DE668243C - Mechanische Auswerfvorrichtung fuer bedruckte Umschlaege, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen - Google Patents

Mechanische Auswerfvorrichtung fuer bedruckte Umschlaege, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen

Info

Publication number
DE668243C
DE668243C DEA82150D DEA0082150D DE668243C DE 668243 C DE668243 C DE 668243C DE A82150 D DEA82150 D DE A82150D DE A0082150 D DEA0082150 D DE A0082150D DE 668243 C DE668243 C DE 668243C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
block
ejector
pawl
ejector rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA82150D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adrema Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Adrema Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adrema Maschinenbau GmbH filed Critical Adrema Maschinenbau GmbH
Priority to DEA82150D priority Critical patent/DE668243C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE668243C publication Critical patent/DE668243C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/24Mechanisms for conveying copy material through addressographs or like series-printing machines

Landscapes

  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Mechanische Auswerfvorrichtung für bedruckte Umschläge, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen Mechanische Auswerfvorrichtungen für bddruckte Umschläge, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen sind bekannt, die mit einer in ihrer Ruhelage gegen.den auf der Abdruckstelle liegenden Umschlag o. dgl, anliegenden, auf der Tischplatte der Adressendruckmaschine in ihrer Längsrichtung hin und her verschiebbaren Auswerfstange versehen sind, die sowohl bei ihrem Vorwärtsgang zwecks Auswerfens des bedruckten Umschlages o. dgl. wie auch, bei ihrem Rückwärtsgang je unter der Wirkung einer Feder steht.
  • Gemäß der Erfindung wird bei Auswerfvorrichtungen der genannten Art zum Vorschnellen der zwischen zwei festen Ansätzen des Maschinengestells hin und her verschiebbaren Auswerfstange in die Auswerflage ein in dem Gestell der Maschine schwenkbar gelagerter Arm verwendet, der bei jedem Abwärtsgange des Druckarmes von diesem aus unter Spannen einer starken Schlagfeder abwärts geschwenkt und in dieser Lage durch eine Sperrklinke festgehalten wird und der bei jedem nach dem Abdrucken eines Umschlages, Formulars o. dgl. erfolgenden Aufwärtsgange des Druckarmes freigegeben wird, worauf er unter der Wirkung der starken Schlagfeder in die Anfangslage zurückschnellt und hierbei der Auswerfstange einen der Auswerfstange entgegen ihrer Rückholfeder in die Auswerflage vorschnellenden Schlag erteilt.
  • Durch die Ausbildung der Auswerfvorrichtung entsprechend der Erfindung wird ein besonders plötzliches Auswerfen des bedruckten Umschlages dadurch erzielt, daß der vom Maschinengetriebe bewegte Schlagarm zunächst unter gleichzeitigem Spannen einer Feder verriegelt wird, die dann nach ihrem Entriegeln die Auswerfstange schlagartig vorwärts treibt. Durch diese Art des Auswerfens wird während des Betriebes der Adressendruckmaschine gegenüber den bekannten Vorrichtungen mehr Zeit zum Anlegen eines neuen unbedruckten Bogens gewonnen, und außerdem kann der Zeitpunkt des Auswerfens je nach den Betriebsbedingungen der Adressendruckmaschine verändert werden.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform einer Auswerfvorrichtungnach der Erfindung dargestellt; es zeigen: Fig. x ein Schaubild der Adressendruckmaschine mit einer Auswerfvorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 ein Schaubild der Auswerfvorrichtung in der Ruhelage, Fig. 3 -ein Schaubild der Auswerfvorrichtung in der Zwischenlage vor ihier Betätigung und Fig. q. ein Schaubild der Auswerfvorrichtung im Augenblick ihrer Betätigung. Auf der Zeichnung ist der Tisch der Adressendruckmaschine mit x -und . der im Gestell der Adressendruckmaschine hin und her schwenkbare Druckarm mit 2 bezeichnet, der -mit dem Druckkopf 3 versehen ist, der das in irgendeiner Weise ausgebildete Druckkissen ¢ trägt.
  • Die Druckplatten 5 werden bei der Adressendruckmaschine aus einem Vorratsbehälter nacheinander entnommen und in ihrer Längsrichtung hintereinander durch eine Gleitbahn 6 schrittweise hindurchgeführt, derart, daß jeweils während des Betriebes der Maschine eine Druckplatte 5 an der Abdruckstelle der Maschine liegt. Bei jedem Abwärtsgang des Druckarmes 2 wird der auf die Abdruckstelle gelegte Umschlag 7 o. dgl. in üblicher Weise bedruckt. Dieser Umschlag 7 kommt hierbei auf ein die Abdruckstelle 5' umgebendes Anlegeblatt 8, z. B. aus Preßspan, zu liegen, das mit einer Schiene ii verbunden ist, die den unteren Schenkel einer @Ä'inlcelschiene bildet, deren senkrecht stehender Schenkel mit i2 bezeichnet ist und an der Auswerfqtange 13 der Auswerfvorrichtung befestigt ist.
  • Das mit der Schiene 11,12 verbundene Anlegeblatt $ macht die Bewegung der Schiene ii, i2 mit, die ihrerseits quer zu der Gleitbahn 6 der Druckplatten auf dem Tisch i der Adressendruckmaschine aufruht. Die Auswerfstange 13 ist in ihrer Längsrichtung parallel zur Tischplatte i hin und her verschiebbar und durch zwei feste Ansätze oder Blöcke 14, 15 auf dem Tisch i der Adressendruckmaschine hindurchgeführt. Zwischen den beiden Ansätzen 14, 15 ist auf der Auswerfstange 13 ein Klotz 16 festgeklemmt. Nach dem Lösen dieser Klemmung zwischen Klotz 16 und Stange 13 läßt sich die Stange 13 mehr oder weniger weit durch den Klotz 16 hindurchschieben und- wieder in dem Klotz 16 festklemmen. Das Maß des Verschiebens der Answerfstange 13 durch den Klotz 16 hängt von der Größe der zur Verwendung gelangenden Formulare oder' Umschläge ab, derart, daß, je größer.diese Formulare sind, um so mehr dieAuswerfstange,nach hinten durch den Klotz 16 verschoben und in diesem festgeklemmt werden muß, damit die Querschienen, 12 den der Größe des zu bedruckenden Formulars entsprechenden Abstand von der Abdruckstelle 5' der Maschine in der Ruhelage der Auswerfvorrichtung einnimmt. ' Eine zwischen dem Klotz 16 und dem vorderen Tei114 des Maschinengestells um die Auswerfstange i3 herumgewickelte Federig .sucht den Klotz i6 mit der Auswerfstange 13 dauernd rückwärts auf den Gestenteil 15 zu zu verschieben, so daß in der Ruhelage der Teile (Fig. a) der an dem Klotz 16 befestigte- Pufferbolzen 33 gegen einen Dämpfer 34 - aus Filz, Leder o. dgl. anliegt, der in einer Bohrung des Gestellteiles 15 -untergebracht- ist. - -An dem Block 16 sitzt um einen Zapfen 43 schwenkbar eine federbelastete linke 44, die eine nicht mitgezeichnete Feder' dauernd aufwärts -zu drücken sucht, wobei das Maß der Aufwärtsbewegung der Klinke 44 durch Anschlag des Armes 45 gegen die Vorderwand des Klotzes 16 begrenzt wird.
  • Auf dieser Klinke 44 ruht in der Anfangslage der Teile (Fig. 2) die Nase 21 eines segmentförmigen Armes 22 auf, der auf dem Zapfen 23 im Gestell der Vorrichtung drehbar gelagert ist.
  • Gegen eine zweite Nase 24 an dem Arm 22 liegt in der Ruhestellung der Teile eine schwenkbar gelagerte Klinke 25 an, deren Anlegefläche kreisförmig um den Zapfen 23 gekrümmt ist. Diese Klinke 25 besitzt eine Sperrnase 26 und wird durch eine Feder 27, die an einem Zapfen 28 im Gestell der Vorrichtung befestigt ist, dauernd gegen die Nase 24 des Hebels 22 angezogen. Eine an einem Zäpfen 29 an dem Gestenteil 14 und einem Zapfen 30' an dem Arm 22 befestigte starke Feder 3o, deren Mittelachse in der Ruhestellung der Teile durch die Mitte des Drehzapfens 23 hindurchgeht, sucht den Arm 22 dauernd in der in Fig. 2 gezeichneten Drehlage zu halten bzw., wenn er aus dieser Drehlage herausgeschwenkt ist, in diese Drehlage wieder zurückzuführen.
  • Die Teile der Auswerfvorrichtung sind derart auf dem Tisch der Adressendruckmaschine angeordnet, daß beim Abwärtsgang des Druckarmes 2 aus der in Fig. i gezeichneten Lage ein an dem Druckarm -2 angeschraubter winkelförmiger Ansatz 31 gegen die Nase 24 des Armes 22 trifft. Beim Abwärtsgang des Druckarmes 2 wird demnach durch den Ansatz 31 der Arm 22 aus der Lage nach Fig. 2 entgegen seiner Feder 30 in Richtung des Pfeiles 32 abwärts geschwenkt, wie dies Fig. 3 zeigt, und 1 sobald bei dieser Abwärtsschwenkung die Nase 24 am Arm 22 an der Sperrnase 26 der Klinke 25 vorbeigegangen ist, springt, wie dies Fig. 3 zeigt, die . Sperrnase 26 der Klinke 25 unter der Wirkung der Feder 27 über die Nase 24 am Arm 22 t und hält diesen fest.
  • Beim Abwärtsschwenken .des Armes 22 aus der Lage nach Fig. 2 in die Lage nach Fig. 3 gelangt der Schlagansatz 21 am Arm 22 hinter die Klinke 44 am Klotz 16.
  • Bei einer Lage .der Teile nach Fig. 3 erfolgt nunmehr das Bedrucken des auf dem Anlegeblatt 8 aufliegenden Umschlages 7 o. dgl. Nach dem Abdruck der an der Abdruckstelle befind liehen Druckplatte auf den Umschlag 7 kehrt i in bekannter Weise der Druckarm 2 aus der abwärts geschwenkten Lage in die aufwärts geschwenkte Lage nach Fig. i wieder zurück; demnach .geht auch der Anschlag 31 am Druckarm 2 aus der in Fig. 3 gezeichneten* Lage wieder .aufwärts. Während dieser Aufwärtsbewegung des Druckarmes 2 trifft hierbei der Anschlag 31 bei seiner Aufwärtsbewegung gegen den vorspringenden Teil 35 der Klinke 25 (s. Fig. 4) ; dies hat zur Folge, daß die Klinke aus der Lage nach Fig.3 für kurze Zeit in Richtung des Pfeiles 36 entgegen der Wirkung der Feder 27 rückwärts geschwenkt wird. Hierdurch wird die Nase 24 an dem Arm 22 von der Sperrnase 26 an der Klinke 25 freigegeben und der Arm 22 durch die starke Feder 3o aus der Lage nach Fig. 3 in die Lage nach Fig. 4 sehr schnell zurückgeschwenkt; diese Lage des Armes 22 nach Fig. 4 entspricht der Anfangslage des Armes 22 entsprechend Fig. 2.
  • Bei dem Aufwärtsschwenken des Armes 22 aus der Lage nach Fig. 3 in die Lage nach Fig. 4 trifft die Schlagnase 21 am Arm 22 gegen die Klinke 44 am Klotz 16 und erteilt hierdurch dem Klotz 16 einen derartigen Schlag, daß der Klotz 16 mit der Auswerfstange 13 der Schienen, i2 und dem Anlegeblatt 8 in Richtung des in Fig. 3 gezeichneten Pfeiles 37 entgegen der Wirkung der Feder i9 vorwärts schnellt, wodurch in an sich bekannter Weise der bedruckte Umschlag 7 o. dgl. in der gleichen Richtung 37 aus der Adressendruckmaschine herausgeschleudert wird und in einem entsprechend angeordneten Aufnahmebehälter aufgefangen werden kann. Bei dieser Vorwärtsbewegung der Stange 13 in Richtung des Pfeiles 37 trifft ein an dem Klotz 16 angeordneter zweiter Puffer 38 aus Eisen gegen einen in eine Bohrung des Gestellteils 14 angeordneten Dämpfer 39 aus Filz o. dgl., wodurch in geräuschloser Weise die Vorwärtsbewegung der Abwerfstange 13 in Richtung des Pfeiles 37 begrenzt wird.
  • Unmittelbar nach Beendigung der Auswerfbewegung der Auswerfstange 13 in Richtung des Pfeiles 37 infolge des dem Klotz 16 erteilten Schlages, bei dem der Arm 22 nur aus der Lage entsprechend Fig. 3 bis in die Lage entsprechend Fig. 4 bzw. 2 vorbewegt wird, gelangt die Rückholfeder i9 wieder zur Wirkung und bringt die Auswerfstange 13 nebst den mit ihr starr verbundenen Teilen aus der Lage nach Fig. 4 in die Anfangslage nach Fig. 2 zurück, bei der der Klotz 16 mit seiner Klinke 44 wieder unter die Nase 21 des Schlagarmes gelangt, da bei dieser Lage des Schlagarmes 22 entsprechend Fig. 2 das untere Ende der Nase 21 so hoch liegt, ,daß bei der Rückführung. des Klotzes 16 aus der Lage nach Fig.4. in die Lage nach Fig. 2 die Klinke 44 nicht gegen diese Nase 21 trifft.
  • Die Auswerfvorrichtung ist dann zu einer neuen Betätigung bereit. Diese erfolgt beim nächsten Abwärtsgang des Druckarmes, wenn die an der Abdruckstelle nunmehr befindliche Druckplatte abgedruckt werden soll.
  • Handelt es sich jedoch bei dieser Druckplatte um eine solche, die nicht abgedruckt werden soll, so verhindert nach dem Abwärtsgang des Druckarmes 2 die in folgendem beschriebene Einrichtung das Wiederaufwärtsschwenken des Armes 22 aus der Lage nach Fig. 3 in die Lage nach Fig.4 und hiermit die Betätigung der Auswerfvorrichtung.
  • Diese Einrichtung besteht aus einer parallel zur Auswerfstange 13 angeordneten Stange 18, die in den beiden Gestenteilen 14 und 15 drehbar gelagert ist und durch einen gabelförmigen Ansatz des Klotzes 16 hindurchgeht. Das nach der Abdruckstelle zu liegende Ende 46 der Stange 18 ist in Art eines Kurbelarmes gekröpft und durch eine Feder 47 mit einem Stift 48 verbunden, an dem die Stange 49 eines Gestänges angreift, das in an sich bekannter Weise mit dem Steuergestänge der Überspringvorrichtung der Adressendruckmaschine verbunden ist. Bei einer Stellung des Steuergestänges der Überspringvorrichtung, bei der die an die Abdruckstelle gelangte Druckplatte abgedruckt wird, wird durch die Stange 49 in Richtung des Pfeiles 52 ein Druck ausgeübt, der bewirkt, daß die Stange 18 die in den Figuren der Zeichnung gezeichnete Drehlage einnimmt. Bei dieser Drehlage der Stange 18 nimmt ein auf dem hinteren Ende der Stange 18 festsitzender Sperrklotz 5o eine solche mit Bezug auf Fig. 2 nach vorn verschwenkte Lage ein, bei der er außerhalb des Weges eines an dem Arm 22 sitzenden Stiftes 51 liegt und somit die Bewegung des Armes 22 aus der Lage nach Fig. 3-in die Lage nach Fig. 4 bzw. Fig. 2 nicht hindert.
  • Soll jedoch die an die Abdruckstelle gelangte Druckplatte nicht abgedruckt werden, so wird bei dem Abwärtsschwenken des Druckarmes 2 von dem Steuergestänge der Überspringvorrichtung die Stange 49 in entgegengesetzter Richtung zum Pfeile 52 verschoben und hierdurch dem Kurbelarm 46 eine solche Drehung erteilt, daß die Stange 18 so verdreht wird, daß der Drehklotz 5o bei der Lage der Teile nach Fig. 3. auf den Arm 22 zu geschwenkt wird und somit vor den Stift 51 gelangt und hierdurch verhindert, daß der Arm 22 auch nach dem Verschwenken der Klinke 25 aus der Lage nach Fig. 3 in die Lage nach Fig. 4 hochschwenken kann. Infolgedessen erfolgt keine Betätigung der Auswerfvorrichtung, und der nicht bedruckte Umschlag bleibt auf der Abdruckstelle liegen, und zwar so lange, bis er abgedruckt ist. Sobald eine abzudruckende Druckplatte an die Abdrucklage gelangt, wird der S-,perrklotz 50 durch das Steuergestänge der Uberspringvorrichtung wieder aus dem Weg des Stiftes 51 an dem Arm 22 herausgeschwenkt.
  • Ist die Auswerfvornchtung an einer Maschine angebracht, bei der bei dem Überspringen einer Druckplatte der Druckarm in der oberen Lage stehenbleibt, so kann, wenn jede abzudruckende Druckplatte nur einmal abgedruckt werden soll, die eben beschriebene Einrichtung ,fehlen, da dann sowieso, wenn eine zu überspringende Druckplatte an die Abdruckstelle gelangt, die Auswerfvorrichtung nicht betätigt wird.
  • Soll die Auswerfvorrichtung vollständig außer Tätigkeit gesetzt werden, so ist es hierzu nur notwendig, den Anschlag 31 am Druckarm 2 abzunehmen oder derart am Druckarm 2 zu verstellen,' daß er beim Abwärtsgange des Druckarmes 2 nicht mehr gegen die Nase 24 des Armes 22 trifft. Dies kann, wie in Fig. 1 eingezeichnet ist, in einfacher Weise dadurch erzielt werden, daß der Anschlag 31 am Druckarm 2 uni go° in die in Fig. r strichpunktiert gezeichnete Lage verschwenkt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mechanische Auswerfvorrichtung für bedruckte Umschläge, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen mit einer in ihrer Ruhelage gegen den auf der Abdruckstelle liegenden Umschlag o. dgl. @ anliegenden, auf der Tischplatte der Adressendruckmaschine in ihrer Längsrichtung hin und her verschiebbaren Auswerfstange, die sowohl bei ihrem Vorwärtsgang zwecks Auswerfens des bedruckten Umschlages o. dgl. wie auch bei ihrem Rückwärtsgang je unter der Wirkung einer Feder steht, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vorschnellen der zwischen zwei festen Ansätzen (14, 15) des Maschinengestells hin und her verschiebbaren Auswerfstange (13) in die Auswezflage ein in dem Gestell der Maschine schwenkbar gelagerter Arm (22) dient, der bei jedem Abwärtsgange des Druckarmes (2) von diesem aus unter Spannen einer starken Schlagfeder (3o) abwärts geschwenkt und in dieser Lage durch eine federnd gegen einen nasenförmigen Ansatz (24) des Schlagarmes (22) anliegende Sperrklinke (25) festgehaltenwird und der beijedem Aufwärtsgange des Druckarmes durch Zurückschwenken der Sperrklinke (25) durch . einen Ansatz (31) des aufwärts gehenden Druckarmes (2) freigegeben wird, worauf er unter der Wirkung der starken Schlagfeder (3o) in die Anfangslage zurückschnellt und hierbei der Auswerfstange (13) einen der Auswerfstange (13) entgegen ihrer Rückholfeder (rg) in die Auswerflage vorschnellenden Schlag erteilt.
  2. 2. Auswerfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Auswerfstange (13) zwischen den beiden Ansätzen (r4, 15) des Maschinengestells ein Klotz (16) festklenunbar angeordnet ist, gegen den die Rückholfeder (1g) wirkt und an dem eine Klinke (44) abwärts schwenkbar befestigt ist, hinter die bei abwärts geschwenktem Arm (22) dessen Schlagnase (21) gelangt, die bei Freigabe des abwärts geschwenkten Armes (22) gegen die Stirnfläche der . Klinke (44) trifft, wodurch dem Klotz (16) mit der Auswerfstange (13) die Auswerfvorbewegung erteilt wird.
  3. 3. Auswerfvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klotz (16) mit zwei Pufferbolzen (33, 38) ausgerüstet ist, denen in den Ansätzen (14,15) des Maschinengestells angeordnete Dämpfer (34, 39) aus Filz o. dgl. gegenüberliegen, so daß sowohl der Rückwärtsschlag des Klotzes (16) gegen den Gestellteil (15) und auch der bei der Vorbewegung der Auswerfstange (13) erfolgende Anschlag des Klotzes (16) gegen den Gestellteil (14) gedämpft wird.
DEA82150D 1937-02-28 1937-02-28 Mechanische Auswerfvorrichtung fuer bedruckte Umschlaege, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen Expired DE668243C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA82150D DE668243C (de) 1937-02-28 1937-02-28 Mechanische Auswerfvorrichtung fuer bedruckte Umschlaege, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA82150D DE668243C (de) 1937-02-28 1937-02-28 Mechanische Auswerfvorrichtung fuer bedruckte Umschlaege, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE668243C true DE668243C (de) 1938-11-29

Family

ID=6948524

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA82150D Expired DE668243C (de) 1937-02-28 1937-02-28 Mechanische Auswerfvorrichtung fuer bedruckte Umschlaege, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE668243C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE745784C (de) Rechen- oder Buchhaltungsmaschine
DE668243C (de) Mechanische Auswerfvorrichtung fuer bedruckte Umschlaege, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen
DE1813008A1 (de) Vorrichtung zur Verschiebung eines entlang der Druckzeile innerhalb eines Typendruckers sich erstreckenden Druckwiderlagers
AT158343B (de) Auswerfvorrichtung für bedruckte Umschläge, Bogen od. dgl. an Adressendruckmaschinen.
DE676200C (de) Vorrichtung zum Anhalten der durch Adressendruckmaschinen hindurchbewegten Druckplatten oder -schablonen in ihrer Abdrucklage
CH202561A (de) Mechanische Auswerfvorrichtung für bedruckte Umschläge, Bogen oder dergl. an Adressendruckmaschinen.
DE1188086B (de) Vervielfaeltigungsmaschine
DE894328C (de) Druckwerk fuer Buchungs- und aehnliche Buchhaltungsmaschinen
DE2448581A1 (de) Schreibvorrichtung
DE616103C (de) Vorrichtung zum Numerieren der Abdrucke bei Adressendruckmaschinen
DE2256666C3 (de) Druckhammeranordnung für datenverarbeitende Maschinen
DE445805C (de) Druckwerk fuer Rechenmaschinen
DE601240C (de) Vorrichtung zum Bewegen der Typenhebel oder Typenstangen von Schreibmaschinen
DE572162C (de) Kartenlochmaschine mit Druckwerk
DE127935C (de)
DE66330C (de) Pneumatische Typenscbreibmaschine
DE39977C (de) Typen - Schreibmaschine
DE2113303C3 (de) Druckwerk mit wahlweise mittels eines Schaltkammes einstellbaren Abdruckfolgen von Typenrädern oder Rädersätzen
DE627852C (de) Auswerfvorrichtung fuer bedruckte Umschlaege, Bogen o. dgl. an Adressendruckmaschinen
DE632573C (de) Schreibmaschine mit geraeuschschwachem Abdruck
DE182908C (de)
DE469128C (de) Typenradschreibmaschine
DE453802C (de) Adressendruckmaschine mit Steuerung der Abdruckvorrichtung mittels eines am Druckarm unter Reibung drehbar gelagerten Antriebshebels fuer das Steuergestaenge des Druckkissens
DE590369C (de) Papierschlittenschaltvorrichtung an Schreibmaschinen
DE36823C (de) Punkturvorrichtung für Druckmaschinen