AT42630B - Verfahren zur Herstellung von Spitzengeweben auf einer Vorhangmaschine. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spitzengeweben auf einer Vorhangmaschine.

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AT42630B
AT42630B AT42630DA AT42630B AT 42630 B AT42630 B AT 42630B AT 42630D A AT42630D A AT 42630DA AT 42630 B AT42630 B AT 42630B
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Spitzen Bobbinnet Und Vorhaeng
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  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Spitzengeweben auf einer Vorhangmaschine. 



   Angemeldet am 10. Jänner   1908.-Beginn   der Patentdauer: 1. Februar 1910. 
 EMI1.1 
   Fiktgrund   zusammen mit Leinwandeffekten über zwei bis vier Schiffchen, Zickzackgrund,   Threc-gaits   Swiss und offenen Effekten oder eines Spitzengewebes mit Filetgrund zusammen mit einem oder mehreren der genannten Effekte. 



   Die Maschine ist mit drei voll mit   Fäden bezogenen   Fadenleitern a, b, c (Fig. 1) versehen, welche von einer oder auch beiden Seiten der Maschine aus bewegt werden. Die hintere Leiter a führt die dicken   Spulenfäden d,   die   Swiss- oder Mittelleiter b   führt die dünnen Spulenfäden e, die vordere Leiter c führt die Kettenfäden   y.   Diese Leitern haben folgende Bewegungen :

   
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> Leiter <SEP> Hintere <SEP> Bewegung <SEP> Vordere <SEP> Bewegung
<tb> a <SEP> steigt <SEP> 2 <SEP> Selektoren <SEP> stechen <SEP> ein <SEP> stegt <SEP> 2 <SEP> Schiff@hen <SEP> wschseln <SEP> fällt <SEP> 3 <SEP> Selektoren <SEP> stechen <SEP> ein <SEP> fällt <SEP> 1 <SEP> Schiffchen <SEP> wechseln
<tb> b <SEP> steigt <SEP> 3 <SEP> fällt <SEP> 2 <SEP> steigt <SEP> 1 <SEP> fällt <SEP> 2
<tb> c <SEP> steigt <SEP> 1 <SEP> Puse <SEP> fällt <SEP> 1 <SEP> Pause
<tb> 
 
 EMI1.3 
 in die Fäden   einstechen, ein Schinchen   nach links. Hierauf machen die Leitern ihre zweite Bewegung, dann wechseln die Schiffchen vom hinteren in den vorderen Kamm.

   Die Führungs-   stange h fällt   dann bei de] vorderen Bewegung, nachdem die Leitern ihre erste Bewegung gemacht haben und bevor die Selektoren in die Fäden einstechen, ein Schiffchen nach rechts. Hierauf 
 EMI1.4 
 dicken   Spulenfäden   d in die   Stellung 2 (Fig. l)   bei der hinteren   Bewcgurn Jer Maschine. Be)   der vorderen Bewegung der Maschine bleiben sie in Stellung   1,   d.   h.. sie stechen   nicht in die Fäden ein. 
 EMI1.5 
   Bewegung der Maschine   in   Stellung I.   Bei der vorderen Bewegung stechen die Selektoren durch die dicken Spulenfäden d in Stellung 2. 
 EMI1.6 
 der Maschine in Stellung 1 gehalten. 



   Filetgrundeffekte (Fig. 2, D, E, F). 



   Die Bindung von rechts nach links wird dadurch hervorgebracht, dass die Selektoren durch 
 EMI1.7 
 Stellung 2 einstechen. Das Einstechen muss ebenso bei einer ungeraden   Zahl-jedoch grösser   als l-von aufeinanderfolgenden halben Bewegungen der Maschine geschehen und immer bei einervorderenBewegungbeginnen. 



   Zickzackgrund (Fig. 2, G). 



   Die Selektoren stechen durch die dicken und dünnen   Spulenfäden d   und e bis in Stellung 3 bei drei aufeinanderfolgenden halben Bewegungen der Maschine. Der erste Einstich hat immer     ei der vorderen Bewegung   der Maschine zu beginnen. Dann stechen die Selektoren durch die dicken Spulenfäden   d   bis in Stellung 2 für die nächsten drei aufeinanderfolgenden halben Be- 
 EMI1.8 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Three-gaits Swiss (Fig. 2,   H).   



   Die Selektoren stechen durch die dicken   und dünnen Spulenfäden   d und e bis in Stellung 3 bei der hinteren Bewegung der Maschine, sodann durch die dicken Spulenfäden d bis in Stellung 2 bei der vorderen Bewegung der Maschine. 



   Offene Effekte (Fig. 2, 1). 



   Die Selektoren stechen durch die dicken Spulenfäden d bis in Stellung 2 oder durch die dicken und dünnen Spulenfäden d und e bis in Stellung 3 bei beiden Bewegungen der Maschine. 



   Folgende Tabelle zeigt, welche Stellung die Selektoren einnehmen müssen, wie auch, welche Fäden gebraucht werden, um die angegebenen Effekte zu erzielen. 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Stellungs <SEP> der <SEP> Selektoren <SEP> Stellung <SEP> der <SEP> Selektoren
<tb> Bezeichnung
<tb> Effekte <SEP> Fäden <SEP> bei <SEP> der <SEP> bei <SEP> der <SEP> der <SEP> Effekte <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2
<tb> hintereu <SEP> Bewegung <SEP> vorderen <SEP> Bewegung
<tb> Leinwand <SEP> über <SEP> 2 <SEP> Schiffchen.. <SEP> d <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> Â
<tb> Leinwand <SEP> über <SEP> 8 <SEP> Schiffchen <SEP> d <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> B
<tb> Leinwand <SEP> über <SEP> 4 <SEP> Schiffchen <SEP> d <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> C
<tb> 3 <SEP> 3
<tb> Filetgrund <SEP> mit <SEP> 6 <SEP> halben
<tb> 3 <SEP> 2
<tb> Bewegungne <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> e <SEP> D
<tb> 2 <SEP> 3
<tb> 3 <SEP> 3
<tb> Filetgrund <SEP> mit <SEP> 8 <SEP> halben <SEP> 3 <SEP> 2
<tb> BewegTiagan.......

   <SEP> e <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> E
<tb> 2 <SEP> 2
<tb> 3 <SEP> 3
<tb> 3 <SEP> 3
<tb> Filetgrund <SEP> mit <SEP> 10 <SEP> halben
<tb> 3 <SEP> 2
<tb> Bewegungen.... <SEP> e <SEP> F
<tb> 2 <SEP> 2
<tb> 3 <SEP> 3
<tb> Zickzackgrund <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> e <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> G
<tb> 2 <SEP> 3
<tb> Three-gaits <SEP> Swiss.....
<tb> 



  Offene <SEP> Enekte........ <SEP> d, <SEP> e,l <SEP> 2 <SEP> oder <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> oder <SEP> 3 <SEP> 1
<tb> 
 Der Filetgrund kann mit jeder beliebigen geraden Zahl von halben Bewegungen von ein- 
 EMI2.2 
 mehr Bewegungen erfordert der Filetgrund. Wenn man denselben mit 6, 10,14 oder 18 halben Bewegungen herstellt, so wird er gleichmässig. Wenn man aber 8, 12, 16 oder 20 halbe Bewegungen anwendet, so wird er gestreift ; in Fig. 2, Effekt E, ist   d) ese Ungleichheit ersichtlich.   



   Offene Effekte entstehen dadurch, dass die Schiffehenfäden sich durch mehrere Bewegungen 
 EMI2.3 
 drehen, ohne dass diese eine Legung machen, sondern ein Stäbchen bilden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.4 Selektoren einstechen, dann diese Leiter um zwei Teilungen fällt und dann die Schiffchen wechseln, und dass bei der vorderen Bewegung der Maschine diese Leiter um eine Teilung steigt, hierauf die Selektoren einstechen, dann diese Leiter um zwei Teilungen fällt und hierauf die Schiffchen EMI2.5
AT42630D 1908-01-10 1908-01-10 Verfahren zur Herstellung von Spitzengeweben auf einer Vorhangmaschine. AT42630B (de)

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