AT411869B - Brettartiges gleitgerät, insbesondere schi oder snowboard - Google Patents

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AT411869B
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/12Making thereof; Selection of particular materials

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Description


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   Die Erfindung betrifft ein brettartiges Gleitgerät, insbesondere einen Schi oder ein Snowboard, aus mehreren zwischen einem Laufflächenbelag und einer Deckschicht angeordneten Lagen, umfassend einen der Deckschicht nächstliegenden Obergurt und/oder einen dem Laufflächenbelag nächstliegenden Untergurt aus hochfestem Material, wobei diese Lagen mit einem zwischen den Lagen angeordneten Kern zumindest ein Verbundelement bilden und dieser Kern des Verbund- elementes wenigstens ein Formprofil umfasst. 



   In der DE 44 95 484 C1 ist ein Schikörper aus mehreren neben- und/oder übereinander ange- ordneten Formelementen und Lagen, die adhäsiv bzw. formschlüssig miteinander verbunden sind, beschrieben. Eine der streifenförmigen Lagen weist rinnenförmige Vertiefungen bzw. Wölbungen auf und erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte Breite und Länge des Schikörpers. Zwi- schen der konturierten, aus einem flächigen Tafelmaterial geformten Lage und den unterhalb angeordneten, profilartigen Formelementen ist eine Dämpfungsschicht aus einem elastomeren Werkstoff vorgesehen, welche sich ebenso über einen grösseren Teil der Breite und Länge des Schikörpers erstreckt. Alternativ ist auch vorgeschlagen, die profilartigen Formelemente durch Röhren zu bilden.

   Abbildungsgemäss ist zwischen der elastomeren Dämpfungsschicht und den eine tragende Funktion im Schikörper übernehmenden, konturierten Lagen auch ein harter, formstabiler Füllstoff angeordnet, wie sich dieser bei der Herstellung des Schikörpers zwischen der elastisch nachgiebigen Dämpfungsschicht und der oberhalb angeordneten, eine tragende Funktion im Schikörper aufweisenden Lage aufbaubedingt einlagern wird. Dieser formstabile Füllstoff ist dabei primär zur zumindest teilweisen Auffüllung der Vertiefungen auf der Oberseite der geformten Lage vorgesehen worden. Die elastomere Dämpfungsschicht und die tragenden Lagen des Schikörpers stehen demnach überwiegend nicht in direktem Kontakt. Die bei Schidurchbiegungen auftretenden Scherkräfte, insbesondere zwischen der Ober- als auch der Unterseite der Dämpfungsschicht und den daran angrenzenden Teilen bzw.

   Schichten des Schikörpers, müssen vor allem auch von der sich weitläufig erstreckenden, elastomeren Dämpfungsschicht sicher aufgenommen werden kön- nen, wodurch hohe Anforderungen an die die Scherkräfte übertragenden Mittel, insbesondere an die Kleb- bzw. Füllstoffe oder an die Dämpfungsschicht selbst, gestellt werden müssen, damit der Schikörper nicht delaminiert. Längerfristig gesehen bzw. unter extremen Beanspruchungen wird die elastomere Zwischenschicht im Schikörper dennoch eine kritische Schwachstelle betreffend die Konstanz der geplanten Eigenschaften bzw. hinsichtlich dem Zusammenhalt des gesamten Ver- bundelementes bilden, nachdem diese einen hochbeanspruchten und weitreichenden Trenn- bzw. 



  Übergangsbereich im Schikörper darstellt. 



   In der EP 0 081 834 B1 bzw. der dementsprechenden AT 16 460 E wird ein Schi mit einem Kern aus gespritztem oder gegossenem Kunststoff vorgestellt. Dieser Schikem ist aus einem porösen, gespritzten oder gegossenem Kunststoff, wie z.B. Polyurethanschaumstoff, gebildet. 



  Nachdem dieser poröse Kernwerkstoff vergleichsweise schwer ist, hat man zur Gewichtsreduzie- rung vorgeschlagen, wenigstens einen Hohlraum im entsprechenden Kernwerkstoff auszubilden. 



  Dies wird bewerkstelligt, indem ein hohler, rohrförmiger Bauteil mit dem relativ schweren Kunststoff umspritzt wird, wodurch Kunststoffmaterial für den Schikern eingespart werden kann. Hierzu wird auch angeregt, die Enden des Rohres zu verschliessen, um ein Eindringen des expandierenden und nachfolgend aushärtenden Kunststoffes in das Innere des Rohres zu verhindern. Durch die Hohlräume im Schikern konnten zwar Gewichtsreduzierungen des Schis erreicht werden, markante Verbesserungen in den Fahreigenschaften konnten dadurch aber nicht bewirkt werden. 



   Die DE 22 27 980 A1 offenbart einen schichtweise aufgebauten Schikörper, dessen Kern meh- rere, längs des Schikörpers nebeneinander verlaufende Hohlräume aufweist. Diese Hohlräume können durch integrierte Rohre oder durch eine Hohlprofilierung des aus Kunststoff bestehenden Schikerns gebildet sein. Die Rohre bzw. Hohlräume sind vorgesehen, um den vorgeschlagenen Schiaufbau wegen der zusätzlichen Laufflächenschichten und den vervielfachten Steuerkanten nicht allzu sehr zu versteifen. D. h. die Rohre bzw. die Hohlprofilierungen im Kunststoffkern wurden ausgebildet, um die Elastizität des ansonsten merklich versteiften Schikörpers wieder etwas zu steigern und damit zur Verbesserung des Kanteneingriffs gegenüber dem Untergrund beizutragen. 



  Durch den gemäss den zeichnerischen Darstellungen im Vergleich zum Kunststoff für die Hülle bzw. die Deckschicht des Schikörpers offenbar annähernd gleich harten Kunststoff für den zumin- dest eine Hohlkammer aufweisenden Schikern wird das Dämpfungs- bzw. Rückstellverhalten eines derartigen Schikörpers nur unwesentlich vom Schikern bestimmt. Die mit diesem vorbekannten 

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 Schikörper erzielbare Fahrdynamik ist somit insgesamt wenig zufriedenstellend. 



   Die AT 317 733 B beschreibt einen Schi oder dergleichen, mit einem als geschlossenen Hohl- träger ausgebildeten Kern. Der Hohlträger ist dabei aus einer schlauchförmigen Innenschicht aus plastischem Material gefertigt, welche Innenschicht mit einer Aussenschicht aus härtbarem Kunst- harz überzogen ist, welche eine Einlage aus Glasfasern enthält. Die Einlage ist dabei als elasti- sches Gewirk mit einem Maschenprofil ausgebildet. Das Gewirk ist gleichfalls schlauchförmig ausgebildet und an der Spitze des Schis verengt und geschlossen. Die derart gebildete Einlage ist mit härtbaren, plastischen Stoffen, wie z. B. synthetischen Harzen, getränkt und härtet im Verwen- dungszustand zu einem einseitig verschlossenen Profilrohr aus.

   Die schlauchförmige Innenschicht kann dabei keine derart hohen Festigkeitseigenschaften aufbringen, dass ein Schikern mit wenigs- tens einem harten bzw. querschnittsstabilem Formprofil mit weicher Aussenhaut bzw. Schale gebil- det ist. Das dynamische Rückstellverhalten, vor allem im Anschluss an Durchbiegungen des Schi- körpers, ist somit bei diesem bekannten Aufbau nicht besonders ausgeprägt. 



   Weiters beschreibt die DE 196 30 465 A1 ein Gleitbrett, insbesondere ein Snowboard oder ei- nen Schi. Der Gleitbrettkörper weist dabei einen aus Kunststoff gefertigten Kern mit einer beidseits von diesem angeordneten, oberen und unteren Gurtung auf. Im Kern sind Abstandsmittel angeord- net, die während dem Herstellungsvorgang des Gleitbrettes, insbesondere dann, wenn die obere und untere Gurtung in den Formhohlraum einer Presse eingelegt werden, die obere und untere Gurtung auf Distanz halten, sodass dazwischen ein aufschäumender und nachfolgend aushärtender Kunststoff zur Bildung des Gleitbrettkerns eingebracht werden kann. Die Abstandsmittel sind dabei aus einem elastischen Kunststoff, beispielsweise aus Schaumstoffmaterial mit geringem Raumge- wicht, oder als Hohlkörper ausgebildet.

   Das Raumgewicht dieser Abstandsmittel aus Kunststoff ist dabei geringer als das Raumgewicht des übrigen, den Kern bildenden Kunststoffes. Eine Einbet- tung eines im Querschnitt formbeständigen Formprofils in einen vergleichsweise elastischen Schaumstoffkem des Gleitbrettkörpers ist nicht entnehmbar. Mit dieser vorbekannten Ausgestal- tung und dem angegebenen Verfahren kann zwar der Herstellungsvorgang eines Gleitbrettes positiv beeinflusst werden, Verbesserungen der physikalischen Eigenschaften eines derartigen Gleitgerätes können aber kaum erzielt werden. 



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein brettartiges Gleitgerät, insbesonde- re einen Schi oder ein Snowboard, mit dynamischen und dennoch toleranten Fahreigenschaften zu schaffen, welches die bei Verformungen des Gleitgerätes auf eine integrierte Dämpfungsschicht ausgeübten Kräfte zuverlässig aufnehmen kann. 



   Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass zumindest ein Abschnitt der Mantelflä- che des wenigstens einen Formprofils in einer Schicht aus elastischem Kunststoff, vorzugsweise in einer bei Krafteinwirkung gegenüber dem wenigstens einen Formprofil nachgiebigen und elastisch rückstellenden Schicht aus Schaumkunststoff, eingebettet bzw. eingelagert ist und die Quer- schnittsformen und/oder die Querschnittsabmessungen des wenigstens einen integrierten Form- profils wenigstens annähernd an eine Oberflächenprofilierung des Gleitgerätes angepasst sind bzw. für die Oberflächenprofilierung des Gleitgerätes mitbestimmend sind.

   Ein sich dadurch ergebender Vorteil liegt darin, dass das Gleitgerät, insbesondere ein dementsprechender Schi, überraschend gute Fahreigenschaften bietet, indem dieser wesentlich toleranter wird, aber dennoch eine hohe Spritzigkeit und Dynamik aufweist. Dieser Effekt wird vor allem durch die quasi elastische Lage- rung und Einbettung des Formprofils in den elastischen Kunststoffschaum erzielt, nachdem zumin- dest oberhalb bzw. unterhalb des Formprofils eine im Vergleich zur Formsteifigkeit des Formprofils relativ nachgiebige, elastisch komprimierbare Schicht ausgebildet ist. Trotz der Einbettung des eigensteifen Formprofils in das vergleichsweise elastische Material wird ein hoher Zusammenhalt des Verbundelementes bzw.

   Gleitgerätes erreicht, nachdem die elastische Einlagerungsschicht für das Formprofil nur partiell im Umgebungsbereich des Formprofils vorliegt und in den dazu periphe- ren Bereichen ohne weiteres hochfeste, den Zusammenhalt des Verbundelementes gewährleis- tende Klebe- bzw. Füllstoffe angeordnet sein können. Durch die elastische Einbettung wenigstens eines Formprofils wird im Gleitgerätekörper ein Biegeelement integriert, welches für die Fahreigen- schaften des Gleitgerätes von massgebender Bedeutung ist. Darüber hinaus kann ein derart aufge- bautes Gleitgerät sehr genau und relativ problemlos auf exakt jene Werte abgestimmt werden, welche zur Schaffung eines Gleitgerätes mit nahezu idealen Kennwerten erforderlich sind. Ein wesentlicher Vorteil liegt auch darin, dass die Oberflächenkontur bzw.

   Oberflächenprofilierung des 

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 fertigen Gleitgerätes durch die darunterliegenden Formprofile gestützt werden kann und daher bei der Schichtdicke des Obergurtes und/oder des Untergurtes gegebenenfalls Einsparungen vorge- nommen werden können. 



   Vorteilhaft ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 2, da dadurch ein relativ elastischer Kunststoffschaum ohne weiteres den Kern des Gleitgerätes bilden kann, ohne dass die erforderli- che Druckfestigkeit des Gleitgerätes unterschritten werden würde, nachdem die integrierten Form- profile in gewissem Ausmass als Distanzelemente zwischen den oberen Lagen und den unteren Lagen bzw. zwischen dem Obergurt und dem Untergurt des Gleitgerätes fungieren können und dennoch in ausreichendem Ausmass die vorteilhafte, elastische Einbettung wenigstens eines Formprofils gewährleistet ist. 



   Ein gut zu verarbeitender und die angestrebten, elastomeren Effekte erreichender Schaum- kunststoff ist in Anspruch 3 gekennzeichnet. 



   Eine eingeschränkte Elastizität des Kerns mit progressiv zunehmendem Verformungs- bzw. 



  Komprimierungswiderstand wird durch die Ausführungsform nach Anspruch 4 erzielt. 



   Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemässen 'Gleitgerätes ist in Anspruch 5 gekenn- zeichnet. Dadurch ist ein mehrschichtiger Bauteil aus zwei relativ harten Schichten bzw. Manteltei- len mit dazwischenliegender, dauerelastischer Dämpfungsschicht geschaffen, welcher zudem in einfacher Art und Weise separat vorfertigbar ist und eine problemlose Herstellung bzw. Montage des gesamten Gleitgerätes mit den sonstigen umliegenden Lagen bzw. Schichten für das Gleitge- rät ermöglicht. 



   Durch die Ausführungsvariante gemäss Anspruch 6 kann ein relativ einfach herzustellender Kernbauteil mit der gewünschten Elastizität bzw. Biegesteifigkeit eingesetzt werden, welcher als vorgefertigte Baueinheit eine Erleichterung im Fertigungsprozesses für das Gleitgerät darstellen kann. 



   Die vorteilhafte Ausführungsform nach Anspruch 7 ermöglicht den Einsatz relativ grossvolumi- ger Formprofile, welche dadurch in einem relativ weitläufigen Kennfeld vergleichsweise exakt an die Ideal- bzw. Sollwerte hinsichtlich Biegemoment, Torsionssteifigkeit, Rückstellverhalten und dgl. angepasst werden können. Darüber hinaus können durch diese vorteilhafte Ausgestaltung Formpro- file mit relativ grosser Querschnittsfläche problemlos integriert werden und ergibt sich zudem ein positiver optischer Gesamteindruck für das Gleitgerät. 



   Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 8 oder 9 kann ein relativ einfach herzustellendes und allgemein gebräuchliches Formprofil verwendet werden, wodurch die Gesamtkosten des Gleitgerä- tes niedrig gehalten werden können. 



   Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 10 kann bezugnehmend auf den Mittelabschnitt des Gleitgerätes der primären Verformungsbeanspruchung desselben in Vertikalrichtung nach unten ein höheres Widerstandsmoment entgegengesetzt werden als den vergleichsweise geringeren Biegebeanspruchungen des Gleitgerätes in Vertikalrichtung nach oben. 



   Ein besonders kompaktes, mehrschichtiges Biege- bzw. Dämpfungselement für das erfin- dungsgemässe Gleitgerät, welches problemlos in einen Herstellungsprozess für das Gleitgerät einbezogen werden kann, ist in Anspruch 11gekennzeichnet. 



   Ein Gleitgerät, welches nach einem zum Stand der Technik zählenden Injektionsverfahren für Schaumkunststoffe herstellbar ist, ist in Anspruch 12 gekennzeichnet. 



   Ein problemlos in den Körper des Gleitgerätes integrierbares Formprofil bzw. Biegeelement mit besonders einfachem Aufbau und dennoch günstigem Dämpfungsverhalten ist in Anspruch 13 gekennzeichnet. 



   Durch die Ausbildung nach Anspruch 14 ist es möglich, dass in der Anfangsphase einer Durch- biegebewegung des Gleitgerätes vom Formprofil nur ein geringfügiges Gegenmoment aufgebaut wird und durch die relativ grosszügig ausführbare Schichtstärke der elastischen Schicht ein weitrei- chender Dämpfungsweg zur Verfügung steht, ohne dass das Formprofil einer Verformung unterzo- gen werden muss. Erst bei grösserer Auslenkung der Durchbiegung wird dann auch das Formprofil verformt und baut dieses dann ein progressiv zunehmendes Gegenmoment auf. 



   Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 15 wird den auf das Formprofil einwirkenden Belas- tungen in optimierter Form Rechnung getragen. 



   Ein Formprofil mit einem hohen Nutzungsvermögen des zur Verfügung stehenden Kernbe- reichs bei relativ einfachem Aufbau und problemloser Herstellung ist in Anspruch 16 gekennzeich- 

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 net. 



   Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung ist in Anspruch 17 gekennzeichnet. Dadurch wird in vorteilhafter Art und Weise ein durchgängiges Kernelement mit brückenartiger Längserstreckung erzielt, wobei die Lastabtragungspunkte bzw. die Endabschnitte der Formprofile bis in die äussers- ten Kontakt- bzw. Auflagebereiche des Gleitgerätes mit dem Untergrund reichen. Dadurch werden Schwachstellen bzw. bruchgefährdete Stellen des Gleitgerätes im Endabschnitt der relativ form- stabilen Formprofile vermieden und kann insbesondere eine harmonisch verlaufende Biegekennli- nie über weite Bereiche des Gleitgerätes erzielt werden. 



   Ein den relativ engen Platzverhältnissen in den Endabschnitten des Sportgerätes Rechnung tragendes Form- bzw. Doppelprofil ist in Anspruch 18 gekennzeichnet. 



   Eine in Längsrichtung des Gleitgerätes bzw. des Formprofiles ausgerichtete Dämpfungswir- kung wird durch die Ausgestaltung nach Anspruch 19 erzielt und es können dadurch den relativ weitreichenden Relativbewegungen zwischen den Stirnenden des äusseren und inneren Formpro- fils gut abstimmbare Dämpfungsschichten zugeordnet werden. 



   Ein direkter Kontakt zwischen den harten Schichten der ineinander verschachtelten Formprofile wird durch die Ausbildung nach Anspruch 20 verhindert und es wird zudem eine Gewichtsreduzie- rung des Gleitgerätes ermöglicht. 



   Die Ausgestaltung nach Anspruch 21 ermöglicht eine freischwingende Lagerung des innenlie- genden Formprofils gegenüber dem äusseren Formprofil sowie eine sprungartig bzw. markant ansteigende Biegemomentkennlinie der Formprofileinheit bzw. des gesamten Gleitgerätes. 



   Gemäss Anspruch 22 wird auch bei extremer Verformung des Gleitgerätes ein direkter Kontakt der Formprofile verhindert. 



   Die Ausbildung nach Anspruch 23 ermöglicht eine individuelle Anpassung der Formprofile an die Erfordernisse und Platzverhältnisse. 



   Ein guter Zusammenhalt des gesamten Gleitgerätes und eine hohe Delaminierungssicherheit der einzelnen, der elastischen Schicht benachbarten Lagen wird durch die Ausgestaltung nach Anspruch 24 erreicht. 



   Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh- rungsbeispiele näher erläutert. 



   Es zeigen: 
Fig. 1 ein erfindungsgemässes Gleitgerät mit profilierter Oberseite, in Draufsicht und verein- fachter, unproportionaler Darstellung ; 
Fig. 2 das Gleitgerät gemäss Fig. 1 im Querschnitt, geschnitten gemäss den Linien 11- 11 in 
Fig. 1; 
Fig. 3 eine andere Ausführungsform des Gleitgerätes nach Fig. 1 im Querschnitt und ver- einfachter, unproportionaler Darstellung; 
Fig. 4 eine vorteilhafte Weiterbildung des Gleitgerätes nach Fig. 1 mit wenigstens einem in- tegrierten Doppelprofil im Querschnitt und vereinfachter, unproportionaler Darstel- lung ; 
Fig. 5 eine andere Ausführung eines Gleitgerätes in vereinfachter, unproportionaler Quer- schnittsdarstellung; 
Fig. 6 eine weitere Ausführungsvariante eines Gleitgerätes in vereinfachter, unproportiona- ler Querschnittsdarstellung;

   
Fig. 7 eine alternative Ausführungsform des Gleitgerätes in vereinfachter, unproportionaler 
Querschnittsdarstellung; 
Fig. 8 einen Längsabschnitt eines erfindungsgemässen Gleitgerätes, teilweise geschnitten, in stark vereinfachter, schematischer Darstellung; 
Fig. 9 eine mögliche Ausführungsform eines Doppelprofils in Gegenüberstellung zum Gleit- gerät nach Fig. 8 in teilweisem Längsschnitt ; 
Fig. 10 ein Gleitgerät in einem Endabschnitt des integrierten Doppelprofils im Längsschnitt und stark vereinfachter, schematischer Darstellung; 
Fig. 11 ein Gleitgerät im Mittelabschnitt des integrierten Doppelprofils in dessen Längsschnitt und vereinfachter, schematischer Darstellung; 
Fig. 12 ein Gleitgerät in Seitenansicht mit den Konstruktionsmerkmalen gemäss den Fig. 10 und 11;

   

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Fig. 13 ein Gleitgerät in Draufsicht mit zwei integrierten Form- oder Doppelprofilen, welche bogenförmig gekrümmt sind und ausgehend vom Mittelabschnitt des Gleitgerätes di- vergierend zueinander verlaufen; 
Fig. 14 eine andere Ausführung eines Gleitgerätes in Draufsicht mit V-förmig zueinander ver- laufenden Form- bzw. Doppelprofilen; 
Fig. 15 ein Gleitgerät mit in Draufsicht X-förmig angeordneten Formprofilen bzw. Doppelprofi- len; 
Fig. 16 ein Gleitgerät in Draufsicht mit drei integrierten Formprofilen bzw. Doppelprofilen in 
Draufsicht. 



   Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen. 



   In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäss ausgebildetes bzw. aufgebautes Gleitgerät 1 in Draufsicht gezeigt. Dieses Gleitgerät 1 kann dabei vor allem in Abhängigkeit des gewählten Längen- und Breitenverhältnisses einen Schi 2 oder aber auch ein Snowboard bilden. Bei einem Schi 2 ist gegenüber einem sogenannten Snowboard vor allem ein grösseres Längen-Breitenverhältnis gege- ben. 



   Eine in Draufsicht bzw. Gebrauchslage sichtbare Oberseite 3 des Gleitgerätes 1 ist bevorzugt profiliert bzw. konturiert ausgebildet. Diese Profilierung 4 erstreckt sich unterbrechungsfrei fast über die gesamte Länge bis nahe den Endabschnitten 5,6 des Gleitgerätes 1. Gegebenenfalls kann die Profilierung 4 auch in einem Mittelabschnitt 7 des Gleitgerätes 1 bzw. in einem Bin- dungsmontageabschnitt 8 desselben auslaufen bzw. in einen ebenflächigen mittleren Längsab- schnitt, welcher als Montageplattform für eine entsprechende Bindung dient, übergehen. Ausge- hend von einem gegebenenfalls ebenflächigen, plateauartigen Mittelabschnitt 7 erstreckt sich die Profilierung 4 an der Oberseite 3 des Gleitgerätes 1 jedenfalls nahe bis zu den Endabschnitten 5, 6.

   Die Profilierung 4 ist im Mittelabschnitt 7 bzw. in den an den Bindungsmontageabschnitt 8 an- schliessenden Zonen stärker ausgeprägt als in den Endabschnitten 5,6 des Gleitgerätes 1. Insbe- sondere läuft die Profilierung 4 mit zunehmender Nähe zu den beiden Endabschnitten 5,6 des Gleitgerätes 1 allmählich aus. D. h. die Profilierung 5 verflacht sich stetig bei Annäherung an die Endabschnitte 5,6 und geht schliesslich in ebenflächige Endabschnitte 5, 6 über. In den Endab- schnitten 5,6 ist dann wenigstens eine sogenannte Schaufel des Gleitgerätes 1 ausgebildet. 



   Die Profilierung 4 an der Oberseite 3 ist durch wenigstens einen, bevorzugt zwei, im wesentli- chen parallel zueinander verlaufende, wulstartige Stränge 9,10 gebildet. Alternativ ist es auch möglich, drei oder mehr solcher in Längsrichtung des Gleitgerätes 1 verlaufender Stränge 9,10 vorzusehen. 



   Zwischen zwei in Längsrichtung des Gleitgerätes 1 verlaufenden Strängen 9,10 bildet sich ei- ne mehr oder weniger ausgeprägte Vertiefung 11 aus, welche sich zwischen den Strängen 9,10 erstreckt. Die Basis bzw. die Talsohle der Vertiefung 11kann dabei im Querschnitt im wesentlichen V- oder auch U-förmig, d. h. mit einem weitgehend abgeflachten, ebenflächigen Sohlenbereich ausgebildet sein. Anstelle einer gewölbeartigen Profilierung 4, welche quer zur Längsrichtung betrachtet wenigstens eine bogenförmige Erhebung an der Oberseite 3 des Gleitgerätes 1 ausbil- det, ist es selbstverständlich auch möglich, andere Profilierungen 4 einzusetzen. So ist es z.B. auch möglich, die wulstartigen Stränge 9,10 im Bereich des oberen Scheitelpunktes abzuflachen und dadurch im Querschnitt trapezförmige Stränge 9,10 zu erhalten.

   Ebenso sind inverse Ausge- staltungen bezugnehmend auf die Vertiefung 11 bzw. auf die Stränge 9, 10 möglich, wobei dann im Mittelabschnitt 7 des Gleitgerätes 1 ein wulstartiger Strang verläuft und beidseits des wulstartigen Stranges zwei rinnenförmige Vertiefungen in der Oberseite 3 des Gleitgerätes 1 ausgeprägt sind. 



   Im Verbundkörper des Gleitgerätes 1 ist wenigstens ein Formprofil 12, 13 enthalten. Bevorzugt ist jedem Strang 9,10 bzw. jeder Erhebung 14,15 jeweils ein Formprofil 12,13 zugeordnet. Vor- zugsweise sind die Formprofile 12,13 vollständig im Gleitgerät 1 integriert, d. h. von den sonstigen Bauelementen des Gleitgerätes 1 allseitig umschlossen. 

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   Gegebenenfalls ist es auch möglich, das Formprofil 12, 13, beispielsweise im Mittelabschnitt 7 bzw. im Bindungsmontageabschnitt 8 oder aber in den Anschlusszonen des Bindungsmontageab- schnittes 8 aus dem Verbundkörper bzw. Sandwichelement heraustreten zu lassen. Hierfür können die Formprofile 12, 13 nahe der Oberseite 3 des Gleitgerätes 1 verlaufen und mittels transparenten Teilabschnitten in Art von Sichtfenstern 16 oder Aussparungen 17 an der Oberseite 3 des Gleitge- rätes 1 zumindest teilweise eingesehen werden. 



   Eine Längserstreckung der Profilierung 4 auf der Oberseite 3 des Gleitgerätes 1 ist nur gering- fügig grösser als eine Längserstreckung der integrierten Formprofile 12,13. D. h. eine Länge der Formprofile 12,13 ist nur geringfügig geringer bemessen als die Längserstreckung der Profilierung 4. Die Längenabmessungen der integrierten Formprofile 12,13 sind also mitbestimmend für die Längserstreckung der Profilierung 4 an der Oberseite 3. 



   Bevorzugt erstrecken sich die Formprofile 12,13 durchlängig zwischen einer vorderen Kon- taktzone 18 und einer hinteren Kontaktzone 19 des Gleitgerätes 1 bei unbelasteter Auflage des brettartigen Gleitgerätes 1 auf einem ebenflächigen Untergrund. Diese Kontaktzonen 18,19 bzw. dementsprechend gebildete Auflagestellen 20,21 der Unterseite des Gleitgerätes 1 auf einem Untergrund 22 treten im unbelasteten Zustand des Gleitgerätes 1 ausschliesslich in dessen Endab- schnitten 5,6 auf. 



   Aufgrund der sogenannten Vorspannung des Gleitgerätes 1 liegt dieses im unbelasteten Zu- stand bzw. lediglich unter Einfluss seines Eigengewichtes im Mittelabschnitt 7 nämlich nicht am Untergrund 22 auf. Dies wird durch die sogenannte Vorspannhöhe des Gleitgerätes 1 bewirkt, welche durch den grössten Abstand zwischen einer Lauffläche 23 des Gleitgerätes 1 und einer ebenen Auflagefläche unter Einfluss des Eigengewichtes des Gleitgerätes 1 definiert ist. Im kräfte- neutralen Zustand bzw. im Ruhezustand ist das Gleitgerät 1 zwischen dessen Auflagestellen 20, 21 bogenförmig nach oben gewölbt. Diese Wölbung bzw.

   Vorspannung des Gleitgerätes 1 wird u. a. vom durchlängigen Formprofil 12, 13 mitbestimmt, welches sich gewölbe- bzw. brückenartig zwischen den Endabschnitten 5,6 bzw. zwischen den Auflagestellen 20,21 des Gleitgerätes 1 erstreckt, wie dies im Nachfolgenden noch näher erläutert werden wird. 



   In Fig. 2 ist ein möglicher Aufbau des erfindungsgemässen Gleitgerätes 1 gezeigt. Aus dieser Querschnittsdarstellung sind insbesondere der Schichtaufbau und die Querschnittsformen der einzelnen Bauteile bzw. Elemente des Gleitgerätes 1 zu entnehmen. 



   Die äusseren Randzonen des Gleitgerätes 1 sind, wie an sich bekannt, durch eine die Oberseite 3 bildende Deckschicht 24 und einen die Lauffläche 23 ausbildenden Laufflächenbelag 25 gebildet. 



  Die Deckschicht 24 bildet die Oberseite 3 und gegebenenfalls auch Längsseitenwände 26,27 des Gleitgerätes 1 aus. Stahlkanten 28,29 stellen eine seitliche Begrenzung der Lauffläche 23 dar. 



  Anstelle der zu einem Schalenbauteil geformten Deckschicht 24 welche aus einem einzigen Teil die Oberfläche und die Seitenwangen des Gleitgerätes 1 in Monocoque-Bauweise bildet, ist es selbstverständlich auch möglich, die Seitenwangen des Gleitgerätes 1 durch separate Elemente zu bilden. 



   Bevorzugt stützt sich die profilierte Deckschicht 24 mit beiden Längskanten jeweils auf einer Stahlkante 28 ; 29 oder auf einer dazwischenliegenden Lage aus hochfestem Material ab. 



   Zwischen der Deckschicht 24 und dem Laufflächenbelag 25 sind mehrere Lagen, insbesondere wenigstens ein dem Laufflächenbelag 25 nächstliegender Untergurt 30 und/oder wenigstens ein der Deckschicht 24 nächstliegender Obergurt 31 angeordnet. Der Untergurt 30 und/oder der Ober- gurt 31 bestehen aus einem hochfesten Werkstoff und sind bezugnehmend auf den Querschnitt des Gleitgerätes 1 nahe den Randzonen des Gleitgerätes 1 platziert. Der Untergurt 30 und/oder der Obergurt 31 hat also u. a. durch seine räumliche Lage im Gleitgerät 1 wesentlichen Einfluss auf die Steifigkeit bzw. Flexibilität des Gleitgerätes 1. 



   Der Obergurt 31 ist mittels einer Füll- bzw. Kleberschicht 32 mit der Deckschicht 24 adhäsiv verbunden. Gleichfalls sind die einander zugewandten Flachseiten des Untergurtes 30 und des Laufflächenbelages 25 über eine Füll- bzw. Kleberschicht 32 adhäsiv miteinander verbunden. Der Untergurt 30 kann sich dabei, wie schematisch dargestellt, zwischen im Gleitgerät 1 integrierten Verankerungsfortsätzen 33,34 der Stahlkanten 28,29 erstrecken. Alternativ dazu ist es auch möglich, dass sich der im wesentlichen als bandartiger, flacher Bauteil ausgebildete Untergurt 30 über die Verankerungsfortsätze 33,34 hinweg erstreckt und mit den Längsseitenwänden 26,27 des Gleitgerätes 1 bündig abschliesst. 

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   Im Gegensatz zum weitgehend ebenflächig ausgebildeten Untergurt 30 ist der Obergurt 31 be- vorzugt profiliert ausgebildet. Bevorzugt ist der Obergurt 31 derart geformt, dass dieser wenigstens eine, bevorzugt zwei in dessen Längsrichtung verlaufende Erhebungen 14,15 mit einer dazwi- schenliegenden Vertiefung 11 ausbildet. Im Querschnitt ist also der beispielsweise aus einem flachen Werkstück entsprechend geformte Obergurt 31 wellenförmig ausgebildet. Diese auf den Querschnitt bezogene Wellenform mit bevorzugt zwei Erhebungen 14,15 und der dazwischenlie- genden Vertiefung 11ist dabei derart bemessen, dass untere Längskanten 35 bis 37 des geformten Obergurts 31 in einer Distanz 38 zu den Stahlkanten 28,29 bzw. zum Untergurt 30 angeordnet werden können.

   Durch diese Distanz 38 wird vermieden, dass der profilierte Obergurt 31 auf den Stahlkanten 28,29 oder auf dem Untergurt 30 aufliegt. 



   Diese Distanz 38 wird primär durch den wenigstens einen   Kembauteil   39 des Gleitgerätes 1 bestimmt. Diese Distanz 38 wird auch bei Krafteinwirkung auf die Oberseite 3 und/oder auf die Lauffläche 23 bis auf relativ kleine, zugelassene Komprimierungswege des Gleitgerätes 1 weitge- hend konstant gehalten. Das Kernbauteil 39 befindet sich zwischen den tragenden Gurten, insbe- sondere zwischen dem Untergurt 30 und dem Obergurt 31. Der Kernbauteil 39 distanziert also den Untergurt 30 vom Obergurt 31 und bildet zusammen mit den sonstigen Lagen des gesamten Gleitgerätes 1 mittels dazwischenliegender Füll- bzw. Kleberschichten 32 ein einstückiges Ver- bund- bzw. Sandwichelement. 



   Dem Kernbauteil 39 ist das Formprofil 12,13 zugeordnet bzw. stellen die   Formprofile   12,13 einen Teil des Kernbauteiles 39 des Gleitgerätes 1 dar. Der um die Formprofile 12,13 verbleiben- de Freiraum zwischen Unter- und Obergurt 30,31 ist mit einem Füllstoff 40, bevorzugt gebildet durch einen Kunststoff poriger Struktur, ausgefüllt. Der Füllstoff 40 hat bevorzugt auch adhäsive Wirkung, sodass dieser an den angrenzenden Bauelementen haften bleibt und dadurch den zusam- menhängenden, einstückigen Aufbau des mehrteiligen Gleitgerätes 1 sicherstellt. 



   Der Füllstoff 40 kann auch einen Schaumstoffkern 41 für das Gleitgerät 1 bilden. Die Formpro- file 12,13 und der Füllstoff 40 bzw. der Schaumstoffkern 41 bilden den Kernbauteil 39. Die Form- profile 12,13 können im Füllstoff 40 bzw. im Schaumstoffkern 41 eingebettet sein. Die Elastizität bzw. Flexibilität des Füllstoffes 40 bzw. des Schaumstoffkerns 41 ist derart gewählt, dass dieser bei der maximal auftretenden Verformung des Gleitgerätes 1 nicht zu Bruch geht und Rissbildungen ausgeschlossen sind. Die gegenüber dem Schaumstoffkern 41 hochfesten Formprofile 12,13 sind daher quasi federelastisch im Schaumstoffkern 41 gelagert. 



   Die Formprofile 12,13 sind bevorzugt durch Hohlprofile 42,43 gebildet, sodass diese ein mög- lichst niedriges Eigengewicht aufweisen und dennoch relativ hohe Stabilitäts- bzw. Festigkeitswerte erzielt werden können. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind rohrförmige Hohlprofile 42,43 vorgesehen. Bezugnehmend auf die Längserstreckung der Formprofile 12,13 können diese vor allem im Mittelabschnitt einen rohrartigen Querschnitt mit kreisrundem Umriss aufweisen. Bezug- nehmend auf einzelne Querschnittsebenen in Längsrichtung des Gleitgerätes 1 sind also die jeweiligen Querschnittsformen und/oder die Querschnittsabmessungen der integrierten Formprofile 12,13 an die jeweiligen Querschnittsformen bzw. an die Profilierung 4 der Oberseite 3 des Gleitge- rätes 1 in den einzelnen Längsabschnitten zumindest annähernd angepasst.

   D. h. die Querschnitts- formen und/oder die Querschnittsabmessungen der Formprofile 12,13 sind in bezug zu deren Längserstreckung zumindest teilweise an die Profilierung 4 der Oberseite 3 angeglichen. Die Formprofile 12,13 sind daher für die Oberflächenkontur des Gleitgerätes 1 mitbestimmend. Die Querschnittsformen und/oder Querschnittsabmessungen der Formprofile 12,13 quer zur Längs- erstreckung des Gleitgerätes 1 sind dabei stets derart gewählt, dass die Formprofile 12,13 relativ nahe zum Obergurt 31 und/oder zum Untergurt 32 verlaufen. Gegebenenfalls kann wenigstens ein Formprofil 12, 13 an der Unterseite des Obergurtes 31 und/oder an der Oberseite des Untergurtes 30 direkt angrenzen, wie dies durch das in strichlierten Linien angedeutete Formprofil 12, 13 ver- anschaulicht ist. 



   Bevorzugt verläuft der obere und/oder der untere Teilabschnitt des Aussenmantels der Form- profile 12,13 nahe den zugewandten Flachseiten des Obergurtes 31 und/oder des Untergurtes 30, sodass zwischen dem Aussenmantel der im Vergleich zum Schaumstoffkern 41 hochfesten Form-    profile 12, 13 und dem hochfestem Unter- und/oder Obergurt 30 ; noch eine bestimmte Dicke   des Füllstoffes 40 des Schaumstoffkerns 41 als elastische Schicht 44,45 ausgebildet wird. 



   Alternativ dazu kann auch eine durch eine eigenständige Lage ausgebildete, elastische Schicht 

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 44,45 zwischen dem Aussenmantel des Formprofils 12,13 und dem Untergurt 30 und/oder dem Obergurt 31 angeordnet sein, wie dies mit strichlierten Linien angedeutet ist. Diese elastische Schicht 44,45 ist bevorzugt durch einen geeigneten, elastomeren Werkstoff, beispielsweise aus Silikon- und/oder Kautschukwerkstoffen, gebildet. 



   Anstelle einer ebenflächigen, elastomeren Zwischenlage kann die elastische Schicht 44,45 auch durch eine das Formprofil 12,13 zumindest teilweise überdeckende bzw. umschliessende Ummantelung 46,47 aus einem elastomeren Werkstoff gebildet sein. Diese elastomere Ummante- lung 46,47 grenzt dabei direkt an der Unterseite des Obergurtes 31 und/oder der Oberseite des Untergurtes 30 an. Diese elastisch nachgiebige Ummantelung 46,47 kann auch als Ausgleich zwischen den Querschnittsabmessungen des Formprofils 12, 13 und der Profilierung des Obergur- tes 31 dienen, sodass kleinere Masstoleranzen bei der Herstellung, d. h. beim Zusammensetzen und Verpressen der Schibauteile unter Druck und Temperatur in einer Presse, von der nachgiebigen Ummantelung 46,47 ausgeglichen werden können.

   Die elastisch nachgiebige Ummantelung 46, 47 bzw. die elastischen Schichten 44,45 oder Zwischenschichten ermöglichen auch eine genaue und stets einheitliche Ausrichtung zweier Formprofile 12,13 im Mittelbereich zwischen dem Unter- und dem Obergurt 30,31. Dadurch wird eine hohe Reproduzierbarkeit des Gleitgerätes 1 erzielt und sind bei einer Vielzahl von Gleitgeräten 1 stets einheitliche bzw. weitgehend gleichbleibende Eigenschaften gewährleistet. 



   Darüber hinaus wird durch die elastische Schicht 44,45 bzw. durch die elastische Ummante- lung 46, 47 eine exakte Positionierung der Formprofile 12, 13 während der Herstellung des Gleitge- rätes 1 ermöglicht. Das mittels der elastischen Schicht 44, 45 bzw. der Ummantelung 46,47 wäh- rend der Herstellung des Gleitgerätes 1 in einer entsprechenden Presse zwischen Unter- und Obergurt 30,31 vorfixierte bzw. gehalterte Formprofil 12,13 kann also durch das nachfolgende Einbringen des schäumbaren Füllstoffes 40 nicht mehr abweichen bzw. verrutschen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Formprofile 12,13 während dem Herstellungsvorgang in der vorgesehenen Position verbleiben, wodurch die geplanten physikalischen Eigenschaften des Gleitgerätes 1 zuverlässig erreicht werden können.

   Darüber hinaus sind keinerlei zusätzliche Massnahmen erfor- derlich, um bei einem Einschäumverfahren, d. h. bei der Injektion des Füllstoffes 40, die Formprofile 12,13 an der vorgesehenen Position zu fixieren, sondern kann alleinig durch die elastische Klem- mung der Formprofile 12,13 zwischen den umliegenden Bauelementen des Gleitgerätes 1 in einer entsprechenden Pressform die vorgesehene Position der Formprofile 12,13 sichergestellt werden. 



  In diesem Fall ist die elastische Schicht 44,45 bzw. die elastische Ummantelung 46,47 an den Berührungsstellen mit den umgebenden Bauelementen, insbesondere an den Berührungsstellen zum Obergurt 31 und/oder zum Untergurt 30 zumindest geringfügig komprimiert bzw. eingedrückt. 



  Bei ausreichender Auslegung bzw. Dimensionierung der elastischen Schicht 44,45 bleibt die federelastische Lagerung des Formprofiles 12,13 im Gleitgerät 1 trotzdem erhalten. 



   Die quasi elastische Einbettung der Formprofile 12,13 in den Kembauteil 39 hat vorteilhafte Auswirkungen auf die Fahreigenschaften des Gleitgerätes 1, vor allem aber auf dessen Spritzigkeit bzw. Dynamik. Insbesondere kann in der Anfangsphase einer Verformung des Gleitgerätes 1 durch die begrenzt nachgiebige Aufnahme der Formprofile 12,13 im Kernbauteil 39 die Verformungsaus- lenkung von der elastischen Schicht 44, 45 bzw. von der Ummantelung 46,47 ausgeglichen wer- den und kann das Formprofil 12, 13 dabei noch weitgehend unverformt bleiben. 



   Erst mit zunehmender Auslenkung der Verformungsbewegung wird auch das Formprofil 12,13 verformt bzw. durchgebogen. Somit ist eine Art zweistufiger Biegekörper geschaffen, welcher dennoch eine harmonisch verlaufende Biegekennlinie aufweisen kann. Die Formprofile 12,13 mit der elastischen Ummantelung 46,47 bzw. mit der angrenzenden elastischen Schicht 44,45 sind jene Elemente, welche hauptsächlich zur Beibehaltung der Distanz 38 zwischen dem Obergurt 31 und dem Untergurt 30 beitragen. Die Deckschicht 24 ist bevorzugt durch einen transparenten Kunststoff gebildet, welcher an der den Formprofilen 12,13 zugewandten Unterseite eine anspre- chende Designschicht für das Gleitgerät 1 trägt. Die Deckschicht 24 hat nur relativ geringen Einfluss auf die Steifigkeit bzw. Festigkeit des Gleitgerätes 1. 



   Nachdem der Obergurt 31 vom Untergurt 30 elastisch nachgiebig distanziert ist, kann von einer elastischen Abkoppelung des Obergurtes 31 vom Untergurt 30 gesprochen werden. Dabei ist der Obergurt 31 gegenüber dem Untergurt 30 dämpfend bzw. in Vertikalrichtung zum Gleitgerät 1 nachgiebig und rückstellend gelagert. Somit können auf die Lauffläche 23 einwirkende Schläge 

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 bzw. Vibrationen in gewissem Ausmass von der Oberseite 3 des Gleitgerätes 1 ferngehalten wer- den und ist dadurch auf rippigem Untergrund ein vibrationsarmes bzw. ruhigeres Gleitverhalten des Gleitgerätes 1 erreicht. 



   Die Deckschicht 24, welche auch als Designschicht bezeichnet werden kann, kann dabei die relativ geringfügigen Verstellwege in Vertikalrichtung problemlos ausgleichen bzw. aufnehmen. 



  Scherkräfte zwischen den unteren Lagen des Gleitgerätes 1, insbesondere zwischen dem Unter- gurt 30 und den oberen Lagen des Gleitgerätes 1, insbesondere dem Obergurt 31, werden einer- seits durch den Füllstoff 40 bzw. durch den Schaumstoffkern 41 aufgenommen. Zudem wird die Stabilität des Gleitgerätes 1 gegenüber Scherkräften durch die Formanpassung des Obergurtes 31 an die Formprofile 12, 13 gesteigert. 



   In Fig. 3 ist eine andere Ausführung für den Aufbau eines erfindungsgemässen Gleitgerätes 1 gemäss Fig. 1 dargestellt, wobei für vorhergehend bereits beschriebene Teile gleiche Bezugszei- chen verwendet wurden und vorstehende Erläuterungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen übertragen werden können. 



   Hierbei erstrecken sich die oberen Bauelemente des Gleitgerätes 1 im Gegensatz zur vorheri- gen Ausführung nicht schalenartig über den Kernbauteil 39, sondern ist ein verhältnismässig schmaler Teilbereich des Füllstoffes 40 bzw. des Schaumstoffkerns 41 an den Längsseitenwänden 26,27 des Gleitgerätes 1 einsehbar. Insbesondere sind die oberen Bauelemente des Gleitgerätes 1 an ihren den Stahlkanten 28,29 zugewandten Längskanten flanschartig abgewinkelt ausgebildet, sodass die Schmalseiten dieser Bauelemente einen Abschnitt der Längsseitenwände 26,27 ausbil- den. 



   Hierbei ist der Füllstoff 40 bzw. der Schaumstoffkern 41 aus einem besonders elastischen, ge- schäumten Kunststoff gebildet, der neben den elastischen Eigenschaften auch die Funktion eines Klebemittels erfüllt. Vorzugsweise sind die Formprofile 12,13 in einem Füllstoff 40 bzw. in einem Schaumstoffkern 41 mit einem Raumgewicht von ca. 200 kg/m3 bis 400 kg/m3, bevorzugt ca. 300 kg/m3, eingebettet. Dieser Schaumstoff hat daher noch relativ elastische Eigenschaften. 



  Ein derartiger Schaumstoffkem 41 ist im Vergleich zu einem Holzkern leichter und zudem elastisch nachgiebig. Weiters ist der für das erfindungsgemässe Gleitgerät 1 eingesetzte Füllstoff 40 bzw. 



  Schaumstoffkern 41 in keinster Weise brüchig bzw. porös, sondern weist einen vergleichsweise hohen Elastizitätskennwert auf. 



   Der Füllstoff 40 kann aber auch, wie dies durch zahlreiche Punkte bzw. Tupfen angedeutet ist, durch einen Integralschaumstoff gebildet sein, bei welchem die Randzonen eine grössere Dichte und Härte aufweisen als der Innenteil. Ein derartiger Integralschaumstoff weist also eine Aussen- haut auf, welche im Vergleich zu dessen Kernzone eine deutlich höhere Dichte hat. Durch die geringere Dichte des Kunststoffschaumes in dessen Mitte wird eine wesentlich höhere Elastizität bzw. höhere elastische Nachgiebigkeit des Kernbereiches gegenüber den Randzonen des Schaumstoffkerns 41 erzielt. In diesem relativ weichen Kernbereich des Schaumstoffkerns 41 ist das wenigstens eine Formprofil 12,13 somit elastisch eingelagert. Die vergleichsweise starre, homogene Aussenhaut des Schaumstoffkerns 41 begünstigt dessen Formstabilität bzw.

   Druckfes- tigkeit und stellt somit einen vorteilhaften Kernbauteil 39 für das Gleitgerät 1 dar. Die Aussenhaut bzw. Randzone besitzt dabei eine Rohdichte um in etwa 1200 kg/m3 und die Dichte in der Mitte des Schaumstoffkerns 41 beträgt 200 kg/m3 bis 400 kg/m3. Die Dicke der harten Randzonen kann 2 mm bis 5 mm betragen. 



   Die Querschnittsabmessungen, insbesondere eine Höhe 48 bzw. ein Durchmesser 49 der Formprofile 12,13 betragen wenigstens ein Drittel (33 %) bis maximal zwei Drittel (66 %), bevor- zugt in etwa die Hälfte (50 %) einer grössten Bauhöhe 50 des Gleitgerätes 1 in der gleichen Quer- schnittsebene. Die Aussenkontur bzw. die Querschnittsabmessung, insbesondere die Höhe 48 der Formprofile 12,13 hat also wesentlichen Einfluss auf die Profilierung 4 bzw. auf die Aussenkontur des Gleitgerätes 1. Durch die Profilierung 4 der Oberseite des Gleitgerätes in Art von wulstförmi- gen Erhebungen 14,15 kann die Höhe 48 der Formprofile 12,13 im Vergleich zu einem Gleitgerät 1 mit herkömmlichem, rechteck- bzw. trapezförmigen Querschnitt grösser gewählt werden. Eine durch die wulstförmigen Erhebungen 14,15 bedingte Gewichts- bzw.

   Volumensvergrösserung des Gleitgerätes 1 kann durch die Vertiefung 11 zwischen den beiden Erhebungen 14,15 vermieden werden bzw. kann durch die Profilierung 4 bei gleichbleibenden statischen Werten sogar ein leicht- gewichtigeres Gleitgerät 1 geschaffen werden. Trotz der im Vergleich zu herkömmlichen Gleitgerä- 

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 ten 1 grösseren, maximalen Bauhöhe 50 wird zufolge der Vertiefung 11 also nicht unbedingt eine Volumensvergrösserung oder ein Anstieg seines Gewichts verursacht. Vielmehr können durch die Profilierung 4 der Oberseite 3 des Gleitgerätes 1 und durch die Integration der Formprofile 12,13 mit schwächer, d. h. dünner dimensionierten Bauelementen, bessere statische Werte, insbesondere höhere Torsionssteifigkeiten, erzielt werden. 



   Damit das Sandwich- bzw. Verbundelement den hohen, quer zur Längsachse des Gleitgerätes 1 gerichteten Scherkräften standhalten kann, ist es möglich, die unteren Lagen des Gleitgerätes 1 mit dessen oberen Lagen über die Formprofile 12,13 zu verkämmen. Dabei stehen die unteren Lagen, insbesondere der Untergurt 30, und die oberen Lagen, insbesondere der Obergurt 31, unter Einbeziehung der Formprofile 12,13 in gegenseitiger formschlüssiger Verbindung. Diese form- schlüssige Kopplung zwischen dem Obergurt 31 und dem Untergurt 30 unter Verwendung der Formprofile 12,13 bewirkt, dass quer zur Längsachse des Gleitgerätes 1 wirkende Scherkräfte zwischen dem Untergurt 30 und dem Obergurt 31 gesichert aufgenommen werden, ohne dass bedeutende Verschiebebewegungen zwischen dem Obergurt 31 und dem Untergurt 30 auftreten können. 



   Hierfür können die Formprofile 12,13 auch in einer eigenen, der unteren Randzone des Gleit- gerätes 1 nächstliegenden, separaten Fixierlage 51 oder in einem entsprechend geformten Unter- gurt 30 gehaltert werden. Die Fixierlage 51 oder der entsprechend geformte Untergurt 30 bildet dabei der Aussenkontur des Formprofils 12,13 angepasste Aufnahmen 52,53 für die Formprofile 12,13 aus. Für den Fall rohrförmiger Formprofile 12,13 sind die Aufnahmen 52,53 der Fixierlage 51 bzw. des Untergurtes 30 wannen- bzw. pfannenförmig geformt und können zumindest den unteren Teilabschnitt der Formprofile 12,13 aufnehmen. Der Obergurt 31 ist zufolge der wulstarti- gen Erhebungen 14,15 bzw. zufolge der annähernd übereinstimmenden Profilierung 4 ebenso an den zugeordneten oberen Teilabschnitt von rohrförmigen Formprofilen 12,13 angepasst.

   Die Form- profile 12,13 können daher auch als Scherkräfte übertragende Mittel zwischen dem Untergurt 30 und dem Obergurt 31 eingesetzt und bezeichnet werden, sodass durchaus auch ein sehr elasti- scher Füllstoff 40 bzw. Schaumstoffkem 41 Verwendung finden kann. 



   Die Formprofile 12,13 bilden nämlich in Verbindung mit dem annähernd angepassten Obergurt 31 und dem annähernd angepassten Untergurt 30 eine Art Vertikalführung zwischen Obergurt 31 und Untergurt 30 aus. 



   Gegebenenfalls ist es auch möglich, die Unterseite der pfannenartigen Ausnehmungen 52,53 distanziert zum Untergurt 31 bzw. zu den zum Untergurt 31 zählenden Lagen des Gleitgerätes 1 anzuordnen, wie dies durch strichpunktierte Linien angedeutet wurde. Dadurch wirkt die Fixierlage 51 zudem als Abfederungselement für das Formprofil 12,13 in vertikal zur Lauffläche 23 des Gleitgerätes 1 verlaufender Richtung. Die Fixierlage 51 kann dabei aus Federstahl oder aus einem sonstigen, entsprechende federelastische Eigenschaften aufweisenden Material gebildet sein. 



   Anstelle einer sich über die gesamte Länge des Gleitgerätes 1 erstreckenden Fixierlage 51 bzw. anstelle eines dementsprechend weitreichenden Abfederungselementes können derartige Abfederungselemente dem unteren Mantelflächenbereich der Formprofile 12,13 auch nur verein- zelt zugeordnet werden, wodurch punktuell wirkende, federelastische Abstützungen für die Form- profile 12, 13 im Verbundelement geschaffen werden. 



   In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform für den Aufbau eines erfindungsgemässen Gleitgerä- tes 1 veranschaulicht, wobei für vorhergehend bereits beschriebene Teile gleiche Bezugszeichen verwendet wurden und die vorstehenden Erläuterungen sinngemäss auf gleiche Teile übertragen werden können. 



   Hierbei liegt zumindest ein Teilabschnitt des Aussenmantels des wenigstens einen Formprofils 12 ; 13 unter Zwischenschaltung der elastischen Schicht 44,45 an einer Innenfläche 54 ; 55 eines das Formprofil 12 ; 13 zumindest teilweise umgebenden weiteren Formprofils 56 ; 57 an. Das erste bzw. innere Formprofil 12; 13 zumindest teilweise umgebende, äussere Formprofil 56 ; 57 kann dabei - wie mit strichlierten Linien angedeutet - im Querschnitt rinnen- bzw. halbkreisförmig oder aber auch dreieckig ausgebildet sein, wobei dessen Innenfläche 54 ; 55 bevorzugt dem oberen Aussenflächenabschnitt des ersten Formprofils 12, 13 zugeordnet ist. In diesem Fall überdeckt also das äussere bzw. zweite Formprofil 56,57 das darunterliegende erste Formprofil 12,13 und ist   dazwischen eine elastische Schicht 44 ; angeordnet.   



   Anstelle eines wannen- bzw. rinnenartigen Formprofils 56,57 ist es - wie dies in Fig. 4 konkret 

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 gezeigt ist - auch möglich, ein Formprofil 56,57 mit geschlossenem Mantel, beispielsweise ein rohrförmiges Formprofil 56,57, zu verwenden. In dieses Formprofil 56,57 mit in sich geschlosse- ner Mantelfläche ist dann unter Zwischenschaltung der elastischen Schicht 44,45 das erste Form- profil 12,13 aufgenommen bzw. eingesetzt. Durch diese sogenannte "Profil-in-Profil"-Anordnung mit der zwischen den starren Profilwänden angeordneten, elastischen Schicht 44,45 wird ein mehrschichtiges Biege- bzw. Kernelement geschaffen, welches hohen Scherkräften standhalten kann. Ein derartiges, doppelwandiges Element aus den Formprofilen 12,56 bzw. 13,57 weist günstige Dämpfungs- und Festigkeitseigenschaften auf.

   Vor allem beim Einsatz von rohrförmigen Formprofilen 12,56 bzw. 13,57 kann von einem doppelwandigen Rohrelement mit elastischer Zwischenschicht gesprochen werden. 



   Bei einem derartigen doppelwandigen Aufbau der Formprofile 12,56 bzw. 13,57 kann das äu- &num;ere Formprofil 56,57 in gewissen Grenzen verformt werden, ohne dass dabei das innenliegende Formprofil 12, 13 einer Verformung ausgesetzt wird. Erst mit zunehmendem Verformungsgrad wird auch das innenliegende Formprofil 12,13 verformt und wird dabei mit zunehmender Krümmung der sich aufbauende Verformungswiderstand zunehmend grösser. 



   Die Längsseitenwände 26,27 können u. a. durch Seitenwangenelemente 58,59 gebildet wer- den, welche in ihrer Längsrichtung in der Höhe variieren, wodurch den unterschiedlichen Quer- schnittshöhen des Gleitgerätes 1 in den einzelnen Querschnittsbereichen Rechnung getragen werden kann. Diese Seitenwangenelemente 58,59 stützen sich, wie an sich bekannt, auf der Oberseite der Stahlkanten 28,29 ab. 



   In Fig. 5 ist eine alternative Ausführungsform zur Ausbildung gemäss Fig. 4 gezeigt. Hierbei weisen die aussenliegenden Formprofile 56,57 einen ovalen bzw. elliptischen Querschnitt auf. 



  Diese im Querschnitt elliptischen Formprofile 56,57 sind dabei flachliegend im Gleitgerät 1 integ- riert. Insbesondere ist bezugnehmend auf den ovalen bzw. elliptischen Querschnitt des äusseren Formprofils 56,57 eine deren Spitzen verbindende Gerade im wesentlichen parallel zur Lauffläche 23 des Gleitgerätes 1 ausgerichtet. Die Querschnittsabmessungen des jeweils innenliegenden Formprofils 12,13 sind gegenüber den Querschnittsabmessungen des umgrenzenden Formprofils 56, 57 wesentlich kleiner ausgeführt, sodass das innere   Formprofil 12, 13   im äusseren Formprofil 56, 57 vollständig aufgenommen und allumfassend in der elastischen Schicht 44,45 eingebettet werden kann. 



   Anstelle einer elliptischen Querschnittsform ist es - wie in strichlierten Linien angedeutet - auch möglich, das äussere Formprofil 56 im Querschnitt halbkreisförmig bzw. portalförmig auszubilden, wobei der gekrümmte Teilbereich dem annähernd kongruent geformten Obergurt 31 und der weitgehend ebenflächige Basisteil dem weitgehend ebenflächigen Untergurt 32 zugewandt ist. Der Vorteil der elliptischen bzw. halbkreisartigen Querschnittsform der Formprofile 56,57 oder aber auch entsprechend ausgebildeter innenliegender Formprofile 12,13 liegt darin, dass diese über einen grösseren Umfangsbereich der wellenförmigen Kontur des Obergurtes 31 bzw. der Oberseite 3 des Gleitgerätes 1 angepasst werden können.

   Dadurch wird ein weitläufigerer Formschluss zwi- schen dem Obergurt 31 und den Formprofilen 56,57 oder alternativ den Formprofilen 12,13 erzielt und kann dadurch der Gleitgeräteaufbau höheren Scherkräften standhalten. Die obere oder aber die untere Scheitellinie des Formprofils 56,57 kann direkt am Obergurt 31 bzw. am Untergurt 30 anliegen. Im anderen Scheitelbereich ist der elastisch nachgiebige Füllstoff 40 des Schaumstoff- kerns 41 dem Formprofil 56,57 und dem Obergurt 31 bzw. Untergurt 30 zwischengeschaltet. 



   Die Druckfestigkeit bzw. Formbeständigkeit der Formprofile 12,13, 56,57 ist dabei deutlich höher als die Druckfestigkeit der elastischen Schicht 44,45. Unter Krafteinwirkung setzt daher die Verformung bzw. Nachgiebigkeit der elastischen Schicht 44,45 deutlich früher ein als die der Formprofile 12, 13, 56, 57. 



   In Fig. 6 ist bezugnehmend auf die Ausgestaltung nach Fig. 5 eine alternative Ausführungsform veranschaulicht. 



   Dabei weisen die Formprofile 56,57 ebenso einen elliptischen bzw. ovalen Querschnitt auf, je- doch sind die Formprofile 56,57 bezugnehmend auf deren Querschnittsform hochkant im Ver- bundkörper des Gleitgerätes 1 integriert. Insbesondere verläuft eine die Spitzenbereiche des ovalen Formprofiles 56,57 verbindende Gerade im wesentlichen senkrecht zur Lauffläche 23 des Gleitgerätes 1. Die Querschnittshöhe, insbesondere eine Höhe 48 der Formprofile 56,57 ist dabei derart gewählt, dass der Obergurt 31 und der Untergurt 30 auf den Spitzenbereichen des Formprofi- 

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 les 56,57 auf- bzw. anliegt. Das Formprofil 56,57 stellt daher ein Distanzelement zwischen dem Obergurt 31 und dem Untergurt 30 dar.

   Eine Innenbreite 60 des hohlen Formprofils 56,57 ist derart gewählt, dass das innere Formprofil 12,13 mit den Innenflächen des äusseren Formprofiles 56,57 nicht kontaktiert. Das innere Formprofil 12, 13 ist dabei gegenüber dem äusseren Formprofil 56,57 in Vertikalrichtung zur Lauffläche 23 des Gleitgerätes 1 eingeschränkt beweglich, nachdem dieses in der elastischen Schicht 44, 45 im Inneren des Formprofils 56,57 eingelagert ist. Das innere Formprofil 12,13 ist also im äusseren Formprofil 56,57 quasi schwimmend eingebettet. 



  Dadurch können gegenüber Eigenschwingungen des Gleitgerätes 1 Gegenschwingungen aufge- baut werden, wodurch dessen Eigenschwingungen gedämpft werden können. 



   Fig. 7 zeigt den Querschnitt einer anderen Ausführungsvariante des erfindungsgemässen Gleit- gerätes 1. 



   Hierbei ist wiederum ein aus mehreren Bauelementen zusammengesetzter Kernbauteil 39 vor- gesehen. Insbesondere findet wiederum wenigstens ein mehrteiliges Formprofil 12,56 bzw. 13,57    Verwendung. Das innere Formprofil 12; 13 ist dabei mittels der elastischen Schicht 44 ; im   Innenraum des äusseren Formprofils 56 ; 57 gehaltert und positioniert. Das innere Formprofil 12; 13 ist dabei weitgehend zentrisch zum äusseren Formprofil 56 ; 57 angeordnet und es verlaufen die Längsachsen der ineinandergesetzten Formprofile 12,56 bzw. 13, 57 weitgehend deckungsgleich zueinander. Bevorzugt weisen die Längsmittelachsen der Formprofile 12,56 bzw. 13,57 auch die gleiche Ausrichtung bzw. Orientierung auf. 



    Die elastische Schicht 44 ; und das Formprofil 12 ; 13 beanspruchen hierbei jedoch nicht den   gesamten Innenraum den das äussere Formprofil 56 ; 57 einschliesst. Vielmehr verbleibt wenigstens ein Hohlraum 61,62 zwischen dem Aussenmantel des inneren Formprofils 12 ; 13 und der Innenflä-    che 54 ; des äusseren Formprofiles 56 ; 57. Die elastische Schicht 44,45 und das innenliegende   Formprofil 12; 13 füllen also den Innenraum des äusseren Formprofiles 56 ; 57 nur teilweise aus. 



   Die elastische Schicht 44, 45 ist, im Querschnitt der Formprofile 12,56 bzw. 13,57 betrachtet, stegartig ausgebildet und haltert das innere Formprofil 12 ; 13 weitgehend zentrisch zum äusseren Formprofil 56 ; 57. Die im Querschnitt stegartige, elastische Schicht 44,45 verläuft bevorzugt in einer parallel zur Lauffläche 23 ausgerichteten Ebene, sodass wenigstens oberhalb und/oder unter- halb des Formprofils 12 ; 13 wenigstens ein Hohlraum 61 ; 62 verbleibt. Das äussere Formprofil 56;    57 wird also nicht vollständig mit der elastischen Schicht 44 ; ausgefüllt. 



  Gegebenenfalls ist es auch möglich, dass sich die durch die dämpfende Schicht 44 ; gebilde-   ten Haltestege für das innere Formprofil 12 ; 13 bei Querschnittsbetrachtung des Gleitgerätes 1 strahlenförmig zwischen dem inneren Formprofil 12 ; 13 und dem äusseren Formprofil 56 ; 57 er- strecken und dabei eine Vielzahl von Hohlräumen 61, 62 ausbilden. 



   Die elastische Schicht 44,45 bzw. die aus dieser gebildeten elastischen Haltestege für das in- nere Formprofil 12 ; 13 können dabei das innere Formprofil 12 ; 13 auch vollständig einbetten, sodass ein direkter Kontakt zwischen den hochfesten und relativ harten Oberflächen der ineinan- dergefügten Formprofile 12,56 bzw. 13,57 ausgeschlossen werden kann. 



   Insbesondere das innenliegende Formprofil 12,13 kann auch als Vollkörper ausgebildet sein, um trotz der vergleichsweise geringeren Querschnittsfläche hohe statische Biegekennwerte zu erzielen. 



   Das kombinierte, mehrschichtige Bauelement aus dem inneren Formprofil 12 ; 13, dem äusseren    Formprofil 56 ; 57 und der dazwischenliegenden elastischen Schicht 44 ; kann beispielsweise   mittels einem Extrusionsverfahren hergestellt werden. Bei Anwendung eines sogenannten Co-Extrusionsverfahrens ist es auch möglich, in einem Arbeitsgang das gesamte, als Kernbauteil 39 zu verwendende Kombi-Element zu erzeugen. In diesem Fall ist das Formprofil 12,56 bzw. 13, 57 aus einem extrudierfähigen Kunststoff und die elastische Schicht 44,45 aus einem elastomeren Kunststoff gebildet, welcher nach dem Auskühlen bzw. Aushärten eine adhäsive Wirkung aufweist bzw. die ineinandergestellten Formprofile 12,56 bzw. 13,57 dauerhaft verbindet. 



   Für den Fall, dass die Formprofile 12, 13, 56, 57 aus einem metallischen Werkstoff, insbesonde- re aus Aluminium, Titan oder einer entsprechenden Metalllegierung bestehen, wird die elastische Schicht 44, 45 bevorzugt nach dem Einsetzen des inneren Formprofils 12 ; 13 in das äussere Form- profil 56,57 injiziert bzw. eingebracht und dabei aufgeschäumt. 



   Die elastische Schicht 44,45 kann daher durch einen Schaumkunststoff mit entsprechenden elastischen Eigenschaften oder aber auch durch einen gummi- bzw. kautschukähnlichen Werkstoff 

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 gebildet werden. 



   Das Biegesteifigkeitsverhältnis zwischen dem inneren Formprofil 12; 13 und dem zugeordneten äusseren Formprofil 56 ; 57 kann einerseits durch die Grösse der Querschnittsflächen, der Quer- schnittsabmessungen, durch die Wandstärken und durch die verwendeten Werkstoffe beeinflusst werden. Ebenso haben die Längenabmessungen der Formprofile 12 ; 13; 56 ; 57 Einfluss darauf, welches der Formprofile 12 ; 13; 56 ; 57 bei einer Biegebeanspruchung des Gleitgerätes 1 zuerst verformt wird und welches der Formprofile 12 ; 13 ; 56 ; 57 dieser Verformungsbewegung zumindest in der Anfangsphase der Auslenkung entgegenwirkt. 



   Vor allem bei Einsatz eines aus einem inneren und einem äusseren Formprofil 12, 56 bzw. 13, 57 aufgebauten Doppelprofils 63 kann ein Teilbereich der Mantelfläche des äusseren Formprofils 56,57 mit den Lagen des Untergurtes 30 und/oder mit den Lagen des Obergurtes 31 verbunden werden. Insbesondere werden hierfür wenigstens Teilbereiche der Kontaktstellen des Formprofils   56, 57 mit dem Unter- bzw. Obergurt 30 ; 31verklebt.   



   Anstelle metallischer Formprofile 12,13, 56,57 ist es selbstverständlich auch möglich, Kunst- stoffprofile bzw. Formelemente aus verflochtenen Faserwerkstoffen oder jegliche Kombinationen davon in das Gleitgerät 1 zu integrieren. 



   In Fig. 8 ist ein erfindungsgemäss ausgebildetes Gleitgerät 1 in stark vereinfachter, unproportio- naler Seitenansicht dargestellt, wobei der Verlauf und die Anordnung der in den Gleitgerätekörper integrierten Formprofilanordnung veranschaulicht wird. Fig. 9 zeigt den in das Gleitgerät 1 gemäss Fig. 8 integrierten Formprofilkörper in vergrössertem, unproportionalem Massstab. Vorhergehende Erläuterungen sind sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen übertragbar. 



   Hieraus ist klar ersichtlich, dass sich wenigstens ein Formprofil 12; 13 ; 56 ; 57 bis in die Kontakt- zonen 18,19 des Gleitgerätes 1 mit einem ebenflächigen Untergrund 22 erstreckt. Die Kontaktzo- nen 18,19 bzw. die jeweiligen streifen- oder linienförmigen Auflagestellen 20,21 der Lauffläche 23 des Gleitgerätes 1 in dessen unbelastetem Ruhezustand befinden sich in den stirnseitigen Endab- schnitten des Gleitgerätes 1. Bezugnehmend auf die Seitenansicht des Gleitgerätes 1 ist dieses demnach zwischen den Kontaktzonen 18,19 bzw. zwischen den Auflagestellen 20,21 mit einer bestimmten Vorspannhöhe bogenförmig nach oben gewölbt. 



   Ausgehend vom Mittelabschnitt 7 des Gleitgerätes 1 erstreckt sich also wenigstens ein Form- profil 12 ; 13 ; 56 ; 57 bis kurz vor die Auflagestellen 20 bzw. 21 oder aber zumindest geringfügig über die Auflagestellen 20 bzw. 21 des Gleitgerätes 1 hinaus. 



   Auch bei dieser Ausführungsform ist wenigstens ein sogenanntes Doppelprofil 63, wie dieses vorstehend eingehend beschrieben wurde, in das Gleitgerät 1 integriert. Dieses Doppelprofil 63 aus dem ersten bzw. inneren Formprofil 12 ; 13 und dem zweiten bzw. aussen umgrenzenden Formprofil 56 ; 57 ist dabei der gewünschten Wölbung bzw. Längskrümmung des Gleitgerätes 1 zumindest annähernd angeglichen bzw. entsprechend vorgeformt. D. h., das Doppelprofil 63 nimmt bereits vor der Integration in den Gleitgerätekörper eine gewölbe- bzw. brückenartige Form bezug- nehmend auf dessen Seitenansicht ein.

   Da bereits das Doppelprofil 63 bleibend vorgeformt ist bzw. bereits im Ausgangszustand eine gewisse Vorspannhöhe aufweist, kann über das Doppelpro- fil 63 oder bei Einsatz lediglich eines demgemäss vorgeformten Formprofils 12 ; 13 ; 56 ; 57 gezielt auf die Federungseigenschaften bzw. auf die Dynamik des Gleitgerätes 1 Einfluss genommen werden. 



   Das Federverhalten bzw. die Elastizität des Gleitgerätes 1 wird u. a. dadurch begünstigt, dass sich das Doppelprofil 63, oder alternativ das einzeln verwendete Formprofil 12; 13; 56; 57 in Art eines vorgespannten Bogens durchlängig zwischen den beiden Kontaktzonen 18,19 erstreckt. 



  Diese Formprofile 12 ; 13 ; 56 ; 57 sind dadurch hinsichtlich dem Fahr- bzw. Gleitverhalten des Gleitgerätes 1 von wesentlicher Bedeutung. 



   Bei der gezeigten Ausführung ist das äussere Formprofil 56 ; 57 länger ausgebildet als das in- -    nenliegende, in der elastischen Schicht 44 ; eingebettete Formprofil 12 ; 13. Das innenliegende   Formprofil 12 ; 13 ist dabei derart positioniert, dass es vollständig im äusseren Formprofil 56 ; 57 aufgenommen ist. D. h., beide stirnseitigen Enden des äusseren Formprofils 56 ; 57 ragen über die beiden stirnseitigen Enden des innenliegenden Formprofils 12 ; 13 hinweg und sind in diesen Endabschnitten abgeflacht oder gänzlich plattgedrückt bzw. an die Dicke des Gleitgerätes 1 ange- passt. Bevorzugt werden die Endabschnitte des Formprofils 56 ; 57 soweit abgeflacht, dass sich die Enden des Formprofils 56,57 verschliessen und ein weitgehend ebenflächiges Ende ausbilden. 

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   Gegebenenfalls kann das innenliegende Formprofil 12; 13 in Längsrichtung zum aussenliegen- den Formprofil 56 ; 57 versetzt angeordnet sein, sodass wenigstens ein Endabschnitt des innenlie- genden Formprofils 12 ; 13 über eines der Enden des äusseren Formprofils 56 ; 57 vorragt. 



   Der Innenraum des innenliegenden Formprofils 12 ; 13 bzw. Hohlprofils 42 ; 43 kann dabei - wie dies schematisch veranschaulicht ist - im Doppelprofil 63 einen Hohlraum ausbilden. Selbstver- ständlich ist es aber auch möglich, bei der Herstellung, insbesondere bei einem Einspritz- bzw.    



  Einschäumvorgang, die elastische Schicht 44 ; in den Innenraum des innenliegenden Formpro-   fils 12 ; 13 eindringen zu lassen. 



   Wie insbesondere aus der Zusammenschau von Fig. 8 und Fig. 9 ersichtlich ist, ist das innere Formprofil 12 ; 13 allumfassend, d. h. auch an den Stimenden von der elastischen Schicht 44 ;    begrenzt. Die vollständige Einbettung des inneren Formprofils 12 ; 13 in die elastische Schicht 44;   45 verbessert die Dämpfungscharakteristik des gesamten Doppelprofils 63 erheblich. Dadurch wird nämlich insbesondere bei Verformungen des Doppelprofils 63 nach unten, also bei Durchbiegun- gen des Doppelprofils 63 gewährleistet, dass ein Längsausgleich zwischen dem innenliegenden Formprofil 12; 13 und dem äusseren Formprofil 56 ; 57 stattfinden kann.

   Diese Längsausgleichsbe-    wegung wird durch die stirnseitige Anordnung der elastischen Schicht 44 ; nicht behindert und   baut diese elastische Schicht 44; 45 in den Stimendabschnitten des inneren Formprofils 12,13 gleichzeitig eine mit zunehmender Auslenkung der Verformungsbewegung verstärkt entgegenwir- kende Gegen- bzw. Dämpfungskraft auf. 



   Durch das gegenständliche Doppelrohrprofil 63 mit dem mehrschichtigen, insbesondere drei- bzw. sechsschichtigen Aufbau wird also erstmals ein Kernelement bzw. Kernbauteil 39 geschaffen, der günstige Elastizitäts- und Festigkeitseigenschaften aufweist, welche sich wiederum positiv auf das Gesamtverhalten bzw. auf die Fahreigenschaften des Gleitgerätes 1 auswirken. 



   Aufgrund der Integration des beschriebenen Kernbauteils 39 bzw. Doppelrohrprofils 63 werden die Elastizitäts- bzw. Dämpfungseigenschaften des Gleitgerätes 1 nunmehr auch massgeblich von dessen Kernzone bestimmt und es erzielt dadurch das erfindungsgemässe Gleitgerät 1 gegenüber herkömmlich aufgebauten Gleitkörpern zur Ausübung diverser Wintersportarten deutlich bessere Eigenschaften. Der als Biegeträger fungierende Kembauteil 39 mit dem vorhergehend im Detail beschriebenen Aufbau bewirkt hinsichtlich der Fahreigenschaften eines Gleitgerätes 1 überra- schend günstige Effekte und die positiven Auswirkungen in ihrer gesamten Tragweite waren nicht vorhersehbar. 



   In den Fig. 10 bis 12 ist eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäss ausgebildeten Gleitgerätes 1 veranschaulicht, wobei für vorhergehend bereits beschriebene Teile gleiche Be- zugszeichen verwendet werden und vorstehende Erläuterungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen übertragen werden können. 



   Hierbei ist im Gegensatz zur zuvor beschriebenen Ausführung das innere Formprofil 12; 13 länger als das dieses umgebende, äussere Formprofil 56 ; 57. Die Formprofile 12,56 bzw. 13,57    bilden dabei wiederum eine Art Doppelprofil 63 mit einer elastischen Schicht 44 ; zwischen den   einander zugewandten Grenzflächen. Bevorzugt stehen die beiden Stirnenden des inneren Form- profils 12 ; 13 über die Stirnenden des äusseren, umgebenden Formprofils 56 ; 57 vor. Alternativ ist es auch möglich, lediglich ein Stirnende des innenliegenden Formprofils 12 ; 13 gegenüber dem äusseren Formprofil 56 ; 57 vorstehen zu lassen.

   Bevorzugt ist das äussere Formprofil 56 ; 57 unter    Zwischenschaltung der elastischen Schicht 44 ; auf das innenliegende, zentrische Formprofil 12 ;   13 quasi aufgeschoben, wobei das innere Formprofil 12; 13 beidseits des äusseren Formprofils 56 ; 57 absteht. Sowohl das äussere Formprofil 56 ; 57 als auch das innere Formprofil 12; 13 sind bevor- zugt einstückig bzw. durchlängig und nahtlos, insbesondere ohne querverlaufender Nähte, ausge- bildet. Damit das äussere Formprofil 56 ; 57 das innere Formprofil 12 ; 13 aufnehmen kann bzw. damit das innere Formprofil 12 ; 13 das äussere Formprofil 56 ; 57 in Längsrichtung vollständig durchsetzen kann, ist die Querschnittsfläche des Hohlraumes des äusseren Formprofils 56 ; 57 grösser als die Querschnittsfläche des einzuführenden, innenliegenden Formprofils 12 ; 13.

   Insbe- sondere sind die Querschnittshöhe und/oder die Querschnittsbreite des Hohlraumes des äusseren Formprofils 56 ; 57 deutlich grösser als die grösste dementsprechende Querschnittsabmessung des aufzunehmenden, innenliegenden Formprofils 12 ; 13. Dadurch wird sichergestellt, dass eine ausrei-    chende Schichtdicke für die dazwischen anzuordnende, elastische Schicht 44 ; aufgebaut wer-   den kann. 

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   Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Formprofil 12; 13 aus Vollmaterial gebildet und stellt daher eine Art Stange bzw. Tragelement dar. Die Dicke des Formprofils 12 ; 13 ist deutlich kleiner gewählt als die Aussenabmessung des äusseren Formprofils 56 ; 57 bzw. des dementsprechenden Hohlprofils. 



   Das innere Formprofil 12 ; 13 erstreckt sich bis in die Kontaktzonen 18,19 des unbelasteten Gleitgerätes 1 mit einem ebenen Untergrund 22. 



   Wie insbesondere aus den Fig. 10 und 11 ersichtlich ist, weist das innere Formprofil 12 ; 13 ei- ne stärkere Längskrümmung auf als das äussere Formprofil 56 ; 57. Dadurch wird erreicht, dass das innere Formprofil 12 ; 13 aussermittig zu wenigstens einem Stirnende des äusseren Formprofils 56 ; 57 austreten kann. D. h. eine Längsmittelachse 64 des inneren Formprofils 12; 13 ist an der Aus- trittsstelle gegenüber dem äusseren Formprofil 56 ; 57 in einer vertikal gemessenen Distanz 65 zu einer Längsmittelachse 66 des äusseren Formprofils 56 ; 57 angeordnet. 



   Bezugnehmend auf die Seitenansicht des Gleitgerätes 1 bzw. des Doppelprofils 63 ermöglicht die stärkere Längskrümmung des innenliegenden Formprofils 12; 13 gegenüber der Längskrüm- mung des äusseren Formprofils 56 ; 57, dass in einem Austrittsbereich 67 des Formprofils 12 ; 13 aus    dem Formprofil 56 ; 57 eine Schichtdicke 68 der elastischen Schicht 44 ; oberhalb des Formpro-   fils 12 ; 13 grösser ist als eine Schichtdicke 69 der elastischen Schicht 44 an der Unterseite des Formprofils 12 ; 13. 



   Gleichfalls kann dadurch erreicht werden, dass in einem Mittelbereich 70 des äusseren Formpro-    fils 56 ; 57 die obere Schichtdicke 68 der elastischen Schicht 44 ; zwischen der Oberseite des   Formprofils 12 ; 13 und der zugewandten Innenfläche des Formprofils 56 ; 57 kleiner ist als die    untere Schichtdicke 69 der elastischen Schicht 44 ; zwischen der Unterseite des Formprofils 12 ;   13 und der zugewandten Innenfläche 54 ; 55 des äusseren Formprofils 56 ; 57. Dadurch wird ein Biegekörper bzw. Doppelprofil 63 erzielt, welches relativ grosse Verstellwege ermöglicht. Diese   Relativverstellwege   werden durch die vorliegenden Komprimierungs- und Dehnungswege der    elastischen Schicht 44 ; 45bestimmt.

   Insbesondere kann durch die Formgebung und Anordnung   des Doppelprofils 63 trotz der durch die Bauhöhe des Gleitgerätes 1 stark eingeschränkten Platz- verhältnisse ein verhältnismässig weiter Dämpfungsweg geschaffen werden. Vor allem kann durch die beschriebenen Krümmungsunterschiede in wenigstens einer Verformungsrichtung ein ver- gleichsweise grossdimensionierter Dämpfungsweg zwischen dem inneren Formprofil 12; 13 und dem aussenliegenden Formprofil 56; 57 geschaffen werden. 



   Das Doppelprofil 63 ist bevorzugt ebenso in einem Schaumstoffkern 41 des Gleitgerätes 1 ein- gebettet. Dabei kann der Schaumstoffkern 41 bzw. dessen Füllstoff 40 aber auch vergleichsweise kompaktere bzw. härtere Eigenschaften aufweisen. 



   Auch bei dieser Ausführungsform kann das äussere Formprofil 56 ; 57 und/oder das innere Formprofil 12 ; 13 an die Platzverhältnisse im Schikörper angepasst bzw. angeglichen sein. 



   Insbesondere bei entsprechend starker Längskrümmung des inneren Formprofils 12 ; 13 kreuzt dessen Längsmittelachse 64 zweimal die Längsmittelachse 66 des äusseren Formprofils 56 ; 57. 



   In den Fig. 13 bis 16 sind Draufsichten verschiedener Ausführungsmöglichkeiten des erfin- dungsgemässen Gleitgerätes 1 gezeigt, wobei die strichlierten Linien die Formgebung bzw. den Verlauf integrierter Formprofile 12 ; 13 ; 56 ; 57 bzw. dementsprechender Doppelprofile 63 veran- schaulichen. 



   Gemäss den Fig. 13 bis 15 sind jeweils zwei nebeneinander angeordnete Formprofile 12 ; 13 ; 56 ; 57 bzw. Doppelprofile 63 im Gleitgerätekörper integriert. Nach Fig. 13 verlaufen diese bei Draufsicht auf das Gleitgerät 1 ebenso bogenförmig gekrümmt. Ein Abstand zwischen den be- nachbarten Formprofilen 12 ; 13 ; 56 ; 57 im Bindungsmontageabschnitt 8 ist dabei kleiner als der Abstand zwischen den Formprofilen 12 ; 13 ; 56 ; 57 in den Endabschnitten 5,6 des Gleitgerätes 1. 



  D. h., im Bindungsmontageabschnitt 8 haben die längsgekrümmten Formprofile 12 ; 13 ; 56 ; 57 den kleinsten Relativabstand zueinander. 



   Gemäss Fig. 14 können die Formprofile 12; 13 ; 56 ; 57 bei Draufsicht auf das Gleitgerät 1 aber auch V-förmig ausgerichtet sein und dabei weitgehendst geradlinig ausgeführt oder aber auch mit einer Längskrümmung versehen sein. Der gedachte oder tatsächliche Schnittpunkt der V-förmig zueinander ausgerichteten Formprofile 12 ; 13 ; 56 ; 57 ist dabei entweder dem schaufelseitigen Endabschnitt 6 oder dem gegenüberliegenden Endabschnitt 5 des Gleitgerätes 1 zugeordnet. 



   Gemäss Fig. 15 können die Formprofile 12 ; 13 ; 56 ; 57 aber auch einander überkreuzend im 

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 Gleitgerät 1 integriert sein. Ein Überkreuzungspunkt 71 der Formprofile 12 ; 13 ; 56 ; 57 liegt dabei bevorzugt in etwa im Mittelabschnitt 7 bzw. im Bindungsmontageabschnitt 8 des Gleitgerätes 1. 



  Zur besseren Anpassung an die Taillierung bzw. Seitenform des Gleitgerätes 1 können die Form- profile 12 ; 13 ; 56 ; 57 entsprechend angepasst bzw. bleibend verformt sein. 



   Gemäss Fig. 16 sind mehrere Formprofile 12 ; 13 ; 56 ; 57 bzw. mehrere Doppelprofile 63 neben- einander platziert. Insbesondere sind drei Profilstränge vorgesehen, wobei der mittlere Profilstrang weitgehend geradlinig verläuft und die beiden benachbarten, äusseren Profilstränge in etwa wie die Taillierung verlaufen bzw. annähernd gleich der nächstliegenden Seitenkante 72, 73 des Gleitgerä- tes 1 geformt sind. 



   Der Ordnung halber sei abschliessend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus des Gleitgerätes 1 dieses bzw. deren Bestandteile teilweise unmassstäblich und/oder vergrössert und/oder verkleinert dargestellt wurden. 



   PATENTANSPRÜCHE: 
1. Brettartiges Gleitgerät, insbesondere Schi oder Snowboard, aus mehreren zwischen einem 
Laufflächenbelag und einer Deckschicht angeordneten Lagen, umfassend einen der Deck- schicht nächstliegenden Obergurt und/oder einen dem Laufflächenbelag nächstliegenden 
Untergurt aus hochfestem Material, wobei diese Lagen mit einem zwischen den Lagen an- geordneten Kern zumindest ein Verbundelement bilden und dieser Kern des Verbundele- mentes wenigstens ein Formprofil umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein 
Abschnitt der Mantelfläche des wenigstens einen Formprofils (12,13; 56,57) in einer 
Schicht (44,45) aus elastischem Kunststoff, vorzugsweise in einer bei Krafteinwirkung ge- genüber dem wenigstens einen Formprofil (12,13;

   56,57) nachgiebigen und elastisch rückstellenden Schicht (44, 45) aus Schaumkunststoff, eingebettet bzw. eingelagert ist und die Querschnittsformen und/oder die Querschnittsabmessungen des wenigstens einen in- tegrierten Formprofils (12,13; 56,57) wenigstens annähernd an eine Oberflächenprofilie- rung des Gleitgerätes (1) angepasst sind bzw. für die Oberflächenprofilierung des Gleitge- rätes (1) mitbestimmend sind.

Claims (1)

  1. 2. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Formprofil (12,13; 56,57) in einer Schicht (44,45) aus elastomerem Schaumkunst- stoff mit einem Raumgewicht von 200 kg/m3 bis 400 kg/m3, vorzugsweise 300 kg/m3, all- seitig elastisch gelagert bzw. in dieser allumfassend gehaltert ist. (Fig. 2,3) 3. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaum- kunststoff durch einen expandierten, elastomeren Polyurethanschaum gebildet ist.
    4. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Abschnitt des Aussenmantels des wenigstens einen Formprofils (12, 13; 56,57) unter Zwi- schenschaltung der elastischen Schicht (44,45) nahe dem Unter- und/oder Obergurt (30; 31) verläuft. (Fig. 2) 5. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest ein Abschnitt der Mantelfläche des wenigstens einen Formprofils (12,13) unter Zwischen- schaltung der elastischen Schicht (44,45) an einer Innenfläche (54,55) eines dieses Formprofil (12,13) zumindest teilweise umgebenden, äusseren Formprofils (56,57) ab- stützt. (Fig. 4 bis 9) 6.
    Brettartiges Gleitgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Verbund aus dem elastischen Kunststoff und dem wenigstens einen Formprofil (12,13; 56,57) einen vorfertigbaren, mehrschichtigen Kernbauteil (39) bildet.
    (Fig. 2, 3) 7. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitts- formen und/oder die Querschnittsabmessungen des wenigstens einen integrierten Form- profils (12,13; 56,57) wenigstens annähernd an die Querschnittsform des Gleitgerätes (1) angepasst sind. (Fig. 2 bis 7) 8. Brettartiges Gleitgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass das wenigstens eine Formprofil (12,13; 56,57) durch ein Hohlprofil (42,43) <Desc/Clms Page number 17> mit geschlossener Mantelfläche gebildet ist. (Fig. 2 bis 6) 9. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das innere Formprofil (12,13) durch ein rohrförmiges Hohlprofil (42,43) gebildet ist.
    (Fig. 4 bis 6) 10. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 5 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das äusse- re Formprofil (56,57) im Querschnitt U-, V- oder wannenförmig ausgebildet ist und zumin- dest einen oberen Mantelflächenbereich des unterhalb angeordneten Formprofils (12,13) umhüllt. (Fig. 4,5) 11. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 5 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Formprofil (12,13) unter Zwischenschaltung der elastischen Schicht (44,45) im äusseren, rohrförmigen Formprofil (56,57) aufgenommen ist. (Fig. 4 bis 9) 12. Brettartiges Gleitgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Schicht (44,45) aus einem den Schaumstoffkern (41) des Gleitgerätes (1) bildenden, schäumbaren Kunststoff gebildet ist. (Fig. 3) 13.
    Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Schicht (44,45) durch eine Ummantelung des wenigstens einen Formprofils (12, 13; 56, 57) aus einem elastomeren Werkstoff, beispielsweise aus Silikon- und/oder Kautschuk- werkstoffen, gebildet ist. (Fig. 2) 14. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Formprofil (12,13) direkt an einer Unterseite des Obergurtes (31) aus hochfestem Material anliegt und im dazu gegenüberliegenden Bereich über die elastische Schicht (44, 45) vom hochfesten Untergurt (30) bzw. den unteren Lagen des Gleitgerätes (1) distanziert ist. (Fig. 2) 15.
    Brettartiges Gleitgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Höhe (48) des wenigstens einen Formprofils (12,13; 56,57) ausgehend von dem den Bindungsmontagebereich (8) bildenden Längsmittelabschnitt des Gleitgerä- tes (1 ) zu dessen Enden hin abnimmt. (Fig. 8) 16. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Formprofil (56,57) im Querschnitt elliptisch ausgebildet ist. (Fig. 5,6) 17. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das wenigs- tens eine Formprofil (12,13; 56,57) durchgängig bis in Bereiche von zueinander distan- zierten Kontaktzonen (18,19) eines unbelasteten Gleitgerätes (1) mit einem ebenflächigen Boden erstreckt. (Fig. 1, 8, 12) 18.
    Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 5,10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich das innere Formprofil (12,13) über die beiden Enden des äusseren Formprofils (56,57) hinaus bis in den Bereich der Kontaktzonen (18,19) der Unterseite eines unbelasteten Gleitgerätes (1) mit einem ebenflächigen Boden erstreckt und unter Zwischenschaltung der elastischen Schicht (44,45) vollständig vom äusseren Formprofil (56,57) distanziert ist.
    (Fig. 12) 19. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere, rohrförmige Formprofil (56,57) an seinen Enden abgeflacht ist und in seinem Inneren das vergleichsweise kürzere Formprofil (12,13) von der elastischen Schicht (44,45) allseitig umschlossen bzw. in diese eingebettet ist. (Fig. 9) 20. Brettartiges Gleitgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,12 bis 14 und 18, dadurch ge- kennzeichnet, dass die elastische Schicht (44,45) zur Distanzierung des inneren und äu- &num;eren Formprofils (12,13; 56,57) und zur Bildung von wenigstens einem Hohlraum (61, 62) zwischen dem inneren und dem äusseren Formprofil (12, 13; 56,57) als ein elastischer Distanzsteg ausbildet ist. (Fig. 7) 21.
    Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzsteg derart ausgerichtet ist, dass oberhalb und/oder unterhalb des inneren Formprofils (12,13) ein vom äusseren Formelement (56,57) umgrenzter Hohlraum (61, 62) gebildet ist. (Fig. 7) 22. Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Distanzsteg zwischen dem inneren und äusseren Formprofil (12,13; 56,57) vertikal ausge- richtet und derart dimensioniert ist, dass in wenigstens einem der beiden Seitenbereiche zwischen innerem und äusserem Formprofil (12, 13; 56, 57) ein Hohlraum (61,62) ausge- <Desc/Clms Page number 18> bildet ist. (Fig. 7) 23.
    Brettartiges Gleitgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Quer- schnittsbreite des wenigstens einen Formprofils (12,13; 56,57) 10 % bis 40 % der jeweili- gen Breite des Gleitgerätes (1 ) beträgt.
    24. Brettartiges Gleitgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine in Querrichtung zum Gleitgerät (1) gemessene Erstreckung der elastischen Schicht (44,45) 10 % bis 40 % der jeweiligen Querschnittsbreite des Gleitgerätes (1) beträgt.
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