehbar ist, während der Spulenträger c mit Hilfe eines Spurzapfens k1 in einer passenden Ausdrehung desGewindestückes b leicht drehbar gelagert ist. 

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   Gemäss Fig. 6 umgibt die Spule d die nicht rotierende Spindel e mit etwas   grösserem   Spielraum, und das obere Spindelende trägt eine leicht drehbare Rolle   in,   welche den Raum zwischen der. Spindel e und der oberen   Öffnung   der Spule d nahezu ausfüllt. Auf diese Weise ist die Spule an ihren beiden Enden gelagert, so dass sie auch bei höchster Tourenzahl nicht vibrieren kann. Die gleiche Anordnung kann bei sinngemässer Abänderung auch bei einer rotierenden Spindel benützt werden. 



   Bei. der Ausführungsform gemäss Fig. 7 ist der Spulenträger c verbreitert und mit einem seitlichen Flansch Cl versehen, welcher die Seitenfläche des   Spulenfusses   mit Reibung umschliesst. Überdies sind die   Berührungsflächen   zwischen Spulenfuss und Spulenträger zwecks weiterer Ver-   grösserung   stufenförmig gestaltet. 



   Infolge der Reibung zwischen dem als Friktionsscheibe dienenden Spulenträger c und der Spule d wird letztere selbsttätig in dem Masse gebremst, als deren Tourenzahl wächst, so dass die Spule stets mit der erforderlichen Tourenzahl läuft. Je grösser nämlich die Spulengeschwindigkeit ist, desto grösser ist auch naturgemäss die Reibung zwischen der Spule und dem   Spulenträger   und desto stärker daher die Mitnahme des letzteren infolge der Reibung. Infolgedessen muss die
Spule eine   grössere   Arbeit leisten und wird deshalb in ihrer Geschwindigkeit selbsttätig gehemmt. 



  Um das Gewicht des   Spulenträgers   geringer bemessen zu können, wird dieser bei der   Ausführungs-   form gemäss Fig. 7 und 8 durch eine Feder n konstant gebremst. 



   Das Gewindestück b besitzt bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7, 8 eine konzentrisch zur Spindelachse gelegene, durch den Spulenträger c abgedeckte Rinne o. die als Olkammer dient. 



   Aus dieser führt eine schräge Bohrung p zur lotrechten Berührungsfläche zwischen Spulenträger c und Gewindestück b. Der spulenträger c ist aufwärts zu einer kurzen Nabe r und das Gewinde- stück b zu einer ebensolchen Nabe s verlängert. Diese sich berührenden Naben greifen nun in den Fuss, nicht aber in den Schaft der Spule   d   ein. Das Gewindestück b weist eine ringförmige
Nut t (Fig. 9) auf, in welche ein   zapfenförmiger   Vorsprung u des Spulenträgers c eingreift und eine unbeabsichtigte achsiale Verschiebung des letzteren verhindert, z. B. wenn die Spule d von der
Spindel   z   abgezogen wird.   Die Drehbarkeit des Spulenträgers   c wird hiedurch in keiner Weise   beeinträchtigt.

   Zur Einführung des Zapfens u in die Ringnut t dient ein an diese sich anschliessender. oben offener lotrechter Schlitz t] im Gewindestück h.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Spulenträger   für Spinnspindeln, der in dem   pulenfut3   spurzapfenartig gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare   Spulenträger   und der   Spulenfuss   einander auf allen   zugewendeten Flächen   vollkommen   berühren,   so dass nicht nur die geringste seitliche Verschiebung der rotierenden Teile gegeneinander verhindert, sondern auch das mit zunehmendem Durchmesser des Garnwickeis naturgemäss wachsende Gewicht desselben zu einer in demselben Ver-   hältnis   wachsenden Reibung zwischen dem Spulenfuss und dem Spulenträger ausgenützt, daher eine stetig   zunehmende Reibungsarbeit geleistet wird, welche   die Spulengeschwindigkeit, wie erforderlich.

   in demselben Masse verzögert, wie die auf die Spule aufgewickelte Garnmenge wächst.

Claims (1)

  1. 2. Spulenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungsfläche zwischen Spulenträger und Spulenfuss stufenförmig gestaltet ist.
    3. Spulenträger nach Anspruch 1 und , gekennzeichnet durch eine den Raum zwischen der Spindel bzw. der sie umgebenden Hülse und der Bohrung im Oberende der Spule fast ausfÜllende. vorzugsweise leicht drehbare Rolle.
    4. Spulenträger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die unbeabsichtigte achsiale Verschiebung des auf dem Gewindestück leicht drehbaren Spulenträgers gegen letztere dadurch verhindert wird, dass einer dieser Teile (vorzugsweise der Spulenträger) einen Vorsprung aufweist, der in eine ringförmige Nut des anderen Teiles (des Gewindestückes) eingreift. EMI2.1
AT52905D 1910-02-18 1911-02-17 Spulenträger für Spinnspindeln. AT52905B (de)

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