AT507219B1 - Pistole - Google Patents
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Abstract
Pistole mit einem Grundgehäuse (2) und einem darauf verschiebbar geführten Laufschlitten (1), der im Querschnitt zwei Seitenwände (5, 6) und dazwischen eine Deckwand (7) aufweist, wobei im Inneren des Laufschlittens in Schussrichtung gesehen vorne ein Lauf (3) geführt und dahinter ein einen Schlagbolzen (40) und eine Schlagfeder (45) enthaltendes Einsatzstück (20) befestigt ist; im Laufschütten (1) ist eine die Seitenwände (5, 6) und die Deckwand (7) des Laufschlittens (1) miteinander verbindende Querwand (10) vorgesehen, die einen Stoßboden (11) bildet, und hinter der Querwand (10) ist ein aus einem Leichtstoff gespritztes Einsatzstück (20) angeordnet, das sich beiderseits jeweils auf einer Längsführung (15) im Lauf schütten (1) abstützt.
Description
österreichisches Patentamt AT507 219 B1 2010-03-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Pistole mit Schlagbolzenzündung.
[0002] Mehr im einzelnen betrifft die Erfindung eine Pistole mit einem Grundgehäuse und einem darauf verschiebbar geführten Laufschlitten, der im Querschnitt zwei Seitenwände und dazwischen eine Deckwand aufweist, wobei im Inneren des Laufschlittens, in Schussrichtung gesehen, vorne ein Lauf geführt und dahinter ein einen Schlagbolzen und eine Schlagfeder enthaltendes Einsatzstück befestigt ist.
[0003] Zum Unterschied von Pistolen mit Hahnschlagzündung wird in Pistolen mit Schlagbolzenzündung die für das Auslösen des Schusses erforderliche Schlagenergie von einer im Inneren des Laufschlittens untergebrachten Schlagfeder auf einen Schlagbolzen aufgebracht. Entsprechend beengt sind die Raumverhältnisse bei der Gestaltung des Schlagmechanismus.
[0004] Eine Pistole der eingangs angeführten Art ist aus EP 1 490 643 B1 bekannt. Bei dieser ist ein den Stoßboden bildendes Einsatzstück im Laufschlitten mittels zweier Querstifte befestigt. In diesem Einsatzstück befindet sich ein Schlagmechanismus. Obwohl sich diese Konstruktion bisher gut bewährt hat, wären doch noch Verbesserungen bei Fertigungsaufwand, Handhabung, Gewicht und Schussverhalten wünschenswert. Die Teile des Schlagmechanismus und das Einsatzstück erfordern eine genaue und aufwändige Bearbeitung, nicht zuletzt zur Minimierung der Reibung. Weiters verursacht die träge Masse des Laufschlittens beim Schuss einen Schlag auf die Hand des Schützen, und sie bestimmt auch den minimalen Zeitabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schüssen.
[0005] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Pistole so zu gestalten, dass sie einfach zu fertigen und leicht ist, wobei insbesondere das Gewicht und die träge Masse des Laufschlittens gering sein sollen.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine Pistole wie in Anspruch 1 definiert vor. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0007] Bei der vorliegenden Pistole ist die den Stoßboden bildende Querwand wie der ganze Laufschlitten aus Stahl oder einem ähnlichen Werkstoff und kann zur Aufnahme der Schusskräfte beliebig stark dimensioniert sein. Die Querwand kann mit dem Laufschlitten einstückig oder eingesetzt sein. Weil sie die Seitenwände und die Deckwand des Laufschlittens miteinander verbindet, versteift sie den Laufschlitten. Hinter der Querwand befindet sich das Einsatzstück, auf welches dank der Querwand keine Kräfte und keine Pulvergase wirken. Dadurch kann es aus einem weniger widerstandsfähigen Leichtstoff bestehen und insbesondere als formfälliges Spritzteil ausgebildet sein, d. h. als Spritzteil, dass auch bei komplizierter Form maßhaltig ist und keine nachträgliche Bearbeitung mehr braucht, was die Fertigungskosten signifikant senkt. Vorzugsweise sind auch beiderseits in den Laufschlitten eingreifende Leisten einstückig mit dem Einsatzstück ausgebildet.
[0008] Der Leichtstoff kann ein gut spritzbares Leichtmetall oder ein geeigneter, auch widerstandsfähiger und reibungsarmer, Kunststoff sein. Damit wird, zusätzlich zum Wegfall jedweder Nachbearbeitung, der Vorteil einer erheblichen Gewichtsreduktion der ganzen Waffe und eine Verringerung der Massenkräfte beim Schuss (und damit eine erhöhte Treffsicherheit und kürzere Schusskadenz) erzielt. Eine bevorzugt vorgesehene, hinter dem Einsatzstück quer angeordnete Endplatte ist mit dem hinteren Ende des Laufschlittens abnehmbar verbunden. Damit ist das Einsatzstück in Längsrichtung zwischen der vorderen Querwand und der Endplatte und in vertikaler Richtung durch die in die Längsnuten eingreifenden Leisten genau positioniert, gut gehalten und trotzdem leicht ausbaubar.
[0009] Für besonders einfaches und schnelles Zerlegen der Pistole ist es günstig, wenn im hinteren Ende des Laufschlittens eine rundum verlaufende Quernut ausgebildet ist, in die die Endplatte von unten einschiebbar ist. Die Endplatte wird zur Demontage nach unten gezogen beziehungsweise beim Zusammenbau nach dem Anbringen des Einsatzstücks aufwärts einge- 1/9 österreichisches Patentamt AT507 219 B1 2010-03-15 schoben.
[0010] Vorzugsweise ist die den Stoßboden bildende Querwand mit dem Laufschlitten einstückig und ihre dem Einsatzstück zugewandte Hinterseite im Horizontalschnitt bogenförmig ausgebildet. So ist die Querwand bei geringster Baulänge des Laufschlittens den eingetragenen Kräften angepasst, und es wird der Bildung von erhöhten Kerbspannungen vorgebeugt.
[0011] Für einfacheres und schnelleres Zerlegen können die beiderseitigen Leisten des Einsatzstückes und die seitlichen Nuten im Laufschlitten unterbrochen sein. Auf diese Weise ist das Einsatzstück von unten in den Laufschlitten einsetzbar und mit einem anschließenden kurzen horizontalen Schiebeweg in seine Endposition zu bringen.
[0012] Vorzugsweise ist - je nach Werkstoff des Einsatzstückes - zur Minimierung von Reibung und Verschleiß (durch aus dem Magazin nach oben drängenden Patronen) an der Unterseite des Einsatzstückes ein Gleitblech angeordnet, welches in entsprechende Ausformungen des Einsatzstückes passt. Dank der Ausformungen erübrigt sich eine gesonderte Befestigung des Gleitblechs am Einsatzstück. Weiters kann das Gleitblech eine seitliche Kulisse zum Zusammenwirken mit im Grundgehäuse gelagerten Mechanismen, etwa dem Fangmechanismus, bilden.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform besteht das Einsatzstück aus einem reibungsarmen Hartkunststoff, zum Beispiel einem Polyamid. Weiters weist das Einsatzstück bevorzugt eine für die Aufnahme des Schlagbolzens bestimmte erste zylindrische Längsbohrung auf. Weil das Einsatzstück ein Spritzteil ist, wird die Bohrung beim Spritzen geformt - sie muss nicht erst nachträglich gebohrt werden. Sie braucht auch keine Nachbearbeitung. Die beim Spritzen erzielbare Oberflächenqualität sichert, gegebenenfalls zusammen mit dem geringen Reibwert eines geeignet gewählten Kunststoffes, eine präzise Führung bei minimaler Reibung.
[0014] In konsequenter Weiterbildung weist das Einsatzstück über der ersten Längsbohrung eine zweite für die Aufnahme der Schlagfeder bestimmte Längsbohrung auf, welche mit der ersten Längsbohrung über einen Schlitz zumindest in der vorderen Region des Einsatzstücks verbunden ist, wobei durch diesen Schlitz ein in der zweiten Längsbohrung geführtes und von der Schlagfeder beaufschlagtes Koppelstück hindurch greift. Auch diese Formelemente sind durch Spritzen formfällig herstellbar.
[0015] Die Herstellung des Einsatzstückes durch Spritzen erlaubt eine Ausbildung, die sich, besonders beim Einsatz der Pistole unter ungünstigen Bedingungen, als verschleißmindernd erweist. Diese bevorzugte Ausbildung besteht darin, dass zumindest eine Längsbohrung längs gerichtete Freistellungen hat. Beispielsweise können drei oder mehr Freistellungen über den Umfang verteilt sein. Die Freistellungen bilden Sammeltaschen für kleine Fremdkörper, etwa Sandkörner, und gegebenenfalls auch für ein Schmiermittel.
[0016] In der zweiten zylindrischen Längsbohrung ist die Schlagfeder reibungsarm geführt. Das vordere Ende der Schlagfeder greift an dem Koppelstück an, und das hintere Ende stützt sich über einen Führungsstift an der Endplatte ab. Auf diese Weise ist das Zerlegen der Waffe besonders einfach. Eine elegante Weiterbildung des Führungsstiftes dient der Sicherung der Endplatte gegen unbeabsichtigtes Verschieben. Sie besteht darin, dass der Führungsstift nach hinten eine Verlängerung kleineren Querschnittes hat, welche in ein Loch in der Endplatte ragt, wodurch letztere gegen vertikales Verschieben gesichert ist. Zum Zerlegen wird der Führungsstift von außen gegen die Kraft der Schlagfeder nach innen gedrückt, wonach er die Endplatte freigibt.
[0017] Die Erfindung wird nach folgen anhand von in der Zeichnung dargestellten, besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. In der Zeichnung zeigen: [0018] Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Pistole; [0019] Fig. 2 eine axonometrische Ansicht des Laufschlittens der Pistole gemäß Fig. 1 von schräg unten, ohne Einbauten; 2/9 österreichisches Patentamt AT507 219B1 2010-03-15 [0020] Fig. 3 eine Teilansicht des Laufschlittens der Fig. 2 von unten; [0021] Fig. 4 einen vertikalen Querschnitt durch diesen Laufschlitten gemäß der Linie IV-IV in
Fig.3; [0022] Fig. 5 einen vertikalen Längsschnitt gemäß der Linie V-V in Fig. 3; [0023] Fig. 6 einen Querschnitt durch das Einsatzstück gemäß der Linie Vl-Vl in Fig. 5 in ei nem etwas vergrößerten Maßstab; [0024] Fig. 7 einen vertikalen Längsschnitt des Einsatzstückes ähnlich dem Längsschnitt in Fig. 5, jedoch ohne Laufschlitten und in einem etwas vergrößerten Maßstab; und [0025] Fig. 8 eine Ansicht des Einsatzstückes von unten, gemäß Pfeil VIII in Fig. 7.
[0026] In Fig. 1 ist eine Pistole mit einem Laufschlitten 1 gezeigt, wobei die anderen Teile der Pistole nur angedeutet sind. Der Laufschlitten 1 ist auf einem Grundgehäuse 2 in Längsrichtung verschiebbar geführt. Im Grundgehäuse 2 sind die Verriegelungs-, Abzugs- und Fangmechanismen untergebracht; diese entsprechen dem Stand der Technik und sind daher nicht näher dargestellt. Erfindungswesentlich ist der Laufschlitten 1 mit den in ihm befindlichen Teilen.
[0027] In Fig. 2 ist der Laufschlitten 1 von schräg unten zu sehen. Wie ersichtlich weist der Laufschlitten 1 eine rechte Seitenwand 5, eine linke Seitenwand 6, eine Deckwand 7, eine vordere Brille 8 für die Führung des Laufs 3 (s. Fig. 3) und für die Abstützung der Schlittenfeder (nicht dargestellt) und eine erste Querwand 10 auf. An der (gemäß der Darstellung in Fig. 2) oberen Kante haben die beiden Seitenwände 5,6 Nuten bildende Führungsleisten 9, die mit passenden Leisten (nicht dargestellt) am Grundgehäuse 2 Zusammenwirken, um den Laufschlitten 1 in Längsrichtung auf dem Grundgehäuse 2 zu führen. Der Querschnitt des Laufschlittens 1 ist im Wesentlichen U-förmig, und er umschließt einen vorderen Raum 12 zur Aufnahme des Laufes (3 in Fig. 3) sowie einen verengten hinteren Raum 13 zur Aufnahme eines Einsatzstückes 20, vgl. auch Fig. 3 und folgende. Der hintere Raum 13 hat an seiner Unterseite, also gemäß der Darstellung in Fig. 3 oben, beiderseits eine Längsführung 15, die hier wiederholt unterbrochen ist, so dass das Einsatzstück 20 von unten einsetzbar ist. Der vordere Raum 12 und der hintere Raum 13 sind durch die Querwand 10 voneinander getrennt.
[0028] Fig. 3 bis 8 zeigen nur mehr den hinteren Teil des Laufschlittens 1 bzw. das Einsatzstück 20, wo die hier interessierenden Merkmale verwirklicht sind. Die Querwand 10 bildet mit ihrer Vorderseite einen Stoßboden 11 mit einem Loch 17 für den Durchtritt eines Schlagbolzens 40. Der verriegelte Lauf 3 liegt gemäß Fig. 3 am Stoßboden 11 an. Die Querwand 10 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel einstückig mit dem Laufschlitten 1 und ihre Hinterseite geht mit Rundungen 18 in die Seitenwände 5, 6 des Laufschlittens 1 über. Am hinteren Ende des Laufschlittens 1 ist rundum eine Nut 16 für eine einschiebbare Endplatte 21 vorgesehen. In dem von den Seitenwänden 5, 6, der Querwand 10 und der Endplatte 21 begrenzten hinteren Raum 13 sitzt das Einsatzstück 20, das in vertikaler Richtung von beiderseits angeordneten Längsführungen 15 gehalten ist, vgl. Fig. 4.
[0029] In Fig. 6, 7 und 8 ist das aus einem Leichtstoff gespritzte Einsatzstück 20 im Detail zu sehen; es hat die Grundform eines Quaders, dessen vorderes Ende ein Loch 26 für den Durchtritt des Schlagbolzens 40 hat. Das Einsatzstück 20 hat übereinander zwei hinten offene kreiszylindrische Längsbohrungen, eine erste Längsbohrung 27 zur Aufnahme des Schlagbolzens 40, die vorne in das Loch 26 mündet, und eine zweite Längsbohrung 28 für die Aufnahme der Schlagfeder 45. Die beiden Längsbohrungen 27, sind zumindest in ihrer vorderen Region durch einen Schlitz miteinander verbunden.
[0030] Der Schlagbolzen 40 hat in seiner hinteren Region eine abwärts ragende Schlagbolzenfahne 41, die mit den im Grundgehäuse 2 untergebrachten Mechanismen zusammenwirkt. Im vorderen Teil des Schlagbolzens 40 ist oben eine Ausnehmung 42. In der zweiten Längsbohrung 28 befindet sich, von vorne nach hinten, zuerst ein Koppelstück 43 mit einem abwärts ragenden Koppelfinger 44, der durch den Schlitz 29 hindurch in die Ausnehmung 42 des Schlagbolzens 40 eingreift. An diesem Koppelstück 43 liegt das vordere Ende der Schlagfe- 3/9
Claims (14)
- österreichisches Patentamt AT507 219 B1 2010-03-15 der 45 an, deren hinteres Ende an einem Führungsstift 46 anliegt; der Führungsstift 46 stützt sich seinerseits hinten an der Endplatte 21 ab und hat nach hinten noch eine Verlängerung 47 kleineren Durchmessers, die in ein Loch 22 (s. Fig. 7) eingreift. Auf diese Weise sichert der Führungsstift 46 die Endplatte 21 gegen ein ungewolltes vertikales Verschieben. Zum Abziehen der Endplatte 21 wird der Führungsstift 46 von außen mit einem geeigneten spitzen Gegenstand gegen die Kraft der Schlagfeder 45 einwärts gedrückt. So erfüllt die Schlagfeder 45 noch eine zusätzliche Funktion bei der Sicherung der Endplatte 21 gegen ein Verschieben. [0031] Als Werkstoffe für das Einsatzstück 20 kommen Leichtmetalllegierungen oder Kunststoffe in Frage; als Kunststoffe können insbesondere Polyester, Epoxyharze oder Polyamide verwendet werden. In der beschriebenen Ausführungsform ist ein Polyamid eingesetzt. Der Kunststoff kann auch mit Fasern oder dergleichen verstärkt sein. [0032] In Fig. 6 ist noch zu erkennen, dass die beiden Längsbohrungen 27, 28 nicht vollflächig tragen, sondern zwischen tragenden Profilteilen 56, 58 sich in Längsrichtung erstreckende seichte Freistellungen 55, 57 haben. Diese Freistellungen 55, 57 bilden Taschen, in die eingedrungene Schmutzteilchen (zum Beispiel Sandkörner) abgedrängt werden, so dass sie nicht zu erhöhter Reibung oder größerem Verschleiß führen können. Wenn das Einsatzstück 20 nicht aus einem trocken laufenden Werkstoff besteht, können die Freistellungen 55, 57 auch ein Schmiermittel aufnehmen. Die Ausbildung derartiger Freistellungen 55, 57 ohne besonderen Fertigungsaufwand ist bei einem Spritzteil ohne weiteres möglich. [0033] Aus Fig. 8 ist zu ersehen, dass an der Unterseite des Einsatzstückes 20 ein Gleitblech 50 angebracht ist. Dieses Gleitblech 50 schützt das Einsatzstück 20 beim Rücklauf vor der Reibung mit den aus dem Magazin aufwärts drängenden Patronen. Außerdem ist es nach einer Seite zu einer mit dem Fangmechanismus im Grundgehäuse 2 zusammenwirkenden Kulisse 51 erweitert. Zur Positionierung des Gleitblechs 50 sind am Einsatzstück 20 Noppen 52 vorgesehen. In ähnlicher Weise können auch weitere metallische Funktionsteile am Einsatzstück 20 angebracht sein. Eine derartige formschlüssige Verbindung ist mit geringem Fertigungsaufwand herstellbar. In Entsprechung zu den Unterbrechungen der Längsführung 15 des Laufschlittens 1 sind an beiden Längsseiten des Einsatzstücks 20 unterbrochene Leisten 53 vorgesehen. [0034] Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Ausgestaltungen möglich. Dank der Erfindung steht eine Pistole zur Verfügung, die leicht im Gewicht, erschütterungsarm in der Bedienung, schnell in der Schusswiederholung, leicht zerlegbar und trotzdem sehr kostengünstig ist. Patentansprüche 1. Pistole mit einem Grundgehäuse (2) und einem darauf verschiebbar geführten Laufschlitten (1), der im Querschnitt zwei Seitenwände (5, 6) und dazwischen eine Deckwand (7) aufweist, wobei im Inneren des Laufschlittens in Schussrichtung gesehen vorne ein Lauf (3) geführt und dahinter ein einen Schlagbolzen (40) und eine Schlagfeder (45) enthaltendes Einsatzstück (20) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Laufschlitten (1) eine die Seitenwände (5, 6) und die Deckwand (7) des Laufschlittens (1) miteinander verbindende Querwand (10) vorgesehen ist, die einen Stoßboden (11) bildet, und hinter der ein aus einem Leichtstoff gespritztes Einsatzstück (20) angeordnet ist, das sich beiderseits jeweils auf einer Längsführung (15) im Laufschlitten (1) abstützt.
- 2. Pistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Einsatzstück (20) quer eine Endplatte (21) abnehmbar am hinteren Ende des Laufschlittens (1) angebracht ist.
- 3. Pistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im hinteren Ende des Laufschlittens (1) eine rundum verlaufende Quernut (16) ausgebildet ist, in die die Endplatte (21) von unten einschiebbar ist. 4/9 österreichisches Patentamt AT507 219B1 2010-03-15
- 4. Pistole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Stoßboden (11) bildende Querwand (10) mit dem Laufschlitten (1) einstückig und ihre dem Einsatzstück (20) zugewandte Hinterseite im Horizontalschnitt einem Bogen (18) gleich geformt ist.
- 5. Pistole nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück beiderseits Leisten (53) hat, die auf seitlichen Längsführungen (9) im Laufschlitten (1) aufruhen, und dass beide, die Leisten (29) und die Längsführungen (9), unterbrochen sind.
- 6. Pistole nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Einsatzstückes (20) ein Gleitblech (50) angeordnet ist, welches zu entsprechenden Ausformungen (52) des Einsatzstückes (20) passt.
- 7. Pistole nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitblech (50) eine seitliche Kulisse (51) zum Zusammenwirken mit im Grundgehäuse (2) gelagerten Abzugs- beziehungsweise Fangmechanismen bildet.
- 8. Pistole nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück (20) aus einem reibungsarmen Hartkunststoff besteht.
- 9. Pistole nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück (20) eine für die Aufnahme des Schlagbolzens (40) bestimmte erste Längsbohrung (27) aufweist, welche kreiszylindrisch ist.
- 10. Pistole nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Längsbohrung (27) längs gerichtete Freistellungen (57) hat.
- 11. Pistole nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück (20) über der ersten Längsbohrung (27) eine für die Aufnahme der Schlagfeder (45) bestimmte zweite Längsbohrung (28) aufweist, welche mit der ersten Längsbohrung (27) über einen Schlitz (29) zumindest in der vorderen Region verbunden ist, wobei durch diesen Schlitz (29) ein in der zweiten Längsbohrung (28) geführtes und von der Schlagfeder (45) beaufschlagtes Koppelstück (43) hindurch- und in eine Ausnehmung (44) des Schlagbolzens (40) eingreift.
- 12. Pistole nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Längsbohrung (27) längs gerichtete Freistellungen (55) hat.
- 13. Pistole nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende der Schlagfeder (29) an dem Koppelstück (43) angreift und das hintere Ende der Schlagfeder (29) an einem Führungsstift (46) anliegt, welcher sich seinerseits an der Endplatte (21) abstützt.
- 14. Pistole nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsstift (46) nach hinten eine Verlängerung (47) kleineren Querschnittes hat, welche in ein Loch (22) in der Endplatte (21) ragt, wodurch die Endplatte (21) gegen ein vertikales Verschieben gesichert ist. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 5/9
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