AT516033B1 - Pistole mit Verriegelungsblock - Google Patents
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Abstract
Eine Pistole, auf deren Kunststoffgehäuse (1) ein den Lauf (4) enthaltender Laufschlitten (5) in Längsrichtung geführt ist, welches Gehäuse am Übergang zu einem Griffstück (2) einen Abzugsbügel (3) hat, und in welchem Gehäuse (1) ein Verriegelungsblock (8) angeordnet ist, soll besonders leicht, einfach zu fertigen und trotzdem robust sein. Dazu bildet der Verriegelungsblock (8) mit den Führungselementen (6) des Laufschlittens (5) eine Einheit, welche vor dem Magazinschacht angeordnet und sich nach vorne so weit wie der Abzugsbügel (3) erstreckt, wodurch die Führungslänge verkürzt wird. Der Verriegelungsblock (8) sitzt mittels eines vorderen Querstifts (12) und eines hinteren Querstiftes (13) im Gehäuse (1) fest und nimmt ungefähr über dem zweiten Querstift (13) einen Verriegelungsbolzen (17) auf.
Description
Beschreibung
PISTOLE MIT VERRIEGELUNGSBLOCK
[0001] Die Erfindung betrifft eine Pistole, auf deren Kunststoffgehäuse ein den Lauf enthaltender Laufschlitten in Längsrichtung geführt ist, welches Gehäuse am Übergang zu einem Griffstück einen Abzugsbügel hat, und in welchem Gehäuse ein Verriegelungsblock angeordnet ist.
[0002] Bei Pistolen mit einem Gehäuse aus Kunststoff sind die Metallteile für die Führung des Laufschlittens und die Verriegelung und Aufnahme von Teilen des Abzugs umspritzt, wie etwa in der Pistole von Glock. Das positionsgenaue Einlegen der Metallteile in die Spritzform ist arbeitsaufwendig und gewährleistet kein maßhaltiges Produkt, weil die Einlegeteile durch den unter hohem Druck in die Form gespritzten Kunststoff verschoben werden können. Nachträgliche mechanische Bearbeitung ist oft erforderlich.
[0003] Aus der AT 254 752 T ist es bekannt, die Führung und Teile des Abzugs in einem Multifunktionsteil unterzubringen, der sich über den größeren Teil der Länge der Pistole bis hinter den Magazinschacht erstreckt. Der Multifunktionsteil ist kostenintensiv in der Fertigung und wegen seiner Länge ist in der Wahl der Toleranzen dessen Wärmeausdehnung zu berücksichtigen.
[0004] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die aus Verriegelungsblock und Führung des Laufschlittens bestehende Einheit einfach zu fertigen ist. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, dass der Verriegelungsblock mit der Führung des Laufschlittens eine Einheit bildet, welche vor dem Magazinschacht angeordnet und sich nach vorne ungefähr so weit wie der Abzugsbügel erstreckt. Die Führung ist somit auf die Länge des Verriegelungsblocks reduziert. Führungselemente am vorderen und am hinteren Ende des Gehäuses sind somit nicht mehr notwendig. Der kurze Verriegelungsblock kann sehr genau und mit wenigen Handgriffen im Gehäuse positioniert und befestigt werden und es ist keine Nacharbeit erforderlich. Weiters können so die Nuten im Laufschlitten kürzer sein, was die Bearbeitungskosten erheblich reduziert.
[0005] Diese Lösung ist insofern bemerkenswert, als sie mit der gängigen Lehre bricht, dass eine genaue Führung eine möglichst große Führungslänge erfordert. Da wegen der Lage der Führungsnuten im Laufschlitten nur geringe Vertikalkräfte zu übertragen sind, überwiegt der Vorteil der so erzielbaren präziseren Führung.
[0006] In einer praktischen Ausgestaltung ist der Verriegelungsblock mittels eines ersten vorderen und eines zweiten hinteren Querstiftes im Gehäuse festgelegt und nimmt ungefähr über dem zweiten Querstift einen Verriegelungsbolzen auf. Die Querstifte durchsetzen das Gehäuse und erlauben eine einfache und genaue Montage des Verriegelungsblocks und der Führung. Diese Genauigkeit kommt nicht nur dessen Funktion, sondern auch der Führung des Laufschlittens zugute. Der Verriegelungsbolzen wirkt beim Verriegeln und Entriegeln mit einer Nase am Lauf zusammen. Er durchsetzt den Verriegelungsblock, welcher im Gehäuse verankert ist.
[0007] Bei einem System mit unverriegeltem Verschluss kann der Verriegelungsbolzen als stabiler Anschlag für einen Lauf dienen. Dies trifft auch auf formschlüssige Verriegelungen mittels Rollen zu.
[0008] Der Verriegelungsblock hat eine sich in Längsrichtung erstreckende tiefe Mulde, in der Raum für die Nase an der Unterseite des Laufschlittens ist und die vom Verriegelungsbolzen durchquert ist. Ein nützliches Detail besteht darin, dass sich der Verriegelungsbolzen an der Rückwand des Verriegelungsblocks abstützt. Dadurch wird der Verriegelungsbolzen weniger belastet.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die den Verriegelungsblock und die Führung des Laufschlittens umfassende Einheit aus dem eigentlichen Verriegelungsblock und aus beiderseits je einem Führungsblech, welches mittels des ersten Querstiftes und des Verriegelungsbolzens mit dem Verriegelungsblock und dem Gehäuse verbunden ist. Dadurch wird die
Form des Verriegelungsblocks einfacher und die Führungsbleche können als einfache Stanzteile mit der erforderlichen Präzision hergestellt werden. Dadurch wird die Fertigung dieser Einheit erheblich billiger. Die Trennung der Führungsbleche vom Verriegelungsblock erlaubt auch die freie Auswahl der Werkstoffe, entsprechend den verschiedenen Festigkeitsanforderungen. Die Führungsbleche werden gemeinsam mit dem Verriegelungsblock mittels der Querstifte beziehungsweise des Verriegelungsbolzens festgelegt, brauchen somit keine eigenen Befestigungselemente. Das vereinfacht die Herstellung und Montage weiter.
[0010] Zur Ausbildung der in die Nuten des Laufschlittens eingreifenden Führungselemente weisen die Führungsbleche nahe ihrem vorderen und hinteren Ende in die Horizontale gebogene nach außen gerichtete Krallen auf. Diese können in einem Arbeitsgang mit dem Ausstanzen gebogen werden.
[0011] Dank der Lage und der Krallen in geringerem Abstand als herkömmliche Führungen (vom vorderen bis zum hinteren Ende des Gehäuses) brauchen sich die Führungsnuten nur über einen Teil der Länge des Laufschlittens zu erstrecken, was die Maschinenzeit mit einem Präzisionsfräser verkürzt. Zwecks Montage des Laufschlittens auf der Führung weisen dessen Nuten an jeweils zwei Stellen nach unten offene Durchbrechungen auf, wobei die Länge und der Abstand der Durchbrechungen voneinander der Länge und dem Abstand der Krallen der Führungsbleche entsprechen.
[0012] Die Lage der Durchbrechungen in den Führungsnuten des Laufschlittens entspricht dessen Montagestellung, die um die Länge der Durchbrechungen vor der betriebsbereiten Stellung ist. Der Laufschlitten braucht somit nur von oben auf das Gehäuse aufgesetzt und um die Länge der Krallen nach hinten verschoben werden, bis ein Zerleghebel in die entsprechende Ausnehmung eingreift.
[0013] Eine vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, dass die Führungsbleche in Vertiefungen in den Seitenwänden des Verriegelungsblocks eingelegt sind. Sie sind so formschlüssig in den Verriegelungsblock eingesetzt. Die Formschlüssigkeit schafft zusätzliche Kräfteübertragungen und erleichtert die Montage.
[0014] Fallweise kann es von Vorteil sein, eine zusätzliche Seitenführung für den Laufschlitten vorzusehen. Dann haben die Führungsbleche zwischen der vorderen und der hinteren Kralle jeweils einen aufwärts gerichteten Lappen. Diese Lappen liegen an der vertikalen Innenwand des Laufschlittens an. Dieser Fall kann beispielsweise eintreten, wenn die Krallen nicht bis zum Grund der Nuten reichen.
[0015] Die mit der Trennung der Führungselemente vom eigentlichen Verriegelungsblock erreichte Freiheit bei der Werkstoffauswahl kann dazu benutzt werden, zweiteren aus einem anderen Material herzustellen, zum Beispiel aus einem geeigneten Kunststoff. Geeignet heißt, dass der Kunststoff die nötige Festigkeit und Schlagzähigkeit aufweisen muss, und wenn möglich auch noch dämpfend wirkt. Letzteres erhöht den Komfort für den Schützen. Die Verwendung von einem Kunststoff in einem Verrriegelungsblock einer Pistole schien zunächst absurd. Versuche haben aber erwiesen, dass dies dank der Erfindung sehr wohl möglich ist und auch bei langen Versuchsreihen kein nennenswerter Verschleiß auftritt. Besonders bewährt hat sich ein mit Glasfasern verstärktes Aramid.
[0016] I m Folgenden wird die Erfindung anhand der folgenden Abbildungen beschrieben und erläutert: [0017] Fig. 1: Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Pistole in Außenansicht, [0018] Fig. 2: Explodierte Darstellung zu Fig. 1 [0019] Fig. 3: Detail des Teiles 6 der Fig. 2 [0020] Fig. 4: Variante zu Fig. 3, [0021] Fig. 5: Detail der Teile 6,7 in Fig. 2 (Teile in einer ausführungsnahen Gestaltung), [0022] Fig. 6: Teil 5, von unten gesehen, [0023] Fig.7: Längsschnitt nach Vll-Vll in Fig. 6, [0024] Fig.8: Querschnitt nach Vlll-Vlll in Fig. 7, vergrößert.
[0025] In Fig. 1 ist das aus Kunststoff bestehende Gehäuse mit 1, dessen Griffstück mit 2 und dessen Abzugsbügel mit 3 bezeichnet. Auf dem Gehäuse 1 ist ein einen Lauf 4 aufnehmender Laufschlitten 5 in Längsrichtung geführt. Dessen gehäusefeste Führungselemente 6 und Führungsnuten 7 im Laufschlitten 5 sind hier nur angedeutet, weil weiter unten im Detail beschrieben. Ebenso ein Verriegelungsblock 8. Das Griffstück 2 enthält einen nicht dargestellten Magazinschacht.
[0026] In Fig. 2 sind mehrere Details zu sehen. Im Gehäuse 1 ist hinter einem Anschlag 10 für den Laufschlitten 5 ein Raum 11 für die Aufnahme der aus dem Verriegelungsblock 8 und den hier separaten Führungselementen 6 bestehenden Einheit gegeben. Diese zusammen nehmen die gesamte Breite des Raumes 11 ein. Diese Einheit ist im Gehäuse 1 mittels Querstiften 12,13 festgelegt, welche die Bohrungen 14,15 und 16 durchsetzen. Die Länge des Verriegelungsblocks 8 ist ungefähr gleich der Länge des Abzugsbügels 3. Vor ihm ist Raum für eine nicht dargestellte Rückholfeder. In den Bohrungen 18 in den Seitenwänden 20 des Verriegelungsblocks 8 sitzt quer ein Verriegelungsbolzen 17. Dieser wirkt in bekannter Weise mit einer Nase 19 an der Unterseite des Laufes 4 zusammen. Zwischen den Seitenwänden 20 ist ein Freiraum 21 für die Nase 19. Die Führungselemente 6 sind Bleche, die einerseits am Verriegelungsblock 8 und andererseits an den Innenwänden des Gehäuses 1 anliegen.
[0027] Fig. 3 zeigt ein solches Führungselement 6 vergrößert. Es ist ein in seiner Grundform ebener Stanzteil aus einem sehr harten oder gehärteten Blech mit an seinem oberen Rand einer ersten (23) und einer zweiten (24) rechtwinkelig nach außen gebogenen Kralle 23,24. Diese greifen in Führungsnuten 7 des Laufschlittens 5 ein. Bohrungen 15, 16 werden zur Befestigung im Gehäuse 1 von den Querstiften 12,13 durchsetzt. Die kleineren Bohrungen 22 nehmen Enden des Verriegelungsbolzens 17 auf.
[0028] Die Fig. 4 als Variante zeigt zwischen den beiden Krallen 23,24 einen aufwärts gerichteten Lappen 25, der im Zusammenwirken mit den Innenwänden des Laufschlittens 5 zusätzliche Seitenführung bieten kann.
[0029] Fig. 5 zeigt den Verriegelungsblock 8 mit allen Details. Die Führungsbleche 6 könnten einfach an der Außenwand des Verriegelungsblocks 8 anliegen. Hier aber sind sie in Ausnehmungen 31 in den Seitenwänden des Verriegelungsblocks 8 formschlüssig eingelegt. Die Führungsbleche 6 sind hier als Winkelbleche mit einem vertikalen 32 und einem horizontalen Schenkel 33 ausgebildet. So kann der Verriegelungsblock 8 die volle Breite des Raumes 11 im Gehäuse 1 einnehmen. Es steht auch mehr Raum für weitere Funktionseinbauten im Inneren des Verriegelungsblocks zur Verfügung. Diese können ein nicht dargestellter Abzugsmechanismus mit Federn und Schlittenfanghebel sein. Zu sehen ist hier nur eine Funktionsbohrung 30. Zwischen den Seitenwänden 20 ist ein Freiraum 21, der hinten an einer Rückwand 26 endet. An dieser Rückwand 26 stützt sich der Verriegelungsbolzen 17 ab.
[0030] In Fig. 6, 7 und 8 ist der Laufschlitten 5 mit seinen Führungsnuten 7 zu sehen.
[0031] In seiner Grundform ist er ein hohler Quader mit den Seitenwänden 34 und einer Deckwand 35, die von einem Auswurffenster 36 durchbrochen ist. Er endet vorne in einer Brille 37 und enthält in seiner hinteren Hälfte einen nicht dargestellten Schlagmechanismus. Nahe dem unteren Rand der Seitenwände 34 sind die Führungsnuten 7 ausgefräst. Sie erstrecken sich jedoch nicht wie üblich über die gesamte Länge des Laufschlittens 5, wobei der Laufschlitten in Längsrichtung in die Führung eingeschoben wird. Dank der erfindungsgemäß angeordneten Krallen müssen sich die Führungsnuten 7 nur über etwas mehr als vordere Hälfte des Laufschlittens 5 erstrecken.
[0032] Zwecks Montage sind in den Nuten 7 Durchbrechungen 38, 39 vorgesehen. Der Abstand 40 zwischen den Durchbrechungen 38, 39 ist gleich dem zwischen den Krallen 23,24 der gehäusefesten Führungselemente 6. Die Lage der Durchbrechungen 38, 39 bestimmt eine
Montagestellung, in welcher der Laufschlitten 5 einfach auf das Gehäuse 1 mit den Führungen 6 aufgesetzt wird. Dann wird er um die Länge der Krallen rückwärts in die Betriebsstellung verschoben, in der er so gehalten ist, dass er nicht mehr vorwärts verschoben werden kann. Erst bei Betätigen eines nicht dargestellten Zerleghebels kann er wieder so weit vorwärts geschoben werden, dass der Laufschlitten 5 nach oben abgehoben werden kann.
BEZUGSZEICHEN 1 Gehäuse Fig. 1, Fig. 2 2 Griffstück 3 Abzugsbügel 4 Lauf 5 Laufschlitten 6 Führung des 5 gehäusefest 7 Führungsnuten 8 Verriegelungsblock 9 10 Anschlag für 5 11 Raum für 7 12 erster Querstift 13 zweiter Querstift 14 Bohrungen in 1 für 12,13 15 Bohrungen für 12 16 Bohrungen für 13 17 Verriegelungbolzen 18 Bohrungen in 8 für 17 19 Nase am 4 20 Seitenwand von 18 21 Mulde für 19 22 Kleine Bohrung für 17 Fig. 3 23 vordere Kralle 24 hintere Kralle 25 Lappen Fig. 4 26 Rückwand Fig: 5 30 Funktionsbohrung 31 Vertiefung in 8 für 6 34 Seitenwände von 5 Fig. 6,7,8 35 Deckwand von 5 36 Auswerffenster 37 Brille 38 vordere Durchbrechung 39 hintere Durchbrechung 40 Abstand 38/39
Claims (10)
- Patentansprüche 1. Pistole, auf deren Kunststoffgehäuse (1) ein den Lauf (4) enthaltender Laufschlitten (5) in Längsrichtung geführt ist, welches Gehäuse am Übergang zu einem Griffstück (2) einen Abzugsbügel (3) hat, und in welchem Gehäuse (1) ein Verriegelungsblock (8) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsblock (8) aus einem geeigneten Kunststoff besteht und mit der Führung (6) des Laufschlittens (5) eine Einheit bildet, welche vor dem Magazinschacht angeordnet ist und sich nach vorne ungefähr so weit wie der Abzugsbügel (3) erstreckt.
- 2. Pistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der geeignete Kunststoff des Verriegelungsblocks (8) ein mit Fasern, vorzugsweise Glasfasern, verstärktes Aramid darstellt.
- 3. Pistole nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsblock (8) mittels eines vorderen Querstiftes (12), und eines hinteren Querstiftes (13) im Gehäuse (1) festgelegt ist und ungefähr über dem zweiten Querstift (13) einen Verriegelungsbolzen (17) aufnimmt.
- 4. Pistole nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsblock (8) eine sich in Längsrichtung erstreckende tiefe Mulde (21) bildet, die von dem Verriegelungsbolzen (17) durchquert ist und an deren Rückwand (26) sich der Verriegelungsbolzen (17) abstützt.
- 5. Pistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Verriegelungsblock (8) und die Führung (6) des Laufschlittens umfassende Einheit aus dem Verriegelungsblock (8) selbst und aus beiderseits je einem Führungsblech (6) besteht, welches mittels des ersten Querstiftes (12) und des Verriegelungsbolzens (17) mit dem Verriegelungsblock (8) und dem Gehäuse (1) verbunden ist.
- 6. Pistole nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbleche (6) nahe ihrem vorderen und hinteren Ende in die Horizontale gebogene, nach außen gerichtete Krallen (23,24) aufweisen, welche in beiderseits im Laufschlitten (5) angebrachte Führungsnuten (7) eingreifen.
- 7. Pistole nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnuten (7) sich nur über einen Teil der Länge des Laufschlittens (5) erstrecken und an jeweils zwei Stellen nach unten offene Durchbrechungen (38,39) aufweisen, wobei die Länge und der Abstand der Durchbrechungen (38,39) voneinander der Länge und dem Abstand der Krallen (23,24) der Führungsbleche (6) entsprechen.
- 8. Pistole nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Durchbrechungen (38,39) in den Führungsnuten (7) des Laufschlittens (5) dessen Montagestellung entspricht, die um die Länge der Durchbrechungen (38,39) vor der betriebsbereiten Stellung ist.
- 9. Pistole nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbleche (6) in Vertiefungen (31) in den Seitenwänden (34) des Verriegelungsblocks (8) eingelegt sind.
- 10. Pistole nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbleche (6) zwischen den Krallen (23,24) jeweils einen aufwärts gerichteten Lappen (25) aufweisen, die der Seitenführung des Laufschlittens (5) dienen. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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