AT49844B - Vorrichtung zum Anzeigen explosiver Gase u. dergl. - Google Patents

Vorrichtung zum Anzeigen explosiver Gase u. dergl.

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AT49844B
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Arnold Philip
Louis John Steele
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Arnold Philip
Louis John Steele
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  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description


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  Vorrichtung zum Anzeigen explosiver Gase u. dergl. 
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 dass der brennbare Bestandteil der Gase u. dergl. an der Oberfläche eines katalytischen Materiales, wie z. B. Platin, verbrennt. Diese katalytischen Materialien wirken nun am besten, wenn sie auf eine ziemlich hohe Temperatur erhitzt werden. Die Verbrennung des explosiven Gases oder dgl. erhöht natürlich ihrerseits die Temperatur und diese Temperaturserhöhung wird durch die Vor- 
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 der Vorrichtung nicht nur Schaden nehmen, sondern   daa   katalytische Material, falls es in Form eines stromzuführenden Drahtes oder dgl. zur Anordnung   kommt,   kann sogar schmelzen, was ein Ausbessern der Vorrichtung erforderlich macht. 



   Gemäss der Erfindung wird deshalb dafür Sorge getragen, dass   eine rberhitzung der Anzeige-   vorrichtung verhindert   wird, deren Wirhing auf   einer katalytischen Substanz beruht. Die 
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 lytischen Substanz gelangen kann. Falls diese   Massnahme   aber nicht genügt, so kann ein Strom von Luft oder anderem indifferenten Gas, d. h. eines von brennbaren Bestandteilen freien Gases 
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 stützen Unter Umständen reicht es auch aus, wenn man das eintretende explosive Gasgemisch mit einem genügend grossen Zusatz von indifferentem Gas mischt, statt seinen Zutritt   vollständig   
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   richtung   dauernd anzeigt, und infolgedessen wird die Aufmorksamkeit eher auf das Arbeiten   der Vorrichtung ge ! enkt.   



   Auf den Zeichnungen sind eine Reihe von   Audührungsformen   der neuen Vorrichtung dargestalt. 
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 mechanischem Wege. 



   Bei der ersten   Auaführungsform (Fig. l   und 2) besteht der katalytische Detektor aus   platini8Ìertem   Asbest a oder ähnlichem Material, das auf der Innenseite des   Hohlzylinders b   angebracht ist. Letzterer ist von einer   stronidurchflossenen Spute c   umgeben, die zur Erhitzung des katalytischen Materiales auf die gewünschte Temperatur dient. Die Anzeigevorrichtung besteht hier aus einem Thermometer d, an dessen oberem Ende zwei Kontakte e eingeschmolzen sind. Steigt das Quecksilber in dem Thermometer bis zu diesen Kontakten, so schliesst es ihren Stromkreis und setzt dadurch irgend eine Warnvorrichtung in Tätigkeit.

   Der Detektor und Anzeiger sind von einem zylindrischen Gehäuse   i   umgeben, das oben und unten durch zwei oder drei Lagen von   Drahtgaze f oder shnlichem Msterial   abgeschlossen ist. Der Abschluss durch die Drahtgaze verhindert eine Explosion für den Fall, dass sich das Gemisch innerhalb der Vorrichtung entzünden sollte. Wie die Zeichnung erkennen lässt, sind der obere und untere Teil 
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 gaze ausgeglichen wird. 



   Bei dieser Ausführungsform wird die Bewegung des zu prüfenden Gasgemisches einfach durch den natürlichen Zug hervorgerufen, der infolge der Heizspule   o   in dem   Gehäuse i   auftritt. 



  Die Vorrichtung wird an die Stelle gebracht, wo sich das zu prüfende Gasgemisch befindet. Um dessen Eintritt durch den natürlichen Zug abzuschneiden, weist die Bodenplatte   9   des   Gehäuses   eine Anzahl von segmentförmigen Öffnungen auf und vor ihr liegt eine ähnlich gestaltete Platte h, die sich auf einer zentralen Achse k derart drehen kann, dass sie die Öffnungen in der Grundplatte g abschliesst. Eine Spiralfeder m sucht die Platte h in ihre Verschlussstellung zu drehen, wird hieran jedoch für gewöhnlich durch einen Anschlag n gehindert, der im Wege der Nase 0 an der Platte h steht. Der Anschlag n wird von dem Anker eines Elektromagneten p getragen, dessen Wicklung in dem die Kontakte e enthaltenden Stromkreis liegt.

   Wird letzterer also an den Kontakten e geschlossen, so erhält der Elektromagnet p Strom, sein Anker spricht an und der Anschlag n gibt die Nase o frei. Infolgedessen dreht sich die Platte h unter der Wirkung der Spiralfeder   111   derart, dass der weitere Zutritt des Gasgemisches abgeschnitten wird. 



   Im Wege der Nase o lässt sich ferner ein Ansatz   q   vorsehen, der an einem in dem   Gehäuse   r untergebrachten Schalter sitzt, so dass sich der Schalter beim Niederdrücken des Ansatzes q öffnet. Der Schalter liegt in dem Stromkreis der Heizspule c. Das Freigeben der Nase o verursacht infolgedessen zunächst die Absperrung des Gaseintrittes und dann die Unterbrechung der weiteren Wärmezufuhr zu dem katalytischen Detektor, so dass sich dieser schnell abkühlt. 



   Fig. 3 veranschaulicht die Schaltung für eine andere Ausführungsform der Anzeigevorrichtung. Hier liegen die beiden Drähte 8 und t parallel in einem Stromkreis, der von   d''r   Hauptleitung   v   aus gespeist wird. Die Drähte sind in Röhren   w   bezw.   x   untergebracht, die von einem Gehäuse y umschlossen sind. Das zu   prüLnae Gasgemisch   wird durch eine Pumpe oder   dergt.     n:telst des Rohres   z dem Gehäuse zugeführt. Die Röhre x ist an beiden Enden verschlossen, so dass sie nur von aussen durch das Gasgemisch bestrichen werden kann, während das Rohr w offen ist und somit den Durchfluss des Gasgemisches gestattet.

   In Reihe mit jedem Draht s, t liegt ein Amperemeter 1 oder eine ähnliche Vorrichtung, welche das Vorhandensein von Strom 
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   In Verbindung mit einer nach Fig. 3 angeordneten Vorrichtung benutzt man zweckmässig die in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ventile. In diesen Figuren ist die von dem Rohre z zu der offenen Röhre   w   führende Abzweigung mit 10 bezeichnet und enthält ein elektromagnetisch gesteuertes Ventil. Zum Einlass der   atmosphärischen   Luft dient eine   Öffnung 17,   die nach Bedarf durch eine besondere Rohrleitung mit einer Stelle verbunden werden kann, wo man auf reine Luft zu rechnen hat. Für gewöhnlich ist die   Ofbung 17   durch eine Platte 16 abgeschlossen, die 
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 zur Folge, dass Strom durch die Wicklung 19 fliesst und die Stange 13 angehoben wird.

   Die Platte 16   schliesst,   wenn dies geschieht, das von der Pumpe ausgehende Rohr, während das zum freiliegenden Draht führende Rohr durch 17 für die atmosphärische Luft geöffnet wird, so dass durch diese   Öffnung   infolge des natürlichen Zuges reine Luft in die Vorrichtung eintritt. Die Absperrung des von der Pumpe ausgehenden Rohres beeinflusst indessen das Arbeiten der letzteren nicht, da noch ein Weg um das geschlossene Rohr für die Luft frei ist und sich infolgedessen der Widerstand des Luftstromes nur wenig ändert. Hat sich der Draht s hinreichend abgekühlt, so wird der   Relaisstromkreis selbsttätig zurückgeschaltet,   die Ventilstange 13 senkt sich, und die Platte   16   verschliesst von neuem den Einlass 17. Dieser Wechsel in der Wirkungsweise dauert an, ao dass 
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   Ist der natürliche, durch den erhitzten Draht s hervorgerufene Zug des Stromes von reiner Luft zum   Abkühlen nicht   hinreichend, so kann er in verschiedener Weise erhöht werden. So kann beispielsweise das Rohr 10 einen Nebenschluss 12 erhalten, dessen eines Ende in dem Rohr   18   liegt, wodurch eine Art von Injektor gebildet wird.   Dieser Nebenschluss   ist für gewöhnlich durch   das konische Ventil 11 abgesperrt, das einen Querstab mit einer zentralen ö & mng zum Durchgang der Ventilstange 13 besitzt.

   Der betreffende Teil der Ventilstange ist verjüngt und weist   
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Statt einen Injektor zu verwenden, kann der Einlass 17 auch an eine Hilfspumpe, die   indifferentes   Gas fördert, oder an einen Behälter angeschlossen werden, der solches Gas in   kom-   primierter Form enthält. 
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 anders ausgebildet ist. Die Steuervorrichtung ist in diesem Fall unmittelbar auf das äusserste Ende des Rohres 10 aufgesetzt, kurz bevor dieses in das Gehäuse y mündet. Das Solenoid 19 
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 ist ohne   weiteres verständlich.

   Wird   das Solenoid 19 erregt, so zieht es den Kern 20 ein, und der aufrecht stchende Teil der Winkelappe 21 verschliesst das Ende des Rohres 10, während der anderer Teile Der Winkeläppe den Einlass 17 freigibt, so dass die Aussenluft in   das Rohr M'ein-   treten und den   Draht s abkühlen   kann. 
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 ist in fig. 7 eine Thermostatische Vorrichtung veranschaulicht. Sie umfasst eine Kapsel 24 mit   einer   eicht verdampfenden Flüssigkeit. Wird sie erhitzt, so verdampft ein Teil, und die Kapsel dchnt sich mit einer gewissen Kraft in ziemlich erheblichem Masse aus.

   Auf der Oberseite der 
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   Ventil 21 schliesst da8   Rohr 10 ab, während der Einlass 17 freigegeben wird, so dass die Luft Eintritt in das Gehäuse findet, wo sie die katalytische Substanz wieder   abkühlt.   



   PATENT. ANSPRÜCHE :   l.   Vorrichtung zum Anzeigen explosiver Gase u. dgl., bei welcher eine katalytische Substanz durch Verbrennung von explosiven Gasen an ihrer Oberfläche erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das zu untersuchende zuströmende Gas durch indifferentes Gas verdünnt oder ersetzt wird, wenn die Temperatur zu hoch steigt. 
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 Ventiles, welches sich schliesst, wenn die Temperatur zu hoch steigt und den Zutritt des zu untersuchenden Gases absperrt, und sich wieder öffnet, wenn die Temperatur sinkt.

Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Injektors, 'lurch welchen die zu untersuchende Luft geleitet wird, wenn sie von der katalytischen Substanz abgesperrt ist, so dass sie das Hindurchtreiben von indifferentem Gas durch die Vorrichtung befördert., 4. Vorrichtung zum Anzeigen explosiver Gase u. dgl., bei welcher die katalytische Substanz elektrisch erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Strom unterbrochen wird, wenn die Temperatur zu hoch steigt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Elektromagneten, der das Ventil steuert, wobei der Stromzufluss zu dem Magneten von der Temperatur der katalytischen Substanz abhängt.
    6. Eine Ausführungsform einer Vorrichtung zum Anzeigen explosiver Gase u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das zu untersuchende Gas zu der katalytischen Substanz durch ein Ventil EMI4.3 7. Eine Ausführungsform nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Thermostaten zum Steuern des ventiles.
AT49844D 1909-06-10 1910-06-09 Vorrichtung zum Anzeigen explosiver Gase u. dergl. AT49844B (de)

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