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des Motorwagengestelles eine Welle 11 gelagert, auf der Seil- oder Kettenrollen 12 angeordnet sind. An den Gleitwagen 4 greifen die Enden von Ketten 13 an, die über die Rollen 10 und 12 offen geführt sind, so dass beispielsweise bei Drehung der Welle 11 und damit der Seil-oder Kettenrolle 12 in einem Sinne die Ketten 13 und damit die Wagen 4 im entsprechenden Sinne bewegt werden. An den Enden des Gleitwagens 5 greift eine Kette- an, die über die vordere Ketten-
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Die Gleitwagen 4 und 5 sind nun auf der Unterseite mit Spiessen oder Speeren 16 bewehrt, die um Gelenke 17 dieser Gleitwagen drehbar sind. Die freie Drehung dieser Spiesse 16 im Sinne des Pfeiles 18 ist unbeschränkt, im entgegengesetzten Sinne dagegen durch als Widerlager dienende an den Gleitwagen 4 und 5 vorgesehene Anschläge 19 fest begrenzt.
Setzt man nun beispielsweise die Stellung der Gleitwagen, wie in Fig. 1 dargestellt, voraus und denkt man sich die Welle 11 nebst Seil- oder Kettenrollen 12 dermassen dermassen vom Motor aus gedreht, dass die Wagen 4 in Richtung der Pfeile 7, der Wagen 5 in entgegengesetzter Richtung wandern müsste, so tritt das Folgende ein : Die Spiesse oder Speere 16 der Wagen 4 graben sich bei der Bewegung in der Pfeilrichtung 7 in den Boden fest ein, wobei sie sich gleichzeitig gegen die Anschläge 19 stützen. Wird nun die Welle 11 im gleichen Sinne weiter gedreht, so wird, da die
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zu den feststehenden Wagen 4 verschieben, also in Richtung des Pfeiles 20 (Fig. 2) wandern.
Der Wagen 5 dagegen, welcher umgekehrt infolge der Kreuzungskette 14 bewegt wird, läuft dabei vom hinteren Ende des Motorwagengestelles in Richtung des Pfeiles 8 nach dem vorderen Ende desselben, da sein Rammspeer 16 dieser Bewegung keinen Widerstand entgegensetzt,
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Diese Bewegung des Motorwagengestelles zu den Gleitwagen 4 dauert so lange an, bis dessen hinteres Ende die Gleitwagen 4 erreicht hat, während in der gleichen Zeit der Gleitwagen 5 bis zum vorderen Ende des Gestelles leer gelaufen ist.
Erfolgt nun in diesem Augenblick, sei es von Hand, sei es selbsttätig, die Umsteuerung der Welle 77 und der Seil-oder Kettenrollen 12, so laufen nunmehr die äusseren Gleitwagen 4 vom hinteren Ende des Motorwagengestelles leer nach dem vorderen Ende desselben, während umgekehrt sich der Rammspeer 16 des mittleren Gleitwagens. 5 im Boden festrammt, so dass der Gleitwagen J feststeht und das Motorwagengestell sich längs des Gleitwagen : -\ 5 wieder entlang ziehen muss.
Durch die Umsteuerung des Antriebes in den Endstellungen der Gleitwagen 4 und 5 wird
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Der Antrieb der Welle 11 und der auf ihr aufgekeilten Seil- oder Kettenrollen 12 erfolgt nun durch einen am hinteren Ende des Gestelles aufmontierten Motor beliebiger Art, beispielsweise durch einen Benzinmotor 23 unter Zwischenschaltung eines Wechselgetriebes, das etwa
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Statt der Anordnung von auf dem Motorwngengestell hm-und herlaufenden Gleitwagen kann natürlich mit der gleichen Wirkung auch eine endlose, kontinuierlich umlaufende, mit entsprechenden Speeren bewehrte Kette, Seil oder dergl. zur Anwendung gelangen, wodurch die bei dem Ausführungsbeispiel gemäss der Zeichnung erforderliche Umsteuerung der Antriebswelle in den Endstellungen der Gleitwagen sich erübrigt. Zwar hat man auch schon vorgeschlagen, kontinuierlich bewegte Ketten mit in den Boden eingreifenden Organen zur Fortbewegung von landwirtschaftlichen Geräten. zu verwenden.
Gemäss diesem Vorschlag greift die Kette selbst durch entsprechende Ausgestaltung ihrer Laschen in den Boden ein, wobei sie um den äusseren Umfang der gleichzeitig als Laufräder des Schleppwagens dienenden Antriebsräder geschlungen waren.
Ein richtiges dauerndes Arbeiten dieser Ketten ist jedoch schwer denkbar, weil ihr Zwischenraum sich schnell mit Erde und Schmutz vollsetzt, so dass ein dauerndes Eingreifen der kleinen Vorsprünge der festen Laschen in den Boden nicht stattfinden kann, sondern vielmehr alsbald Gleiten eintreten muss. Im Gegensatz hiezu sollen die kontinuierlichen Ketten, an denen die Rampenspeere aufgehängt sind, bei der vorliegenden Erfindung nur als reines gewöhnliches Antriebsorgan für die in den Boden einzusetzenden Rammspeere selbst dienen.
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