AT41853B - Verfahren zum Regenerieren der Ablaugen von Natronzellulosefabriken. - Google Patents
Verfahren zum Regenerieren der Ablaugen von Natronzellulosefabriken.Info
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zu erteilen, ist es am besten, die Lauge mit einem oder mehreren darin löslichen Salzen in genügender Menge zu versetzen. Von den in Frage kommenden Salzen sind besonders Kaliumund Natriumsalze sowie Ammoniakkarbonat zu erwähnen. Die Kaliumsalze sind wegen ihres ziemlich hohen Preises weniger vorteilhaft. Von den Natriumsalzen dürften nur das Sulfat, das Karbonat und das Chlorid in Frage kommen. Von diesen ist das Sulfat sehr wirksam, gibt aber schwefelhaltigen Laugen, wenn der zum Kaustizieren benutzte Kalk zwecks nochmaliger Verwendung von neuem gebrannt wird oder wenn die Laugen gelegentlich durch Kalzinieren regeneriert werden.
Natriumkarbonat kann natürlich verwendet werden, ein besseres Resultat wird aber erzielt, wenn man sich des wirksameren Kochsalzes bedient, welches ja auch bedeutend . billiger als Soda ist.
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nicht der Fall ist, wenn sie aus einer warmen Lösung gefällt werden, so ist es klar, dass man diese Stoffe, um dieselben ohne allzu grossen Verlust mit Wasser waschen zu können, entweder aus einer warmen Lösung fällen oder aber während des Fällens bezw. nach demselben derart erwärmen muss, dass sie schwer löslich werden.
Es hat sich erwiesen, dass die Humusstoffe eine körnige Form erhalten, wenn sie nach dem Fällen auf etwa 750 C erwärmt werden, und besonders werden dieselben in einer sehr feinkörnigen oder mikrokrystallischen Form erhalten, wenn die Lauge beim Fällen eine Temperatur von etwa 750 C hat. Wenn die Humusstofi'e iiber 850 ('erwärmt werden. zeigen sie eine grosse Geneigtheit zum Sintern und Schmelzen. Auch bei einer Temperatur von etwa 750 ('können sie sintern, wenn sie erhöhtem Druck ausgesetzt werden.
Falls man dieselben in filtrierbaren Form zu erhalten wünscht, muss man daher zusehen, dass sie bei dieser Temperatur in Bewegung in der Flüssigkeit gehalten werden, und dass sie vor dem Filtrieren gekühlt werden. da sie, auf gewöhnliche Temperatur gekühlt, nicht sintern, sondern filtrieren und sich ausser ordentlich leicht waschen lassen. Hudmusstof@e, die in filtrierbarer Form gefällt werden, verlieren diese Eigenschaft, wenn sie längere Zeit in Berührung mit einer Sodalösung gelassen werden. Demzufolge müssen gefällte Humussto.. e. die man zu filtrieren wünscht, unverzüglich von der Mutterlauge getrennt werden.
Durch Erwärmen und darauf folgendes Kühlen werden unfiltrierhare Humusstoffe wieder filtrierbar.
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nügende Konzentration darin löslicher Salze besitzt. Wenn dies nicht der Fall ist. erhält man weder eine genügende Fällung noch ein feinkörniges, leicht filtrierbares Produkt. Eine allzu groHt- Konzentration der Humusstofe macht den Niederschlag so feinkörnig, dass er schwer filtrierbar und waschbar wird. Demzufolge ist es vorteilhafter, die Salzkonzentration zum Teil durch Zusatz von in der Lauge löslichen Salzen und nicht bloss durch Konzentration der Lauge herbeizuführen.
Eine nach den oben angegebenen Gründen von Humusatonen befreite Lauge kann nach K 11 ustizicrcn ohne weiteres zum Kochen von neuen Mengen Zellulose verwendet werden. Hierbei muss natürlich zugesehen werden, dass die Lauge eine genügende Konzentration von Na3O enthält. Der Halt der Lauge an Salzen hat keinen schädlichen Einfluss, sondern wirkt im Gegenteil vorteilhaft, indem dabei, besonders in Gegenwart von Kochsalz, eine leichter zu bleichende und stärkere Faser erzielt wird. Ein und dieselbe Lauge, jedesmal in der oben beschriebenen Weise regeneriert, kann ohne Nachteil mehrmals zum Kochen von Zellulose verwendet werden,
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der Lauge nicht in hnherem Grade einwirkt.
Bei der Regenerierung der so erhaltenen Schwarz- lauge mittels Kohlensäure dienen die humussauren Salze als fällende Salze, so dass die Menge anderer fällenden Salze vermindert werden kann. In der Praxis braucht man daher nur für jedes
Kochen einen Bruchteil der verwendeten Lauge mit frischer Lauge geeigneter Zusammensetzung zu ersetzen. Aus der weggenommenen Lauge kann man natürlich durch Abdampfung der Lauge zu Trockenheit und Kohlen bezw. Kalzinieren des Rückstandes Soda und andere Salze gewinnen.
Man kann auch die Lauge derart abdampfen, dass sie sich auf humussaure Natronsalze, die grosse Lfislichkeit haben, konzentriert, und zwar unter Abscheidung von Soda und anderen Salzen durch Krystallisation, worauf die erhaltenen humussauren Salze nach Belieben zur Gewinnung des in ihnen enthaltenen Natriums oder in anderer Weise verwendet werden können.
Eine genügende Fällung der Humusstoffe einer Schwarzlauge vermittels Kohlensäure wird ebenfalls erzielt, wenn die Fällung in Gegenwart, von Ammoniumkarbonat als füllendes
Salz ausgeführt wird. Dabei tritt jedoch der Übelstand ein, dass grössere Vorsicht beim Arbeiten
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Ammoniumkarbonat durch gekannte Verfahren von der Lauge leicht getrennt werden kann, nachdem die Humusstoffe abgeschieden worden sind, so dass man beim Kochen des zellulosehaltigen Rohmaterials eine Natronlaugelösung gekannter Wirkungsfähigkeit verwenden kann. Die Humusstone können dabei ebenfalls von Mutterlauge und von einer etwa Ammoniumkarbonat enthaltenden Spülflüssigkeit leicht befreit werden.
Etwaiger Zusatz von anderen Ammoniumsalzen hat natürlich keine andere Wirkung als Zusatz des entsprechenden Natriumsalzes nebst Ammoniumkarbonat.
Als Weisung zur Anwendung des fraglichen Verfahrens seien die folgenden Einzelheiten bezüglich der Ausführung erwähnt.
Bezüglich Kochens mit einer beispielsweise kochsalzhaltigen Lauge sei erwähnt, dass die Konzentration an Na2 0 nach dem Masse des Salzgehaltes etwas erhöht werden soll gegenüber der bei dem gewöhnlichen Sodaverfahren gebräuchlichen ; im übrigen erfolgt aber das Kochen in derselben Weise, und die erhaltene Zellulose ist grosser in Menge und besser in Qualität als die gemäss dem alten Verfahren gewonnene. Alle Zusätze von Kochsalz, Soda und dgl. an die Lauge sind am besten vor dem Kaustizieren zu machen, so dass unerwünschte Verunreinigungen im Niederschlage bleiben.
Die Fällung der Humusstoffe wird zweckmässig durch Einleiten von Kohlensäure in eine
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etwa 100 g per Liter und die Kochsalzmenge tua. 50 g per Liter sein kann. Wird die Kochsalzmenge vermehrt, soll die Menge Na2 0 vermindert werden und umgekehrt. Finden sich andere fällende Salze, wie z. B. humussaure Salze in der Losung, wie in der Praxis gewöhnlich der Fall ist, so ist Rücksicht auf die Grösse ihrer Konzentration bei der Berechnung der totalen Satz-
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bezug auf ihr Befreien von der Mutterlauge besonders geeigneten Korngrösse erhalten.
Wenn die Humusstoffe in einer kalten Lösung gefällt werden, die nach dem Fällen. zur Überführung dieser Store in besser filtrier- und waschbare Form, erwärmt wird. können dieselben nicht so
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eines feinen Regens, z. B. durch eine Körtinp's Streudüse oder einer Streuzentrifuge, in Kohlensäuregas eingespritzt wird, ergibt dem erst beschriebenen Verfahren gegenüber keinen Vorteil.
In der erwähnten Weise ausgefällt. werden die Humusstofe in einer Korngr sse erhalten. die, besonders wenn die Lauge von dem Filtrieren auf gew@hnliche Temperatur gekühlt (wobei zur Ausnutzung der Wärme das Gegenstromprinzip verwendet werden soll) und die Abscheidung
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PATENT-ANSPRÜCHE : t. Verfahren heim Fällen der sogenannten Humusstof e mittels Kohtensäure aus einer Schwarzlauge der Natronzellulosefabriken. welche Lauge eventuell schwefelhaltige organische
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zentration von Salzen oder Hvdroxvden, die in der Lauge löshch sind, ausgeführt wird, welche
Konzentration dadurch zu erkennen ist. dass die Humusstof. e bei einer Prüfungstemperatur der Lösung von 750 C in feinkörniger oder krystallinischer Form gefällt werden, wobei die frag- li cho Konzentration durch Konzentration der Schwarzlauge durch Zusatz von Salzen. die in der @ Lauge löslich sind. oder durch diese Operation in Vereinigung erzielt werden kann.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fällung der Humusstof@e bei gewöhnlicher Temperatur bewirkt wird, wobei eventuell die Temperatur der Lösung während der Fällung bezw. nach derselben derart erhöht werden kann, dass die Humusstoffe in feinkörniger Form erhalten werden. EMI3.7
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