AT41805B - Verfahren zur Herstellung eines Staubbindemittels. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Staubbindemittels.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines Staubbindemittels. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung eines Mittels, welches beim Ausfegen von Räumen den Staub binden soll. Solche Mittel sind bereits in grosser EMI1.1 werden Mineralmehle mit einem Gemisch von 01 und Seifen vermischt. Dieses Staubtilgungsmittel hat den Nachteil, die Holzfussböden feuergefährlich zu machen und die Kleider zu beschmutzen. Ein weiteres im D. R. P. Nr. 163288 beschriebenes Staubtilgemittel besteht aus Holzsägemehl, welches mit nicht hydroskopischem 01 und insbesondere mit flüssigen ParaffinÖlen imprägniert, wird. Auch bei Verwendung dieses Mittels bleibt nach dem Auslegen eine dünne Schicht des Öles auf dem Fussboden zurück und es weist daher die erwähnten Nachteile des erst- genannten Staubbinders auch auf. Dieselben Nachteile zeigt auch das durch das amerikanische Patent Nr. 788042 bekannt gewordene Mittel auf. bei welchem nicht Holzmehl und () allein. EMI1.2 . stets feucht halten soll, was aber nur in sehr geringem Grade insolange stattfinden wird, als das Salz seine hygroskopische Eigenschaft nicht verloren hat. Es sei noch schliesslich auf die in dem EMI1.3 hingewiesen, welche aus einem Gewebe bestehen, das mit einer Seifenmasse imprägniert ist, bei deren Herstellung ein Zusatz von Alaun erforderlich ist, welcher den Wischtüchern die staubbindenden Eigenschaften monatelang bewahren soll. Alle diese Staubbindemittel zeigen ausser den schon erwähnten Nachteilen noch den weiteren Mangel, dass die in denselben enthaltenen, den Staub bindenden Mittel, wie Öle, Fette, Seifen u. drgl., nach einiger Zeit auf der Oberfläche ihrer Träger, nämlich an der Oberfläche der porösen Stoffe, wie Holzmehl, Sand, Zementkörnchen o. drgl. eintrocknen und dadurch die Bindungskraft in höherem oder geringerem Grade einbüssen. Alle diese Nachteile sollen durch das Staubbindemittel verhindert werden, welches gemäss dem vorliegenden Verfahren dadurch hergestellt wird, dass dem Holzmehl eine überfette Seife in solcher Menge und so konzentrierter Form zugesetzt wird, dass eine Gallerte entsteht, worauf in iiblicher Weise der Masse Sand. Zement u. drgl. zugesetzt werden. Die Gallerte ist naturgemäss wasserhältig und, sobald nun die an der Oberfläche eines derartigen Staubbindemittels befindlichen Anteile der Seife austrocknen, werden sie als wasserbegierige Stone der in den Poren des Holzmehls befindlichen Gallerte den erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt entziehen, um stets bezw. für EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 wendet werden, die man sich zu diesem Zwecke eigens durch Auflösung von vorzugsweise hartem Harz in einer Lauge herstellt und, sobald Lösung eingetreten ist, in diese in der vorerwähnten Weise Holzmehl, und zwar in solchen Mengen einträgt, bis die gebildete Harzseife von dem Sägemehl autgesaugt worden. ist. Man kann naturgemäss auch ein Gemisch von Fett und Harzseife mit gleichem Vorteil zum Zwecke der Imprägnierung des Holzmehl verwenden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Staubbindemittels aus Holzmehl, dadurch gekennzeichnet, dass eine überfettete Seife in solcher Menge und so konzentrierter Form dem Holzmehle zugesetzt wird, dass eine Gallerte entsteht, worauf in üblicher Weise der Masse Sand Zement u. drgl. zugesetzt werden.
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| AT41805T | 1907-06-17 |
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| AT41805B true AT41805B (de) | 1910-04-11 |
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| AT41805D AT41805B (de) | 1907-06-17 | 1907-06-17 | Verfahren zur Herstellung eines Staubbindemittels. |
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