DE319210C - Fahrzeug mit nach Wahl benutzbarem Rad- und Triebraupenantrieb - Google Patents
Fahrzeug mit nach Wahl benutzbarem Rad- und TriebraupenantriebInfo
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- DE319210C DE319210C DE1918319210D DE319210DD DE319210C DE 319210 C DE319210 C DE 319210C DE 1918319210 D DE1918319210 D DE 1918319210D DE 319210D D DE319210D D DE 319210DD DE 319210 C DE319210 C DE 319210C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D55/00—Endless track vehicles
- B62D55/02—Endless track vehicles with tracks and additional ground wheels
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)
Description
- Fahrzeug mit nach Wahl benutzbarem Rad- und Triebraupenantrieb. Die bisher bekannten Vorschläge zur- Ausbildung von Fahrzeugen, welche nach Wahl entweder durch einen üblichen Antrieb oder mittels am Boden entlang geführter Treibketten oder -raupen vorwärts bewegt werden, weisen u. a. den Nachteil auf, daß die Vorrichtungen, die zum . Umschalten von der einen Antriebsart zur anderen dienten, außerordentlich umständlich und schwer ausfielen. Es war vorgeschlagen worden; die endlose Antriebskette oder Raupe über Räder, die in einem großen Gestell gelagert sind, laufen zu lassen und das ganze Gestell mit' allen Rädern und der Kette beim Umschalten auf und abwärts zu bewegen. Diese Bauart fällt sehr schwer aus, besonders wenn das Gestell tatsächlich so kräftig gebaut wird, wie es die harten Betriebsbedingungen erfordern. Außerdem wird es bei dieser Anordnung schwieig, den Vorteil der Fahrzeuge mit fest eingebauter Treibkette beizubehalten, daß die Raupe nach vorn und nach rückwärts zur Fahrbahn einen spitzen Winkel bildet, damit das Fahrzeug leicht Hindernisse, wie Baumstämme, Böschungen o. dgl., sowohl bei der Vorwärtswie bei der Rückwärtsfahrt leicht überwinden kann.
- Diese Nachteile vermeidet nun das neue Fahrzeug mit vereinigtem Rad- und Raupenantrieb dadurch, daß das Umschalten vom Kettenantrieb zum Radantrieb oder umgekehrt durch Änderung 'der Form der Treibraupen- öder -Kettenbahn erfolgt, und zwar ist es zweckmäßig, beim Übergang von der einen Antriebsart zur anderen die Lage der RaLtpenführung . über die beiden am weitesten nach außen liegenden Rollen bezüglich des Fahrzeuges unverändert zu lassen. Die Formänderung der Triebraupenbahn erfolgt zweckmäßig durch Umlegen von Kettenführungs- oder Treibrollen, die zwischen . den beiden an oder in der Nähe der Fahrzeugenden angebrachten Rollen liegen. Die Lagenänderung dieser mittleren Rollen kann zweckmäßig in der Weise vorgenommen werden, daß die, endlose Triebraupe, die in ihrer Betriebsstllung vorteilhaft spitze Winkel zur Fahrbahn einnahm, beim Umschalten zunächst spannungslos wird, um schließlich nach Überführen der Führungsrollen in ihre aridere Endstellung eine neue straffe Form einzunehmen, die zweckmäßig zur ursprünglichen Form symmetrisch ist.
- Zur Erläuterung der Erfindung dient die auf der Zeichnung veranschaulichte Abbildung eines Beispiels 'der Erfindung. Die Zeichnung stellt das neue Fahrzeug in Fig. i schematisch von der Seite gesehen und in Fig. 2 in Teilansicht, von oben gesehen, dar.
- Das .Fahrzeuggestell ist wie ein gebräuchliches Motorfahrzeug, mittels Blattfedern gegen die Fahrbahn abgestützt, wobei zweckmäßig von den vier Rädern die vorderen als Lenkräder in bekannter Weise gesteuert; die hinteren durch Rollenketten von einem Motor aus mit Hilfe der Kettenräder a, b in üblicher Weise angetrieben werden. Zwischen den Rahmenlängsträgern und unterhalb des in der Zeichnung nicht dargestellten Motors bzw. des Getriebes sind zwei endlose Raupen-oder Treibkettenbänder e; f angeordnet; welche über Rollen d geführt werden, die auf den Querwellen c, gelagert sind. Die Raupenbänder erhalten ihren Antrieb von den Kettenrädern g, h, i. DIe Laufrollen k werden von entsprechend ausgebildeten Lagerböcken getragen, die fest mit den Wellen c verbunden sind. Auf der Querwelle l laufen lose zwei Kettenräder m, welche mittels einer Klauenkupplung o. dgl. mit einem auf der.` Welle sitzenden Schraubenrad n gekuppelt werden können. Das Schraubenrad n greift., in eine auf der Welle o: sitzende Schnecke P ein. Diese Welle trägt ferner drei Schnecken q, -welche mit entsprechenden, auf der. Welle c festgekeilten Schneckenrädern s im Eingriff stehen.
- Es ist ersichtlich, d aß zur Bewegung der Schnecken P, q und der Schneckenräder n, s und somit auch zum 'Verstellen der Führungstollen k das Raupenband e selbst . als Mittel zur Kraftübertragung benutzt wird, da die Bewegung der Räder m durch das Kettenrad i vermittels des Raupenbandes selbst erfolgt. Hierdurch wird Dieb ;Anordnung besonderer Antriebsketten zur Übertragung der Kraft der Antriebsmaschine auf die Verstellorgane überflüssig, wodurch gleichfalls die Vorrichtung im ganzen vereinfacht und ihr Gewicht verringert wird.
- Der Betrieb des neuen Fährzeuges, wie es das. Ausführungsbeispiel der Zeichnung veranschaulicht,, gestaltet sich folgendermaßen Die Antriebskettenräder a und g können -mittels einer Klaüenkupplung o. dgl. vom Führersitz .aus wechselweise mit der Antriebswelle des Motors gekuppelt werden. Soll nun von e-ner Antriebsart auf die andere, z. B. vom Raupenkettenantrieb auf den Radantrieb, umgeschaltet werden, so wird zunächst mittels des entsprechenden Hebels das auf der Welle l laufende Kettenrad m mit dem .Schneckenrad n gekuppelt und dadurch die Welle o mit den Schnecken q in Drehung versetzt. Durch die Schnecken q werden mit Hilfe der Schneckenräder s die Wellen c und die mit diesen fest verbundenen Lagerböcke für die Laufrollen k gedreht, so daß die Rollen k so weit herumschwingen, bis sie die in der Zeichnung strichpunktiert eingezeichnete obere Lage erreicht haben. Auf diese Weise werden die beiden Raupenbänder von der Fahrbahn abgehoben und das Fahrzeug ist zum Befahren von festen Straßen mittels der üblichen Lenk- und Antriebsräder bereit. Der Fahrer schaltet nun die Kupplung von Kettenrad g auf das Kettenrad a um, so daß die Fortbewegung des Fahrzeuges durch die hinteren Laufräder erfolgt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: x. Fahrzeug mit nach Wahl benutzbarem Rad- und Triebraupenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung vom Raupenbändantrieb zum Radantrieb oder umgekehrt durch Änderung der Bahnform des Triebraupenbandes erfolgt.
- 2. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Umlegen der Raupe o: dgl. die Lage der Raupenbandführung über eine oder die beiden am weitesten nach außen liegenden Rollen bezüglich des Fährzeuges unverändert bleibt.
- 3. Fahrzeug nach Anspruch i und 2; ' dadurch gekennzeichnet, daß das Umlegen der Treibraupenbahn durch Veränderung der Lage von Führungs- oder Treibrollen für das Raupenband erfolgt.
- 4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (k), welche zur Veränderung der Form der Treibraupenbahn dienen, um- Achsen (c) schwingbar gelagert . sind, die in der durch die Achsen der äußersten Führungsrollen gehenden Ebene liegen..
- 5. Fahrzeug nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß gleichachsig zur Schwingungsachse (c) der beweglich gelagerten Rollen (k) Raupentreib- oder Führungsrollen (d) in der Weise angeordnet sind, daß sich die Treibraupe sowohl in der Arbeits- wie in ihrer Leerlaufstellung gegen diese Rollen legt.
- 6. Fahrzeug nach Ansp.uch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung vom Antriebsmotor auf die das Heben oder Senken des Raupenbandes bewirkenden Teile (n, P, q, s) durch die Treibraupe selbst erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE319210T | 1918-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE319210C true DE319210C (de) | 1920-03-06 |
Family
ID=6151647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918319210D Expired DE319210C (de) | 1918-06-16 | 1918-06-16 | Fahrzeug mit nach Wahl benutzbarem Rad- und Triebraupenantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE319210C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE753514C (de) * | 1942-02-07 | 1953-10-26 | Ind A G | Gleiskettenfahrwerk |
| DE925267C (de) * | 1942-06-30 | 1955-03-17 | Ind G M B H | Gleiskettenfahrwerk |
-
1918
- 1918-06-16 DE DE1918319210D patent/DE319210C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE753514C (de) * | 1942-02-07 | 1953-10-26 | Ind A G | Gleiskettenfahrwerk |
| DE925267C (de) * | 1942-06-30 | 1955-03-17 | Ind G M B H | Gleiskettenfahrwerk |
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