AT51850B - Verfahren zur Herstellung eines schwer-bzw. unentzündlichen Kohlenwasserstoffgemenges. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines schwer-bzw. unentzündlichen Kohlenwasserstoffgemenges.

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 EMI1.1 
 



   Die   Uerstellung     gechlorter   Kohlenwasserstoffe mit Hilfe von   Chlorüberträgern   ist bekannt. Da aber nur gasförmige Kohlenwasserstoffe   Chlor leicht addieren, 80   ist bei flüssigen Kohlenwasserstoffen oder Gemischen immer eine äussere Energiezufuhr notwendig. 



  Ferner ist die Herstellung gechlorten Benzins bekannt, indem Chlor in Gegenwart gechlorter Verbindungen auf das Benzin zur Einwirkung gebracht wird, und es ist auch die Einwirkung von Chlor    auf'Mineralöle   unter Zuhilfenahme von Chlorkalk bekannt. Ebenso hat man bereits versucht, Benzin oder leicht entzündliche Kohlenwasserstoffgemische dadurch weniger entzündlich zu machen, dass man dieselben mit schweren gechlorten Kohlenwasserstoffen vermengt oder chloriert hat. Bezüglich des Bekannten wird neben den Lehrbüchern der Chemie auch auf die französische Patentschrift Nr. 350313 und die deutsche Patentschrift Nr. 39946 hingewiesen. 



   Verschiedene Übelstände, die den bekannten Gemischen anhaften, Kostspieligkeit bei den einen, Zersetzlichkeit bei den anderen, legten den Gedanken nahe, ein billig durchzuführende Verfahren zu finden, das ein Produkt zeitigt, gemäss welchem ein für fast alle Zweige der Technik brauchbares Mittel erzeugt wird, das sich bei der Wiedergewinnung nicht zersetzt. Zu diesem Behufe'werden beispielsweise Kohlenwasserstoffgemenge in geeigneten Absorptionstürmen, welche entsprechend gekühlt werden können und einen grossen Druck auszuhalten vermögen, mit Chlor, eventuell in statu nascendi, behandelt.

   Zu diesem Zwecke empfiehlt es sich, in den Absorptionsturm ein Gemenge von   Kalkoxyd   und Leichtmetallsalzen, dem eventuell Ölseifen zugesetzt sein können, einzubringen und die aus der Hektitikationskolonne überdestillierenden Kohlenwasserstoffgemenge darüber rieseln zu lassen, während von unten ein kräftiger Strom von Chlorgas zur Einwirkung gebracht wird, der dem Kohlenwasserstoffgemenge entgegenströmt. Ein zu   grosser   Überschuss von Chlorgas ist bei dieser Herstellung zu vermeiden. Das so gewonnene Produkt, welches wasserhell ist, hat keinen unangenehmen Geruch und zeigt einen bedeutend höheren   Kntzündungspunkt, als   die besten in Handel kommenden   Petroleumsorten.   



   Eine Abart des Verfahrens besteht darin, dass   man   bei der Einwirkung von Chlor auf diese Kohlenwasserstoffgemenge noch Wasser gegenwärtig sein lässt, indem man gleichzeitig mit den   Kohlonwasserstoffdämpfen   Wasser zur Einwirkung bringt. Das so gewonnene   Produkt unterscheidet sie) ! von   dem zuerst angeführten nur dadurch, dass es mit der Zeit eine bläuliche Farbe annimmt. Es ist   selbstvorständlich,   dass dieser Zusatz nur in bestimmten   Verhiltnisson   zur angewendeten Chlormenge verwendet werden darf, weil sich sonst Salzsäure bilden würde, welche den Wert des Produktes wesentlich beeinträchtigen würde. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines schwer- bzw. unentzündlichen Kohlenwasserstoff- gemonges, d-arin bestehend, dass die Dämpfe von leichten Kohlenwasserstoffen in Gegenwart von Kalkoxyd unter eventuellem Zusatz von Ölseife und gegebenenfalls unter Anwesenheit EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT51850D 1908-12-29 1908-12-29 Verfahren zur Herstellung eines schwer-bzw. unentzündlichen Kohlenwasserstoffgemenges. AT51850B (de)

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