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die Vorrichtung eingeworfene Münze wird von diesem Stift so aufgehalten, dass sie vor der Ring schneide 23 liegt.
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in einer wagrechten durch seine Achse gehenden Ebene liegen und deren vordere Enden aus der Vorderfläche des Kolbens herausragen und soweit voneinander abstehen, dass sie eine Münze oder Marke vom vorgeschriebenen Durchmesser gerade zwischen sich aufnehmen und auf dem Stift 24 vor dem Kolben 22 zentral zu dem letzteren halten können. In einem Längsschlitz 27 an der Oberseite des Kolbens ist ein Hebel 28 angeordnet, der für gewöhnlich durch einen Ansatz 29 am Hebel 11 mit dem vorderen Ende hochgehalten wird.
Dieses vordere Ende ist zweckmässig senkrecht abgebogen, so dass es in den Raum unmittelbar vor der Schneide eintreten kann, wenn der Hebel herabgedrückt wird, um die Münze herabzudrücken, falls sie haften geblieben ist. beispielsweise infolge böswilligen Bestreichens mit Klebstoff.
Das hintere Ende des Hebels 28 wird vom Lenker 20 erfasst, wenn dieser durch Drehung des Handhebels 11 emporgedreht wird.
Auf einander gegenüberliegenden Seiten des vorderen Endes des Zylinders 7 sind zwei Ansätze für die Schrauben 30 angebracht, um einen Block 31 am vorderen Ende des Zylinders starr festzuhalten, der in der Mitte eine zylindrische Ausbohrung. 34 besitzt, in welcher sich ein Kolben 32 bewegt. Das hintere Ende des Kolbens hat einen etwas grösseren Durchmesser als der Körper desselben und endigt in einer Schneide 33. Am hinteren Ende des Blockes 31 ist auch eine zur Bohrung 34 konzentrische Ausnehmung vorgesehen. Der Kolben 32 wird für gewöhnlich durch eine Feder 35 nach hinten gedrückt (Fig. 2), die zwischen dem Kolbenteil 33 und dem Boden der Ausnehmung eingespannt ist. Zum Festhalten und zur Begrenzung der Bewegung des Kolbens ist an der Seite des Kolbens eine Einkerbung 36 vorgesehen.
In welche eine Schraube 37 im Block eingreift.
Eine zum Kolben 32 konzentrische Rihgschneide 38 vom selben Durchmesser wie die Ringschneide 23 vermag sich an dem Grund der Münze innerhalb des Randes zu legen. Der Durchmesser der Ringschneide 33 hingegen vermag sich an einen Teil der Prägung innerhalb des Randes zu legen.
An der Vorderseite des Blockes 37 ist eine Ausnehmung vorgesehen, in welcher eine rechteckige Platte 39 durch zwei Schrauben 40 festgehalten wird. Unmittelbar an der Vorderseite
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In der Öffnung 49 ist eme Hülse 50 mit in diese eingreifenden Zylinder 51 eingesetzt, der einen Kopf 52 und einen lotrechten Längsschlitz 33 auf weist. Die Gestalt und Abmessungen dieser Teile sind so gewählt, dass die Hülse sich am Zylinder frei verschieben kann, wobei eine
Feder 54 zwischen den Kopf des letzteren und das vordere Ende der Hülse eingespannt ist.
Das hintere Ende der Hülse 50 stösst gegen das vordere Ende des Kolbens 32 und ihre Länge ist so bemessen, dass, wenn der Kolben um ein bestimmtes Stück nach hinten geschoben wird, der hintere Rand der Hülse glatt in der Hinterfläche des Gleitstückes 41 liegt.
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ein bestimmtes Stuck zurückschieben. Ist aber die Fläche der eingeworfenen Münze eben, so legen sich beide Stifte an dieselbe und reichen beide um mehr als einen bestimmten Betrag nach hinten, so dass die Vorrichtung nicht in Tätigkeit gesetzt wenden kann.
Dies führt davon her. dass der Kolben 32 und die Stifte 59 nicht soweit nach vorne gedrückt werden können, um den hinteren Rand der Hülse 50 und die hinteren Enden der Hohlstifte 62, 62a glatt in die hintere Fläche des Gleitstückes 1 zu bringen.
Zur Betätigung des Gleitstückes und einer Klappe zur Weiterleitung der Münze ist am unteren Ende des Gleitstückes ein verhältnismässig grosses Gewicht 75 mitte-lst einer Stange 76
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Feder 80 mittelst einer Schraube 81. Der Hebel ist somit nachgiebig gelagert, um eine Beschädigung der Vorrichtung bei zu starkem Druck auf den Hebel zu verhüten. Das hintere Ende dos letzteren ist, wie bei 82 angedeutet, aufgebogen, damit es mit einem Ansatz 83 am unteren Ende des Hebels 11 in EingriS treten könne.
Hiedurch wird, wenn der Hebel 11 nach hinten gedreht wird. der Hebel 77
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Rückbewegung des Hebels 11, (die durch die Feder 4 und den Unterdruck im Bremszylinder hervorgerufen wird), veranlasst der Ansatz 83 durch Einwirkung auf den Hebel 77 eine Hebung
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Eine Klappe 84 ist an abwärts gerichteten Ansätzen des Blockes 31 mittelst Zapfen 85 angelenkt und mit dem unteren Ende des Gleitstückes 41 durch einen Stift (* ? verbunden, so dass sie in der Normallage etwas hinter der lotrechten Ebene der Ringschneide 38 liegt. Die Klappe stellt einen Trichter von der Hauptsache nach rechteckigem Querschnitt dar und fällt, wenn sie eine richtige Münze aufnehmen soll, soweit nach hinten. dass ihr hinterer Rand 87 unter den
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Kolben 22 und den Block J7 gelangt.
Die eingeworfene Münze wird vom Stift 24 aufgehalten, derart, dass sie auf ihm und zwischen
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ih die Öffnungen 48 und 57 der festen Platte 39 hineinreichen. Die Klappe 84 wird daher auch in der in vollgezogenen Linien gezeigten Stellung festgehalten, so dass sie eine Münze nicht führen
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glatt an die Vorderseite des Gleitstückes 47 zu legen.
Einer dieser Stifte 67 kommt gleichfalls gegen den Grund der Münze ausserhalb der Prägung, während der andere sich gegen die Prägung legt, so dass die Stifte die Stellung (Fig. 6) einnehmen und die Münze um einen bestimmten Betrag vorgehen lassen, so dass sie den Kolben 32 samt den zugehörigen Teilen wie vorstehend angegeben betätigt.
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Fläche 41b des Gleitstückes 47 oder etwas hinter derselben liegt, während das rückwärtige Ende des Stiftes 59 mit dem Rand der Münze in Eingriff tritt und dadurch soweit nach vorne gedrückt wird, dass die hintere Fläche des Hohlstiftes 62 in eine gleiche Stellung gelangt.
Wäre kein Spiel-
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ist dem Gleitstück 4 ? jede Stütze entzogen und es wird durch das Gewicht 75 herabgezogen, wobei die Klappe 84 geöffnet wird und die in Fig. 4 in punktierten Linien angedeutete Stellung
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Beim Herabfallen des Gewichtes wird auch der Hebel 90 gedreht, so dass die Kontaktfeder 92 in den Leitkanal 88 gedrückt wird. Wenn daher die Münze durch diesen Kanal herabgeht, drückt sie die Feder gegen den Arm 91, wodurch die Leitung der Signal Vorrichtung 95- eines Lämpchens oder einer Glocke--geschlossen und der Magnet 94 erregt wird. Der letztere kann irgend eine Vorrichtung betätigen oder auslösen, die den Automaten oder dgl. beeinflusst, an dem die Vorrichtung angebracht ist ; dies bildet jedoch keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Wenn der Hebel 11 seine Bewegung hinten fortsetzt, trifft das dem Zapfen 7 ? nächstliegende Ende des Lenkers 20 auf das hintere Ende des Hebels 28, wodurch sein vorderes Ende in den Zwischenraum zwischen Kolben 22 und Block 31 herabgedrückt wird, so dass die Münze sicher herbgeschoben wird, selbst wenn sie mit Klebstoff bestrichen worden sein sollte. Dann wird der Hebel in seine Ausgangslage zurückgedreht, indem der Ansatz 29 am Hebel 11 auf seih hinteres
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zurückgeht.
Hat die Münze nicht die vorgeschriebenen Abmessungen, ist sie beispielsweise in der Mitte dünner als die richtige Münze, so wird der Kolben 32 nicht soweit vorwärts bewegt, wenn ihm der Kolben 22 die Münze entgegenhält, dass der rückwärtige Rand der Hülse 50 sich glatt in die hintere Fläche des Gleitstückes 41 legt, so dass das Gleitstück nicht frei gegeben wird und die Klappe 84 statt unter die Münze gedreht zu werden, in der in Fig. 4 : in vollgezogenen Linien angedeuteten Stellung verbleibt. Wird dann die Münze vom Kolben 22 freigegeben, so fällt sie in das Gehäuse oder einen nicht gezeichneten Leitkanal. Es wird weder die Signalvorrichtung 95 betätigt, noch der Elektromagnet 94 erregt, so dass der Automat oder dgl., an welchem die Vorrichtung angebracht ist, nicht betätigt oder ausgelöst wird.
Ist die eingeführte Münze zu dick, so Verhindert sie, dass die Ringschneiden, 23, 38 einander hinreichend nahe kommen. Der Stift zu wird durch die Schraube 2 (Ja nicht so weit vorgeschoben, dass die Hinterfläche des zugehörigen Hohlstiftes 62a sich glatt an die Rückwand des Gleitstückes 41
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Ahnlich wird die Münze, wenn sie unmittelbar innerhalb des Randes nicht die richtige Dicke hat durch die Ringschneide 38 vom Block 34 abgehalten, was dieselbe Wirkung hat, wie vorhin, so dass durch entsprechende Einstellung erreicht werden kann, dass sie bloss richtige
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Die Feder j ! 6 verhindert jede Beschädigung der Vorrichtung in dem Falle, wo zu dicke Münzen oder Falsifikate in die Vorrichtung eingewofen werden, da diese Feder dem Kolben 22 mit dem Lenker 20 und dem Kolben 14 nachzugeben gestattet, wenn der Hebel 11 nach hinten gedrückt wird.
Jede Beschädigung der Vorrichtung beim plötzlichen Loslassen des Hebels 11 in seiner rückwärtigen Stellung wird durch den Bremszylinder 2 verhütet. Wenn nämlich auch die Feder 4 die Teile der Vorrichtung plötzlich in die Normallage zurückzuführen sucht, so werden doch diese Bewegungen durch den Kolben 3 verzögert. Man kann nämlich die Schraube 19 so einstellen, dass das Luftvolumen zwischen dem Boden des Bremszylinders und Kolben desselben beliebig geregelt werden kann.
Soll die Vorrichtung nur vollkommen richtige Münzen annehmen, um z. B. von der Prägung
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